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100% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 1037, von Zündhütchen bis Zündschachtel Öffnen
, s. Blech. Zündkanal, s. Zündloch. Zündkapseln, s. Zündhütchen. Zündladung, auch Initialladung, eine zur Entzündung schwer entzündlicher Sprengstoffe dienende Ladung; z. B. wird nasse Schießwolle meist durch eine kleine Z. aus trockner
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0224, von Geschwader bis Geschwister Öffnen
); Kartuschtornister oder Kartuschbüchsen, letztere in Küstenbatterien und auf Schiffen aus Zinkblech mit luftdichtem Verschluß, zum Herantragen, die Zinkkartuschbüchsen auch zum Aufbewahren der Kartuschen; die Kartuschnadel zum Reinigen des Zündlochs
1% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0764, Handfeuerwaffen Öffnen
auf die Pfanne ging ein Teil der Ladung verloren; auch war dieses Verfahren umständlich und zeitraubend. Zur Beseitigung dieser Nachteile bohrte man das Zündloch nicht mehr cylindrisch, sondern konisch, sodaß die weite Öffnung nach der Pulverkammer führte
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0221, Geschütz (Geschichtliches) Öffnen
kleinen Kalibers waren geschmiedete Läufe, die größern wurden aus schmiedeeisernen Stäben mit darübergetriebenen Reifen wie ein Faß zusammengesetzt; in das eine Ende wurde das Bodenstück, durch welches das Zündloch ging, mit einem Zapfen
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0093, von Pistolengold bis Pitcairn Öffnen
. Spateisenstein. Piston (franz., spr. -óng), Pumpenstock, Ziehstange; bei Perkussionsgewehren der mit einem Zündloch versehene, in der Patentschwanzschraube eingeschraubte Zündstift, auf welchen das Zündhütchen aufgesetzt wird. S. auch Pistons. Pistons
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0919, Geschütz Öffnen
917 Geschütz 45) Kaliber Dralllänge. Die Geschosse werden durch Kupferringe geführt. Das Zündloch liegt im Rohr und hat senkrechte Stellung. In Frankreich hatte man, trotzdem man sich seinerzeit für den Vorderlader entschieden, seit 1858
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0215, von Geschröt bis Geschütz Öffnen
entweder senkrecht zur Rohrachse oder schräg von hinten nach vorn gehend das Zündloch, Oberzündung; in neuerer Zeit wird es in der Rohrachse durch den Keil geführt, Zentralzündung. Weil Bronze und Gußstahl leicht ausbrennen, haben Rohre aus diesem
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0222, Geschütz (Geschichtliches) Öffnen
des Zündlochs etc., festgestellt und an unsre Zeit überliefert. Eine neue Zeit des Geschützwesens beginnt 1840 mit der vom schwedischen Baron v. Wahrendorff, Besitzer der Eisengießerei zu Aker: der für die meisten europäischen Staaten eiserne
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0958, von Ludditen bis Lüders Öffnen
in Breslau. Ludelbirne, s. v. w. Pulverflasche; Ludelfaden, s. v. w. Zündschnur; Ludelnadel, Räumnadel für das Zündloch. Luden, Heinrich, Geschichtschreiber: geb. 10. April 1780 zu Loxstedt im Regierungsbezirk Stade, besuchte die Domschule zu Bremen
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0905, von Pestessig bis Petavius Öffnen
, mit einem vorzüglichen alkalischen Säuerling, welcher unweit der Quelle des steirischen Radein entspringt und unter dem Namen Széchényi-Quelle in den Handel kommt. Petarde, kleiner Mörser mit Zündloch im Boden, der mit Pulver gefüllt, vermöge
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0143, von Vermögensrecht bis Vernayaz Öffnen
, geb. 1805 zu Paris. Geolog und Paläontolog. Vernageln des Geschützes, ein Geschützrohr durch Eintreiben eines vierkantigen, mit Widerhaken versehenen stählernen Nagels in das Zündloch gebrauchsunfähig machen, wenn man gezwungen ist, dasselbe
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0367, von Friktionsrolle bis Frisches Haff Öffnen
. Schlagröhre. Friktionszündschraube, eine Friktionsschlag- röhre (f. ^chlagröbre), die nicht in das Zündloch eingesetzt, sondern eingeschraubt wird. Da sie infolge- dessen beim Schuh uicht herausgeschleudert werden kaun, so wird sie namentlich bei
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0905, Geschoß Öffnen
, und wird anfänglich durch ein bcfonderes Zündloch im Geschützrohr beim Abfeilern des Gefchützcs entzündet. Man sprach infolgedessen von Bomben mit zwei Feuern (ü. äeux t'6ux). Später überließ man es den Gasen der Ge- schützladung, welche durch den
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0910, von Geschoßstauchung bis Geschütz Öffnen
cylindrische Zündloch dient, welches zugleich das Feuer der Zündung weiter leitet. Zur Verbindung des Rohrs mit der Lafette dienen die in der Mitte des erstern vorspringenden, cylindrisch geformten Schildzapfen. Manche Rohre haben behufs Aus- und Einlegens
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0911, Geschütz Öffnen
an, Gefäße von konischer Aushöhlung, die das Schießpulver auf- nahmen und auf deren Mündung das steinerne Ge- schoß ruhte, sodaß sie nur in nahezu senkrechter Stel- lung gebraucht werden konnten. Ein Zündloch führte das Feuer zur Ladung. Um den
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0761, von Handelszeichen bis Handfeuerwaffen Öffnen
Geschütze entstanden zu sein und zeigt einen bronzenen Lauf von 17 mm Kaliber und 33 cm Länge, der hinten in eine Kammer von 10 mm Durchmesser übergeht. Die hier eingebrachte Pulverladung wurde von oben entzündet, indem man eine Lunte auf das Zündloch
0% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0112, von Kapelle (Gefäß) bis Kaper Öffnen
). Kapelle , bei ältern Geschützen ein dachförmiger Holzdeckel zum Schutze des Zündloches gegen Verschmutzen. Kapellenberg , höchster Berg (750 m) des Elstergebirges (s. d
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0009, von Pestilenzwurz bis Peter II. (König von Aragonien) Öffnen
dieses an den zu sprengenden Gegenstand und zündete den Sprengsatz durch das am Boden befindliche Zündloch, in das eine kupferne Zündröhre eingelassen war. Später bediente man sich auch der ledernen Säcke als Umhüllung des Sprengpulvers und nannte
0% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0479, von Schlagleisten-Dreschmaschine bis Schlagröhre Öffnen
durch das Zündloch dienende Röhre. Früher waren Luntenschlagröhren in Gebrauch, d.h. Röbrcben mit vollgeschlagenem Pulver, die oben ein Näpfchen mit Anseucrung trugen, welches mit der Lunte entzündet wnrde. Die Luntenschlagröhren sind setzt
0% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0608, von Schrae bis Schrauben Öffnen
), s. Mattstellung (Bd. 3, S. 95a). ^ Schrägzündung, s. Zündloch. ! Schralen, seemännischer Ausdruck, s. Räumen. Schräm, ein der Flözebene paralleler Einschnitt in das zu gewinnende Gestein
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0280, von Vermuhrung bis Vernaleken Öffnen
. 1805 zu Paris, gest. 1873. Vernageln, ein Geschützrohr durch Eintreiben eines mit Widerhaken versehenen Nagels in das Zündloch auf Zeit unbrauchbar machen. Bei Hinterladern ist das V. überflüssig, da die Wegnahme oder die Zerstörung
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0508, von Oberwachtmeister bis Objekt Öffnen
.). Oberzug, im Bauwesen, s. Unterzug. Oberzündung, s. Zündloch. Ó-Besenyö, ungar. Groß-Gemeinde, s. Besenyö. Obesĭtas (lat.), Obesität, die Fettsucht (s. d.). Obīdos (spr. -dusch), Stadt im brasil. Staate Para, unterhalb der Mündung
0% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0048, von Centralwagen-Abrechnungsbureau bis Centrieren Öffnen
bei Ge wehrpatronen, wenn sich das Zündhütchen in der Mitte des Patronenbodens befindet, im Gegensatz zur Randzündung. Über die C. der Kanonen s. Zündloch . Centranthus DC. , Spornblume , Pflanzengattung aus der Familie
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0190, von Linearmaßstäbe bis Lingens Öffnen
der preuß. Infanterie war durch die Einführung des eisernen Ladestockes und des konischen Zündloches (welches das Aufschütten von Pulver auf die Pfanne des Steinschlosses ersparte) derartig gesteigert, daß in der Minute bis zu sechsmal gefeuert werden