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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Miethen ? Missethat.
2. 15. 16. c. 3, 1. c. 18, 1. II) Eine Stadt der Moabiter. 4 Mos. 22, 36. III) Der vierte Sohn Abrahams von der Kethura, 1 Mos. 25, 2. 4. von welchem die Midianiter.
Bei welchen Moses ein Fremdling war, 2 Mos. 2, 15. hat GOtt zu vertilgen befohlen, 4 Mos. 31, 2. c. L5, 17, werden von Israel überwunden, 4 Mos. 31, ?. wurden, als sie mächtig über Israel geworden, von Gideon gedämpft, Richt. «, 1 :c.
Miethen
a) Einen zu etwas dingen» b) Einen durch Versprechungen zu etwas bewegen.
«) Der Hausvater ging aus, Arbeiter in seinen Weinberg zu
miethen, Matth. 20, 1. l)) Gemiethetes Schecrmefser, Esa. 7, 20. vergl. c. 10, 5.
Miethling
I) Dergleichen lohnsüchtige Lehrer und Seelenhirten, welche nur um Gewinnstes und Genusses willen die Heerde weiden, aber znr Zeit der Noth und Gefahr dieselbe verlassen, schildert Ezechiel c. 34, 1 ff. und Zachanas c. 11, 16. 17. Wenn der ErzHirte von solchen Banchdienern, die sich nicht znr Hürde machen, Ezech. 13, 5. und nur das Ihre, nicht aber, was Christi ist, Phil. 2, 21. suchen, dereinst von ihrem Amte wird Rechenschaft foroern, so werden sie Iac. 3, 1, desto mehr Urtheil empfangen. II) Einer, der zur Hausmiethe, 2 Mos. 12, 45.
Der Miethling aber fliehet, denn er ist ein Miethling und achtet der Schafe nicht, Joh. 10, 13. 12.
Milca
Königin, a) Nahors Weib, 1 Mos. 11, 29. c. 22, 20. b) Eine Tochter Zelaphehads, 4 Mos. 26, 33.
Milch
§. 1. Ij Dieser weiße, liebliche Nahrungssaft, woraus nian Butter macht, ist ein Vild II) der Schönheit, besonders Christi und des III) Ueberflusses von schönen, nützlichen und lieblichen Sachen.
Abraham trug Butter und Milch auf, 1 Mos. 18, 8. Iael gab dem Sisfera Milch zu trinken. Richt. 5, 25. Wenn man Milch stößt, so macht man Butter daraus, Sprw.
30/33.
Der Mensch bedarf zu seinem Leben Milch, Sir. 39, 31. Welcher weidet eine Heerde und isset nicht von der Milch der
Heerde? i Cor. 9. 7. 3) Seine Augen sind röthlicher, denn Wein, und seine Zähne
weißer, denn Milch, 1 Mos. 49, 12. Höhet. 5, 12. Die Nazaräer waren klarer denn Milch (zeichnen sich vor Hllen
aus), Klagel. 4, 7. g) Ein Land, darinnen Milch und Honig stießt, 2 Mos. 3, 6.
c. 13, 5. 3 Mos. 20, 24. Ezech. 20, 6 :c. Sein Meilfaß ist voll Milch (gesegnete Nahrung), Hiob
81, 24.
z. 2. IV) Das Wort GOttes ist die liebliche, reine Speise, wovon die Seele ihre Weide, Nahrung und Erhaltung bis zum ewigen Leben findet, Hohel. 4, 11. (Esa. 28, 9. f. Entwöhnt z. 3.) V) Die seelenerquickendeu und heilbringenden Wohlthaten, durch Chnswm erworben.* Seid begierig nach der vernünftigen (in dem Wort, wodurch ihr
r. 1, 23. wiedergeboren werdet, enthaltenen), lautern Milch
als die jetzt geborenen Kindlein, auf daß ihr durch oieselbige
zunehmet, 1 Petr. 2, 2. * Kommt her, und kaufet ohne Geld, und umsonst, beides Wein
und Milch, Esa. 55, 1. Und die Hügel mit Milch fließen, Joel 3, 22. (Siehe Hügel
ß. 2.)
§. 3. VI) Die ersten Anfangsgrüude des Ehri-stcnthums, womit die, welche gleichsam noch Kinder in Christo, genährt werden, 1 Cor. 3, 2. Ebr. ä, 12. 13.
Milchlämmlem
Eiu Lämmlein, das noch die Muttermilch genoß, opferte Samuel durch die Priester (oeun er war nur ein Levit), 1 Sam. 7, 9, um anzuzeigen, daß Israel durch die Buße an GOtt hange, üno vor ihm erscheine.
Milcom
Siehe Mülchnm, 1 Kön. 11, 5. 33. 2 Kö». 23, 13.
Milde
I) Einer, der gern austheilt, und auch gern wiedergiebt, was er empfaugeu. II) Vom Wein, Luc. 5, 39. Der Gerechte aber ist barmherzig und milde, Ps. 37, 21.
Miletus
N«th. Eine Stadt in Kleinasien, A.G. 20, 15. 17. 2 Tim. 4, 20.
Millo
Wall, Haufen. I) Der Damm, womit Salomo das tiefe Thal, an der Burg der Iebusiter, oder dem Berge Moria, worauf hernach der Tempel gebaut wurde, hat lassen ausschütten und ausfüllen, 1 Kön. 9, 15. II) Die Burg zu Sichem, deren Besatzung den Abimelech mit zum Könige machte, Richt. 9,' 6.
Mina
Ein Pfund bei den Ebräern beträgt ohngesätzr 300 Reichsthaler, Ezech. 45, 12.
Mindern
Weniger, geringer machen, 2 Mos. 5, 8. 11. 19. Ier. 30/19.
Miplezeth
Schreckcnsgott. Ein greulicher schrecklicher Gb'tze. Was es eigentlich gewesen, ist nicht ausgemacht. Vielleicht hat er eine abscheuliche, ja wohl unfläthigc Gestalt gehabt, 1 Kön. 15, 13. 2 Chr. 15, 16.
Mirjam
Bitteres Meer.
AaronZ Schwester und eine Prophetin, LMos. 15, 20. singt dem HErrn ein Dantlied, ib. redet nebst Aaron wider Moses, 4 Mos. 12. 1. wird aussätzig, ib. v. 10. wird wieder aufgenommen, ib. v. ib. stirbt, 4 Mos. 20, i.
Mischen
Ich mische meinen Trank mit Weinen, Ps. 102, 10. (S. Hsche 8. Z.)
Wehe dir, der du deinem Nächsten einschenkest, und mischest deinen Grimm darunter, Hab. 3, 15.
Missen
Verwahre diesen Mann, wo man seiner wird (uer-) missen, so soll deine Seele anstatt seiner Seele scin, i Kön. 20, 29.
Missethat
§. 1. I) Die Handlung, bei welcher man vom Gesetz abweicht und fälschlich, untren und boshaftig
a) wider GOtt (Erb- und wirkliche Sünde) und
b) wider seinen Nächsten handelt.* II) Die Strafe, welche die Missethat verdient. ** Wenn es bei dem Wort Sünde steht, so zeigt es grobe Verbrechen an. Ich, der ZErr, dein GOtt, bin ein eifriger GOtt, der da
heimsuchet der Väter Missethat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen, 2 Mos. 20, 5. Ier. 22, 13.