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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Deckel - Delaja.
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einem bloßen Wortverstande, woran es den Juden nicht fehlte, sondern von der lebendigen Erkenntniß des Herzens zur Buße und Bekehrung zu Christo redet, was auch v. 16. bestätigt. (Es ist Anspielung auf das beim Lesen der Schrift über den Kopf gehängte ^kiiiä ss. Bodenschatz, Gottesdienst!. Ordnung der Juden IV. p. 9.), welches Paulus als Bild der geistigen Binde betrachte^ die den Iudeu das rechte Verständniß des A. T., als dessen ganze Tendenz auf Christum geht, hindert. So kann noch immer die Einbildung der eignen Gesetzlichkeit den Tugendstolzen den wahren Christum und seine allein geltende Gerechtigkeit verhüllen, s. Haman/s Werke II. 201.)
z.4. Decke der Augen, 1 Mos. 20, 16. Tausend
Silberlinge gab Abimelech dem Abraham, damit er eine Decke für das überreichte Geld anschaffen sollte, um Sara damit das Augesicht zu bedecken, damit Jedermann bei diesem Zeichen sehen mußte, daß sie eine verehelichte Frau sei, und Niemand mchr Gelegeuheit nähme, sie zu begehren (s. 1 Mos. 24, 65. 1 Cor. 11, 10.) (N. A. Er, Abraham, soll dir eiuc Decke der Augen sein; er. wenn du ihn offen für deiueu Mann bekennst, soll dich schützen und unverletzt bewahren, gleich als wenn dein Angesicht durch einen Schleier gedeckt wäre.)
8- 5. Decke des Frevels, Mal. 2, 16. Will mau dasjenige nennen, was die israelitischen Mäuner ihren Weibern mit auf den Weg gaben, wenn sie ihnen um einiger Rnlust willen einen Scheidebrief gaben. Dieses ließ GOtt zu um ihresHerzensHärtigkeit willen, 5 Mos. 24, 1. Matth. 19, 7. 8. es wurde aber doch durch solche Mitgabe der Frevel vor GOtt nicht bedeckt. Die Schwierigkeit aber ist besser durch folgende Uebersetzuug gehoben:
Denn er (Mam, der Einzige, o. 15.) hassete die Ehescheidung (Fortschnssnng), spricht der HErr, der GOtt Israels, und deckte ihre (der Gvn) Fehler (wegen erlittener Verführung) mit dem Mantel (wie 1 Mos. 9, 23.) seiner Liebe zu, spricht der HErr, der GOtt der Heerschaaren. (Besser: der HErr haßt die Verstoßung des Weibes, wenn auch Jemand das ihr angethane Unrecht deckte, wie mit einem Kleide; es bemäntelte.) Darum hütet euch vor euren Affecten (und uer-stoßet eure Weiber nicht nns einem unmäßigen Zorn, wor> unter oft 1,8 se Absichten «erborgen ftnd) («on o. 15. s. nnter verachten.)
§. 6. Decke des Sabbaths. 2 Kön. 16,18. vielleicht eiu prachtvoller, mit eiuern Baldachin bedeckter Sitz, den der König am Sabbath einnahm. Diesen und andere Zierrathen des Tempels brach Ahas ab, entweder um seine Geringschätzung des Sabbaths und des Cultus zu zeigen, oder um mit dem Gelde daraus dem assyrischen Könige den Tribnt zu bezahlen.
§. 7. Decke des Vaters, 5 Mos. 22, 30. S. Aufdecken §. 2.
8. 8. Decke, die für zweie zu kurz. Esa. 28, 20.
5. Bette 8- 4. Die menschliche Hülfe reicht nicht aus. Andre allegorisch : Christus und Belial können nicht in Einem Herzen zugleich Platz haben, 2 Cor.
6, 15. s. den Art. Teppich.
Deckel
I) Womit man etwas bedeckt oder zudeckt, 4 Mos. 19, 15. II) Ein falscher Vorwand, und eitle Entschuldigung, die nicht Stich hält. Als die Freien, und nicht als hättet ihr die Freiheit zum
Deckel der Bosheit, sondern als die Knechte GOtteZ, 1 Petr.
2, 16.
Büchner's Hand-Concord.
Decken
8.1. S. Bedecken. I) Etwas zudecken, daß es nicht gesehen werde, 4 Mos. 4, 12.
Thamar deckte sich mit einem Mantel, 1 Mos. 38, 14.
Die Herrlichkeit des HGrrn den Moses mit einer Wolke, 2 Mos.
24, 16.
Die Cherubim den Gnadenstuhl mit ihren Flügeln, 8 Mos.
37, 9.
Finsterniß mögen mich decken, (Überziehen), Ps. 139, 11. EZ ist genug zu diesem Leben, wer Wasser und Brod, Kleiber und Haus hat, damit er seine Nothdurft decken kann, Sir.
29, 28.
Und zu den Hügeln: decket uns, Luc. 23, 30.
§. 2. Die Füße decken, 1 Sam. 24, 4. ist nicht: schlafen gehen, sondern nach dem Euphemismus der Schrift, nach dem geheimen Gemach gehen; wie Nicht. 3, 24.
z. 3. II) Beschützen, Behüten. S. 142.
Er decket mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, Ps. 27, 5. Er wird dich mit seinen Fittigen decken, Ps. 91, 4.
§. 4. III) Heimlich hakten, durch Verstellung verbergen.
Habe ich meine Schalkheit wie ein Mensch gedeckt? Hiob 31, 33.
vergl. Ps. 32, 5. Ein trunkenes Weib ist eine große Plage: denn sie kann ihn
Schande nicht decken, Sir. 26, 11.
§. 5. Die Liebe decket der Sünden Menge; auf die eignen Sünden bezogen, ist es: die vergebende Liebe macht uns uusrer eignen Vergebung gewisser und froher (wiewohl diese nur durch GOttes Gnade in Christo erlangt wird, Rom. 4, 7. 8. Ps. 32,1. 2.); auf fremde Sünden, ist es: die Liebe vergiebt, entschuldigt, verhütet viel Böses. S.bedecken. S.133.
Haß erreget Hader, aber Liebe decket der Sünden Menge, Spnu.
10, 12. vgl. Sptw. 17, 9. Vor allen Dingen aber habt unter einander eine brünstige
Liebe; denn die Liebe decket auch der Sünden Menge, i Petr.
4, 8.
Dedan, Dedanim
Liebes Kind. I) Der andere Sohn Naemas, 1 Mos. 10, 7. 1 Chr. 1, 9. II) Der andere Sohn Iaksans, 1 Mos. 25, 3. 1 Chr. 1, 32. Von diesem bat III) die Stadt Dedan oder Dedanim in Idnmäa, fünf Meilen von Jerusalem, den Namen, Ier. 25, 23. Ezech. 25,13. war wegen des Handels berühmt, Ezech. 27, 15. 20. c. 38, 13.
Deguel, s. Reguel
Ein Bekenner GDttes. Der Vater Eliasaphs, 4 Mos. 1,14.
Deha
Verdrossenheit. Ein Ort in Assyrien, Esr. 4,9.
Dehnen
In der Profthezeihung von Ausbreitung der Kirche N. T. heißt es auch: Dehne deine Seile lang, Esa. 54, 2.
Deker
Durchstecher, 1 Kon. 4, 9.
Delaja
Des HCrrn Bettler. I) Gin Sohn Elioenais, 1 Chr. 3, 24. II) Ein Levit, c. 25, 18. III) Ein Sohn Mehetabeels, Neh. 6, 10. IV) Ein Sohn Semajas und Fürst am Hofe Iojakims, Ier. 36, 12. 25.
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