Schnellsuche:
Info: Zur Zeit wird der Volltextindex aktualisiert. Sie erhalten daher bei Suchen nicht die volle Anzahl an Treffern. Die Aktualisierung dauert typischerweise wenige Minuten.

Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Diese Seite ist noch nicht korrigiert worden und enthält Fehler.

Krankheit ? Kreuet.
Y71
Krankheit
F. 1. L) Die Schwachheit des Leibes, wo die
Kräfte desselben zu den gewöhnlichen Verrichtungen
untüchtig sind.
GOtt drohet, die, welche sein Gesetz nicht halten, mit Krankheit zu strafen, 2 Mos. 15, 26. c. 33, 25. 5 Mos. 7, 15. 5 Mos. 28, 59. 61. c. 29, 22.
Du hilfst ihm von aller seiner Krankheit, Ps. 41, 4.
Sie sollen an Krankheiten sterben und weder beklagt noch begraben werden, Ier. 16, 4.
Der Tod ist besser, denn ein sieches Leben, oder stete Krankheit, Sir. 30, 17.
Nimm dir etwas vor zu arbeiten, so widerfährt dir keine Krankheit, Sir. 31, 27.
Große Krankheit weckt immer auf, Sir. 31, 2.
Heilt IEsus, Matth. 4, 23. Luc. 5, 15. c. 8, 2. die Jünger, Matth. 10, i. A.G. 28, 9.
Weib, sei los von deiner Krankheit, Luc. 13, 11. 12.
Die Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Ehre GOttes, Joh. 11, 4. vergl. c. 9, 3.
z. 2. Krankheiten sind eine Frucht der Sünde, Sir. 38, 15. Joh. 5, 5. 14.* und dabei ein heilsamer Bußwecker und treffliche Arzenei, die Gesundheit der Seele zu befördern und diese vor der ewi gen Qual zu bewahren, 1 Cor. 11, 32. (Daß man nie besser sei, als wenn man krank sei, behauptet NiniuH NxiLt. I.. VII. 26. vergl. Reinhard's Moral IV. 536. 593.) GOtt, als der beste Arzt,
2 Mos. 15, 26. kann sie wenden, Esa. 38, 5. 21. wenn er mit einem bußfertigen Gebete angerufen wird, Ps. 38, 23. Iac. 5, 14. 15.
* Wie zu sehen an den Egyptern, 2 Mos. 9, 10. an der Pestilenz zu Davids Zeit, 2 Sam. 24, 15. an Ierobeams Sohn, 1 Kon. 14, 1. Gehasi, 2 Kön. 5, 27. Usia, c. 15, 5. und an dem 38jährigen Kranken, Joh. 5, 5. 14.
z. 3. II) Die weibliche monatliche Unreinigkeit,
3 Mos. 12, 2. c. 18, 19. c. 20, 18. Ezech. 18, 6. c. 22, 10. c. 36, 17.
z. 4. III) Die Strafe der Sünde, die harten Wunden, welche sich der Messias hat schlagen lassen, damit wir eine vollkommene heilsame Arzenei, unsre Seelen zu heilen, haben möchten.
Er war der Allerverachtetste und Unwertheste, voller Schmerzen und Krankheit, Esa. 53, 3.
Fürwahr er trug unsere Krankheit, ib. v. 4. 10. Matth. 8, 17. (Die Heilung der leiblichen Krankheiten war, insofern dieselben Folge und Strafen der Sünde sind, auch ein Theil des Versöhnungswerkes Christi, und eine Erfüllung von Esa. 53.)
z. 5. IV) Vom Gemüth, Hohel. 5, 8. V) Die Verwüstung des jüdischeu Landes und Polizei, elender Zustand, Hos. 5, 13.
§. 6. Es giebt allgemeine geistliche Krankheiten, als da ist der Unglaube, und besondere, die nur auf eine gewisse Kraft der Seele sich erstrecken. Da sind Einige krank a) am Verstande, indem sie an der Unwissenheit, Zweifelsucht, übereilten Urtheilen und an allerlei Vorurthcilen leiden, und durch eine gewisse Art des geistlichen Schwindels an dem völligen Beifall gehindert werden; b) Andere am Willen. Ihr Verlangen nach Christo ist sehr schwach. Die Hand ihres Glaubens ist gleichsam vom Schlage gerührt und gelähmt, daß sie dieselbe nach dem Verdienste Christi nicht recht ausstrecken können. Sie haben noch viel Eigenliebe und Hochmuth, Menschenfurcht, Schamhaftigkeit und Blödigkeit.
a) A.G. 14, 13. brachten sie mit Kränzen gezierte Ochsen, wie es bei den Heiden mit dem Opfervieh gebräuchlich war (f. Krane); b) eiue Zierde, Esa. 28, 5. c) Einfassung )c. von Gold, 2 Mos. 25, 11. 24. 25. Vei 2 Mos. 25, 11. 30, 3. 4. 37. 2 ff.
versteht Bahr Symb. I. 378. 386. 408. nicht eine Randleiste, sondern einen die Bundeslade, den Räucheraltar und Schaubrodtisch in der Mitte umschließenden Blumenkranz, ganz von Gold, der bloß zum Schmuck diente, als alleiniges Zeichen göttlicher Weihe und Heiligung. An dem Geräthe, welches das Gesetz in sich bewahrte, durfte er am wenigsten fehlen, weil ans dem Gesetze den Israeliten alles Heil und Leben erblüht.
Krätze
Der HErr wird dich schlagen mit Krätze, 5 Mos. 28, 27. vergl. 3 Mos. 21, 20.
Kraut
Erdgewächs, Feld- und Gartenftüchte, 2 Kön. 4, 39. Hiob 40, 15. Esa. 15, 6. Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, i Mos. 1,
11. 29.
Sollst das Kraut auf dem Felde essen, i Mos. 3, 16. Schlägt der Hagel, 2 Mos. 9, 22. 25. fressen die Heuschrecken,
c. io, 12. 15. Wie das grüne Kraut werden sie (die sllstn) verwelken, Ps.
37, 2.
Es ist besser ein Gericht Kraut mit Liebe, denn ein gemästeter Ochs mit Haß, Sprw. 15, 17.
Welcher aber schwach ist, der isset Kraut, Röm. 14, 2. (Vr euthiilt sich au« ängstlicher Morgttiß, vielleicht Opfersitisch zu erhnlttn und dndurch m eine LtriUiruug mit dem Götzendienst ;u kommen, des Fitischgenusses, und yenießt bloß vegetabilische Kost.)
Kreatur, s. Creatur Krebs
I) Eine Krankheit, die um sich frißt nno Fleisch und Knochen angreift; II) ein Panzer, Harnisch, der den Krebsschalen ähnlich, und zur Beschützung angelegt wird, mit welchem die Soldaten bei den Alten die Brust bedeckten. Denn diese Soldaten waren nur auf der Brust geharnischt, nicht aber auf dem Rücken, welcher offen stand: den sollten sie dem Feinde nicht hinhalten, daß er seine Pfeile hineinschieße, sondern von vorne sollte man ihn haben. Damit wird also die Gerechtigkeit verglichen, weil sie das Herz und die Brnst der Gläubigen verwahrt, woran im geistlichen Kampf Alles gelegen, 1 Joh. 3, 21. Es gehört also unter die geistlichen Waffen, womit ein Streiter Christi sich wider die Anfälle des Sataus verwahrt.
1) Ihr Wort frißt um sich wie der Krebs, 2 Tim. 2, 17.
2) So stehet nun, angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit (Christi), Eph. 6, 14.
Wir sollen angethan sein mit dem Krebs des Glaubens und der
Üiebe, 1 Thefs. 5, 9. Er (der Höchste) wird Gerechtigkeit anziehen zum Krebs, WeiZH.
5, 19.
Kreide
Andre: Salpeter, Ier. 2, 22.
Wer einem bösen Herzen Lieder singt, das ist ? wie Essig auf der Kreide, Sprw. 25, LO.
Kreis
a) Cirkel, welchen Menschen im Stehen machen, Marc. 3, 34. t») die Erdkugel, Esa. 40, 22. c) alle Menschen.
c) Darum, daß er einen Tag gesetzt hat, auf welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit, A.G.
17, 31'
Kreuel
Fleischgabel, womit das Fleisch aus dem Kessel gezogen und genommen wird, 2 Mos. 27, 3. c. 38, 2. 1 Sam. 2, 13. 14.