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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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5ii
Gottesfurcht ? Gotteslästerung.
z. 6. Ps. 27, 4. Die schonen Gottesdienste, welche Davit» schauen, und sich in seinem GOtt darüber ergötzen will, sind die Freundlichkeit, Süßigkeit und evan^rliscke Annehmlichkeit GOttes nebst der heimlichen Weisheit, Ps. 51, 8. die verborgenen gchennuißvollen Schätze, d. i. die evangelische Guaoe in Christo, wclche damals zwar nicht völlig, jedoch so viel nach jener Kirchenverfassung nötlng, offenbart war, Röm. 3, 21. Col. 1, 26. c. 2, 2. 3.
Gottesfurcht
§. 1. (S Furcht § 3 ff.) Diese kindliche Scheu, da man sick bemüht, allcs sein Thun und Lassen nach dem Willen GOttes einzurichten, muß nicht nur anf den Schein, Sir. 1, 32. nicht lau, 1 Tim. 4, 8. Sir. 18. 23. sondern von H.rzcn, 1 Sam.
12, 24. Sir. 15, 20. und mit Ernst gescheben; und ob wir schon in diesem Leben zn keiner Vollkommenheit gelangen, Rom. 7,18.19. Malth. 19,21. so müssen wir doch allezeit das Flciich kreuzigen, es nicht herrschen lassen, und beharren bis ans Ende, Ezech. 33,13. Die Gottesfurcht ist der Grund aller Sittlichkeit, s.Ibst aller öffentlichen Zncht und Ordnung. Wo sie in das Herz gepflanzt ist, ist sie die Bewahrerin vor Sünde, und wirkt allein, wo Menschenfurcht nichts wirkt. Wo sie aber verschwunden ist, ist allem Laster und Frevel Thor und Thür geöffnet.
8. 2. Obgleich a) GOttes Majestät, Esa. 66,1. Ier. 10, 6. Gerechtigkeit, 5 Mos. 32, 4. Allmacht, Hiob 37,23. b, sein ernstlicher Befehl, 5 Mos. 10,20. c. 13, 4. Ps. 33, 8. 1 Petr. 2, 17. c) sein gnädiges Wohlgefallen an den Gottesfürchtigen, Ps. 147,11. A.G. 10, 35. welche er belohnt, Ps. 34,10. d) die Vortrefflichkeit der Gottesfurcht selbst, Sir. 1, 16. Sprw. 1, 7. e) der mannigfaltige Nutzen * und f) die Eremvel gottgeheiligter Seelen (s. Gottes-fürchtig), g) GOttes strenges Gericht, Pred. 12,
13. 14. die Menschen, als Geschöpfe und Unterthanen des Königs aller Könige, aus dem Schlaf der Sicherheit. Heuchelei, und verdammter Weltliebe :c. erwecken sollten, so ist doch Gottesfurcht selten, und hat man leider Ursache genng auszurufen: Esa. 50, 10. Wer ist unter euch, der den HErrn fürchtet, der seines Knechtes (des Messias) Stimme gehorchet? (S. 1 Joh. 5, 18. 19.)
" Insgemein, Ps. 128, 1. Pred. 6, 12. 1 Tim. 6, S. b) insbesondere i) Gnade und Barmherzigkeit, Pf. 103, ii. 13. Esa. 66, 2. Luc. 1, 50. 2) GOtteZ Schutz und Schirm, 1 Mos. 17, 1. Sprw. 14, 26. 3) Trost des heiligen Geistes, A.G. 9, 31. 4) Hülfe und Errettung, Pf. 33, 18. 19. 5) Erho'rmig des Gebets, Pf. 145, 19. Joh. ss, 31. 6) Schutz der Engel, Hiob 1, 9. 10. Pf. 34, 6. 7) den Segen GOt-tes, Ps. 115, 13. Ps. 128, 4. befonders in der Nahrung, v. 2. 6) langes Leben, Sprw. 10, 27, 9) Reichthum und die Fülle, Sprw. 22, 4. Pf. 112, 3 10) Ehre, Freude und Wonne, Sir. 1, 11?13. ii) gefegneter Ehestand, Sir. 26, 3 2c.
Ich dachte, vielleicht ist keine Gottesfurcht an diesem Orte, 1 Mos. 20, ii.
Ist das deine Gottesfurcht? Hiob 4, 6.
Es ist von Grund meines Kerzens von dem gottlosen Wesen gesprochen, daß keine Gottesfurcht bei ihnen ist, Ps. 36, 2. Rom. 3, 18.
Siehe zu, daß deine Gottesfurcht nicht Heuchelei fei, und diene ihm nicht mit falschen: Herzen, Sir. 1, 34.
Geselle dich zu frommen Leuten, und fei fröhlich, doch mit Gottesfurcht, Sir. 9, 23.
EZ ist besser geringe Klugheit mit Gottesfurcht, denn große Klugheit mit Gottesverachtung. Sir. 19, 21.
Meine Kinder, wenn es euch wohl gehet, fo sehet zu und bleibet in Gottesfurcht, Sir. 41, 17.
Ihr Knechte seid gehorsam ? mit Einfältigkeit des Herzens und mit Gottesfurcht, Col. 3, 22.
Gottessiirchtig, Gottesfurchtiger
Eine heilige Schell und mit kindlicher ^!iebe verknüpfte Furcht hal?cu vor Gi^tt gehabt:
Abel, 1 Mos. 4, 4. Abraham, 1 Mos. 12, 7. c. 22, 13.
Ananias, A.G. 22, 12. BarnabaZ, A.G. 11, 24. Cornelius, AG. 10, 2. 22. Daniel, c. 2, 20. Davio, i Chr.
22, 26. Eleafar, 4 Mos. 31, 31. Enoch, 1 Mos. 5, 22.
Griechen, eine große Menge. A.G. 17, 4. Hanna, I Sam.
1, 10. Hnnna, die Prophetin, Luc. 2, 36. Hanania, Neh.
7. 2. Hiob, c. 1, 1. c. 2, 3 Hiskia, 2 Chr. 29, 20. Gfa.
36, 1. Jacob, 1 Mos. 23, 18. Iofavhat, 2 Chr. 17, 3.
Iosia, 2 Kon. 22, 13. Joseph, 1 Mos. 42, 18. c. 39, 8. 9.
Judith, c. 6, 24. Iustus, A.G. 18, 7 Kriegsknecht, A.G.
10, 7. Lois und Eunike, 2 Tim. 1, 5. Lydia, A.G. 16, 14.
Moses, 2 Mos. 17, 15. Nehemias, c. 1, 4. Noah, 1 Mos.
6, 9. Onesivhmus, 2 Tim. 1, 16. Simeon, Luc. 2, 25.
Samuel, 1 Sam. 2, 26. Sufanna, u. 2. Männer, die den
Stephanus beerdigten, A.G. S, 2. Tobias, c. 9, 9. Zacha-
rias und Elisabeth, Luc. 1, 6. 25. Halte dich stets zu gottesfürchtigen Leuten, da du weißt, daß
sie GOttes Gebot halten, Sir. 37, 15. Wir wissen aber, daß GOtt die Sünder nicht höret; sondern fo
Jemand gottcsfürchtig ist, und thut seinen Willen, den höret
er, Ioh 9, 31.
HErr, wer wird wohnen in deiner Hütte? ? wer die Gottlosen nichts achtet, sondern ehret die Gottesfürchtigen, Pf.
15, 1. 4. Er thut, was die Gottesfürchtigen begehren, und höret ihr
Schreien, und hilft ihnen, Pf. 145, 19. Die Gottesfürchtigen trösten sich unter einander also: der HErr
merket es 2c, Mal. 3, 16. Gehe hin, und lade die GotteZfNrchtigen (und Durstigen) aus
unserm Stamme, Tob. 2, 1. Gieb den Gottesfürchtigen, und erbarme dich des Gottlofen nicht,
Sir. 12, 4. Die Gottesfürchtigen fliehen folchcs, und besudeln sich nicht mit
vieler Sünde, Sir 23, 16. Ein Gottesfürchtiger redet allezeit, das heilsam ist, Sir.
27, 12. Es wird (das böse Maul) den Gottesfürchtigen nicht unterdrücken,
Sir. 26, 26. Nun fehe ich, daß die GotteZfürchtigen den gerechten Geist haben,
Sir. 34, 14.
Den Gottesfürchtigen bei Recht zu erhalten, Sir. 42, 2. Alles, was da ist, das hat der HErr gemacht, und giebt es den
Gottesfürchtigen zu wissen, Sir. 43, 37.
Gotteshaus
Der Ort, wo mau GOtt anbetet, und ehret, wo seiu Wort reiu und lauter gepredigt, und die heiligen Sacramente verwaltet werden (s. auch Dethans), Nicht. 17, 5. Neh. 13, 14. Die Stiftshütte, Matth. 12, 4. Dieser Stein ? soll ein Gotteshaus werden, i Mos. 28, 22.
Gotteskastelt
Waren etliche taugliche Behältnisse, uusern Opferstöcken nicht ungleich, oben eng und unten weit, worein man allerlei Gaben, nachdem sie bezeichnet waren, einlegte. Diese Behältnisse hießen von ihrer Form Trompeten. (S. <7K,^Z<?v, ^nti^. 8aor. Ußbr. S. 291 ff.) Sie standen, nach jüdischen Berichten, an der Zahl 13, nicht weit von der Tbür im Vorhof der Weiber, daher Christus, der das Einlegen sitzend wahrnahm, außerhalb, wo man sitzen konnte, in dem sogenannten Vorhof der Heiden, nicht gleich zn, sondern auf der auderu Seite linker Hand seitwärts es beobachtet haben muß, Match. 27, 6. Marc. 12, 41. 43. Luc. 21, 1. Joh. 8, 20.
Gotteslästerung
z. 1. Thoren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein GM, Ps. 14,1. und derjenige lästert GDtt, welcher von GOtt und dessen Eigenschaften, Werken und Wohlthaten, auf eine vermessene Art, verächtlich spricht. Es geschieht a) wenn man GOtt seine Ehre, und was ihm gebührt, boshafter Weise entziehen will, Ps. 74, 18. Esa. 36, 15. c. 37, 10. 23 ff. A.G. 13, 45. b) wcuu man GOtt Dinge