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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Maachath ? Machen.
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Maachath
Eine Stadt der Amoriter, 5 Mos. 3, 14.
Maal, Maalstein
z. 1. I) Ein gewisses Zeichen, von Steinen aufgerichtet, eine Statue, zum Gedächtniß einer merk-würdiqen Sache, 1 Mos. 28. 18. 22. c. 31, 51. 52. II) der Fleck des Aussatzes, 3 Mos. 13, 3. III) Ritze, Einschnitt.
Ihr sollt euch kein Maal um eines Todten willen an eurem Leibe reißen, 3 Mos. 19, 23. c. 21, 5. 5 Mo,. 14, 1.
z. 2. Maalstcwe mit besonderer Bildung, z. B. eines Menschen oder Thieres, zur Abgötterei zu setzen, ist 3 Mos. 26, 1. verboten.
Maalzeichen
a) Ein gewisses Zeichen, das eingebrannt oder sonst gemacht wird. Knechte wurden von den Herren bezeichnet, damit kein Fremder sich solcher anmaßen könne, also war Paulus in Verfolgung nno Trübsal (1 Cor. 4, 9. 2 Cor. 6, 5 ic.) ein gezeichneter Knecht IEsn Christi, die Wundenmaale, die er an sich trug, waren Zeichen seiner Treue gegen Christum, und der in seinem Dienste bestandenen Kämpfe, und darum konnte er von seinem Dienst nno Evangelium, es möchte kommen, wie es wollte, nicht ein Haar breit weichen, Gal. 6, 17. b) Em Zeichen, womit man die Huren zeichnet. Das Maalzeichen des Antichrists, Ofsb. 13, 16. 17. c. 14, 9. 11. sind die Satzungen und Regeln, nach welchen seine Anhänger den Glauben und Gottesdienst einrichten.
a) Es ist ein Maalzeichen bei dem Stuhle des HGrrn, 2 Mos. 17, 16. l^Ebr.: die Hand (des Mrrn) ist über seinem Thron aufgehoben, al» Zeichen des Eid schwur» , daß er wider Amalek streiten wird. A.: Muses Hand war ausgestreckt nach Äehouas Thron, zum Zeichen des siegreichen Kampfs. A.: Weil Hmalek die Hnnd wider de« HCrrn' Thron erhob, so ist ihm ewiger Krieg gedroht.)
Maaß
1) Womit und worüber man zu messen Pflegt, 2) von den verschiedenen Ab- und Zutheilungen der Gaben des heiligen Geistes, Röm. 12, 3. 3) ein Bild reicher Vergeltung zur Belohnung oder Strafe, 4) Menge und Ziel, 5) die Einschränkung des Gelüstens, Pred. 6, 7. (S. Jeglich z. 2.) (Eimer, Joh. 2, 6.)
1) Ihr sollt nicht ungleich handeln am Gericht mit der Elle, mit Gewicht, mit Maaß, 3 Mos. 19, 35. Sir. 42, 4.
Mancherlei Gewicht und Maaß ist beides dem HErrn ein Greuel, Sprw. 20, 10.
2) Denn GÖtt giebt den Geist nicht nach dem Maaß, Joh. 3, 34. (Cr hat sich Überhaupt keine Grenze gesteckt, bis zu welcher er seine Gaben ertheilen will, sie sind eines steten Zn-wnchses fähig; darum hat sie auch Christus im höchsten Maaße.)
Bis daß wir Alle ? ein vollkommener Mann werden, der da sei in der Maaße (GrNße, Eph. 3, 18. 19.) des vollkommenen AlterZ Christi, Eph. 4, 13.
3) Denn eben mit dem Maaße, da ihr mit messet, wird man euch wieder messen, Luc. 6, 38. Märe. 4, 24. Matth. 7, ».
4) Wohlan, erfüllet auch ihr das Macch (der Künden) eurer Väter, Matth. 23, 32. (S. S. 195. §. 2.)
5) Doch leg« Keinem zu viel auf und halte Maaß in allen Dingen, Sir. 23, 30.
Maccabäer
Die Bücher der Maccabäer beschreiben, was für Verfolgungen die jüdische Kirche von den umliegenden Heiden zur Zeit der Maccabäer erlitten, und wie mächtig und wunderbar GOtt dieselbe erhalten. Sie können nicht canonisch sein, weil in dem ersten viele historische Fehler, z. V. c. 1, 7. c. 8, 6. 8. c. 10, 1 )c. Das andere ist voll Fabeln, c. 1,18.
und billigt sogar den Selbstmord RhaziS, c. 14, 37. 46.
Macedonia
Zerstoßung. Eine berühmte Landschaft in Griechenland, wo Paulus A.G. 16, 9. 10. und Andere gepredigt, c. 18, 5. c. 19, 21 :c.
Machen
§. 1. Die vielerlei Bedentungen dieses Worts, als: thun, verrichten, beltelleNi einführen, erdichten, begehen, ausrichten, bilden, erschaffen, bewegen )c.,
lassen sich aus dem Contert schließen.
Laßt uns Menschen machen, 1 Mos. I, 26. Wer hat den Stummen ? gemacht? 2 Mos. 4, 11. Darum sollt ihr nicht neben mir machen :c., 2 Mos. 20, 23. Und hast vergessen, der dich gemacht hat, 5 Mos. 32, IS. Wir haben gesündiget, mache es nur du mit uns, wie dirZ gefällt, Richt. 10, 15.
Der HErr machet arm und machet reich, 1 Sam. 2, 7. Siehe, hier bin ich, er mache es mit mir, wie es ihm gefällt,
2 Sam. 15, 26.
Wer will zu ihm sagen: was machst du? Hiob 9, 12. Vin ich fromm (meiner Einbildung nach), so macht er mich doch
zu Unrecht (so würde er mich doch sUr sündig erklären), ib.
v. 20. Deine Hände haben mich gearbeitet, und gemacht Alles, was ich
um und um bin, Hiob 10, 8. 9. c. 33, 4. Er ist einig, wer will ihm antworten? und er macht es, wie er
will, Hiob 23, 13. (Was er will, da» tlmt er.) Ich will schweigen und meinen Mund nicht aufthun; du wirst
es wohl machen, Ps. 39, 10. Er hat uns gemacht (neu geschlissen, und Wiedergeboren) und nicht
wir selbst, zu seinem Volk, Pf. 100, 3. Deine Hand hat mich gemacht und bereitet, Ps. 119, 73. Ehe er was machte, war ich (liinB vorher) da, Sprw. 8, 22.
(S. HErr ß. 4.) Allein der HTrr machet die Herzen gewiß (durch sein Wort und
Geist), Sprw. 21, 2. c. 16, 2. In des Königs Worte ist Gewalt, und wer mag zu ihm sagen:
was machst du? Pred. 8, 4.
Wer thut es und macht es, und rufet alle Menschen nach einander vom Anfang her? Esa. 41, 4. Der (die) dich gemacht hat (haben), ist dein Mann, Esa.
54, 5. Keiner ist, dem seine Bosheit leid wäre, und spräche: was mache
ich doch? Ier. 8, 6. Und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Gebote»
wandeln, Ezech. 36, 27. Er machet es, wie er will ? und Niemand kann es seiner
Hand wehren, noch zu ihm fagen: was machst du? Dan.
4, 32.
Wer hat OOtt je gelehrt, was er machen sollte? Sir. 1, 3. Alle Dinge find durch dasselbige gemacht, und ohne dafselbige
ist nichts gemacht, was gemacht ist, Joh. 1, 3. Spricht auch ein Werl zu seinem Meister, was machst du? Röm.
9, 20.
Welcher uns gemacht ist von GOtt zur Weisheit «., i Cor. 1, 30. (S. Gertchtigkeit ß. 14.)
z. 2. Sprw. 16, 4. Der HErr macht Alles um sein selbst willen; er richtet Alles also ein, daß es mit der Natur, nicht GOttes, sondern der Sachen selbst, Zweck, auch guten und bösen Beschaffenheit überein kommt, und so zu sagen, That und Lohn mit einander correspondiren (A.: daß Alles GOttes Absichten entspreche); und so schafft crs mit dem Gottlosen am bösen Tage, nicht daß er ihn gottlos macht, sondern, wenn er ihn aus eignem bösen Sinn und bösen Herzen also verkehrt findet, straft er ihn, daß er empfängt, was seine Thaten werth sind. (A.: daß auch der Gottlose GOttes Absichten wider Willen fördern und seine Gerechtigkeit verherrlichen müsse.)
§. 3. GDtt hat Christum für uns zur Sünde gemacht, 2 Cor. 5, 21. indem er ihm unsere Sünde, und also fremde zugerechnet, und derselben Strafe aufgelegt, Esa. 53, 5. 6. oder er hat ihn zu einem vollkommenen Sündopfer gemacht, damit wir in ihm die vollkommene Gerechtigkeit erlangen möchten.