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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Kanne ? Kaufmann.
bens. Des Schildes eigentlicher Zweck ging dahin, daß er die Pfeile auffing. Wenn wir also im Glau-ben den HErrn IEsum nnsern Feinden vorhalten, wenn wir anf seine Gerechtigkeit nns gründen und gewiß sind, daß er für uns ist, so schaden nns ihre Pfeile nichts, 1 Pctr. 5, 9. so können uns die schwersten Anfechtungen nicht zum Fall bringen; s) der Helm des Heils, der Hoffnung zur Seligkeit, 1 Thess. 5, 8. wodurch das Haupt geschirmt, der Muth aufrecht erhalten wird; /) das Schwert des Geistes, welches ist das Wort GOttes, womit wir den Feind selbst angreifen und Sünde und Unglauben bekämpfen; Z) das Gebet und 5) die Wachsamkeit, Matth. 26,41. Luc. 21, 36.
§. 4. Ach wie wenig giebt es rechtschaffene Kämpfer! Die meisten sind Sclaven. Willst dn, o Sünder! dem Verderben entrinnen: so 1) erkenne die große Untreue, die dn in Nebertretuug deines Taufbundes, worin dn zur Fahne JEsu Christi geschworen, begangen hast; 2) laß es dir herzlich leid sein, daß du mit den Waffen der Finsterniß gegen GOtt gestritten, und dich dadurch zum Feinde desselben erklärt; 3) rufe den HErrn IEsum herzlich an, daß er um seines Kampfes nno Sieges willen sich über dich erbarmen, nud dir deine Treulosigkeit vergeben wolle; 4) vereinige dich durch den Glauben mit IEfu Christo, und nimm aus'seiner Fülle Stärke und Kraft, damit du deinen geistlichen Feinden künftighin widerstehen könnest; 5) übe dich immer mehr im Kämpfen und Widerstehen gegen die geistlichen Feinde, Ebr. 10, 38. 6) Bedenke auch, daß es nach GOttes Ordnung unmöglich ist, dir den Kampf zu erlassen, weil dadurch erst die Neiuheit und Standhaftigkeit des Glaubens und Herzenssinns erprobt, und die Aehnlichkeit mit Christo erlangt und die Seligkeit erhöhet wird.
Kanne
2 Mos. 25, 29. c. 37, IS. 3 Mos. 19, 26. 4 Mvs. 4, 7.
1 Kön. 19, 6. Und buhlen um eine Kanne Weins, Hof. 3, 1. (Siehe
Mhlen.)
Karg, Kargen, Kärglich
Allzuspärlich, geizig (sein).
Was soll Geld und Gut einem kargen Hunde? Sir. 14, 3. Von einem kargen Filze redet die ganze Stadt übel, Sir.
31, 29.
Ein Anderer karget, da er nicht soll (mehr als recht ist) und
wird doch ärmer, Sprw. n, 24. Mancher karget und sparet und wird dadurch reich, Sir.
11, 17. Wer da kärglich säet, wird auch kärglich ernten, 2 Cor.
Kaufen
Mit dessen Zubereitung vergleicht Hiob seine Bildung im Mutterleibe. *
10 frische brachte David seinen Brüdern, 1 Sam. 17, 16. Ihm selbst wurden welche gebracht, 2 Sam. 17, 29. * Hast du mich nicht wie Käse gerinnen lassen ? Hiob 10, 10.
Kasten, Kästlein
Ein Behältniß, worin man etwas verwahren kann.
Mußte Noah machen von Holz, 1 Mos. 6, 14. Die Leviten waren über die Kasten am Hause des HErrn bestellt,
1 Chr. 10, 26.
Ließ Hiskia machen, 2 Chr. 31, 11. Esra, Esr. 6, 29. Von Cedern gemacht, Ezech. 27, 24. In ein Käftlein von Nohr wurde Moses gethan, 2 Mos. 8,
3. 5. Die Philister legten die Kleinodien in ein Kästlein, i Sam.
6, 6.
§. 1. I) Etwas gegen ein gewisses Geld an sich bringen, daß es sein eigen sei. (Kauf, 1 Mos. 23, 16. '3 Mos. 25, 16. Kaufbrief, Ier. 32, 11. 12.)
Abraham ein Stück Feldes von den Kindern Heth, 1 Mos. 23,
20. A.G. 7, 16, Jacob ein Stück Ackers von den Kindern Hemor, 1 Mos.
33, 19.
Potiphar den Joseph, 1 Mos. 39, i.
Alle Lande Getreide bei Joseph, 1 Mos. 41, 57. ingleichen Jacobs Söhne, c. 42, 2. c. 43, 2. David die Tenne Arafna, 2 Sam. 24, 21. 24. Ieremias den Acker, Ier. 32, 7. 25. Die Priester des Töpfers Acker, Matth. 27, 7. Joseph Leinwand, Marc. 15, 46. Maria Magdalena Specerei, Marc. 16, 1. So du einen ebräijchen Knecht kaufest, der soll dir fcchs Jahre
dienen, 2 Mos. 21, 2.
Sie denket nach einem Acker und kauft ihn, Sprw. 31, 16. Du wärest nicht wie eine andere Hure, die man muß ums Geld
laufen (die sich so schändlich aufführen um nmn Hurenlohu),
Ezcch. 16, 31. Recht handeln mit zeitlichem Gut, im Kaufen und Verkaufen,
Sir. 42, 5. Kauft man nicht zween Sperlinge um Einen Pfennig? Matth.
10, 29.
Ich habe einen Acker gekauft, Luc. 14, 16. ITsus trieb aus dem Tempel, die darin kauften und verkauften,
Luc. 19, 45.
Wo kaufen wir Brod, daß diese essen? Joh. 6, 5. Kaufe, was uns noth ist auf das Fest, Joh. 13, 29. Und die da kaufen, als besäßen sie es nicht, i Cor. 7, 30.
z. 2. Wenn Christus von zukünftigen härtern Zeiten und Verfolgnngen der Feinde redet, wo man nöthig hat, sich mit Waffen, aber geistlich zn versehen fs. Genug), spricht er:
Wer abcr nicht hat, verkaufe sein Kleid, und kaufe ein Schwert, Luc. 28, 36.
§. 3. II) Sich mit Fleiß nach etwas bestreben. III) Etwas ohne Geld und Bezahlung durch die von GOtt verordneten Mittel an sich bringen. Christus hat uns die geistlichen Güter erworben, wir werden ohne Verdienst aus Gnaden gerecht nno selig, Offb. 3,18. vergl. 1 Cor. 1, 30 f.
Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, Sprw. 23, 23. Kommt her, kaufet und esset: kommt (doch) her, taufet ohne Geld und umsonst beides Wein und Milch, Esa. 55, i.
Käufer, Kauf-Gut, -Haus
Und gehet ? dem Verkäufer wie dem Käufer, Esa. 24, 2. Der Käufer freue sich nicht, und der Verkäufer traure nicht,
Ezech. 7, 12. Also stecket auch Sünde zwischen dem Käufer und Verkäufer,
Sir. 27, 3. IEsus trieb aus dem Tempel alle Käufer und Verkäufer,
Matth. 21, 12. (S. Tauwlkriimer.) Kaufgut, Esa. 23, 18. Und machet meines Vaters Haus zum Kaufhaus, Joh.
Kauf-Mann, -Leute
Außer I) denen, welche hin und her reisen, Waaren um Gewinnst willen anders woher bringen und also Handlung treiben, giebt es II) geistliche Krämer, welche außer dem Reichthum, den sie zusammen scharren, geistliche Krämerei mit Ablaß, Reliquien ?c. und dergleichen einträglichen Kirchenhand-Inngen zum Verderben der Seelen treiben, wie in der römischen Kirche geschieht, Offb. 18,11.15. 23.* Manwanus singt: 1?6inp1a, 8Ä06l<i0t68, kltaria saora, ooi'onas,
IZnis, tliura, ^>i'6O68, coeiimi 68t vsnaift I)su8HU6.
Kaufleute waren die Midianiter, 1 Mos. 37, 28. zu Zidon, Efa. 23, 2. Saba, Ezech. 27, 22.
So doch ihre Kaufleute Fürsten sind, und ihre Krämer die herrlichsten im Lande, Gsa. 23, 8.
Der Kaufmann hat eine falfche Wage in seiner Hand und betrügt gerne, Hos. 12, 8.
Ein Kaufmann kann sich schwerlich hüten vor Unrecht, und ein Krämer vor Süudeu, Sir. 26, 28.