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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Thalmai ? Thau.
§. 3. II) Figürlich, a) wegen des dunklen Schattens, den die Berge machen, Elend, Verfolgung, Unglück; b) furchtsame Gewissen, geängsteter Geist, da die Berge eingebildete Heiligkeit bedenten.
n) Ob ich schon wanderte im finstern Thal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, Ps. 23, 4.
Ich bin eine ? Rose im Thal (stehe in Gefahr, zertreten zu wer» den), Hohel. 2, i.
b) Alle Thäler sollen erhöhet werden, und alle Berge und Hügel sollen geniedriget werden, Efa. 40, 4. Lnc. 3, 5.
l. Thalmai; 2. Thamar
1) Erdscholle, g) Ein Sohn des Riesen zu Hebron, 4 Mos. 13, 23. b) König in Gesur, 2 Sam. 3, 3. 2) Palmliaum. a) Mit welcher Inda Nn-zncht trieb, 1 Mos. 38, 6. h) Davids Tochter, 2 Sam. 13, 4. c) Adsaloms Tochter, 2 Sam. 14, 27. d) Eine Stadt in der Wüste Iuda, 1 Kön. 9, 18.
Thalthor
Zu Jerusalem, lag gegen Morgen, und hatte den Namen vom Thal Iosaphat, 2 Chr. 26, 9. Neh. 2, 13.
l. Thamus; 2. Thapuah
1) Es ist nicht der Bacchus, sondern der egyft-tische Mris, Eins mit dem phönicischen Adonis, Ezech. 8, 14. 2) Apftlbaum. Eine Stadt in Iuda, Ios. 12, 17.
l. Tharah; 2. Thareala
1) Riechende, a) Abrahams Vater, 1 Mos. 11, 24. b) Eine Lagerstadt der Israeliten, 4 Mos. 33, 27. 2) Starke Ciche. Eine Stadt im Stamm Benjamin, Ios. 18, 27.
l. Tharthak; 2. Tharthan
1) Ochsenfurcht. Abgott der Einwohner von Ava. Nach den Nabbincn hatte er die Gestalt eines Esels, 2 Kön. 17, 31. 2) Sanheribs Oberster, 2 Kön. 18, 17. '
That
z. 1. a) Von GOtt, 5 Mos. 4, 34. nud b) Christo; Luc. 13, 17. c. 24, 19. siud es Werke der göttlichen Macht, Wunder oder auch gewaltige Gerichte. Es ist der Charakter des wahren, d. h. durch die Bibel geoffenbarten GOttes, daß er durch Thaten mehr redet, als durch Worte. Die ganze Erlösung ist eine That. (Marc. 6, 5. konnte Christus nicht eine einige That in Nazareth thun, nicht aus Uuvermögen, sondern wegen ihres Unglaubens v. 6. oder weG sie es nicht verlangten.)
Ich will dem HErrn singen, denn er hat eine herrliche That
gethan, Roß und Wagen hat er ms Meer geftürzet, 2 Mos.
IS, 1. Darum gedenke ich an die Thaten des HGrrn, Ps. 77, 12. Ps.
143, 5. Und vergaßen seiner Thaten und seiner Wunder, die er ihnen
erzeiget hatte, Ps. 78, 11. Wer kann die großen Thaten des HErrn ausreden? Ps.
106, 2. Er läßt verkündigen seine gewaltigen Thaten seinem Volk, Ps.
111, 6.
Lobet ihn in seinen (wegen seiner) Thaten, Ps. 150, 2.
Mein ist beides Rath und That, Sprw. 8, 14. (S. Rath §. 5.)
Du bist groß und dein Name ist groß, und kannst es mit der That beweisen, Ier. 10, 6.
Groß von Nath und mächtig von That, Ier. 32, 19.
Du bist der mächtige GOtt, der große Thaten thut, wer kann dir widerstehen? Jud. 16, 15.
So zu Sodom die Thaten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, sie stände noch heutiges Tages, Matth. 11, 23. 20. 21.
Woher kommt Diesem solche Weisheit und Thaten? Matth. 13, 54. Marc. 6, 2.
§. 2. c) Von Menschen, welche gute, A.G. 19, 11. und böse Handlnngen, Esr. 6, li. c. 7, 26. 2 Cor. 7, 11. verrichten.
Er ist es, der die Kräfte giebt, solche mächtige Thaten (under die Feinde) zu thun, 5 Mos. 8, IS.
Mit GOtt wollen wir Thaten thun, Ps. 60, 14.
Heute erkennen wir, daß der HErr unter uns ist, daß ihr euch nicht an dem HErrn versündiget habt in dieser That (mit Auf-nchtuug dieses Altars), Ios. 23, 31.
Erzähle mir alle große Thaten, die Elisa gethan, 2 Kün. 8, 4.
Ehre Vater und Mutter mit der That, Sir. 3, 9.
Thue nichts ohne Nath, so gereuet dichs nicht nach der That, Sir. 32, 24.
Haben wir nicht in deinem Namen viele (Wunder-) Thaten gethan ? Matth. 7, 22.
Es ist Niemand, der eine That thue in meinem Namen, und möge bald übel von mir reden, Marc. 9, 33.
Lasset uns nicht lieben mit Worten, noch mit der Zunge (allein), sondern mit der That und mit der Wahrheit, i Joh. 3, 18.
Wenn Jemand seines Bruders Weib nimmt, das ist eine schändliche That, 3 Mos. 80, 21.
Die That gefiel dem HErrn übel, die David that (mit Urins Weid), 2 Sam. 11, 27.
Gieb ihnen nach ihrer That, und nach ihrem bösen Wesen, Ps. 28, 4.
Wir empfangen, was unsere Thaten werth sind, Luc. 23, 41.
§. 3. d) Der thätige Glaube an die Lehre von der Freiheit in Christo, oder das Gesetz der Freiheit. Wie denn in dem anzuführenden Ort die That nicht dem Glauben selbst, wie sonst die Werke, sondern der Heuchelei oder dem bloßen Manlglauben entgegengesetzt wird; vielmehr den Glanben, als die erste Bedingung des rechten Gebrauchs des Wortes, mit in sich begreift.
Wer aber durchschauet in das vollkommene Gesetz der Freiheit (Röm. 8, 2.) und darinnen beharret; und ist nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Thäter, derselbige wird selig sein m seiner That, Iac. i. 25.
Thäter, Thätig
z. 1. Der das, was das Gesetz befiehlt, Röm. 2, 13. vollkommen thut. Seid aber Thäter des Worts, und nicht Hörer allein, damit ihr
euch selbst betrüget, Iac. i, 22. Denn so Jemand ist ein Körer des Worts und nicht ein Thäter,
der ist gleich einem Manns, der sein leibliches Angesicht im
Spiegel beschaut, ib. v. 23. (S. That §. 3.)
§. 2. Thätig, d. i. kräftig wirkend.
In Christo IEfu gilt (vor GOtt) weder Befchneidung noch Vorhaut Etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe thätig ist, Gal. 5, 6.
Thatnai
Begabt. Ein Landpfleger zu Samaria, Esr. 5, 3.
Thau
§. 1. a) Gin wässerigter Dunst, der aus der Luft herunter fällt, indem die aufgestiegenen Dünste in Tröpflein zusammenfließen, und dadurch eine größere Schwere, als die Luft ist, erlangen, so daß sie niederfallen. Er ist von GOtt znr Nahrung der Pflanzen bestimmt, b) Alle Wirkimg des Himmels in Hervorbringung der Erdfrüchte.
a) 2 Mos. 16, 13. 14. 4 Mos. 11, 9. Nicht. 6, 37. 33. 39. Hiob 39, 19. Dan. 4, 12. 22. 30.
So wahr der HErr lebet ? es soll diese Jahre weder Thau noch Regen kommen, i Kön. 17, i. Hagg. i, 10.
Wer hat die Tropfen des Thaues gezeuget? Hiob 38, 26. Sprw. 3, 20.
Der Thau kühlet die Hitze, Sir. 18, 16. c. 43, 24.
b) Siehe da, du wirst eine fette Wohnung haben auf Erden, und vom Thau des Himmels von oben her, i Mos. L7, 39.
z. 2. c) Ein Bild 1) der Annehmlichkeit, Ps. 133, 3. 2) der Menge, 5 Mos. 33, 28. 2 Sani. 17, 12. 3) Des Nutzens und der Wirkung; 4) des