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Kochschule und Ratgeber für Familie & Haus

Autorenkollektiv, Verlag von Th. Schröter, 1903-1905

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Eigenschaften wegen geradezu unentbehrlich geworden. Es ist erhältlich in Drogerien und besseren Coiffeurgeschäften oder auch direkt beim Fabrikanten H. Ed. Schuhmacher, Universitätsstr. 116, Zürich. A. W. in Z.

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An E. in N. Eisenbahnfahren. Ein erprobtes Mittel gegen Uebelkeit und Erbrechen während der Eisenbahnfahrt ist folgendes: Trinken Sie am Tage der Abreise Thee zum Frühstück und essen Sie so viel und was Sie mögen dazu. Bevor Sie sich auf die Bahn begeben, führen Sie sich noch ein Gläschen Kirsch zu Gemüte und gehen dann fröhlichen Herzens auf die Reise! Wenn irgend möglich, fahren Sie vorwärts und schließen Sie von Zeit zu Zeit ein bischen ^[richtig: bisschen] die Augen. Dazwischen essen Sie hie und da eine Kleinigkeit. Seit meiner Kindheit litt ich selbst an diesem Uebel und bin nun, Dank diesem einfachen Mittel, gänzlich davon befreit. Wünsche auch Ihnen von Herzen guten Erfolg! Frl. M. in L.

Kleine Rundschau.

Anmeldung treuer Dienstboten zur Prämierung 1904. Der Schweiz. gemeinnützige Frauenverein ladet die Herrschaften aller Landesteile ein, ihre treuen, langjährigen Dienstboten zur diesjährigen Prämierung durch den Verein anzumelden.

Das Prämierungs-Reglement sagt u.a.: Für jede weibliche Angestellte oder Dienstmagd, welche während fünf Jahren ununterbrochen bei derselben Herrschaft in Dienst steht und mit ihr in häuslicher Gesellschaft lebt, kann eine Prämie (Diplom) bezogen werden. Fernere fünf und mehr Dienstjahre berechtigen - bei neuer Anmeldung - zur silbernen Brosche (neues Modell), 25 Dienstjahre zur silbernen Uhr. Für eine Dienstmagd, auch wenn sie zehn und mehr Dienstjahre hat, darf nicht die Brosche oder die Uhr beansprucht werden, wenn sie nicht zuvor mit dem Diplom prämiert worden ist. Die Verabreichung von Diplom und Brosche, resp. Uhr, ist unzulässig. Mitglieder des Schweiz. gemeinnützigen Frauenvereins erhalten für ihre Dienstboten Diplom und Brosche unentgeltlich. Hingegen müssen die Mitglieder mindestens sechs Jahre dem Verein angehören, um für ihre Angestellten die dritte Prämie, die silberne Uhr, gratis zu erhalten; Herrschaften, welche noch nicht sechs Jahre Mitglieder des Schweiz. gemeinnützigen Frauenvereins sind, zahlen die Hälfte des Selbstkostenpreises, die Nichtmitglieder können Prämien für ihre Dienstboten erhalten gegen Entrichtung eines bestimmten Beitrages in den Prämierungsfonds.

Die Mitglieder der Sektionen des Schweiz. gemeinnützigen Frauenvereins müssen sich bei den betreffenden Sektions-Präsidentinnen zur Prämierung anmelden, auch die Einzel- und Nichtmitglieder, die am nämlichen Orte wohnen. Mitglieder und Nichtmitglieder, an deren Wohnort keine Sektion des Schweiz. gemeinnützigen Frauenvereins besteht, haben sich direkt bei der Präsidentin der Dienstbotenkommission, Frau Hauser-Hauser in Luzern, für die Prämierung anzumelden.

Nach dem 31. Oktober werden keine Anmeldungen mehr für die Prämierung auf Weihnachten 1904 entgegengenommen.

Es ist zu hoffen, daß auch dieses Jahr wieder eine große Anzahl treuer Dienstboten durch diese öffentliche Anerkennung erfreut werde.

In Zürich und Umgebung sind die Anmeldungen zu richten an Frau E. Coradi-Stahl, Bäckerstraße 58.

Zur gefl. Kenntnisnahme.

Einsendungen (Fragen und Antworten) die nicht von allgemeinem, sondern nur von persönlichem Interesse sind, als Pensionsgesuche, Dienstgesuche oder -Anerbieten, Kauf- und Verkaufsofferten und ähnliches unterliegen der Inseratentaxe von 25 Cts. pro Zeile.

Einsendungen in die "Kochschule", welche briefliche Antworten nötig machen, bitten wir, mit einer Zehnermarke zu begleiten.

Die Red.

Zur gefl. Notiz.

Wir müssen wiederholen, daß anonyme (nicht unterzeichnete Einsendungen) und solche mit ungenügender Adresse unberücksichtigt bleiben und in den Papierkorb wandern.

Die Redaktion.

Bei Magenbrennen (Herzwasser), unregelmäßiger Verdauung und den damit in Zusammenhang stehenden Beschwerden nehme man "St. Urs-Elixir". Erhältlich in Apotheken à Fr. 2.25 das Fläschchen oder direkt von der "St. Urs-Apotheke, Solothurn", franko gegen Nachnahme.