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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Gereden - Gereuen.
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Denn ba ihr der Sunde Knechte wäret, da wäret ihr frei von der Gerechtigkeit, ib. u. 20.
Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor GOtt gilt, und trachten ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind also der Gerechtigkeit, d7e vor GOtt gilt, nicht unterthan, Röm. 10, 3.
Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm (und erlnuyeu milchten) die (vollkommene) Gerechtigkeit, die vor GOtt gilt, L Cor. 5, 21.
Was hat die Gerechtigkeit für Genieß mit der Ungerechtigkeit? 2 Cor. 6, 14.
Denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben, Gal. 2, 21.
So stehet nun, umgürtet eure Lenden mit Wahrheit, und angezogen mit dem Krebs der Gerechtigkeit, Eph. 6, 14.
Erfüllet mit Früchten der Gerechtigkeit, die durch IEfum Christum geschehen, Phil. 1, 11.
Und in ihm erfunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die (Gerechtigkeit Christi, welche) durch den Glauben an Christum kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von GOtt dem Glauben zugerechnet wird, Phil. 3, 9.
Es wäre besser, daß sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt hätten, denn daß sie ihn erkennen, und sich kehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist, 2 Petr. 2, 21.
Und (Ranh) hat ererbet die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt, Ebr. 11, 7. 3 Petr. 2, 5.
Die Seide aber ist die (vollkommene) Gerechtigkeit der Heiligen (des Glaubens), Offb. 19, 8. 11.
§. 11. Nach Ps. 72, 2. soll Salomo, als ein Vorbild Christi, das Volk, d. i. das Königreich Israel, und Christus seine Kirche mit GerechtiZ-keit, worunter bei Christo die Gerechtigkeit des Glaubens zu verstehen, welche er in seinem Gericht anstheilt und zuspricht, und die Elenden, d. i. die durch dcs Gesetzes Drohung und Verdammniß geängsteten Seelen, mit einem gerechten Aus-spruch (nach der evangelischen Gnade, N'öm. 8, 33.) richten.
§. 12. Wie der Pharisäer und Schriftgelehrten Gerechtigkeit beschaffen gewesen, s. Luc. 11, 3!). c. 18, 11.12. Matth. 15, 3.' c. 23, 25. daher heißt es: Es sei denn eure Gerechtigkeit (des GInubms und Lebens zur Rechtfertign»« und Heiligung) besser (eigentlich tiderstiissiyer, d. i. vollkommener), denn der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen, Matth. 5, 20.
z. 13. Die Heiden haben nach der Gerechtigkeit nicht gestanden, und dieselbe erlanget, d. i. genom-men und also mit Annehmung aus der Fülle Christi überkommen 1 Röm. 9, 30. Israel hat sie nicht überkommen, v. 31. 0. i. es ist nicht zu der wah-reu Lehre von der Gerechtigkeit, Röm. 3, 27. gekommen, so daß es dieselbe weder verstanden, noch ihrer wirklich theilhaftig geworden; und das wegen Unglaubens W. 4.) (S. Erbarmen §. 3.)
z. 14. 1 Cor. 1, 30. Christus ist uns gemacht von GDtt zur Weisheit, zur Gerechtigkeit 2c. In und an Christo finden und haben wir den Mittclpuukt, Quell und Stifter aller Weisheit, die in GOtt ist, Col. 2, 3. unsere Gerechtigkeit )c. Dies Alles, wie es in Christo zusammen fließt, ist bei ihm allein, als dem einigen Mittler, und Grund der Seligkeit von uns zu suchen, und sowohl jetzt, weil wir leben, als auch an unserm seligen Ende und bis an dasselbe mit freudiger und getroster Glaubens^uversicht zu erwarten. Siehe S. 232. Christus z. 18. V.
§. 15. Gal. 5, 5. Die Gerechtigkeit, die man hoffen muß, ist diejenige, worauf die Väter gehofft, und wovon die Propheten, z. V. Esa. 60, 1. Hab. 2,4. geweissagt, jetzt aber durch Christum erschienen ist. Diese erwarten wir durchs Evangelium, welches den heiligen Geist mit sich bringt, der den Glaubeu, als das einige Mittel, die Gerechtigkeit
aus Christi Fülle zu nehmen, wirkt, giebt und erweckt. (Paulus sagt bloß, daß die Christen die Hoffnung ihrer Rechtfertigung nur aus dem Glauben hoffen; im Gegensatz gegen die ungläubigen Juden, die sie ans dem Gesetze erwarten.)
§. 16. Paulus zeigt in der Epistel an die Römer, wie diese Gerechtigkeit (z. 10.) nicht aus dem Gesetz, weder dem natürlichen noch dem geoffenbarten, und dessen Werken komme, c. 1 bis 3, 20. sondern aus dem Glauben, c. 3, 21 bis c. 4. und weist c. 5. 6. die herrlichen Früchte davon. Auf demnach Alle, die wir selig werden wollen, lasset uns ermuntern, die Gerechtigkeit Christi gläubig zu ergreifen; 1) unsrer Gerechtigkeit Unzulänglichkeit vor GOtt, Efa. 64, 6. 2) Der Gerechtigkeit Christi Zulänglichkeit, die gilt vor GOtt; 3) die Nothwendigkeit, Röm. 3/22. 2 Cor. 5, 21. 4) und den Nutzen: a) der Zutritt zu GOtt, Gsa. 59, 2. Röm. 5, 1. b) Sicherheit vor Satan, Hölle, Röm. 8, 1. c) Befreiung vom Fluch des Gesetzes, Gal. 3, 13. Röm. 8, 33. 34. Kraft zur Heiligung und einer edlen von aller Lohnsucht reinen Tugend, Luc. 17, 10. d) Erhaltung des ewigen Lebens, Röm. 1, 16.
§. 17. 4) Die ewige. Die Krone der Gerechtigkeit ist die vollkommene Seligkeit. Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, Pf. 17, 15.
Matth. 5, 8. Dich aber kennen, ist eine vollkommene Gerechtigkeit, Weish.
15, 3. vergl. Joh. 17, 3.
Das Reich GOttes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, und Friede und Freude in dem heiligen Geist, Röm. 14, 17.
Hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HErr an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, 2 Tim. 4, 8.
Wir warten aber eines neuen Himmels - in welchem Gerechtigkeit wohnet, 2 Petr. 3, 13.
Gereden
Verheißen, versprechen, 1 Mos. 21, 2. c. 24, 7. c. 28, 15. 5 Mos. 1, 11. 21. c. 6, 3. 1 Köu. 5, 12.
Wer viel geredet und hält nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen, Sprw. 25, 14.
Geren
Ende oder Saum eiues Kleides, oder Mantels; ingleichen des Schurztuchs; ja das gauze Kleid, der ganze Mantel, Ezech. 16, 18. Hagg. 2, 13.
Gereuen, s. Reue
§. 1. a) Von Menschen; über eine Sache be. kümmert sein, und wünschen, daß, was geschehen, nicht geschehen sein möchte, 2 Mos. 13, 17. "nn't einem 'Ekel, Ezech. 6, 9. c. 36, 31.
Thue nichts ohne Rath, so gereuet dich nichts nach der That,
Sir. 32, 24. Die göttliche Traurigkeit wirket zur Seligkeit eine Reue, die
Niemand gereuet, 2 Cor. 7, 10.
z. 2. b) Von GMt. Dieser ist unveränderlich, Ps. 102, 28. Es drückt also entweder dessen höchstes Mißfallen an der Sünde aus, und die Strafe, welche er solchen bösen Menschen widerfahren laßt; oder scine erbarmungsvolle Liebe gegen die Menschen und Abwendung der Strafe, Ier. 42, 10. Also gereuete den HErrn das Uebel (hielt inne nnt der Straft
uno dem Unglück), das er drohete semem Volk zu thun,
2 Mos. 32, 14. GOtt ist nicht ein Menschenkind, daß ihn Etwas gereue,
4 Mos. 83, 19. 1 Sam. 15, L9.
Der HErr hat geschworen, und wird ihn nicht gereuen: du bist «in Priester ewiglich, Ps. 110, 4. Nbr. 7, 21.