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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Mäßigkeit ? Manlbeer-Saft.
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Mäßigkeit, Mäßiglich, s. Mäßig l. Mathan; 2. Mathama
1) Gabe. a) ein Vaalspfaff, 2 Kon. 11, 18. t,) einer von den Oroßeltern Christi, Matth. 1, 15. 2) des HCrrn Gabe. IojachinS Vetter, 2 Kön. 24, 17 )c.
1. Mathath; 2. Mathatha
1) Gabe. Der Großvater Marias, Luc. 3, 24.
2) Seine Gabe. Einer ans den Kindern Hasnms, Esr. 10, 33.
Mathathias
GMes Gabe. 1) Der Maccabäer Stammvater,
1 Macc. 2, 1. 2) dessen Enkel, 1 Macc. 16, 14.
3) Einer von Christi Großeltern, Lnc. 3, 25.
Matt
Entkräftet und fast ohnmächtig. Solche Streiter im Christenthum, die zn laufen aufhören und als Abgemattete stille stehen, sollen wir nicht sein, Ebr. 12, 3.
Simsons Seele, Richt. 16, 16.
Das Volt, da es mit den Philistern geschlagen, 1 Sam.
14, 28.
Iona von der Sonnenhitze, Ion. 4, 8. Das ganze Herz ist matt (wegen der vielen Vlagen), Esa.
i, 5. Der HErr, der ewige GOtt ? wird nicht müde noch matt,
Esa. 40, 26. Die auf den HErrn harren, kriegen neue Kraft ? daß sie nicht
matt werden, Esa. 40, 31.
Matthäus
Ein Geschenkter. Dieser Evangelist verlieh auf Christi Nuf die römische Zollbude, Matth. 9, 9. und schlug damit allen zeitlichen Vortheil in die Schanze. Nach Christi Aufnahme soll er in Indäa, Parthien, Aethiopien gelehrt und in Nadoaber, einer Stadt in Aethiopien, die Märtyrerkrone erlangt haben (s. ^illymoiit I. 384?393.). Sein Evangelium soll er nach der Angabe des Papias und Anderer hebräisch geschrieben haben; die griechische Nebersetznng, obgleich ihr Verfasser nnbe-kannt, trägt doch in der allgemeinen Annahme und Anerkennung der alten Kirche hinlängliche Bürgschaft ihrer Zuverlässigkeit. Doch ist die Behanptnng von dem hebräischen Original des Matthäus starken Zweifeln ausgesetzt, da der griechische Tert ein zu starkes inneres Gepräge der Originalität an sich trägt und die Nachricht des Papias von dem hebräischen Texte ans einem Irrthume, der Verwechslung mit dem HvewFbiio Hokrasoruni, scheint entsprungen zn sein.
Matthias
Des HErrn Gabe. Erhielt durchs Loos Indas Apostelamt, A.G. 1, 23. 26. Er soll in Aethiopien gepredigt haben und auch daselbst gekreuzigt worden sein. S. Liilsuwnt I. 431?433.
Mauer
8. 1. I) Die Mauern haben ihren Namen von befestigen, weil man sie aufführet, daß die Städte vor Anfällen gesichert sein sollen, 5 Mos. 3, 5. c. 28, 52. A.G. 9, 25. II) Die Stadt selbst, Ps. 122, 7. Amos 1, 7. 10. 14.
Das Wasser stand fest, wie Mauern, daß Israel durchging,
2 Mos. 14, 22. Ps. 79, 13. Nah. 3, 8.
Fielen zu Jericho (nicht ganz. sondern nur der Theil, uor dem Israel das Lager hatte) um, Iof. 6, 5. 20. Wie? S. Ebr. 11, 30.
Salomo baute die Mauern zu Jerusalem, 1 Kon. 3, 1. Die Mauer zu Aphek fiel auf 27000 Mann, 1 Kön. 20, 30. Die Mauer (der Zann nm des Faulen Äcker) war eingefallen,
Sprw. 24, 31. Ein Mann, der seinen Geist nicht halten kann, ist wie eine
offene Stadt ohne Mauern, Sprw. 25. 28. Die Mauern des himmlischen Jerusalems, Ofsb. 21, 12 ff.
z. 2. III) Ein Bild hinlänglicher Verwahrnnq, Schntzes und Vertheidigung, Ps. 89, 41. Um die Frommen lagert sich GOtt mit seinem Schnh her, und ist wie ein Wall, woranf seine heilige Vorsicht stete Wacht wider alle Anfälle der Feinde hält.« Sondern sie sind unsere Mauern gewesen Tag und Nacht,
1 Sam. 35, 16. Das Gut des Reichen ist ihm eine feste Stadt und wie eine
hohe Mauer um ihn her, Sprw. 18, 11. (S. Fest ß. 2.) Wir haben eine seste Stadt, Mauern und Wehre find Heil, Esa.
26, 1. Esa. 4, 5. 6. vergl. Pf. 46, 2. * Baue die Mauern zu Jerusalem, Pf. 51, 20. Deine Mauern find immerdar vor mir, Efa. 49, 16. Ich will, spricht der HErr, eine feurige Mauer umher sein, und
will darinnen sein, und will mich herrlich darinnen erzeigen,
Zach. 2, 5.
§. 3. IV) Ein Hinderniß, wodurch man dem Einbruch eines bevorstehenden Nebels vorbanen kann. (S. Hürden §. 2.)
Ich fuchte zwar unter ihnen, ob Jemand sich eine Mauer machte, und wider den Riß stände gegen mich für das Land, daß ich es nicht verderbete; aber ich fand leinen, Ezech. 22, 30.
Maul, s. Lippen
§. 1. I) Von Menschen 1 nicht allein a) das Werkzeug der Nede, sondern auch b) die Rede selbst, welche von dem Menschen vorgebracht wird.
Verstummen müssen falsche (Lügen-) Mäuler, Ps. 31, 19.
Dein Maul lässest du Böses reden und deine Zunge treibet
Falschheit, Pf. 50, 19. Sie haben ihr gottloses und falsches Maul wider mich aufgethan,
Ps. 109, 3. Gin böses Maul wird kein Glück haben auf Erden, Ps.
140, 12.
Faliche Mäuler denken Haß, Sprw. 10, 18. sind dem HErrn
ein Greuel, Sprw. 12, 22.
Das Maul der Verkehrten wird ausgerottet, Sprw. 10, 31. Wer mit seinem Maul herausfährt, der kommet in Schrecken,
Sprw. 13, 3. Mancher kommt zu großem Unglück durch sein eigenes Maul,
Sprw. 16, 26. Und in seinem (des Losen) Maul brennet Feuer, ib. v. 27.
(Er ruht nicht, uis er etwa« angerichtet.) Gin Böser achtet auf böse Mäuler, ib. c. 17, 4. Ein Narr, wenn er schwiege, würde auch weife gerechnet; ^»
wenn er das Maul hielte, Sprw. 17, 28. Hast du genarret ? so lege die Hand auf das Maul,
ib. c. 30, 3Z. Die Narren haben ihr Herz im Maul (reden ohne sedacht), Sir.
21. 28. O daß ich könnte ein Schloß an meinen Mund legen, und ein
festes Siegel auf mein Maul drücken, Sir. 22, 33. Lieben Kinder, lernet das Maul halten, Sir. 23, 7. Die Ohrenbläser und falsche böse Mäuler sind verflucht, Sir.
28, 15.
Ein böses Maul machet viele Leute uneins, Sir. 28, IS ff. Christus hat den Sadducäern das Maul gestopfet (sie zum Still-
schweigen gebracht), Matth. 22, 34. Paulus wird aufs Maul geschlagen, A.G. 23, 2. Welchen (Frechen) man muß das Maul stopfen, Tit. 1, 11.
§. 2. II) Von Thieren, 1 Sam. 17, 35.
Du sollst dem Ochsen, der da drischet, nicht das Maul verbinden, 5 Mos. 25, 4. 1 Cor. 9, 9.
§. 3. Ein Manlthier, Manlesel, wnrden gebraucht: Zum Reiten, 1 Kön. 1, 33. 2 Sam. 13, 29. zum Tragen,
1 Chr. 13, 40. 2 Kön. S, 17. zum Verschenken, 1 Kön.
10, 25. Seid nicht wie Rosse und Mäuler, die nicht verständig sind,
welchen man Zaum und Gebiß muß in das Maul legen, wenn
sie nicht zu dir wollen, Ps. 32, 9.
Maulbeer-Baum, -Saft
Ein wilder Feigenbanm.
Amos war ein Kuhhirt, der (wilde) Maulbeeren ablas, Amos 7, 14. (Er suchte keinm Nutzen oder ManlM.)