Schnellsuche:
Info: Zur Zeit wird der Volltextindex aktualisiert. Sie erhalten daher bei Suchen nicht die volle Anzahl an Treffern. Die Aktualisierung dauert typischerweise wenige Minuten.

Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Diese Seite ist noch nicht korrigiert worden und enthält Fehler.

Meistern ? Mensch.
731
Deine Tochter ist gestorben, was mühest du weiter den Meister?
Marc. 5, 25.
Meister, hier ist gut sein. Luc. 9, 33. Meister, mit den Worten schmähest du uns auch, Luc. 11, 4I. Meister, sage meinem Vrnoer, daß er mit mir da5 Erbe theile,
Luc. 12, 13.
IEsu, lieber Meister, erbarme dich unser, Luc. 17, 13. Meister, wir wissen, daß du aufrichtig redest und lehrest, Luc.
29, 21. Meister, wir wissen, daß du bist ein Lehrer, von GOtt gekommen,
Joh. 3, 2. Meister, jenesmal wollten dich die Juden steinigen, Joh.
13, 6. Ihr heißet mich Meister und HErr, und sagt recht daran: denn
ich bin es auch, Joh. 13, 13.
8. 4. 2 Mos. 49, 10. ist es der Gesetzgeber oder Lehrer des Gesetzes, d. i. die Regierung durch den großen Nath zu Jerusalem, welche auf Moses, der auch ein Lehrer heißt, 4 Mos. 21, 18. Stuhl sitzt, Match. 23, 2.
EZ wird das Scepter (königliche Wiirde) von Inda nicht entwendet (weggenommen) werden, noch ein (der) Meister von seinen Füßen (d. i. uon dem Grt, wo sich sein Land von ötnjlnnin scheidet, denn düü Zyneorium snß ordentlich im Tem-pel an den äußersten Grenzn des Stammes Iutm), bis daß der Held (FritdelUfter) komme; und demsclbigen werden die Völker (Heiden) anhangen. (A.: Ver Führer- oder Herrscher-stab wird bei Iuoa bleibm.)
Meistern
GOtt vorschreiben wollen, wie ers macheu soll.
Oder kannst du ihn meistern auf Erden (wie Sonnenschein und
liegen abwechseln soll)? tzioo 38, 33. Sie versuchten GOtt immer wieder, und meisterten den Heiligen
in Israel, Ps. 76, 41. Wer ist mir gleich? Wer will mich meistern? Ier. 49, 19. c.
50, 44.
Melchisedech
Priester der Gerechtigkeit. König und Priester zu Salem, 1 Mos. 14, 18. Ebr. 7, 2. Ihn für den Sem, oder gar für den Sohn GOttes zu halten, ist ohne Grund. Er war eine besondere Person, deren Eltern und Herkommen, wie auch Vorfahren und Nachfolger in seinem Amt in der Schrift verschwiegeil sind, Ebr. 7, 3. damit er ein Vorbild auf Christum wäre. Die Vcrgleichung Christi als Hohenpriesters mit dem Priester Melchisedek erstreckt sich nicht bloß auf die persönlichen Lcbensumstände, daß der symbolische Name, das ahnenlose Erscheinen, die Ehre, die er von Abraham selbst genoß, die einzige Würde Christi andeutet; ? sondern sie soll auch den innern Vorzug des Priesterthums Christi anzeigen: es ist allein das vollkommene, während das levitische unvollkommen war; es ist ewig, einzig, unübertragbar, und hat seinen Grund in der göttlichen Heiligkeit Christi. Nebrigens lehrt auch diese Vergleichung, daß, sowie alles Große und Edle der Vorzeit nnr als Vorbill» Christi heilig und groß ist, so ist auch alles Vortreffliche der Nachzeit nur als Nachbild Christi ehrwürdig; er ist und bleibt Urbild, Original.
Du bist ein Priester ewiglich; nach der Weise Melchisedech, Ps. 110, 4. Ebr. 5, o.
Melechet
Königin. Wenn es nicht das himmlische Gestiru iusgesammt, so ist es doch wahrscheinlich der Mond, Ier. 7, 18. c. 44, 17. 25.
Melite
Honigstuß. Die Insel Malta, A.G. 23, 1. Nicht die Insel Meleda vor Nagusa im adrialischen Meerbusen. Siehe O/lc^aöo S/'ss Naita auticel. iiiusti-ata Rom. 1816. wo Buch 6. p. 371 ff. vom Schiss-bruch Pauli in Malta handelt.
Melken, Melkfaß
Esa. 7, 22. zeigt es einen Ueberfluß an. Die wuudervotte Bildung des Menschen im Mutterleibe zu beschreiben. Melkfaß, Hiob 21, 24.
Hast dn mich nicht wie Milch gemolken? ib. c. 10, 10.
l. Melzar; 2. Memuchan
1) Ein hoher Bedienter am Hofe Nebucaduezars, Dan. 1, 11. 16. 2) Verarmt. Ein vornehmer Fürst au Ahasverus Hofe, Gsth. 1, 14. 16.
Menahem
Ihr Tröster. Der sechszehute König in Israel, 2 Kön. 15, 14.
Menam
Mein Verdrusz. Einer von den Großeltcrn Christi, Luc. 3, 31.
Mene
Mene. d. i. GOtt hat dein Königreich gezählet und vollendet (und ist nlso dnnnt fertig geworden, dnß das Eude vorhanden), Dan. 5, 26.
Menelaus
Des Volks Stärke. Ein Verräther seines Vaterlandes, 2 Macc. 4, 23. 24. Er soll Omas, und des Hohenpriesters Simons Sohn gewesen sein.
Menge
Etne große Zahl und Vielheit. Folge nicht der Menge zum Bösen Mudeln), 2 Mos. 23, 2. Komm wieder, HErr, zu der Menge der Taufenden Israels,
4 Mos. 10, 36. Durch die Menge der Kraft (die große Gewalt) werde ich anders
und anders gekleidet, Hiob 30, 16. Was soll mir die Menge eurer Opfer, Esü. 1, 11. Die fruchtbare Menge der Gottlosen ist kein nütze, Weish.
4, 3. Die Menge aber der Gläubigen war Gin Herz und. Eine Seele,
A.G. 4, 32. Die Liebe deckt auch der Sünden Menge, i Petr. 4, S. (S.
Decken.) Ihr seid gekommen zu der Menge, Ebr. 12, 22.
Mengen
I) Einmengen und kneten, 1 Mos. 18, 6. II) Sich mit einem in Gemeinschaft einlassen, Ps. 106, 35.
Menge dich nicht unter die Aufrührischen, Sprw. 24, 21.
Wer vorgehet und sich menget in (sich erzürnt über einen) fremden Hader, der ist wie einer, der den Hund bei den Ohren zwacket, Sprw. 26, 17.
Ephraim menget sich unter die Völker, Hos. 7, 3.
Menge dich nicht in fremde Sache, Sir. 11, 9.
Meni
Zahl. Einige verstehen den Mond; Luther den GOtt der Kaufleute, Esa. 65, 11. Ier. 51, 27. ist es Armeuien, oder eine Provinz davon.
Mensch
§. 1. Das Wesen, welches aus einem Leib und einer vernünftigen Seele besteht, und von GOtt zu einem unendlichen Endzweck geschaffen worden, 1 Mos. 5, 2. Er hat seinen Namen von: elend, zerbrech-lich, siech sein. (S. Aeußerlich. Innerlich 2c.)
Lafset uns Menschen machen, ein Vilo, das uns gleich fei,
1 Mos. 1, 26. Und GOtt schuf den Menschen ihm zum Vilde, zum Bilde GOt.
tes schuf er ihn, ib. v. 27.
Also ward der Mensch eine lebendige Seele, i Mos. 2, 7. GOtt setzte den Menschen (Hoam) in den Garten Eden, ib. c. 2, 5,
15. giebt den Thieren Namen, v. 20. fällt in tiefen Schü.s,
v. 22. Es ist nicht gut, daß der Mensch allein fei; ich will ihm eine
Gehülfin machen, die um ihn fei, ib. v. 18.
92*