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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Manasse ? Mangeln.
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Sonne den Thau zerschmolz, und war vermuthlich glänzend und durchsichtig, wie Eistropfen oder Krystall, oder wie weiße Perlen. Noch nach Andern war es ein auf Bäumen und Stauden, z. B. Tamarisken und der Stande Algul erzeugtes süßes Harz. Nach dem, was aus Sam. Kiechel's Reisen im Morgeublatt 1820. Nr. 231. S. 926. beigebracht wird, ist die Frucht langen Zuckererbsen ähnlich, und fällt im Mai und Juni des Morgens mit dem Thau auf die Erde, wird dann an der Sonne geschmolzen, geläutert, in eine Form gebracht und statt des Brodes genossen; geräth aber kaum alle 4?5 Jahre. Ganz das gewöhnliche Manna kann das von den Israeliten genossene schwerlich gewesen sein; weil jenes wegen seiner larirenden Kraft nicht zur ordinären Speise taugt und bei Weitem nicht in solcher Menge sich findet, vergl. De^inFOdLßrvatt. 8acr. III. 70-81. Mienthal Gute Sache der Offcnb. IX. 192 ff. S. Robinson I. 138?190. ?Von allen charakteristischen Merkmalen des mosaischen Manna paßt nicht Eins auf das heutige Manna. Selbst wenn bewiesen werden könnte, daß cs dasselbe wäre, so würde immer die Versorgung mit einer hinreichenden Masse zur täglichen Nahrung für zwei Millionen Menschen ein nicht ge-rinqcs Wunder gewesen sein." Wie lan^e es die Israeliten genossen, darüber s. Hengstenberg, Geschichte Vil'eams S. 280?284.
Von dessen Geschmack, 2 Mos. 16, 31. 4 Mos. 11, ?.
Ein Gomor wurde aufgehoben, 2 Mos. is, 33.
Hörte auf, Ios. 5, 12.
Heißt Himmels-, Ps. 73, 24. EngelZbrod, v. 25. WeiZH. 16, 20.
§. 2. II) Himmlische Engelspeise, das ist ewiges Vergnügen in GOtt, Offb. 2, 17.
z. 3. Das Manna ist nach Joh. 6, 32. 33. 35. von jeher, s. (Tz/^ian. Np. aä NgAn. (eä. ^rior. p. 154.) als Vorbild Christi und seines Wortes betrachtet worden. Wie das Manna, 1) stammt das Evangelium vom Himmel durch GOttes Kraft, ist keine gemachte Speise; ist wunderbar, wie Christus, Esa. 9, 6. 2) es hat himmlischnährende, stärkende Kraft, ersetzt den Maugel andrer Speisen, Joh. 6, 51. 3) es ist für Alle nmsonst und gleich reichlich da und dauert durch die ganze Pilgerreise auf dieser Erde, 4) es kann den Menschen gemein, ja überdrüssig werden, und verdirbt durch Schuld der Menschen, durch ungöttlichen Gebrauch.
Manasse
§. 1. Der vergißt. Ij Der erstgeborne Sohn Josephs, 1 Mos. 41, 51. von dem der Stamm Manasse herkommt, 4 Mos. 1, 35. c. 26, 34. Offb. 7, 6.
In Egypten geboren, i Mos. 46, 20.
Wird von Jacob gesegnet, ib. c. 48, 14.
Sein Erbtheil im Lande Canaan, 5 Mos. 3, 13. Ios. !Z, s.
c. 13, 2. ?. Erwecke deine Gewalt, der du vor Ephraim, Benjamin und
Manasse bist, Ps. so, 3. (S. Ephraim ß. 3.) Manasse (wird) den Ephraim, Ephraim den Manass« (auffressen
und verderben), Esa. 9, 21.
§. 2. II) Des frommen Königs Hiskias Sohn, der 14. König in Iuda, 2 Kön. 20, 21. 1 Chr. 3, 13.
War Anfangs gottlos, 2 Kon. 21, 2. 3. 6. 7. 16. Wurde gen Babel geführt, 2 Chr. 33, 11. Bekehrte sich. 2 Chr. 33, 13. Negierte 55 Jahre, 2 Chr. 33, 1. und starb, v. 20,
§. 3. III) Einer zu Nehemias Zeiten, Esr. 10, 30. IV) der Judith Ehemann, Ind. 8, 2.
Mancher
Mancher ist arm bei großem Gut; und Mancher ist reich bei seiner Armuth, Sprw. 13, 7.
Es gefällt Manchem ein Weg wohl; aber endlich bringet er ihn zum Tode, Sprw. 14, 12.
Mancher kommt zu großem Unglück durch sein eigenes Maul, Sprw. 16, 26.
Und ist Mancher Freund und wird bald Feind, Sir. 6, 9.
Schöne Weiber haben Manchen bethöret, Sir. 9, 9.
Mancher läßt es ihm sauer werden lc., Sir. 11, 11. dagegen thut Mancher gemach, v. 12.
Mancher karget und sparet, und wird dadurch reich, ib. v. 17.
EZ glückt Manchem in bösen Sachen, Sir. 20, 9.
Manchem wehret seine Armuth, daß er nichts Uebels thut, ib. v. 23.
Mancher thut lieber das Aergste, denn daß er seine Ehre verliere, ib. v. 24 «.
Mancherlei
GOtt verbietet den Acker mit Samen von ver-schiedener Gattung zu besäen, 3 Mos. 19, 19. Dies konnte, außer dem natürlichen Grunde, reines Samengetreide zur Förderung des Ackerbaues und rcine Erstlinge und Zehnten zu erzielen, auch anzeigen, dah GOtt gar keine Meugerci unter seinem Volke haben wolle, sondern lauter Eintracht und Einigkeit in Lehre und Leben. Es deutet auch vielleicht an, daß sie sich von der Vermischung mit ausländischen Weibern enthalten sollen.
Mancherlei Gewicht, Sprw. 20, 10. Seuchen, Matth. 4, 24.
Aemter und Kräfte, i Cor. 12, 5. s. mancherlei Stimmen,
c. 14, 10. Lehren, Ebr. 13, 9. Und haben mancherlei Gaben (i Car. 12, 4.) nach der Gnade,
die uns gegeben ist, Röm. 12, e. GOtt hat manchmal sin verschiedenen Verladen), und mancherlei
Weise (durch verschiedene Offenbarmlgsweisen), zu den Vätern
geredet, Ebr. i, i.
Mandel
I) Die Früchte vou einem Mandelbaum, 1 Mos. 43, 11. 4 Mos. 17, 8. II) zusammengetragene Garben: Haufen Getreide, Ruth 3,7. Esa. 17, 11. Hos. 12, 12.
Simfon zündete die Haufen des abgeschnittenen Getreides an, Richt. 15, 5.
Mandelbaum
Wenn der Mandelbaum blühet, Pred. 12, 5. d. i. wenn die grauen Haare kommen. A.: wenn der ? abgeschüttelt wird, d. i. die grauen Haare ausfalleu.
Mangel
Zeigt eme Abwesenheit dessen, was man haben sollte, und also ein Bedürfniß an. Wie der Maugel am Brod eiue Strafe GOtteS, Amos, 4, 6. 2 Sam. 3, 29. und eine große Hungersnoth, so ist hingegen kein Mangel daran, Esa. 51, 14. gute Tage haben.
Die ihn sten HCrrn) fürchten, haben keinen Mangel, Ps. 34,
10. 11. (S. Darben.) 1 Cor. i, ?. Nnd der Mangel wie ein gewappneter Mann, Sprw. 6, 11. Wo man arbeitet, da ist genug; wo man aber mit Worten umgehet, da ist Mangel, Sprw. 14, 23. Man darf über keinen Mangel klagen an seiner Hülfe, Sir.
39, 23. So oft ich euch gesandt habe ? habt ihr je (an etwas) Mangel
gehabt? Luc. 22, 35. S. A.G. 4, 34. Der wenig sammelte, hatte keinen Mangel, 2 Cor. 8, 15. vergl.
2 Mos. 16, 18. Ich bin in allen Dingen, und bei allen geschickt, beides satt sein
und hungern, beides übrig haben und Mangel leiden, Phil.
4, 12. So aber ein Bruder oder Schwester bloß wäre, und Mangel
hätte (an) der täglichen Nahrung ic., Iac. 2, 15.
Mangeln
Christus hat eine kleine Zeit der Engel ge-mangelt, Ebr. 2, 9. GOttes Sohn ist auf eine
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