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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Bräutigam - Brechen.
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Wie eine Braut in ihrem Geschmeide (Nch) bürdet, Tfa. 61, 10.
Und wie sich ein Bräutigam freuet über der Braut, so wird sich dein GOtt über dir freuen. E^a. 62, 5.
Und will in den Städten Iuda, und auf den Gassen zu Jerusalem wegnehmen das Geschrei der Wonne, und die Stimme des Bräutigams und der Braut, Ier. 7, 24. c. is, 9. c. 25, 10. c. 33, 11. Offb. 18, 23.
Darum werden eure Töchter zu Huren, und eure Bräute zu Ehebrecherinnen werden, Hos. 4, 13. 14.
8.54. Sie bildet die Kirche Christi und eine jede gläubige Seele ab, nm die genaueste geistliche Vereinigung, welche zwischen Christo und seiner Kirche ist, vorzustellen. S. Bräutigam Z. 2. Die Braut steht zu deiner Rechten in eitel köstlichem Golde,
Ps. 45, 10.
Komm, meine Braut, vom Libanon (zu mir), Hohel. 4, 6. Du hast mir mein Herz genommen, meine Schwester, liebe
Braut «., ib. v. 9. S. Auge (mein). S. auch u. 10. 11.13.
c. 5, 1. Wer die Braut ftie Kirche als tigen) hat, der ist Bräutigam,
Joh. 3, 29. Komm, ich will dir das Weib zeigen, die Braut des Lammes,
Ofsb. 21, 9. S. u. 2. c. 22, 17.
8- 3. Sie bildet ferner ab a) die menschliche Natur Christi, wegen der geschehenen genauesten Vereinigung, Röm. 9, 5. und Mittheilung der herrlichsten Güter, nämlich der göttlichen Eigenschaften, Col. 2, 9. b) die Weisheit, Sprw. 3, 13. Iac. 3, 13. besonders Weich. 8, 2. Sir. 15, 2.
Bräutigam
8-1. Ist die Person des männlichen Geschlechts )c. S. Braut §. 1. Er war von Kriegsdiensten befreit, 5 Mos. 20, 7. 1 Macc. 3, 56.
Heule, wie eine Jungfrau, die einen Sack anlegt um ihren
Bräutigam, Joel 1, 6. Der Speisemeister rufet den Bräutigam, Joh. 2, 9.
§. 2. Er bildet EhrMum, den Heiland der Welt, ab, welcher sich mit semer Kirche und einer jeden gläubigen Seele verlobet in Ewigkeit, und vertrauet in Gerechtigkeit 2c., Hos. 2, 19. 20. Ein Bräutigam U liebt. 2) schmückt, 3) reicht einen MMschatz, 4, beschützt und pflegt, 5) redet aufs Allerfrenno-lichste, und holt 6) seine Braut heim; Chri'lus hat 1) seine Liebe an den Tag zu legen sich für seine Gemeinde dahin gegeben, Evh. 5, 25. 2) er kleidet sie mit den Kleidern des Hüls, Esa. 61, 10. ihr Schmuck ist herrlich, Ps. 45, 10. '3^ giebt seiner Braut den heiligen Geist mm Mahlsch'atz, Eph. 1, 13. 14. 4) er schuht die Kirche, daß sie die Pforten der Hölle nicht überwältigen, Matth. 16, 18. und speiset sie mit seiuem Fleisch und Blute, Joh. 6, 53. 55. 5) er redet auch lieblich, Hohel. 5, 16. Ps. 45, 3. Matth. 11. 28-30. und holt seine Braut 6) endlich heim durch die heiligen Engel ins ewige Leben, wo die himmlische Hochzeit ewig währen wird. (Diese Vergleichung ist ebenso dienlich, die tief-innerliche, unauflösliche Liebesgemeinschaft Christi und seiner Gläubigen, als auch die Heiligkeit und Stärke der ehelichen Liebe bei Christen darzuthun. Nud wenn dieses Bild anfängt, dem Geschmack eines Zeitalters zu mistfallen, so steht zu befürchten, daß entweder die Liebe zu JEsu erkaltet, oder die Heiligkeit der Ehe gesuuken sei.)
Wie lönnen die Hochzeitleute Leid tragen, so lange der Bräutigam (Christus selbst, vgl. Ioh 3, 23. Epl,. 5, 25.) bei ihnen ist? EZ wird aber die Zeit kommen, daß der Bräutigam (seiner sichtbaren Vesseuwart nach) von ihnen genommen wird, alsdann werden sie fasten, Matth. 9, 15. Marc. 2. 19. Luc. 5, 34.
Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen, und gingen aus dem Bräutigam entgegen, Matth. 25, 1.
Da nun der Bräutigam (Christus und sein vollkommenes Ehren-rcich am Mgftln Tage, Vffh. 19, 7.) verzog, ib. v. 5.
Brautlied
Ein Lied von den Liebesbezeugungen, Ps. 45, 1 f. 3 Macc. 4, 7.
Brechen
z. 1. Das Orod. Dieses war bei den Juden so gebacken, daß es, wie ein Kuchen, leicht konnte in Stücken zerbrochen werden. Es kommt vor vom gemeinen Brode a), und von dem, welches bei dem heiligen Nachtmahl gebraucht wurde b).
a) Brich dem Hungrigen dein Brod, und die, so im Tlend sind, führe ins Haus, Efa. 58, 7. vgl. Gzech. 18, 7.
Die jungen Kinder heischen Brod, und ist Niemand, der es ihnen
breche, Klaget 4, 4. ITfus nahm die fünf Brode, und brachs, Matth. 14, 19.
Marc. 8, 19.
- die sieben Brode, Matth. 15, 36. Marc. 8, s. Da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brod, und dankete,
brachs und gabs ihnen, Luc. 24, 30. Auf einen Sabbath aber, da die Jünger zusammenkamen, daS
Brod zu brechen (bei einem Liebes,«ah>, wobei das heilige
Abendmahl mag gehalten worden sein), A.G. 20, 7. 11. Und da er das gesagt, nahm er das Brod, dankte GOtt vor
ihnen Allen, und brachs, und fing an zu essen, A.G. 27, 35.
b) Da sie aber aßen, nahm IEsus das Brod, dankte und brachs, und gabs den Jüngern, Matth. 26, 26. Marc. 14, 22. Luc. 22, 19.
Das Brod, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft de3 Leibes Christi (denselben damit zu empfangen), 1 Cor.
10, 16.
Der HErr IEsus, in der Nacht - nahm er das Brod, dankte und brachs, und sprach: Nehmet, esset, das ist m?in Leib, der für euch gebrochen (dargegeven, Luc. 22, 19.) wird, 1 Cor.
11, 23. 24.
z. 2 Dcn 1) Bund, Ehe, s. Ehebrechen. 2) Gesetz, 3) Sabbath 4) die Sä'rift; 1) nicht halten, und also nnqehorsam sein, 2) oemsclben nicht nachleben, übertreten, 3) entheiligen, schänden, 4) für ungültig erklären.
1) Ier. 11, 10 Ezech. 16, 59. c. 44. 7.
Sollte der, der den Bund bricht, davon kommen? Gzech. 17, 15. 16. 18.
2) Wenn Jemand das Gesetz Moses bricht, der mutz sterben, Ebr. 10, 28.
3) Oder habt ihr nicht gelesen im Gesetz, wie die Priester am Sabbath im Tempel den Sabbath brechen (mit Arl'eiten nämlich an dem Altar n. s. s.) und sino doch ohne Schuld, Matth. 12, 5.
Von IVsu, daß er den Sabbath brach, Iah. ä, 18. vgl. v. 17. da GOtt am Sabbath wirket, s. c. 7, 23
4) Und die Schrift kann nicht gebrochen werden, Ioh 10, 35.
§. 3. Die Mutter, wird sowohl von Menschen als vom Vieh gesagt, was die Gebärmutter eröffnet, zu allererst daraus'gehet und geboren wird, 2 M.'s. 13, 2 1^. c. 34, 19. 4 Mos. 3, 12. c. 8, 16. c. 18, 15.
z. 4. Es zent anch eine Bewegung und Erweichung z. B. des Herzeus an, da es dann b^i GOtt, menschlicherwcise zu reden, sein heiliges Mitleiden und Erbarmen bedeutet. Die Schmach bricht mir mein Herz, und kränket mich, Ps.
69, 21. Eine gelinde Zunge bricht die Ha'rtigkeit, Sprw. 25, 16. vgl.
c. 15, 1.
Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern, Ier. 23, 9.
Ist nicht Ephraim mein theurer Sohn - darum bricht (es ist mir alles Inwendige erreget) mir mein Herz gegen ihn «., Ier. 31, 20.
Was macht ihr, daß ihr weinet, und brechet mir mein Herz? A.G. 21, 13.
z. 5. Heißt es auch so viel als 1) abbrechen, abreißen, Esa. 27,11. 2) durchbrechen, so hcißt es Joel 2, 8. einfallen und durch dringen.
1) Und breche von dem Baum des Lebens, 1 Mos. 3, 22.
Brechen (einreisten) hat seine Zeit, Pred. 3, 3.
Und Rosen breche «sammle), Hohel. S, 1.
Brechet diesen Tempel:c., Joh. 2, 19. S. Abbrechen Z.
3) Durch den Nebel bricht sein Licht, Hiob 37, 11.