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Brockhaus Konversationslexikon

Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896

858

Decke

Anmerkung: Fortsetzung des Artikels 'Decke'

3.
Figur: 3.

  • welche an (Doppel-T)-Träger angehängt sind (Fig. 3).
  • 4) Bohlendecke mit Bohlen zwischen (Doppel-T)-Trägern in gleicher Höhe der Bohlen, bei 2–3 m Trägerentfernung (Fig. 4).
  • – An Stelle der hölzernen Balken können auch solche aus Schmiedeeisen treten, wodurch folgende D. entstehen:
  • 5) D. mit eisernen Balken zwischen eisernen Unterzügen mit Dielung aus hölzernen Bohlen (Fig. 5).
  • 6) Einschubdecke zwischen eisernen Balken mit zu beiden Seiten an Trägerstege angeschraubten Latten, auf welche die Schwarten gelegt werden, während die Fußbodenbretter mit eisernen Haken am obern Flansch der Balken angeschraubt sind (Fig. 6).
  • 5.
    Figur: 5.

    4.
    Figur: 4.

    – Unter Anwendung von künstlichen und natürlichen Steinen entsteht mit Zuhilfenahme der Wölbung:

  • 7) die D. aus ¼ Stein starkem Kappengewölbe mit porösen Ziegeln zwischen schmiedeeisernen Balken, zwischen welchen Lagerhölzer zur Befestigung der gespundeten Dielung angeordnet sind (Fig. 7).
  • 7.
    Figur: 7.

    6.
    Figur: 6.

    8) Die Gipsdecke nach dem Pariser System, bei welcher sich die Gipsmasse um einen Rost aus Quadrat- oder Rundeisen klammert (Fig. 8).

  • 9) Die ↔ D. nach dem System Monier, bei welcher die D. aus Eisenstäben mit Cementumhüllung besteht (Fig. 9).
  • 9.
    Figur: 9.

    8.
    Figur: 8.

    10) Die D. nach dem Rabitz-Patent mit einem Drahtnetz und Mörtelumhüllung, welche aus Cement, Kalkwand, feinem und grobem Gips, Leim und Kälberhaaren hergestellt und entweder wagerecht oder gewölbeförmig eingestampft wird.

  • – Als Zwischendeckenkonstruktionen benutzt man ferner
  • 11) die Spreutafeln von Dr. Katz in Stuttgart.
  • 12) Die Mackschen Gipsdielen und Hartgipsdielen, sowohl zum Fußbodenbelag als auch zur Bildung des Einschubes. – Unter Anwendung von ebenem Wellblech ergeben sich folgende Deckenkonstruktionen:
  • 11.
    Figur: 11.

    10.
    Figur: 10.

    13) D. mit ebenem Wellblech (Fig.10), welches auf an die Stege der (Doppel-T)-Träger angenieteten Winkeleisen lagert, während hölzerne Latten, die auf den untern Trägerflansch gelegt werden, Schalung, Rohr und Putz tragen. Das Wellblech wird zur Bildung des Fußbodens oberhalb mit Beton und Sand ausgefüllt, abgeglichen und mit Asphalt-Estrich abgedeckt.

  • 14) D. aus ebenem Wellblech (Fig. 11), welches auf dem untern Trägerflansch aufruht und auf gleiche Weise überfüllt wird. In die Sandschüttung legt man Lagerhölzer zur Befestigung einer Dielung.
  • 13.
    Figur: 13.

    12.
    Figur: 12.

    15) Ebene Wellblechdecke (Fig. 12), bei welcher das Wellblech auf den obern Trägerflansch aufgeschraubt ist, wobei die schmiedeeisernen Träger und Unterzüge von unten sichtbar bleiben.

  • – Auch in Gewölbeform lassen sich D. aus Wellblech konstruieren, als
  • 16) Bombierte Wellblechdecke, bei der auf eine Ausfüllung aus Cementbeton eine Sandschüttung gebracht wird, in welcher die Lagerhölzer zur Befestigung der Dielung ruhen oder auf welche ein Asphalt-Estrich gebreitet wird.
  • 17) D. aus Buckelplatten (Fig. 13), bei welchen

Anmerkung: Fortgesetzt auf Seite 859.