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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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ZMimg ? Zelaphehab.
monatliche Regel bei Weibspersonen, 3 Mos. 15, 20. c) Gelegene Zeit. d) Bestimmter Zeitpunkt.
Es werden Lichter; ? und (dirnen dazu, daß sie) geben Zeichen,
Zeiten, Jahre und Tage, 1 Mos. 1, 14. EZ wird die Zeit bald kommen, da mein Vater Leid traaen muß,
1 Mos. 27, 41.
Wenig und böse ist die Zeit meines Lebens, und langet nicht an die Zeit meiner Väter in ihrer Wallfahrt, 1 Mos. 47, 9.
Ich werde ihre Sünde wohl heimsuchen, wenn meine Zeit kommt heimzusuchen, 2 Mos. 32, 34.
Frage nach den vorigen Zeiten, die vor dir gewesen sind, 5 Mos. 4, 32.
Siehe, deine Zeit ist herbeigekommen, daß du sterbest, 5 Mos. 31, 14.
Wenn nun deine Zeit hin ist lc., 2 Sam. 7, 13. (S. Same 8. 5.)
Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit, und ist voll Unruhe, Hiob 14, 1.
Er hat seine bestimmte Zeit, die Zahl seiner Monden stehet bei dir, ib. v. 5.
Warum sollten die Zeiten dem Allmächtigen nicht verborgen sein? Hiob 24, 1. (Wnrum sollten nicht uon dem Atlmnch-tigcn seine Zeiten, die Gottlosen zn strafen, verbargen gehalten werden können, daß nuch die, die ihn kennen, seine Tnge nicht merken? A.: Warum milchte nicht lielier GGtt, Wie es'in der Welt hergeht, Verborgen bleiben? oder warum sehen die From-men seine Gerichte nicht?)
Er decket mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, Pf. 27, 5.
Meine Zeit stehet in deinen Händen, Ps. 31, 16.
Du verkürzest die Zeit seiner (des Messias) Jugend, Ps.
69, 46.
Ist doch der Menfch gleich wie nichts; seine Zeit fährt dahin, wie ein Schatten, Ps. 144, 4.
Ein Jegliches hat seine Zeit, Pred. 3, 1.
Es hat alles Vornehmen (einst nm jUnglten Tage, Pred. 12,13 f.) seine Zeit (des Gerichts), Pred. 3, 17.
Alles liegt an der Zeit und Glück, Pred. 9, 11. (S. Glück §. 2.)
Auch weiß der Mensch seine (Stert>ens-)Zeit nicht, ib. v. 12.
In der Zeit wird des HErrn Zweig lieb und werth sein, Esa. 4, 2.
Meine Zeit ist dahin, und von mir aufgeräumet, wie eines Hirten Hütte, Esa. 38, 12.
Ein Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, Ier. 8, 7.
Er ändert Zeit und Stunde, Dan. 2, 21.
Weil es Zeit ist, den HErrn zu suchen, bis daß er komme, und regne über euch Gerechtigkeit, Hos. 10, 12.
Darum muß der Kluge zu derseldigen Zeit schweigen; denn es ist eine böse Zeit, Amos 5, 13.
Wollt ihr dem HErrn, eures Gefallens, Zeit und Tage bestimmen, wenn er helfen soll? Ind. 8, 11.
Unsere Zeit ist wie ein Schatten ? dahin fährt, W^ish. 2, 5.
Liebes Kind, brauche der Zeit, und hüte dich vor unrechter Sache, Sir. 4, 23.
Und bestimmte ihnen die Zeit ihres Lebens, und schuf sie Beide, ein Jegliches zu seiner Art, Sir. 17, 3.
Strafe und Lehre soll man zu rechter Zeit üben, Sir. 22, 6.
Ein Jeglicher hat seine bestimmte Zeit zu leben, Sir. 37, 28.
Er gebe uns «in fröhliches Herz, und verleihe immerdar Friede zu unserer Zeit in Israel, Sir. 50, 25.
Es wird die Zeit kommen, daß der Bräutigam von ihnen genommen wird, alsdann werden sie fasten, Matth. 9, 15.
Die Zeit ist erfüllet, und das Reich GOttcZ ist herbeigekommen, Marc. 1, 15.
Wie prüfet ihr aber diese Zeit nicht? Luc. 12, 56.
Meine Zeit ist noch nicht hier; eure Zeit aber ist allewege (ke-nuem), Joh. 7, 6.
Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin zu dem, der «nch gesandt hat, Joh. 7, 33.
Es gebühret euch nicht zu wissen Zeit und Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat, A.G. 1, 7.
Schicket euch in die Zeit, Röm. 12, 11. (A.: dienet dem HErrn)
Siehe, jetzt ist die angenehme Zeit, jetzt ist der Tag des Heils,
2 Cor. S, 2.
Da aber die Zeit erfüllet war, sandte GOtt seinen Sohn lc.,
Gal. 4, 4. Schicket euch m die Zeit (nls kluge HmidclLleute), denn es ist
böse Zeit, Gph. 5, 16. Predige das Wort, halte an. es fei zu rechter Zeit, oder (wie
Menschen jezuweileu meinen) zur Unzeit, 2 Tim. 4, 2. Und (der Teufel) weiß, daß er wenig Zeit (gute Gelegenheit)
hat, Offb. 12, 12. Eine Zeit, und zwo Zeiten und eine halbe Zeit, Offb. 12, 14.
(S. halbe Zeit.) Die Zeit ist nahe, Offb. 22, 10.
z. 2. Dasf hinfort keine Zeit mehr sein soll, Ofsb. 10, 6. Hier unterscheidet die Schrift /^o^5, große Zeitperioden, und >ca^ot?5, kleine Zeitperioden. Es soll kein langer Anstand sein mit den schwersten Veränderungen in der Kirche, besonders der über-
Hand genommenen Gewalt des Antichrists, und dessen endlichen Offenbarung und Sturz.
§. 3. Die Zeit wird wohl angewendet, Eph. 5, 16. 1) wenn man alle Gelegenheit sucht und braucht zur Ehre GOttes. Ps. 29, 1. 2. 34, 3. 2) wenn wir wahrnehmen diese gegenwärtige Zeit der Gnade, um uns der Ewigkeit und uusercr Seeleuwohlfahrt zu versichern, Matth. 11, 12. Dieses muß geschehen a) durch Befolgung des gegenwärtigen Berufs des Evangeliums, mit uugesäumter Vuße, Offb. 2, 21. b)' durch Erlangung gewisser Briefe und Siegel von künftiger Herrlichkeit im Himmel, Klagel. 3, 24. 2 Petr. 1, 10.
§. 4. Schicket euch in die Zeit, daß ihr sie recht nützet. Die Ursachen siud, a) wcil die Zeiten böse, denn die Irrthümer nehmen überHand, 2 Petr. 3,17. und der Menschen lasterhaftes Leben und abscheuliche Sünden machcu die Tage immer böser. Hos. 4, 12. b) und weil wir durch Erkaufnug der Zeit, wenu wir uns recht darin zu schickeu wissen, recht klug werdeu können, Eph. 5, 15. Pred. Sal. 8, 5. 6/Col. 4, 5.
§. 5. Vewegungsgründe, Hos. 10, 12. 1) weil GOtt Rechenschaft vou der Zeit fordert, 2) die Zeit, wenu sie eiumal verloren, nicht wieder zurückgeru-feu werden kann, und 3) von der gegenwärtigen Zeit die Ewigkeit abhängt.
Zeitlang
Glauben. Das sind die Wetterwendischen, welche auf eine ihueu anständige Zeit, so lange es gut geht, bei dem Christenthum halten, aber wenn sich Verfolgungen entspinnen, da vertauschen sie Christum und das Ewige leicht mit dem Zeitlichen, Luc. 8,13.
Zeitlich
§. 1. a) Zeitig, früh, b) was sich auf das gegenwärtige Lebeu bezieht, theils Geschäfte, Augelegeu-heiten, theils süudlichc Lüste; c) kurze Zeit dauernd, bald vorübergehend, und daher leicht zu tragen, im Gegensatz der Ewigkeit.
a) Du wirst des Pflanzens warten, daß sein Same zeitlich wachfe, Efa. 17, 11.
Der Gerechte, ob er gleich zu zeitlich stirbt, ist er doch in der Ruhe, Weish. 4, 7.
b) Du nimmst mir das zeitliche Leben, 2 Macc. 7, 9.
Sie können die Sprüche nicht lesen, fondern müssen der zeitlichen Nahrung warten, Sir. 38, 39.
Wisset ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden? wieviel mehr über die zeitlichen Güter? 1 Cor. 6, 3. 4.
Sie achten für Wollust das zeitliche Wohlleben, 2 Petr. 2, 13.
Moses erwählte viel lieber mit dem Volte GOttes Ungemach zu leiden, denn die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben, Ebr. 11, 25.
c) Unfere Trübfal, die zeitlich und leicht ist, fchaffet eine ewige und über alle Maaße wichtige Herrlichkeit, 2 Cor. 4, 17. vergl. Rom. 8, 16.
Was sichtbar ist, daZ ist zeitlich, ib. v. 18.
z. 2. Lerne, 0 Mensch, Zeit und Ewigkeit recht wägen. Setze der zeitlichen Süudeulust, dem zeitlichen unerlaubten Genuß die ewige Pein, und das ewige Darben; ? aber auch dem zeitlicheu Leiden und Kampfe die ewige Herrlichkeit und Ruhe eut-gegen! Jenes ist nur eiu Differential der künftigen Seligkeit.
Zeitung, Zeiten
Jahreszeit, als Sommer, Herbst, Frühling zc., A.G. 14, 17.
l. Zela; 2. Zelaphehad
1) Eine Stadt der Benjamiten, Ios. 18, 28. 2 Sam. 21, 14. 2) Furcht vor dem Schatten. Ein Sohn Hephers, 4 Mos. 26, 33.