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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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NeapoUs ? Neiden.
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Esa. 53,2. geschahe, um zn zeigen, daß er seine Weisheit und Bildung nicht Menschen verdankte. Und die Christen wurden spottweise so geuaunt, weil sie die Lehr« Christi, von dem die Juden annahmen, daß er zu Nazareth geboren sei, bekannten, A.G. 24, 5. Uebrigens war Christus der rechte Nasir, welcher den 'Willen seines Vaters vollkommen erfüllte, und auf deu die Nazaräer A. T. Vorbilder waren. S. Robinson III. S. 418?438. Was kann von Nazareth Gutes kommen? Joh. i, 46.
Neapolis
Neustadt. Eiue Landschaft oder auch Stadt in Italien, A.G. 16, 11.
t. Nebajoth; 2. Nebat
1) Neoner. Der erste Sohn Ismaels, 1 Mos. 25, 13. von dem Arabien Nebajoth hieß, Esa. 60, 7. 2) Anschauen, der Vater Ierobeams, 1 Kon. 11, 26.
Nebel
Besteht aus wässerigteu Dünsten, reinigt die Luft und macht sie feucht.' Weil dadurch der Schein der Sonne verdunkelt wird, so ist er a) ein Bild des Unglücks und Elends, Zeph. 1, 15. Joel 2, 1. und weil ihu der Wind bald vertreibt, b) ein Bild dessen, was bald vergeht. Ein Nebel ging auf von der Erde und feuchtete das Land,
1 Mos. 2, 6.
Das Haus war voll Nebels, Ezech.«0, 3. 4. l,) Ich vertilge deine Missethat wie eine Wolke, und deine Sünde
wie den Nebel, Esa. 44, 22. Unser Leben ? zergehet wie ein Nebel, WeiZH. 2, 4.
Nebeneintommen
Das Gesetz ist als eine nicht wesentlich nothwendige und ursprünglich bestimmte, sondern nur durch die Sünde bedingte und deu göttlichen Heilsplan vorbereitende Anstalt zwischen Adam und Christum in die Mitte eingetreten, daß die Sünde desto besser erkannt würde und die Gnade sich mächtiger entwickelte, Röm. 5, 20.
Nebo
Prophetenstand. 1) Berg und Stadt in der Moa-biter Lande, von wo ans Moses nach Cauaau blickte, und wo er starb, 5 Mos. 32, 49. 50. Ier. 48, 1. Nach Hengstenberg, Geschichte Bileams, S. 243?248. liegt dieser Berg zwischen dem Ioroau bei Jericho und zwischen Hesbon, und gewährt eine weite Aussicht. 2) Ein Götze, Esa. 46, 1.
Nebucadnezar
Der die Angst vorher sagt. Ein mächtiger König zu Babel, Ier. 27. 6. 2 Köu. 24, 1. Nimmt Egypten ein, 2 Kon. 24, ?. Jerusalem, c. 25, i. Ier.
36, 1. richtet ein goldenes Bild auf, Dan. 3, 1. muß bei
den Thieren bleiben, c. 4, 29. kommt wieder zur Vernunft,
v. 34.
Nebusaradan
Weissagung des fremden Gerichts. Nebucadne-
zars oberster Kämmerer, 2 Kön. 25, 8. Ier. 39, 9. 11.
Neffe
Kindes-Kind 1 Mos. 21, 23. oder sonst nahe Anverwandte, Col. 4, 10.
Nehemia
Des HErrn Trost. Ein Sohn Hachaljas. Neh. 1, 1. Sein Buch, in welchem er zeigt, mit was Büchner's Hand-Concord.
für Wachsamkeit man die Hinderungen der Femdc GOttes beim Baue der Kirche überwinden müsst, trägt die Geschichte von 40 Iahreu in 13 Capiteln vor, und zwar:
1) Die Gnade, bte er als königlicher Grzschenke erhalten, c. i. 2.
2) Wie es mit dem Aufbaue des Tempels hergegangen, c.
2?12.
3) Die Wiederkunft der Leviten und Reformirung eingevisfener Mißbräuche, c. 13.
Nehmen
z. 1. Mit der Hand; durch Bitten erlangen, mit Lift oder Gewalt raubeu. Nahm von der Frucht und aß, 1 Mos. 3, 6. Meine Erstgeburt l>at er dahin, nun nimmt er auch meinen
Segen, 1 Mos. 27, 36.
Dazu die Lade GOttes ist genommen, 1 Sam^ 4, 17. Antwortet mir, ob ich Jemandes Ochfen oder Esel genommen
habe? 1 Sam. 12, 3. Nimm dem sein Kleid, der für den Andern Bürge wird, Sprw.
20, 16. c. 27, 13. Wer seinem Vater oder Mutter etwas nimmt, und fpricht, es
fei nicht Sünde, der ist des Verderbers Geselle, Sprw.
28, 24.
Am guten Tage sei guter Dinge, und den bösen Tag nimm
auch für gut (am bösen Tage siehe, bedenke, dnß GOtt nuch.
diesen schickt), Pred. 7, 15. Deine Hand soll nicht aufgethan sein, immer zu nehmen, und
zugeschlossen, nimmer zu geben, Sir. 4, 36. Wer einem seine Nahrung nimmt, der tödtet seinen Nächsten,
"Sir. 34, 26. Und fo Jemand mit dir rechten will, und deinen Rock nehmen,
dem laß auch den Mantel (ehe dn dich selber rächen willst),
Watth. 5, 40. Wer aber nicht hat, von dem wird auch genommen, das er hat,
Matth. 13, 12. (S. MÜe ß. S.) Nimm das Deine, und gehe hin, Matth. 20, 14. Wer dich bittet, dem gieb, und wer dir das Deine nimmt, da
fordere es nicht wieder, Luc. 6, 30. Wer da bittet, der nimmt, und wer da fuchet, der findet, Luc.
11, 10. Geben ist seliger denn Nehmen, A.G. 20, 35. (Siehe Geben
§. i.) Und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen, i Joh. 3,
22. vergl. Marc. n, 24. Halte, was du hast, daß Niemand deine Krone nehme, Offb.
3, 11.
z. 2. ? Den nehmet nicht )U Hause, 2 Joh. 10. Es ist nicht die Rede von der Liebe des Nächsten und allgemeinen Herberge, die man Juden, Heiden nud Türken nicht versagen kann, sondern man soll Keinen, von dem mau weiß, z. B. daß er ein falscher Lehrer, als einen rechtschaffenen Glaubeusbruder aufnehmen und ihm etwa gar Vorschub thun und für einen Gottesmann halten. (S. Gruk 8. 3.)
§. 3. GOtt kaun den Menschen die Güter, die er ihuen anvertraut, mit Necht wieder nehmcu. Es ist Alles sein. Der HErr hat es gegeben, der HGrr hat es genommen, Hiob
1, 21.
So nimm nun, HGrr, «leine Seele (auf in die ewige Hütte), ich bin nicht beffer, denn mime Vater, i Kön. 19, 4. Ion.
4, 3.
Bitte, was ich dir thun soll, ehe ich von dir genommen werde, 2 Kön. 2, 9.
Nimm deinen heiligen Geist nicht von mir, Ps. 51, 13. (Ent-ziehe mir «icht deine Kraft und die Aegungm zum Guten, «Iine welche ich gnnz ersterben und von dir Mallen würde, wie i Sam.
16, 14.)
Die ihm vertrauen ? läßt er ihm nicht nehmen (er giebt ihnen das vermögen, daß sie in ihm bleiben), Weish. 3, 9.
1. Nehustha; 2. Nehusthan
1) Kupferne. Iojachims Mutter, 2 Köu. 24, 8. 2) So hieß die eherue Schlange, weil es nur ein Stückchen Kupfer war, 2 Kön. 18, 4.
Neid, Neiden"
§. 1. Es ist das Laster, wo mau über das Gute an Andern, besonders an denen, denen man nicht
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