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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Nbertmer ? NK
Esa. 29, 17. e) Bild, womit der blübcnde, berrliche Zilstauo der Kirche N. T. beschrieben wird, Esa. 35, 2. Hos. 14, 8.
Libertiner
Römische Freigelassene und ihre Nachkommen; seien es Nömer, die zum Iudenthnm übergetreten waren, od.r krie^s^efangeue lind dann freigelassene Juden, die ihre eigne Synagoge hatten, A.G. 6, 9.
t. Libna; 2. Libni
1)Mand^ Weitzcndurg a) die 16. Lagerstätte der Israeliten, 4 Mos. 38, 20. t,) eine Stadt'im Stamm Iuda, Ios. 10,29. 2) Weiß. Der erste Sohn Gersons, 2 Mos. 6, 17.
Librarey
Eine Bibliothek, 2 Macc. 2, 13.
Libya
Eine Landschaft in Afrika, 2 Chr. 12, 3. Ezech. 27, 10. A.G. 2,10.
Licht, s. Finsterniß
z. 1. I) Ein physikalisches. 1) Im Gegensatz der Finiernilz, was Licht hat und giebt. Z. B. die Sonne, der Quell alles Lichts, Mond und Sterne, welche Licht geben. Blitz, s^euer 2c. 2) Der Tag. Von Licht und Nccht. (S. Nrim und Thnmmim.)
Es werde Licht, imd es ward Licht, 1 Mos. 1, 3. 4.
Und nannte das Licht Tag, ib. v. 5.
Und GOtt machte zwei große Lichter, ein großes Licht, das den
Tag regiere; und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, ib.
v. 16. 18. Ps. 136, 7. Ier. 31, 35. Habe ich das Licht (nbMlisch) angesehen? Hiob 31, 26. Durch den Nebel bricht sein Licht, Hiod 37, II. 15. Durch welchen Weg theilet sich das Licht (Sütz) ? Hiob 33, 24.
c. 37. 21.
Sein Niesen glänzet wie ein Licht (Llitz), Hiob 41, 9. Da sahe ich, wie die Weisheit die Thorheit übertraf, wie das
Licht die Finsterniß, Prcd. 2, 13. Die Sonne giebt aller Welt Licht, und ihr Licht ist das aller-
hellste Licht, Sir. 42. 16. (I!>r Werk ist voll der Herrlichkeit
des HErr«; diese nämlich zu bemcisen.) Der Mond ist ein Licht, so abnimmt und wieder zunimmt, Sir.
43, 7.
Man zündet auch nicht ein Licht an, und setzet es unter den
Scheffel, Matth. S, 15. Petrus wärmete sich bei dem Licht (Feuer), Marc. 14, 54. Luc.
22, bS. Oder, welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so fie der Einen
verlieret, die nicht ein Licht anzündet? Luc. 15, 8. Den Paulus umleuchtete ein Licht vom Himmel, A.G. 9, 3. c.
22, 6. Denn GOtt, der da hieß das Licht si Mo f. 1, 3.) aus der
Finsterniß hervorleuchten, 2 Cor. 4, 6. Des Tages verbergen sie sich mit einander, und scheuen das Licht,
Hiob 24, 16. Er hat um das Wasser ein Ziel gesetzt, biZ das Licht sammt der
Finsterniß vergehe. Hiob 26, 10. (D. i. so lange die Welt
stehen wird, 1 Mos. 8, 22.) Wie die jungen Kinder, die das Licht (dieser Welt) nie gesehen,
Hiob 3, 16. Es ist das Licht (des Tage« oder Lebens) süße, und den Augen
lieblich, die Sonne zu sehen, Pred. 11, 7.
z. 2. Wer des Tages wandelt 2c., Joh. 11, 9. 10. Mein Leben kann Niemand antasten, so lange die mir von GOtt vergönnte Zeit des Lebenslichtes dauert: erst wenn diese Zeit abgelaufen, und die Nacht, das von GOtt mir bestimmte Ende einbricht, wird mein Leiden beginnen, mein Tod erfolgen. Mittlerweile will und kann ich noch, so lange ich lebe, Gutes thun.
z. 3. II) Von den Augen, diese leuchten gleichsam den Menschen zu ihren Verrichtungen. (S. Finster-nist 8. 5.)
Das Auge ist deB LeibeZ Licht 2c., Matth. S, 22. Luc. 11, 34. 3b.
z. 4. III) Glückseligkeit, und daraus entstehende Freude, Hiob 12, 22. Esa. 5, 30. c. 58, 8.10. Klagel. 3, 2. < Finsternis §. 6.) uno zwar zeitlich und ewig, Joh. 8, 12. IV) Das Leben, Hiob 3, 20. Sir. 22, 10.
Auch wird das Licht der Gottlosen verlöschen, Hiob 13, 5. 6. Er wird vom Licht in die Finsterniß vertrieben werden, ib. v. 16. c. 38, 15.
Er hat meine Seele erlöset, daß fie nicht führe ins Verderben;
fondern mein Leben das Licht (zeitlich und ewig) sehe, Hiob
33, 28. Denn bei dir ist die lebendige Quelle; und in deinem Licht sehen
wir das Licht (die ewige und nmhre Glückseligkeit), Ps. 36, 10.
Ps 49, 20.
Das Licht der Gerechten macht fröhlich, Sprw. 13, 9. Der ich das Licht mache, und schaffe die Finsterniß, Efa.
45 7. Wir harren auf das Licht, siehe, so wird es finster, Esa. 59, 9.
Ier. 13, 16. Denn des HErrn Tag ist eine Finsterniß und nicht ein Licht,
Amos 5, 18. 20. Er wird mich ans Licht (Freiheit) bringen, daß ich meine Lust
an seiner Gnade fehe, Mich. ?, 9.
§. 5. V) Von einer Sache, wenn sie offenbar ist, oder bekannt gemacht werden soll, Ps. 139, 11. Hos. 6, 5. Luc. 12, 3.
Du stellest unsere unerkannte Sünde in das Licht vor deinem Angesicht, Ps. 20, 8.
Was ich euch sage in Finsterniß, das redet im Licht, Matth. 10, 27.
Wer Arges thut, der hasset das Licht, Joh. 3, 20.
Wer die Wahrheit thut, der kommt an das Licht, Joh. 3, 21. (Hier ist es die Predigt de5 Evangelium«, die der Frcund der Heilswchrheit gern hört, und daher zu Christ« kommt, der Me nder stiehl.)
Das Alles wird offenbar (dns heimliche Ollft erscheint in seiner wahren Gestalt), wenn es vom Licht gestraft wird (wenn durch dag Wort GMtes und durch den reinen W?ndel der Kinder GGttes seine Schande gerügt wird), denn Alles, was offenbar wird, das ist Licht. <H!!es, was sich offenbaren läßt, da« ist rein und gut. A.: das, was HUes offenbart, ist da« Licht; das göttliche Licht laßt uns Alles wahr und richtig sehen), Eph. 5, 13.
z. 6. VI) Freundlichkeit.
Und das Licht meines Angesichts machte mich nicht geringer (meine Freundschaft mißbrauchten sie nicht, dnß ich mnßte sauer drein sehen), Hiob 29, 24.
z. 7. Sonne, Licht, Mond und Sterne, Pred. 12, 2. ehe Verstand, Witte, Leibesbegicrde und Sinne abnehmen.
§. 8. VII) GM, der Vater, ist Licht, d. i. ein seiner Natur nach durch und durch reines und gutes Wesen, in dessen Verstand die klarste Erkenntniß und Weisheit, in dessen Willen die heiligste Liebe, dessen Znstand ungestörter Friede, Harmonie und Seligkeit ist; seiner Wirkung nach ein Wesen, das die Menschen erleuchtet, nichts Böses duldet, und die heilig macht, die sich ihm hingeben. Obschon das Wort auch im A. T., im Zend Avesta u. a. O. vorkommt, hat doch erst das Evangelium den vollen Gehalt und die Gewißheit dieser Lehre factisch den Menschen geoffenbart, was uuferm Glauben und Frieden den einzigen festen Haltpunkt giebt. Auch wird damit sein Gnadenschutz, Freundlichkeit und Wohlthaten ansaedrückt.* Der HErr ist mein (tröstendes Gnaden-) Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten? Pf. 27, 1. Licht ist (gleichsam) dein Kleid, das du an hast, Ps. 104, 2. Denn bei ihm ist eitel Licht, Dan. 2, 22. Und so ich im Finstern sitze, so ist doch der HErr mein Licht
(gnädiger Trilster und Erretter), Mich. 7, 6. Der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnet in einem Lichte, da
Niemand zukommen kann, 1 Tim. 6, 16. Und euch verkündigen, daß GOtt ein Licht ist, und in ihm ist
Allc
keine Finsterniß, 1 Joh. 1, 5.
'e ante Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von Oben
herab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist leine Veränderung noch Wechsel des Lichts und der Finsterniß, Iac. 1, 17. Da ich bei seinem Licht in Finsterniß ging, Hiob 29, 3.