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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Atelkeit - Eleasa.
M
Willst bu aber wissen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werle todt sei? Iac. 2, 20.
F. 3. Die Götzen heißen eitel, weil nichts Göttliches an ihnen anzutreffen ist, sondern weil sie aus Vergänglichem verfertigte Menschenwerke sind, und alles Vertrauen und Hoffnung, die auf sie gesetzt wird, nichts taugt, und weil sie nach 1 Cor. 8, 4. nichts sind.
Ihre Götzen sind Wind und eitel, Esa. 41, 29. Die Götzenmacher find allzumal eitel, Efa. 4t, 9.
Eitelkeit
Ist theils die Beschaffenheit der Dinge, die eitel sind; theils die Sinnesart, wo man am Eiteln hängt. Dagegen zeigt Assaph, Ps. 73, 25. 26. das ewige Gut, wodurch die Seele befriedigt wird, Pred. 4,7. c. 6, 4. 9. c. 7, 1.16. c. 8, 14.
Habeich gewandelt in Eitelkeit? (LUaen und TrUgen), Hiob
31, 5.
Wo viele Träume sind, da ist Eitelkeit, Pred. 5, 6. Aber der Wind wird sie alle wegführen, und die Eitelkeit
(eitle MtuschenlMse) wird sie (er der Wind) wegnehmen,
Efa. 57, 13.
Sintemal die Creatur «., Rom. 8, 20. (S. Ereatur 8. 4.) In der Eitelkeit ihres Sinnes. Eph. 4, 17. vergl. Röm. 1, 21.
(im selbst erwählten GOttesdienst.)
Eiter
Ist eine stinkende Materie, welche von einer scharfen Feuchtigkeit, die faul wird, entsteht, und bei dem Menfchen einen wüthenden Schmerz, Brennen und Stechen verursacht, daß er nicht weiß, wo er hin soll. Figürlich, die äußerstell Schrecken und Schmerzen, welche man im Gemüth über etwas empfindet.
Eine unfleißige (Weib) ist ein Eiter in seinem Gebeine,
Sprw. 12, 4.
Neid ist Eiter in Beinen, Sprw. 14, 30. Eiter gehet in meine Gebeine (es ist nicht anders, als wenn
Eiter in meine Gebein« schW), Hab. 4, is.
Eitern
Vom Fluß am Fleisch eines Mannes, wenn er flüssig ist, und Eiter heraus geht, 3 Mos. 15, 3. David will die Schädlichkeit und den Abscheu der Sünde damit ansdrücken. Meine Wunden stinken und eitern vor meiner Thorheit, Pf.
38, 6.
Eiterbeule
Die nicht gehestet, Esa. 1, 6. ist Bild der noch offenen Gewissensschäden, d. h. der Sünden, für welche noch keine Heilung gesucht ist.
Eiterstuß
Bei den Juden dem Anssatz gleich geachtet, 4 Mos. 5. 2. 2 Sam. 3, 29. bedeutet entweder den unreinen Samenfluß, AonorrliWg. viruisnta, oder die Hä-morrhoiden.
Eiterweiß
War, wenn eine roth entzündete oder weiße schwärende Blatter auffuhr, 3 Mos. 13, 2. 4. 19. 23. 38. 39. c. 14, 56.
Ekel, Ekeln
§. 1. Bezeichnet einen heftigen Widerwillen gegen eine Sache oder Unlust, 5 Mos. 7, 26. Hiob 33, 20. Ier. 29, 17.
Nen Ggyptern wirb ekeln, zu trinken des Wassers aus dem
Strom,. S Mos. 7, 18. Und ihre «seele an meinen Satzungen Ekel gehabt hat, 3 Mos.
LS, 43. Unsere Seele ekelt über dieser losen Speise, 4 Mos. 21, 5.
vergl. 4 Mos. 11, 20. Ps. 106, 15. Hadad hatte einen Ekel wider Israel, 1 Kön. 11, 85.
z. 2. Von GOtt drückt es seln gerechtes Mißfallen über die Sünder aus, 3 Mos. 26, 30. 44. Hat deine Seele einen Ekel an Zion? Ier. 14, 19. 7.
l. Eker; 2. Ekes
I) Fruchtbarer Stock, ein Sohn Rams, 1 Chr. 2, 27. II) Verkehrt, boshaftig. Ein Sohn Hiras,
1 CHr. 12, 28.
Ekron
Unfruchtbarkeit. Eine Stadt im Stamm Dan.
Heißt auch Accaron. '
Hatte einen besonderen König, Iof. 13, 3.
Kam Anfangs an Inda, c. IS, 46. Richt, i, 18. hernach an
TM!, Ios. 19, 43.
Die Lade GOttes wurde dahin gebracht, i Sam. b, io. c. s,
16. 17. ^
Von den Israeliten hart geschlagen, i Sam. 17, 52.
Dienet Vaal Sebub, 2 Kon. i, 2. 3. 6.
AmoZ i, 8. Zeph. 2, 4. Zach. 9, 5. weissagen wider sie.
Ela
Eiche i Stärke. I) Ein Fürst in Edom von Esaus Geschlecht, 1 Mos. 36, 41. II) der Vater Simeis, 1 Kön. 4, 18. III) der Vater Hoseas,
2 Kön. 15, 30. c. 18, 1. 9. IV) der andere Sohn Calebs, 1 Chr. 4,15. V) ein Sohn Usis, 1 Chr. 10, 8.
Elai
Mein GDtt. Einer von Judiths Großeltern,
Ind. 8,1.
Elam
Verborgen. I) Der erste Sohn Sems, 1 Mos. 10, 22. 1 Chr. 1, 17. von welchem die Elamiter, Esa. 22, 6. Esa.11, 11. A.G. 2, 9. oder Perser ihren Ursprung haben, Esr. 4, 9. II) Die Hauptstadt des Königs Kedor Laomor, 1 Mos. 14,1.
Elassar
GOtt giebt und nimmt. Stadt und Landschaft
in Assyrien, Ariochs Sitz, 1 Mos. 14, 1. Jud. 1, 16.
Elath
Linde, Eiche. Eine Stadt am rothen Meer in dem Königreiche Edom, 5 Mos. 2, 8. von Ufia ausgebaut, 2 Kön. 14, 22. c. 16, 6.
Elbethel
GOtt des Gotteshauses, 1 Mos. 35, 7.
t. Eldaa; 2. Eldad
1) GOttes Erkenntniß, der fünfte Sohn Midians, 1 Mos. 25, 4. 2) Gottliebi weissagte mit Medad in Israels Lager, 4 Mos. 11, 26. 27.
<. Elead; 2. Eleada
1) GOttes Ewigkeit oder Zeugniß, ein Sohn Suthelahs, 1 Chr. 8, 21. 2) GOttes Versammlung.
Ein Sohn Thahaths, 1 Chr. 8, 20.
l. Eleale; 2. Eleasa
1) GOttes Auffahrt. Eine Stadt in Moab,
wurde den Rubenitern zum Theil, 4 Mos. 32, 3. 37. Die Propheten, Esa. 15, 4. c. 16, 9. und Ier. 48, 34, weissagen wider sie. 2) GOttes Geschöpf. I) ein Sohn des Halez, 1 Chr. 2, 40. II)' Ein Sohn Raphas, 1 Chr. 9, 37. III) Einer von den Kindern PaShurs, Esr. 10, 22. IV) Ein Sohn Saphnas, Ier. 29, 3.
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