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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Firmament ? Flamme.
Ein finsterer Tag, ein dunkler Tag, Joel 2, 2. Zeph. 1, 15.
Amos 5, 30. (nußerordentlich, erschrecklich), Gzech. 30, 3. Zur selbigen Zeit ? will ich ? das Land am hellen Tage
lassen finster werden, Amos S, 9. (in äußersten Inmmer ye-
rnthen lasscu.)
z. 7. VI) Tod, Sterben, Grab und Verwesung, Hiob 38, 17. 19.
Ins Land der Finsterniß und des Dunkels, Hiob 10, 21. 22. Im Finstern ist mein Vett gemacht, Hiob 17, 13. Mögen deine Wunder in Finsterniß erkannt werden? Pf. S3, 13.
§. 8. VII) Die ewige Verdannnniß, da die Gottlosen den, der im Lichte wohnet, 1 Tim. 6, 16. nicht sehen, und also in dem Elende theils der innern Angst und Verlassenheit, theils eines äußern freudenlosen Zustandes ewig schmachten müssen, Vr. Ind. 6. 13.
Ueber diesen (Eayptern) stand eine tiefe Nacht, welche war ein Bild der ewigen Finsterniß, Weish. 17, 21.
Die Kinder des Reichs werden ausgestoßen in die äußerste Finsterniß hinaus, Matth. 8, lg. c. 22, 13. c. 25, 30.
Firmament
Sir. 43, 1. 9. oder 1 Mos. 1, 6. die Feste, ist der Himmel und Alles, was sich über uns in der Höhe zeigt, so doch, daß jenes für den Stern-, dieses aber für den Lufthimmel genommen wird. Ebräifch ist es ein weit ansgedehnter Naum, dergleichen der Himmel über unsrer Erde ist.
Firne
Früchte, vom vorigen Jahr her, 3 Mos. 26,10.
Fisch, Fischlein
Fische sind auch Fleisch, wider die Römischgesinnten, 1 Cor. 15, 39. Die Egypter sollen, wie Fische aus dem Wasser, mit Gewalt aus ihrem Lande gerissen werden, Ezech. 29, 4. 5. Die da herrschen über die Fische im Meer, 1 Mos. 1, 26.
c. 9, 2.
Starben in Egypten, 2 Mos. 7, 18. 21. Ps. 105, 29. Werden sich alle Fische des Meeres herzu versammeln, daß ihnen
genug sei? 4 Mos. n, 22.
Die Fische im Meer werden dirs erzählen, Hiob 12, 8. Wie die Fische gefangen werden mit einem schädlichen Hamen,
Preo. 9, 12. Ich will dich mit den Fischen aus deinen Wassern in die Wüste
wegwerfen, Ezech. 29, 5.
Zittern vor dem Angefichte des HErrn, Ezech. 38, 20. Ein Fisch verschlinget den Ionas, Ionas 2, 1. 2. 11. Will den Tobias verschlingen, Tob. 6, 2. Öder so er bittet um einen Fisch, der ihm eine Schlange biete,
Matth. 7, 10. Luc. 11, 11. Mit 5 Broden und 2 Fischen speist IEsus 5000 Mann, Matth.
14, 17. 19. Marc. 6, 38.
Mit ein wenig Fifchlein und 7 Broden 4000 Mann, Matth.
15, 36.
Einen Fisch, der einen Stater im Munde hat, fängt Petrus,
Matth. 17, 27. Deren werden auf Christi Wort von Petrus viele gefangen,
Luc. 5, S. Joh. 21, 11. Christus aß ein Stück vom gebratnen Fisch, Luc. 24, 42.
Fischaar
Ein Fischgeier, Raubvogel, 3 Mos. 11,13. 5 Mos.
Fischen, Fischer
z. 1. I) Fische fangen.
Simon will hin fischen gehen, Joh. 21, 3.
Die Fischer (in Egypten) werden trauern (weil der Nil sollte
austrocknen), Esa. 13, 6. Die Fischer waren ausgetreten, Luc. 5, 2. Simon und Andreas waren Fischer, Matth. 4, 16.
§. 2. II) Durch die Predigt des Evangeliums Juden und Heiden fangen, in die Kirche ziehen u»d Christo überliefern, Ier. 16, 16. Ezech. 47, 10. worunter die Apostel (Matth. 4,19.) und ihre Nachfolger zu verstehen.
Fisch-Garn, -Thor, -Zug
Fischgarn, Ezech. 26, 5. c. 47, 10. vergl. Matth. 13, 47. Ein Bild der christlichen Kirche.
Fischhäklem, Amos 4, 2. (S. Angel z. 2.)
Fischreusen, Hiob 40, 26. Hierunter verstehen Andere eine liebliche Musik, womit man einige Fisch? anlockt.
Fischthor - lag zu Jerusalem gegen Abend, und wurden dadurch viele Fische zu Markte hineingebracht, 2 Chr. 33,14. Neh. 3, 3. c. 12, 39. Zeph.
1, 10.
Fischzug, Luc. 5, 9.
Fittig
I) Ausgebreitete Flügel, womit das Federvieh fliegt, und die Jungen bedeckt, 1 Mos. 7, 14. II) die änßersten Theile oder Enden eines Kleides, 4 Mos. 15, 38. 5 Mos. 22, 12. von 5 Mos. 27, 20. S. aufdecken z. 2. III) des Windes bilden dessen geschwinden Lauf oder Flug ab, 2 Sam. 22, 11. Ps. 104, 3. IV) des Königs zu Babel Schwinq-federn zeugen von seiner Macht, Gzcch. 17, 3. V) GOttes allmächtiger Schutz, der bedeckt seine Frommen. *
Die Vögel des Himmels führen die Stimme, und die Fittige
haben, sagenZ nach, Pred. 10, 20. (es bleibt doch nicht mr-
schwiegen.) * Er breitete seine Fittige aus und nahm ihn, und trug sie
auf seinen Flügeln, 5 Mos. 32, n. Ich will wohnen in deiner Hütte ewiglich, und trauen unter
deinen Fittigen, Ps. 61, 5.' Er wird dich mit seinen Fittigen decken, und deine Zuversicht
wird sein unter seinen Flügeln, Ps. 91, 4.
Flach
Fanden sie nichts von ihr, denn ? ihre flachen Hände, 2 Kön. 9, 35.
Fläche
Eine gewisse Gegend, 1 Kön. 7, 36. Neh. 6, 2
Flachs-Stengel
2 Mos. 9, 31. Hos. 2, 5.
Sie (ein tnaendsames Weid) geht mit Wolle und Flachs um,
Sprw. 31, 13. Simson zerriß die Seile wie eine flächserne Schnur, Richt
16, 9.
Rahab versteckt die Kundschafter unter die Flachsstengel, Ios, 2, 6.
Fladernholz
Leichtes Tannenholz, Gzech. 27, 5.
Fladen
Ein breiter Kuchen, 2 Mos. 29, 2. 23. 3 Mos.
2, 4. c. 8, 26. 4 Mos. 6, 19. 1 Chr. 24, 29.
Flamme, s. Feuer
§. 1. I) Eines brennenden Feuers, Ps. 106,18. Der Engel des HErrn erschien in einer feurigen Flamme im
Busch, 2 Mos. 3, 2. Die Flamme soll dich nicht anzünden, Esa. 43, 8. (Verheißung
göttlichen Beistandes.)
§. 2. II) GOttes Zornfeuer, womit er die Abtrünnigen verzehrt, Hiob 15, 30. Esa. 10, 17. c. 29, 6.' c. 30, 30. c. 50, 11. Ier. 48, 45. Joel 1, 19. III) Von dem Zorn der Feinde, welche gleichsam Flammen auf einen speien, Ps. 57, 5. IV) Von der Liebe, Hohel. 8, 6. V) Das höllische Feuer. Ich leide Pein in dieser Flamme, Luc. 16, 24.