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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Iachm - Iagdstnck.
Jäher (bitterer) Tod, 5 Mos. 32, 24.
Die Anschlüge des Endelichen bringen Ueberfluß, wer aber allzu
lach (u. 29.) ist («ers übertreiben und zwingen will), wird
mangeln, Sprw. 21, 5. vergl Sir. 11, 11. Ein jäher Wäscher wird zu Schanden Sir. 9, 25. Ein jäher Narr kann die Zeit nicht erharren, Sir. 20, 7. Jach sein zu zanken, vergießt Vlut, Sir. 23, 13.
Iachin
Fest, stark. I) Ein Sobn Simeons, 1 Mos. 46. 10. von dem die Jachiniter, 4 Mos. 26, 12. II) ein Priester, 1 Chr. 10, 10. III) eine Sank-, die Salomo vor dem Tempel ansuchten ließ, 1 Kön. 7, 21. 2 Chr. 3. 17.
Jacob, Iacobus
z. 1. Ein Untertreter; der mit der Hand die Fersen hält. a) Ein Sohn Isaacs, 1 Mos. 25, 26. Es wird anch oft seine ganze Nachkommenschaft darunter verstanden, 4 Mos. 24, 5. 17. Esa. 14, 1. Ps. 79, 7. Ps. 135, 4.* Den Jacob so herabzusetzen, wie es selbst Lesz Gcsch. der Nclig. I. 262?266. 329. zum Theil anch Krummachcr Paragraphen znr heil. Gesch. S. 234. 241. gethan haben, geziemt sich nicht für den Christen, welcher das Zengniß kennet, Match. 8, 11. vergl. dagegen Deda Mayr Vertheid. der Nclig. II. 1, 522.
War fromm und blieb in der Hütte, 1 Mos. 25, 27. kauft von seinem Bruder Esau die Erstgeburt, v. 31. 33. zieht mit seinen Eltern gen Gerar, c. 26, i. entzieht mit Lift Efau seinen Segen, c. 27, 35. flieht vor diesem gen Haran, c. 28, 10. sieht unterwegens die Himmelsleiter, ib. v. 12. und empfängt die Verheißung Canaans, ib. v. 13. dient Laban 20 Jahre, 1 Mos. 31, 38. 4l. nimmt Lea und Rahel, ingleichen deren beide Mägde zu Weidern, 1 Mos. 29, 34. c. 30, 3. 9. wird fchr reich, i Mos. 30, 43. zieht auf GOttes Befehl wieder in seine Heimath, c. 31, 3 ff. sieht im Fortziehen das Heer GOttes, c. 32, 1. fürchtet sich vor seinem Bruder und schickt ihm Geschenke, v. 7. 13. ringt mit dem Sohn GOttes, v. 34. und siegt, v. 28. reist gen Suchoth, c. 33, 17. gen Salem, v. 18. wo Dina geschwängert wird, c. 34, 1 ff. zieht gen Bethel und vergräbt alle Götzen der Seinen, c. 35, 4. und richtet einen Altar auf, c. 33, 7. ihm stirbt Rahel, v. 19. zieht gen Hebron, v. 27. trägt Leid über Joseph, in der Meinung, ein wildes Thier habe ihn gefressen, c. 37, 34. hat viel Kreuz an Judas Heirath, c. 38, i ff. fchickt seine Söhne nach Egypten, Getreide einzukaufen, c. 42. 1. c. 43, 2. erfährt, daß Ioftph lebt, c. 45, 27. 28. zieht mit den Seinen nach Egyuten, 1 Mos. 46, 1 ff. c. 47, 7. nimmt Josephs Söhne zu seinen Kindern an, c. 48, 5. 6. fegnet seine Söhne, c. 43, 1 f. stirbt im 147. Jahr seines Alters, i Mos. 47, 38. c. 49, 33. wird begraben, c. 50, 1. 7. 13.
Jacob habe ich geliebet, aber Efau habe ich gehafset, Röm. 9,13. (Esau ß. 2.)
" Komm. verfluche mir Jacob. 4 Mos. 23, 7.
Man siehet keine Mühe in Jacob, v. 11.
§. 2. Die Art, wie er seinem Vritder Esan den Segen entwendet, ist nicht völlig rein, 1 Mos. 27, 6. doch mehr eine Schwachheit, als Bosheit. Der Zweck entsprach dem göttlichen Willen, daß die Ne-becca, welcher Jacob nachgab, ihn durch menschliche Mittel glanbte erreichen zu müssen, war Schwachheit. Sein Knnststnck mit den Stäben, 1 Mos. 30, 37. kommt von GOtt selbst her.
z. 3. b) Der Vater Josephs, des Mannes der Maria, Matth. 1, 15. 16.
z. 4. c) Eilt Sohn des Hebedäns, Alters halber der Größere genannt, Matth. 10, 2. A-G. 1, 13. war hitzig, Lnc. 9, 54. ehrgeizig, Matth. 20, 20. 21. und der erste Märtyrer mtter den Aposteln, A.O. 12, 3. Es sollen von ihm die Iacoditen, welche die Gottheit Christi lcingncn, den Namen haben. Neber den Iacobus den Aeltern s. ?M6mo,tt, Mmoii'68 I. 342?348. Notes 625-631. Ueber den Iacobns den Kleinen s. S. 405?422. Rotsg 663-681.
Wird von Christo ein Dolmerkind genannt, Marc. 3, i?.
War ein Fischer, Matth. 4, 21. wird zum Apostelamt dcrn'^ü Luc. 5, 10.
Hat Christi Wunderwerken vor Andern mit beigewohnt, z. V. der Erwcckung von Iairus Töchterlein, Marc. 5, 37. der Verklärung Christi, Matth. 17, i. Christi Todeskampf im Garten, Matth. 26, 37.
§. 5. d) Der Kleinere. Ein Sohn Iojephs, des Mannes der Mutter IEsn, welchen er von seiner ersten Fran erzengte. Er heißt ein Sobn Al-phäi; weil entweder Joseph den Namen fährte, oder ein Schüler der alphäischcn Sectc war, Matth. 10, 3. 5. A.G. 1, 13. c. 2, 1. 1 Cor. 15, 7. Gal. 1, 19. Sein liebethätiger Glanbe hat ihm den Namen des Gerechten erworben. Er ist, als erster VisHof zn Icritfalem, von der Zinne des Tempels hernnter gestürzt nno mit einem Walkersprügel völlig todt geschlagen worden. In seinem Vricf^, worin er den Zweck hat, die kaltsiunigen Christ'i. die keinen liebethätigen Glanben haben, zn strafen nno zn wahrer Lebensheiligkeit anzntreiben, und der daher als die im N.T. anfgestellte Warnnngs-tafcl vor den Tänschnngen des Scheinglanbens an-znsehcn ist, trägt er in 5 Capiteln vor:
1) Einen Trost für geplagte und angefochtene gläubige Christen, c. i. 1?12.
2) Eine Lehre von der Versuchung, c. i, 13. bis c. 8.
3) Einige Ermahnungen, c. 3. bis zu Ende.
l. Iaddua; 2. Iaebetz
1) Geschickt, erfahren. Hoherpriester, Neh. 10, 21. c. 12, 22. 2) Mit Kummer und Schmerzen gelwren. a) Ein vortrefflicher Mann vom Stamm Inda, 1 Chr. 4, 9. 10. b) der Name einer Stadt, Tratterstadt, 1 Chr. 2, 55.
l. Iael; 2. Iaelam
1) Ein Reh. Hebers Weib, das den Sissera listig nmbrachte, Richt. 4, 17. c. 5, 6. 24. 2) Jüngling. Ein Sohn Esans, 1 Chr. 1, 35.
Iaeser
GDttes Hülfe. Stadt, 4 Mos. 21. 32. Ios. 13, 25. Esa< 16, 8. 9. Ier. 48, 32. und Land, 4 Mos. 32, 1. 3. in dem Lande Moab.
Jagd, Jagen
I) Das Wild anf allerhand Art fangen, 1 Mos. 27, 5. II) a) Von Menschen, einen hart verfolgen, und nicht eher nachlassen, bis man seiner habhaft geworden, um ihn gefangen zn nehmen, oder gar zn todten, 1 Mos. 14, 15. 5 Mos. 1. 44. Ios. 7, 5. c. 11, 8. 1 Sam. 24, 12. Klagel. 4. 18. b) Von einer Sache, wenn sie cincn erschrickt und in Flncht bringt;^ c) von GDtt, welcher den Menschen gleichsam verfolgt durch schwere Züchti-gnng, und ihn mit allerhand Plagen belegt.**
Ihr sollt eure Feinde jagen, 3 Mos. 2ü, 7.
Euer 5 sollen 100 jagen, ib. v. 8.
Sollt fliehen, da euch Niemand jaget, ib. u. 17.
Wie geht es zu, daß Einer (uon enren Feinden) wird ihrer 1009
jagen? 5 Mos, 32, 30. Euer Einer wird 1000 jagen, Ios. 33, 10. Der Gottlose fliehet, und Niemand jaget ihn, Sprw. 36, 1. Sie lauern Alle aufs Blut, ein Jeglicher jagt (verfolgt) dcn
Andern, daß er ihn verderbe, Mich. 7, 2. " Daß sie soll ein rauschendes Blatt jagen, 3 Mos. 26, 36. "* Wie ein ausgereckter Löwe jagest du mich (mit Elend), Hiob
10, 10.
Iagdstrick
GOttes Züchtigungen, Hiob 1l», 6.