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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Getrost - Gewalt.
David, i Sam. 22, 14. Timothens, i Cor. 4, 17. TychicuZ, Eph. 6, 21. Onesimus, Col. 4, 9.
n) Alle meine Getreuen (geheime Nathgeber) haben Gräuel an mir, Hiob 19, 19.
Wer eines getrellen Herzens ist, verbirget dasselbe (geheim), Sprw. ii. 13.
Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über Wenigem getreu gewesen:c., Matth. 25, 21.
b) Sei getren bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben, Offb. 2, 10.
Gevögel
Das Gevögel mehre sich auf Erden, 7 Mos. 1, 22.
Das Gevögel siel auf das 2Us, c. 15, 11.
Alles Gevögel, das kriecht, soll euch unrein sein, 5 Mos.
14, 19.
Ich kenne alles Gevögel auf den Bergen, Ps. 50, 11.
Getrost
Zeigt eine Freudigkeit des Herzens an, daß man nnt einem nnbeweqlichen Vertranen herzhaft in einer Sache ist, 1 Mos. 34, 12. 4 Mos. 13, 21. 1 Sam.
4, 9. Fromme sind nnter den Flügeln des Höchsten nnerfchrocknen Mltths.
Iosua soll getrost und unverzagt sein, 5 Mos. 3, 28. Ios. 1,
7. 9. Israel, 5 Mos. 31, S. 7. So sei getrost, und fei ein Mann, 1 Kön, 2, 2. GOtt gab Salomo ein getiostes Herz, 1 Kön. 4, 29. Ich will eine Hülfe schassen, daß^ man getrost lehren soll, Ps.
12, 6. Harre des HErrn, sei getrost und unverzagt, Ps. 27, 14. Ps.
31, 25. Sein (des Gottesfurcht,yen) Herz ist getrost, und fürchtet sich
nicht, Pf. 112, 8. Der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost, Sprw. 14, 32.
wie ein junger Löwe, Sprw. 29, i. Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht,
Esa. 35, 4. Rufe getrost (mit vollem Hals), fchone nicht (hatte nicht inne),
Esa. 58, 1. Fürchte dich nicht, du lieber Mann, Friede fei mit dir, und sei
getrost, sei getrost! Dan. 10, 19.
Fürchte dich nicht, du liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost, Joel 2, 21. Mein Kind, in Widerwärtigkeit sei getrost, und trotze auf dein
Amt, Sir. 10, 31.
Seid fröhlich und getrost, es wird euch im Himmel wohl belohnet werden, Matth. 5, 12. Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben, Matth.
9, 2. Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen,
v. 22.
Seid getrost, ich bins, Matth. 14, 27. Sei getrost, stehe auf, er ruft dir, Marc. 10, 49. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die
Welt überwunden, Joh. 16, 33. Sei getrost, Paule, denn wie du von mir zu Jerusalem gezeuget
hast, so mußt du auch zu Rom zeugen, A.G. 33, 11. Wir sind aber getrost allezeit, 2 Cor. 5, 6. 9. O ihr Corinther, unser Mund hat sich zu euch aufgethan, unser
Herz ist getrost, L Cor. 6, 11. (Erweitert in freudiger <?ie!ie
gegen euch, die ihr dngegen euch gegen mich verengt, verschlißt,
v. 12. 13.)
Getümmel
Gin Anflanf des Volkes. Tmnnlt, 1 Sam. 4, 14. c. 14, 19. 20. 2 Sam 18, 29. 1 Kön. 1, 41. Hiob 39, 10. Matth. 9, 23. c. 27, 24. A.G. 21, 34. Lärmen, der vom Kriegsgeschrei entsteht, Esa. 13, 4. c. 17, 12. c. 22, 5. c. 33, 3. c. 47. 11.
Denn es werden große Getümmel sein über Alle, die auf Erden wohnen, 2 Chr. 15, 5. vergl. Matth. 24, 6. 7.
Errette doch meine Seele aus ihrem Getümmel, Ps. 35, 17.
Die ganze Stadt war voll Getümmel (Verwirrung), A.G. 19, 29. vergl. U. 32.
Machet kein Getümmel, denn seine Seele ist in ihm, A.G. 20, 10.
Getüncht
Ananias wollte von anßen wie eine schöne Wand angesehen sein; allein er war voll aufgeblähten Stolzcs, und also ein Heuchler, A.G. 23,3. Dan.
5, S.
Geübt
(Nach Art der Fechter.) Zur Fertigkeit und rechten Wissenschaft gebrachte Sinne, welche zn erlangen Arbeit und ein heiliqer Eifer, nebst Anru-ftmg des heiligen Geistes Beistandes, vonnöthen sind, Ebr. 5, 14. Mer nicht geübet ist, der verstehet wenig, Sir. 34. 10,
Gewächs
8. 1. I) Was ans der Erde hervor wächst, Esa. 61, 11. Daran ist der Segen des Höchsten zu spüren, wenn das Land sein Gewächs giebt, 3 Mos. 26, 4. Ps. 85, 13. Ezech. 34, 27. c. 36, 30. Zach. 8, 12.; da hingegen, wenn GOtt seine Hand ans gerechtem Gericht abzieht, das Gegentheil geschieht, 3 Mos. 26, 20. 5 Mos. 11, 17. S. auch 5 Mos. 32, 22. Esa. 18, 5. Hos. 8, 7. Hagg. 1, 10. II> Die edlen Tngenofrüchte der Heiligkeit und Gerechtigkeit, womit die Knche in ihrer Schönheit prangt, Hohcl. 4, 13. S. auch 2 Cor. 9, 10.
Die Midianiter verderbten das Gewächs, Richt. 6, 4
Mit Regen machest du es weich, und segnest sein Gewächs, Ps.
65, 11. Das Land giebt sein Gewächs, Ps, 67, 7.
Wahrlich, ich sage euch, daß ich hinfort nicht mehr trinken werde vom Gewächs dcZ Weinftocks, Matth. 26, 29.
z. 2. III) Von der Leibesfrucht, Esa. 48, 19. Christus heißt ein Gewächs, weil er ans der Nachkommenschaft Davids, wie ein liebliches Gewächs hervorgesprossen, auf eine geheime Art empfangen, und wie ein Zweig sich weit altsgebreitet. Gerecht, weil er für sich gerecht und Andere gerecht macht. (S. Gerecht H. 2.) Zu derselben Zeit will ich dem David ein gerechtes Gewächs
aufgehen lassen, und soll ein König sein, der wohl regieren
wird, Ier. 33, 15. c. 23, 5.
Gewähren, s. Erhören
Der HErr gewähre dich aller deiner Bitte, Ps. 20, 6. Nnd will sie des Gebets um Friede und Trme gewähren, Ier. 33, 6.
Gewalt
§ 1. ^) Macht. I) Von GDtt und Christa.
Diese ist unnmschränkt. GOtt thut, was er will,
uud was keiue Unvollkommenheit unt sich führt.
(S. Allmacht, Macht.) Weil Christo in Ansehung
seiner göttlichen Natur die höchste Macht zu thun
und zu wirken an und für sich, der menschlicheil
nach aber mittheilnngswcise zukommt, so konute er
auch seineu Jüngern Macht geben.*
Dir gebühret die Majestät, und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Dank, 1 Chr. 30, 11.
Vei ihm ist Weisheit und Gewalt, Rath und Verstand, Hiob 12, 13.
Hilf mir, GOtt, durch deinen Namen, und schaffe mir Necht durch deine Gewalt, Ps. 54, 3.
Er herrschet mit seiner Gewalt ewiglich, Ps. 66, 7.
Erwecke dsme Gewalt, der du von Ephraim (§. 2.) - und komme uns zu Hülfe, Ps. 80, 3.
Denn du hast meine Nieren in deiner Gewalt, Pf. 139, 13.
Kindeskinder werden deine Werke preisen, und von deiner Gewalt sagen, Ps. 145, 4.
Und die Ehre deines Königreichs rühmen und von deiner Gewa^ reden, ib. v. 11.
Daß den Menschenkindern deine Gewalt kund werde, .'. v. 12.
Und meine Hand und Gewalt ihnen kund thuu, daß sie erfahren sollen, ich heiße HErr, Ier. 16, Zi.
Auf daß die Lebendigen erkennen, daß der Höchste Gewalt hat über der Menfchen Königreiche, Dan. 4, 14.
Dein Königreich soll dir bleiben, wenn du erümnt hast die Gewalt im Himmel, Dan. 4, 83. 31.
Seine Gewalt ist ewig, die nicht vergehet, und sein Königreich hat kein Ende, Dan. 7, 14.
Du erbarmest dich über Alles (nämlich Menschen); denn du hast Gewalt über Alles, Weiöh. 11, 24.
Du hast Gewalt, beides, über Leben und Tod, ib. c. 16, 13.
Mir (Christo) ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden, Matth. 88, 19.