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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Iedidja ? Jericho.
Jedermanns Wege find stracks vor dem HErrn, Sprw. 5, 21.
Jedermanns Gänge kommen von dem HErrn, c. 20, L4.
Laß dich nicht klug dünken, Jedermann zu tadeln, Sir. 6, 2.
Halt es mit Jedermann freundlich, vertraue aber unter Taufenden kaum Einem, ib. u. 6.
Offenbare dein Herz nicht Jedermann, Sir. 8, 22.
So mag auch Jedermann nicht einerlei, Sir. 3?, 31.
Müsset von Jedermann gehafset werden, Matth. 10. 22.
Das Wort fasset nicht Jedermann, ib. c. 19, 11.
Des HErrn Kraft half Jedermann, Luc. 5. 17.
Jedermann giebt zum Ersten guten Wein, Joh. I, 10.
Jedermann fei Unterthan der Obrigkeit, Rom. 13, 1.
Gebt Jedermann, was ihr schuldig feid, ib. v. 7.
Der Glaube ist nicht Jedermanns Ding, 2 Thess. 3, 2. ^.S. Glnude Z. 1.)
Thut Ehre Jedermann, 1 Petr. 2, 17.
Und will nicht, daß Jemand verloren werde, fondern daß sich Jedermann zur Buße bekehre, 2 Petr. 3, 9.
GOtt giebt einfältig Jedermann, Iac. i, 5.
1. Iedidja; 2. Iedithun
1) Der Geliebte des HErrn, 2 Sam. 12, 25. Diesen Namen ließ GOtt durch Nathan dem Sa-lomo um des HGrrn (Messias) willen, dessen Vorbild jener sein sollte, geben. 2) Gesetzmann, auch Jeduthun. Ein in der Musik erfahrener Levit, be-rühmter Musikus, 1 Chr. 17, 38. 41. welchem David einige Psalmen besonders anbefiehlt, Ps. 39, 1. Ps. 62, 1. P,. 77, 1.
Ieglich
§. 1. Der Menschen Wuusch, Vornehmen und Anstalt richtet nichts aus; es liegt an GOttes Wnnoerregienmg. (Glück H- 2.) Wenn Salomo also diejenigen, die nach eignem Gutdünken und ihrem Kopf Etwas vornehmen, sich einbildend, es müsse biegen oder brechen, zurechte weisen, und ihnen, wie Alles abgemessen sei, wenn und wie lange es, nach GOttes heiligem Willen und Verhängniß, währen solle, ans Herz legen will, spricht er:
Ein Jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem
Himmel hat seine Stunde, Pred. 3, i. Ein Jeglicher hüte sich vor seinem Freunde, Ier. 9, 4. 5. Es ist genug daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe
Matth. 6, 34.
Daß ein Jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit, A.G. 3, 26. Eines Jeglichen Werk wird offenbar werden, 1 Cor. 3, 13. Ein Jeglicher habe sein eigenes Weib, 1 Cor. 7, 2. Zu geben einem Jeglichen, wie seine Werke sein werden, Offb.
22, 12.
z. 2. Die meiste Arbeit des Menschen geschieht für den Muud, Nahrung zu erwerben; allein damit wird die Seele nicht gefüllt oder gesättigt; denn diese ist ein Geist, welche zu seiner Erhaltung weder Speise noch Trank gebraucht. Das will der Spruch sagen: Einem Jeglichen Menschen ist Arbeit auferlegt nach seiner
Maße: aber das Herz kann nicht daran bleiben, Pred. 6, ?.
Iehu
Er, Selbst, a) Ein Sohn Obcds, 1 Chr. 2, 38. l,) der Sohn Hananis, ein Prophet, 1 Kön. 16, 7. 12. 2 Chr. 19, 2. c. 20, 34. c) ein Sohn Iosa-phats, König in Israel, 2 Kön. 9, 2. 5. 2 Kön. 10, 1 ff. c. 12, 1. c. 13, 1. c. 14, 8. c. 15, 12. Hos. 1, 4.
Iemini
Die rechte Hand. Ein berühmter Mann aus dem Stamm Benjamin, Richt. 3, 35. c. 19, 16. nach dem Sauls Freunde die Kinder Iemini hießen, 1 Sam. 9, 1. 4. 2 Sam. 16, 11.
l. Iemla; 2. Iemna
I) ErfMcr, Michas Vater, 1 Kön.
22, 8.
II) «echter, a) Ein Sohn Assers, 1 Mos. 46, 17.
von welchem die Jemnitcr^ 4 Mos. 26, 44. b) der Vater Kores, 2 Chr. 31, 14.
1. Iephtha; 2. Iephthael
1) Ein Thor. a) Eine Stadt im Stamm Inda, Ios. 15, 43. b) Ein Gileaditer. Dieser Glau-beusheld, Ebr. 11, 32. wird Richter in Israel, Nicht. 11, 1. stirbt, c. 12, 7. (S. Gelübde z. 4.) Ueber Iephtha's Gelübde siehe besouoers Miller in Mosheim's Sittenlehre VI. S. 191?198. 2) GDttes Thür. Ein Thal, Ios. 19, 14. 27.
1. Iephune; 2. Ierahmeel
1) Anschauer. a) Calebs Vater, 4 Mos. 13, 7. b) Gin Sohn Iethers, 1 Chr. 8, 38. 2) GDttes Gnade, a) Ein Sohn Hezrons, 1 Chr. 2, 9. 25. 26. b) Ein Sohn Hamclechs, Ier. 36, 26.
Ieremias
§. 1. Ein Erhöhetcr GDttcss. Ein Sohn Hilkias, Ier. 1, 1. Aus Anatoth, h. z. T. '^nata, 1'^ Stunde von Jerusalem. Siehe Nobinson II. S. 319?321. Er soll in Ggypteu, wohin er sich nach dem Fall seines Vaterlandes begab, c. 43, 1 ff., von seinen Landsleuten zn Tode gesteinigt worden sein. Seine Freimüthigkeit als Prophet ist um so bewundernswürdiger, da er von Natur verzagt war, und schwere innere Anfechtnngen zu bestehen hatte.
Von GOtt zum Propheten ausgesondert, ehe cr von der Mutter
geboren wurde, Ier. 1, 4?7. Wann er geweisfagt, Ier. 1, Z. c. Z5, 3. Wird ins Gefängniß geworfen, Ier. Za, 1. Z. c. 29, 1 ff. Verflucht seinen Geburtstag, Ier. 20, 14.
§. 2. In seinem Buche, welches er geschrieben, um zu zeigen, wie GOtt gerecht, sein Gesetz wahr sei, man allein durch Buße bei ihm Vergebung suchen müsse, und er für die Seinen in der größten Noth sorge, trägt er in 52 Capiteln vor.-
1) Bußpredigten, Weissagungen und Geschichte, die Juden betreffend, c. 1?37. Besonders wichtig ist die Weissagung von dem neuen Bunde, wo der Geist GOttes, und nicht mehr ein ZwangBgesetz die Herzen leiten würde, c. 81,
31?34.
2) Einige Weissagungen in der Geschichte der babylonischen Gefangenschaft, c. 37?44.
3) Die Rede GOttes zu Baruch, c. 45.
4) Weissagungen wider fremde Volker, c. 46?52.
z. 3. Seine Klaglieder, worin er die Juden zu wahrer Buße ermahnt, die Frommen mit der Hülfe GOttes tröstet, und den auswärtigen Völkern zeigt, wie sehr GOtt der Süuoen wegen zürne, da er seines Volks nicht verschone, stellen in 5 Capiteln vor:
1) Eine Trauerklage des Propheten über die jämmerliche Zerstörung Jerusalems und Verwüstung des Landes, c.
1?4.
2) Ein Gebet der Gläubigen um Abwendung der Trübsal und Wiederbringnng in Canaan, c. 5.
1. Iereon; 2. Ieria
1) Furcht. Eine Stadt im Stamm Naphthali, Ios. 19, 38. 2) Des HErrn Furcht. Ein Sohn Selemjas, Ieremias Feind, Icr. 37, 13.
Jericho
Monde > Lüneburg ader Geruch. Eine schöne Stadt im Stamm Benjamin, in einer Ebene mit Bergen umgeben, reich an Palmen, Valsamstaudeu und andern Gewächsen, 155 Stadien, fast 5 Meilen, nach Robinson II. 526. 5 bis 6 St. von Icru-salem.
Heißt Palmenstadt, weil da viele Palmen standen, 5 Mos. 34, Z. 2 Chr. 28, 15.