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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Gut ? Güte.
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Wer sich absondert ? setzet sich wider Alles, was gut ist (in
Lehre und Leben), Sprw. 18, 1. EZ ist nicht gut, die Person des Gottlosen achten, Sprw. 16, 5.
(Äm Gericht), Sprw. 24, 23. Eine falsche Wage ist nicht gut, Sprw. 20, 23. GOtt wird alle Werke vor Gericht bringen, das verborgen ist,
es sei gut oder böse, Pred. 12, 14. Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist :c.. Mich. 6, 8. Gute Werke, Matth. 5, 16. (S. Werke, yutc.) Wir müssen Alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi,
auf daß ein Jeglicher empfange, nachdem er gehandelt hat bei
Leibes Leben, es fei gut oder böse, 2 Cor. 5, io. Führet einen guten Wandel unter den Heiden, i Petr.
Gut, Güter
§. 1. Die I) leiblichen Güter machen den Menschen in der That, oder dem Schein nach glücklich und sind mancherlei, z. B. des Glücks: Vermögen, des Leibes: Gesundheit, Stärke 2c., des Gemüths: Verstand 2c.
(Ver Gottlose) wird nicht reich bleiben, und sein Gut wird
nicht bestehen, Hiob 15, 39. Die Güter, die er verschlucket
hat, muß er wieder ausspeien, Hiob 20, 15. Seine Güter
werden Andern (zu Theil werden), daß er derer nicht froh
wird, ib. v. 18. Warum leben denn die Gottlosen, werden alt und nehmen zu
mit Gütern? Hiob 21, 7.
So er doch ihr Haus mit Gütern füllet, Hiob 22, 18. Das Wenige, das der Gerechte hat, ist besser, denn das große
Gut vieler Gottlosen, Pf. 37, 16. Die sich verlassen auf ihr Gut, und trotzen auf ihren großen
Reichthum, Pf. 49, 7.
Und Fremde müssen seine (Judas) Güter rauben, Ps. 109, n. Wir wollen großes Gut finden, Sprw. 1, 13. Ehre den HErrn von deinem Gut, Sprw. 3, 9. Der Weisheit Anfang ist, wenn man sie gerne höret, und die
Klugheit lieber hat, denn alle Güter, Sprw. 4, 7. Unrecht Gut hilft nicht, Sprw. 10, 2. Das Gut des Reichen ist eine feste Stadt, Sprw. 10, 15. c.
18, 11. (S. Fest ß. 2.) Der Gerechte brauchet seines Gutes zum Leben, Sprw.
10, 16.
Gut hilft nicht am Tage des Zorns, Sprw. 11, 4. Mancher ist arm bei großem Gut, Sprw. 13, 7. Des Sünders Gut wird dem Gerechten vorgefparet, Sprw.
13, 22.
In des Gerechten Hause ist Guts genug, Sprw. IS, 6. Gut macht viele Freunde, Sprw. 19, 4. Wer einem Armen Unrecht thut, daß seines Guts viel werbe,
der wird auch einem Reichen geben, und mangeln, Sprw.
22, 16.
Gut währet nicht ewiglich, Sprw. 27, 24. Wer sein Gut mehret mit Wucher und Uebersatz, der sammelt
es zu Nutz der Armen, Sprw. 28, 8. Wer mit Huren sich nähret, kommt um sein Gut, Sprw.
29, 3.
Gleichwie ein Vogel ? also ist der, so unrecht Gut sammelt,
Ier. 17. 11. Die Propheten ? reißen Gut und Geld zu sich, und machen
der Wittwen viele darinnen, Ezech. 22, 25. Sie werden dein Gut (Reichthum) rauben :c. Ezech. 26, 12. Wehe dem, der sein Gut mehret mit fremdem Gut! wie lange
wird es währen? Hab. 2, 6. Von deinen Gütern hilf den Armen, Tob. 4, 7. Aus unrecht Gut verlaß dich nicht, Sir. 5, 10. Der Arme wird geehret um seiner Klugheit willen, und der
Reiche um seiner Güter willen, Sir. 10, 33. GOtt segnet den Frommen ihre Güter, Sir. 11, 23. Was soll Geld und Gut einem kargen Hunde? Sir. 14, 3. Wer sein Haus baut mit andrer Leute Gut, der sammelt
Steine zum Grabe, Sir. 21, 9. Um Guts willen thun Viele Unrecht, Sir. 27, 1. Ein gesunder Leib ist besser denn großes Gut, Sir. 30, 15. Bleibe du der Oberste in deinen Gütern, Sir. 33, 23. Der Gottlosen Güter versiegen wie ein Bach, Sir. 40, 13. Geld und Gut macht Muth, Sir. 40, 26. Niemand lebet davon, daß er viel Güter (weder zum leiblichen,
noch viel weniger zum geistlichen ewigen Leben hilft lleberstuß)
hat, Luc. 12, 15. Wenn aber Jemand dieser Welt Güter hat, i Joh. 3, 17.
z. 2. II) Die geistlichen und himmlischen Güter sind Glaube, Gerechtigkeit JEsu Christi, Friede und Frende im heiligen Geist :c. und Alles, was die Gläubigen in jenem Leben erhalten werden. Der HErr ist mein Gut und mein Theil, Ps. 16, 5. GOtt, du labest die Elenden mit deinen Gütern (evangelischem
Gnadenwory, Ps. S3, 11.
Büchner's Hand-Concord.
Reichthum und Ehre ist bei mir, wahrhaftiges Gut und Gerechtigkeit, Sprw. 8, 16. Den Frommen giebt GOtt Güter, die da bleiben, Sir.
11, 15.
Die Hungrigen füllet er mit Gütern> und läßt die Reichen leer, Luc. i, 53.
Denn so die Heiden sind ihrer geistlichen Güter (d« Cuange-liums) theilhastig geworden, ist es billig, daß sie ihnen auch in leiblichen Gütern Dienst beweisen, Röm. 15, 27.
Gelobet fei GOtt ? der uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern durch Christum, Eph.
1, 3.
Christus ist ein Pfleger der heiligen Güter, Ebr. 6, 2. 5.
Christus ist gekommen, daß er sei ein Hoherpriester der zukünftigen (damals niimlich, ja theils nns jetzt noch im Himmel bevorstehenden) Güter, Ebr. 9, 11.
Denn das Gesetz hat den Schatten von den zukünftigen Gütern, nicht das Wesen der Güter (dcr nlttefwmentliche Gottesdienst gab nur ein mattes, todtes Schattenbild der Versilhnuna und der himmlischen Herrlichkeit; dn» N. T. giebt uns diese GUter selbst reell, wie fte in ihrem lebendigen Bilde, in ihrer wahren Gestalt lgleichfam leibhaftig, nicht schattenmiißig) erscheinen), selbst, Ebr. 10, 1.
z. 3. III) Das anvertraute, besonders geistliche Amt, wie es zn GOttes Ehre und des Nächsten Dienst wohl verwaltet werden soll. S. Centner
z.2.
Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte, und that (händigte) ihnen seine Güter ein, Matth. 2b, 14.
z. 4. Anch uiele Güter, welche bei den Gläubigen gemein waren, A.G. 2, 44. 45. c. 4, 32. 34. giebt GOtt ans Liebe und sind an sich gut.* Wer dabei des Paulus Regel in Obacht nimmt, 1 Tim. 6, 9. solche wieder in Liebe mittheilt** und gebraucht, als hätte er sie nicht, 1 Cor. 7, 30. 32. (GOtt kann sie wieder nehmen, Hiob 1, 21. und einem Andern geben, 1 Mos. 31, 9.), den trifft das Wehe nicht, Luc. 6, 24. Wer aber nach großem Gut und Ehre trachtet, und sein Herz daran hängt, flicht sich Seile und Stricke um den Hals, womit er ins ewige Verderben gerissen wird. * Hatte Abraham, i Mos. 25, 5. Isaac, c. 26, 14. Israeli-
ten, 5 Mos. 28, 11. Salomo, i Kon. io, 7. 2 Chr. i, 11.
12. Hiskia, 2 Chr. 32, 29. Hiob, c. 1, 10. c. 31, 25.
** Wie Abraham, Gor. 7, 2. i Mos. 14, 20. Tobias, c. 1,19. Zachäus, Luc. 19, 8.
8. 5. Sollte denn nicht a) Salomons Ueberschrift über das, was keine wahre Ruhe schafft, Pred. 1, 2. (Eitel §. 1.) und b) der Schade,« welcher aus dem Reichthum erwachsen kann; und hingegen 1) GOttes Befehl, Matth. 6, 33. Col. 3, 1. 2. 2) der vortreffliche Nutzen der himmlischen Güter, Matth. 16, 26. unsere Herzen bewegen, mit allem Eifer nach der bessern und bleibenden Habe zu trachten? Ebr. 10, 34.
EZ giebt Gelegenheit zu heillosem Leben, Luc. 15, 13.
Reißt das Andenken GOttes aus dem Herzen, 5 Mos. 32, ib.
Esa. i, 2. Verzäunt den Weg zur Nachfolge IEsu, Matth. 19, 22. und
von dieser zum ewigen Leben, ib. v. 23.
Gut beuchten, dünken
Gefallen an etwas haben, Ios. 9, 25. 1 Sam. 18,26. 2Sam. 17, 4.
ich bin in euren Händen, ihr möget es machen mit mir, wie es euch recht und gut dünket, Ier. 2«, 14. ? und sammle, was ihn gut dünkt (nachdem ihm etwa nn EMck descheert ist), i Cor. 16, 2,
Gutdünkel
Vorurtheil und Nebereilung, 1 Tim. 5, 21.
§. 1. a) Die Güte GDttes im weitern Sinn (I>0n1tk8 inOtapkMoa) ist die absolute Vollkommenheit GOttes, nach welcher Alles an ihm gnt, und etwas Böses an ihm nicht ist. Im gewöhnlichen
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