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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Theuuü ? Thier.
l. Themni; 2. Theodotus
1) Köstlich. Ein Sohn Assurs, 1 Chr. 4, 6. 2) Von GOtt gegeben. Nicanors Gesandter an die Juden, 2 Macc. 14, 19.
l. Theophilus; 3. Theres
1) Gottlieb. Frennd oder Schüler des Lncas, Luc. 1, 3. A.G. 1, 2. 2) Erbe. Ahasverus Kämmerer, Esth. 2, 21.
Thessalonich
Der Thkssaler Sieg. Eine schone Stadt in Ma-cedonien, A.G. 17, 1. c. 20, 4. An die Thcssalo-mcher hat Panlns 2 Briefe geschrieben. In den 5 Capiteln des ersten will Panlns scine Liebe und Frende über ihren Glanben, Liebe und Geduld zngen, sie zur Beständigkeit aufmuntern und trösten.* In den 3 Capiteln des andern führt cr die Lehre von der Znknnft Christi zum Gericht mit angehängtem Trost deutlicher ans.**
"Trägt vor: 1) Eine Ermahnung zur Beständigkeit im Glauben, c. 1?4. 2) Eine Ermahnung zum heiligen Leben und Unterricht von Auferstehung und jüngsten; Gericht, c. 5.
"* Trägt vor: 1) Eine Danksagung wegen deZ Glaubens und der Geduld der Thcsfalonicher, c. i, Z. 2) Eine Lehre von Christi Zukunft und dem Antichrist, c. 2. 2) Eine Ermahnung zu wahrem Christenthum, c. 3.
Theudas
Fließendes Wasser. Ein falscher Prophet und Allführer, der aber aus dem Wege geräumt wurde, A.G. 5, 36.
Theuer
a) Nar, b) was man mit vielen: Gelde bezahlt, A.G. 5, 8. c) kostbar, edel, ehrwürdig, was man hoch zn hallen, A.G. 20, 24. 2 Petr. 1, 4. In wie weit die geistlichen, himmlischen und ewigen Güter den irdischen vorgehen, um so viel höher niüsseu wir sie, ja für unschätzbar achten. Theurer Glanbe, 2 Petr. 1, 1. (S. Glaube §. 4.) a) Unter Eli war GOttes Wort theuer, 1 Sam. 3, 1. v) Daß ein Mann theurer (wegen der neMteteil rarer) sein soll,
denn seines Gold, Efa. 13, 12. c) Warum, daß meine Seele heutiges Tages theuer gewesen
ist in deinen Augen, 1 Sam. 26, 21. Wie theuer (unermeßlich) ist deine Güte, GOtt, Pf. 36, 8. Em verständiger Mann ist eine theure Seele, Sprw. 17, 27. Ist nicht Ephraim mein theurer (gclicbter) Sohn? Ier.
31, 20. Das ist je gewißlich wahr und ein theuer werthes (nlles Hu-
«ehmens würdiges) Wort lc., 1 Tim. 1, 15. Denn ihr seid theuer erkauft, 1 Cor. s, 20. mit dem Blut des
Sohnes GOttes, 1 Petr. 1, 19.
Theure Zeit, Theurung
z. 1. Die Theurung, welche den Namen von Verbrennen, Ausdorren hat, weil durch den Hun-' ger der Leib dergestalt ausgemergelt wird, daß die Menschen daher gehen, wie ein Schemen, entsteht von der Unfrnchtbarkeit des Erdbodens, und GOtt schickt solche um der Sünde willen, Ezech. 14, 13. zur Straft. Siehe Ezech. 14, 21. Dergleichen war:
Zu Zeiten Abrahams, 1 Mos. 12, 10. Isaacs m Canaan, 1 Mos. 26, 1. Jacobs und IofephZ, 1 Mos. 41, 36. 54. 56. 57. c. 43, 1. c. 45, 11. c. 4?, 4. A.G. 7, ii. der Richter, Ruth 1, i. Davids wegen der Gibeonitcn, 2 Sam. 21, 1. Elias in Samaria, i Kön. 16, 2. Sir. 48, 2. Luc. 4, 25. Elisas, 2 Kön. 4, 38. c. 7, 4.
Die Theurung war fast schwer, daß das Land Egypten und Canaan verschmachteten vor der Theuruug, i Mos. 47,
13. 20.
Der HErr wird eine Thcurung rufen, die wird ins Land lommen sieben Jahre lang, 3 Kon. 6, i.
Laßt uns unsere Aecker versetzen ? und Getreide nehmen in
der Thcurung, Neh. 5, 3. In der Theuruug wird er dich vom Tode erlösen, Hiob
5, 20. Daß er ihre Seele errette vom Tode, und ernähre sie in der
Theurnng, Ps. 33, 19. Ps. 37, 19. Er ließ eine Theurung ins Land kommen, und entzog allen
Vorrath des Brods, Pf. 105, 16. Ihr werdet kein Schwert sehen, und keine Theurung bei euch
haben, Ier. 14, 13. 15. Ezcch. 36. 29. Und werden sein PeftUenz und theure Zeit, und Erdbeben hin
und wieder, Matth. 24, 7. Da cr nun alle das Seine verzehret hatte, ward eine große
Theurung (Hungersnot!)) durch dasselbe ganze Land, Luc.
15, 14.
Agabus deutete durch den Geist eine große Thcurung, A.G.
So diene euer Uebcrfluß ihrem Mangel diese theure Zeit lang, 2 Cor. 6, 14.
§. 2. Die sieben Jahre Thenrung, 2 Sam. 24, 13. als David das Volk zählcu lassen, sind von dem Anfang der schon bis an das vierte Jahr währenden Theuruug, welche nach c. 21, 24. kaum etwas gemindert worden, zn zählen, und sollten also noch drei Jahre, 1 Chr. 22, 12. zu diesen hiuzu-komluen.
§. 3. Wenn GOtt, aus gerechtem Gericht, den Vorrath des Brods entzieht, so müssen Gedrückte nicht leichtfertig werdeu und stehlen, Sir. 13, 30. mit Mißbrauch des Sprichworts: Ruth hat kein Gebot; noch die Liebe und Trene gegen die Ihrigen vergessen, 2 Kon. 6, 28. Reiche müssen keine Nabals sein, 1 Sam. 25, 11. sondern Paulus Er-mahnnng, 2 Cor. 8, 14. befolgen. Insgesammt erscheinen sie bnhfertig im Haufe des HErrn, 1 Kön. 8,37. 2 Chr. 20, 9. so wird GOtt die Speise segneu, Ps. 132, 15. und den Gerechten nicht Huuger lei-deu lassen.
§. 4. I) Woher Theurung kommt? a) aus Mißwachs oder Verderbung der Früchte, durch große Nässe oder Dürre, oder Frost, Hagel, Wasscrfluthen, Ungeziefer und Brand, b) aus GOttes Zorn über der Menschen Sünden, 2 Kön. 8, 1. a) alle Abgötterei, ö) Ueppigkeit, o) Ungerechtigkeit und gottloses Wesen bringen diese Zornruthe zuwege.
II) GOttes weise'Absichten hiebei sind: a) die mnthwilligen Süuder dadurch zn strafen, b) die Erweckten znr Buße zu leiten, c) und die Frommen zn prüfen, ihnen die Sünde dadurch zu verleiden, und sie dem Bilde seines Sohnes ähnlich zn machen.
III) das Verhalten der Menschen dabei: wir müssen a) wahre Vnße thun, Ier. 14, 20. 21. b) andächtig beten, 1 Kön. 8, 37. c) nicht nngednloig werden, sondern auf die Hülfe des HErrn harren, Ps. 33, 18. 19. 37, 18. 19. d) und dem Dürftigen beispringen, 2 Cor. 8, 14. 15. (Sehr lesenswert!) ist des ^aFtii«H MaMN5 Noimlia (iiota tsnipors ^mi8 et 8ic0itÄti8, 0^^». (^ariißi- II. 62.).
l. Thibeath; 2. Thibin
1) Mord. Eine Vcrgstadt in Syrien, 1 Chr. 19, 8. 2) Spreu. Ein Sohn Ginaths, 1 Kön. 16, 21.
Thideal
Jochlos. Ein cananitischer König, 1 Mos. 14, 1.
Thier
§. 1. I) Die unvernünftigen theilt man in vier-füßige, mit Klanen oder Nägeln versehen, in fliegende, schwimmende, große, kleine, wilde, zahme 2c. Eine Eselin, 2 Petr. 2, 16. Die dergleichen nnver-