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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Die Sadduciier ein Zeichen vom Himmel, Matth. 16, 1
Zacharias ein Täflein, Luc. 1, 63.
Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist, Luc. 3, 13.
Seid allezeit bereit zur Verantwortung Jedermann, der Grund
fordert «wegen) der Hoffnung, die in euch ist, i Petr. 3, 15. **Nun, Israel, was fordert der HErr, dein GOtt, von dir?
5 Mos. 10, IZ. Wenn ihr herein kommt, zu erscheinen vor mir, wer fordert
solches (ol'ne süße und ahne Glauben) von euren Händen?
Esa. 1, 12. Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der HErr,
dein GOtt, von dir fordert. Mich. 6, 8.
z. 2. II) Zusammenrufen, vor sich holen (lassen), A.G. 10, 29.* III) zurückfordern, was einem eine Zeitlang anvertraut gewesen.**
"Moses die Nettesten, 2 Mos. 19, 7.
Balak den Bileam, 4 Mos, 22, 5. c. 24, 10.
Der reiche Mann den Haushalter, Luc. 16, 2.
**Du Narr, heute wird man deine Seele von dir fordern, und
wes wird es sein, das du bereitet hast? Luc. 12, 20. Und wem viel gegeben ist, von dem wird man viel (weit mehr)
fordern, Luc. 12, 48.
§.3. IV) Strafen, die Sünde und böse Thaten rächen, 5 Mos. 23, 22. (S. Blut z. 4.)
Wer meine Worte nicht hören wird, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich es fordern, 5 Mos. 18, 19.
Der HErr fordere es von der Hand der Feinde Davids, 1 Sam. 20, 16.
Folgen
8- 1. I) Einem, wenn er vorhergeht, auf den Fuß nachgehen, eines Reisegefährte sein, 1 Mos. 24, 5. 8. 39. Ios. 6, 13. Richt. 6, 34. 2 Sam. 20, 2. A.G. 12, 9. Auch von andern Sachen.* Petrus aber folgte von fern, Luc. 22, 54.
* Gutes und die Barmherzigkeit werden mir folgen (und mich nicht ver-nsstn) mein Lebenlang, Ps. 23, s.
Saufet euch nicht voll Weins, daraus ein unordentliches Wesen folget, Eph. 5, 18.
z. 2. II) Vom Gemüth: a) sich nach einem, welcher etwas vor uns gethan, mit seinem Leben, ?,hnn und Lassen richten, einem nachahmen, b) Einem anhangen, es mit einem halten, gehorchen. So will anch Christus mit seinem: Folge mir! ein: Thue auch also, wie ich, Joh. 7, 17. haben, c) Von bösen Lüsten, sie zum Ausbruch kommen lassen, und was sie wollen, thun.* (S. Nachfolgen.)
Du sollst nicht folgen der Menge zum Bösen, 2 Mos. 23, 2.
Wenn dich die bösen Buben locken, so folge nicht, Sprw. 1, 10.
Dein Herz folge nicht den Sündern, Sprw. 23, 17.
Folge nicht bösen Leuten, Sprw. 24, i.
Wer GOttes Gebot hält, der folget seinem eigenen Kopf nicht,
Sir. 21, 12. Folge du mir, und laß die Todten ihre Todten begraben,
Matth. 8, 22.
Folge mir, und er stand auf und folgte ihm, Matth. 9, 9. Wer mir folgen will, der verläugne sich selbst, Luc. 9, 23. Und sie werden zu euch sagen: siehe hier, siehe da. Gehet nicht
hin, und folget auch nicht, Luc. 17, 23. (hnuget dergleichen
Verführern nicht un.) Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und
sie folgrn mir, Joh. 10, 27. Folget mir, lieben Brüder, und sehet auf die, die alfo wandeln,
wie ihr uns habet zum Vorbilde, Phil. 3, 17. Wir haben nicht den klugen Fabeln gefolget (Keinen Oeifail ge»
aeben, viel weniger sie anaenummen), 2 Petr. 1, 16. Gehorchet euren Lehrern und folget ihnen, Ebr. 13, 17.
* Folge deinem Muthwillen mcht, ob du es gleich vermagst, Sir. 5, 2.
Folge nicht deinen bösen Lüsten, sondern brich deinen Willen,
Sir. 19, 30. 31.
z. 3. III) Wird damit der Gottesdienst bezeichnet. Es wird aber entweder der wahre, welcher allein anzubeten, oder falsche Götter, Ier. 13, 10. c. 16, 11. verehrt, 1 Sam. 12,14. Caleb hat treulich dem HErrn gefolget, 5 Mos. 1, 36. Ios. 14,
8. 9. 14.
Die dem Baal-Peor folgeten, hat GOtt vertilget, 5 Mos. 4, 3.
Laßt uns andern Göttern folgen, und ihnen dienen, S Mos. 13, Z.
Ihr sollt dem HErrn, eurem GOtt, folgen, 5 Mos. 13, 4. Salomo folgte dem HErrn nicht gänzlich, 1 Kon. 11, 6. Folget nicht andern Göttern, daß ihr ihnen dienet, und sie anbetet, Ier. 25, 6.
Fördern
I) Zu einer Sache behülflich sein, daß sie ihren Fortgang gewinne, ins Wachsthnm gehe, Ier. 5, 28. II) fest setzen, damit eine Sache wider alle Anfälle unbeweglich bleibe.*
Sie schmücken sich unter einander selbst, daß sie ihre böse Sache
fördern, Ps. 36, 3. Und der HErr, unser GOtt, fei uns freundlich, und fördere
das Werk unserer Hände bei uns; ja, das Werk unserer Hände
wolle er fördern, Pf. 90, 17. Gerechtigkeit fördert zum Leben; aber dem Uebel nachjagen,
fördert zum Tode, Sprw. 11, 19. c. 19, 23, vergl. c.
22, 8. Die Speise fördert uns nicht (nmcht nns mcht angenehm) vor
GOtt, i Cor. 9, 8. * Laß der Gottlosen Bosheit ein Ende nehmen, und fördere die
Gerechten, Ps. ?, 10.
Von dem HErrn wird solches (fromuun) Mannes Gang gefördert, Ps. 37, 23.
Förderung
Beförderung, gedeihlicher Fortgang und Wachsthum, Phil. 1, 12. 25.
Fören-Holz
Hebr. Schittim-Holfi unterschieden von den Ce-dern, Esa. 41, 19. ist das Holz der egyfttischen Ararie, der die arabische sehr ähnlich ist; anch egyfttischer Schotendorn genannt; ist ein ungemein dauerhaftes, selbst im Wasser der Fäulniß widerstehendes Holz, wenn es alt wird fast dem Ebenholz an Schwärze ähnlich, 2 Mos. 25, 5. Daraus war verfertigt
Die Lade, 2 Mos. 25, 10.
Bretter, c. 26, 15.
Der Altar, c. 27, 1. c. 30, i lc.
Die symbolische Bedeutung dieses Holzes bei der Stiftshütte setzt Bahr I. 285 ff. 298 ff. darin, daß es, als ein relativ-unverwesliches Holz, als ein Holz des Lebens, und indem Fäule Nureinheit ist, auch das der Fäulniß widerstehende Hol; als Bild der Reinheit, mithin die Wohnung GOttes als Stätte des Lebens und der Neinheit erscheint.
l. Form; 2. Formiren
1) Die im Gesetz, oder im geschriebenen Worte GOttes gegebene Fassung oder Abbildung der Wahrheit, Rom. 2, 20. (In GOtt ist die Wahrheit ewig. urbildlich; in der Schrift ist ihr eine gewisse, unserm Bedürfniß entsprechende Form gegeben.) 2) Bilden, einer Sache die gehörige Gestalt geben, Sir. 38, 33.
Forschen
§. 1. I) S. Erforschen §. 1. nach einer Sache umständlich fragen, 1 Mos. 43, 7. 5 Mos. 13, 14. 2 Kön. 10, 23. Joh. 13, 24. A.G. 10, 18. unter-suchen, Esr. 10, 16. In der Schrift nach Art der Bergleute, welche die tiefsten Höhlen durchsuchen, mit allem Fleiß und Aufmerksamkeit den Weg der Seligkeit suchen.
Forschet nicht von den Zeichendeutern, 3 Mos. 19, 31. fondern
bei GOtt, 5 Mos. 12, 5.
Die Richter sollen wohl forschen :c., 5 Mos. 19, 18. GOtt, der große Dinge thut, die nicht zu forschen sind, Hiob
5, 9. Die Zahl der Jahre GOttes kann Niemand forschen, Hiob
36, 26.
Mein Geist muß forschen, Ps. ?7, 7. (bnngt Alle« hervor.)