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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Ophel ? Ostern.
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Opfere GOtt Dank, und bezahle dem Höchsten deine Gelübde,
Ps. 50, 14. Ion. 2, 10. Wer Dank opfert, der preiset mich, Ps. 50, 23. Dann wird man Farren auf deinem Altar opfern, Ps. 51, 21. Nach deinem Sieg wird dir dein Volk willig opfern in heiligem
Schmuck, Pf. 110, 3. Dir will ich Dank opfern und des HErrn Namen predigen, Ps.
116, 17.
So lasset uns nun opfern, durch ihn, das Lobopfer GOtt allezeit, Ebr. 13, 15. Hos. 14, 3.
z. 6. IV) In heiliger Amts- und gleichsam priesterlicher Bedienung das Evangelium treiben, und GOtt durch Bekehrung Anderer ein angenehmes Opfer darbringen, Röm. 15, 16.
t. Ophel: 2. Ophir
I) Hoher Ort. Ein festes Schloß zu Jerusalem,
2 Chr. 27, 3. Neh-. 3, 26. II) Aschenland. Ein Sohn Iaketans, 1 Mos. 10, 29. von dem ein Land (ob in Indien, oder im südlichen Arabien, oder die Insel Ceylon, ist ungewiß) den Namen führt, 1 Kön. 9, 28. c. 10, 11. c. 22, 49. Esa. 13, 12.
Ophra
Staub, a) Eine Stadt im halben Stamm Benjamin, Ios. 18, 23. b) im Stamm Manasse, Richt. 6, 11. wo Gideon einen besondern Gottesdienst wollte anrichten, Richt. 8, 27.
Ordentlich
Der die Himmel ordentlich (mit Weisheit) gemacht hat, Pf. 136,
5. Ier. 51, 15. Durch ordentliches Haushalten werden die Kammern voll aller
köstlicher, lieblicher Reichthümer, Sprw. 24, 4. Wo eme verständige Obrigkeit ist, da geht es ordentlich zu, Sir.
10, 1. Lasset Alles ehrlich und ordentlich zugehen, i Cor. 14, 40.
Ordnen
I) Anstalt machen, 1 Cor. 11, 34. II) Mustern, Iof. 8, 10. 2 Sam. 18, 1. III) zu Aposteln bestellen, Marc. 3, 14. IV) Lehrer und Bischöfe erwählen, A.G. 14, 23. GOtt hat Alles, was er geschaffen, uach der vollkommensten Weisheit in Rang und Gang gestellt, Ps. 148, 6.
Du hast sie alle weislich geordnet, Ps. 104, 24. Was er ordnet, das ist löblich und herrlich, Pf. m, 3. Sir. 16, 25. Weish. 11, 22.
Ordnung
§. 1. I) Die regel- und gesetzmäßige Einrichtung und Verfassung gleicher und ungleicher Dinge; datzjedes in seinem Orte ist und steht, bringt allen Sachen eine wohlanständige Zierlichkeit und erweckt bei den Anschauenden Vergnügen. 1) GOttes Beispiel, Ier. 51, 15. 1 Cor. 14, 33. 2) dessen Befehl, 1 Cor. 14, 40. und 3) die Natur, z. B. Zeit und Jahre :c. sollen nns anweisen, Ordnung in allen Dingen zu halteu. Paulus rühmt die gute Einrichtung der Kirchengebräuche, sowohl was die Lehre und ihr Amt, als auch das Lehren und die Verwaltung der Sacramente anbetrifft, 1 Cor. 14, 23-33.
Das Land, da keine Ordnung, Hiob 10, 22. uergl. c. 3, 19. Ein Jeglicher wird in seiner Ordnung auferstehen, i Cor. 15, 23.
z. 2. II) Eine Wöchnereii oder eine den Wochendienst im Tempel habende Priesterklasse, Ephc-merie. Solcher Priesterordnuugen waren schon von David 24 durchs Loos eingerichtet, 1 Chr. 24,
3 ff.; eine jede hatte von Anfang der Woche bis zu Ende im Tempel die Aufwartung oder öffentlichen gottesdienstlichen Verrichtungen. Jede Klasse stand unter einem Oberpriester (auch wohl Hohepriester genannt), und pflegte einen Tag in der Woche
Büchner's Hand-Eoncord.
das Amt nebst dem dazu gehörigen Haufen Leviten, bis anf deu Sabbath, wo sie alle zugleich den Dienst hatten. Die Verrichtungen wurden der Ordnung und des Friedens halber durchs Loos ausgetheilt, wo denn etliche nach dem Sabbath wieder heim in ihre Priesterftädte zogen, 2 Kön. 11, 6. 7. Luc. 1, 8. 9. Du bist ein Priester ewiglich, nach der Ordnung Melchisedech,
Ebr. 5. 6. c. ß, 20. c. 7, 17. vergl. c. 7, 3. (A.: von
ähnlicher Art.)
§. 3. Die Obrigkeit heißt 1 Petr. 2, 13. eine menschliche Ordnung, weil sie ans Menschen genommen, und durch Menschen ordentlich erwählt wird, und auch menschliche Verordnungen macht. Dessen ohngeachtct aber sind und bleiben die Obrigkeiten selbst GOttes Dienerinnen und seines Reichs Amtlente, Weish. 6, 5. Tit. 3, 1. Wer sich nun wider die Obrigkeit setzet, der widerstrebet GOtteZ
Ordnung, Röm. 13, 2.
Oreb
Rabe. I) Ein midianitischer Fürst, Richt. 7, 25. II) Ein Fels auf dem Gebirge Ephraim, Esa. 10, 26. Ps. 83, 12.
Orion
!' Ein helles Gestirn, welches man den Iacobsstab zn nennen pflegt, Hiob 9, 9. c. 38, 31. Esa. 13, 10. Amos 5, 8.
Ort
Gewißlich ist der HErr an diesem Orte, i Mos. 26, 16.
An welchem Orte ich meines Namens Gedächtniß stiften werde,
da will ich zu dir kommen und dich segnen, 2 Mos. 20, 24.
5 Mos. 12, 5. Er beweget (er kann, wenn er will) ein Land aus seinem Orte,
Hiob 9, 6. HErr, ich habe lieb ? den Ort, da deine Ehre wohnet, Pf,
26, 8. Die Augen des HErrn schauen an allen Orten, beides die Bösen
und Frommen, Sprw. 15, 3.
Es fähret Alles an Einen Ort, Pred. 3, 20. (S. Fahren.) Kommt es nicht AlleZ an Einen Ort? (Siehe Grab.) Pred.
6, 6. Auf welchen Ort er (der Baum) fällt, da wird er liegen, Pred.
11, 3. Sie aber gingen aus, und predigten an allen Orten, Marc.
16, 20. Judas ging hin an seinen Ort (an deu ihm gebührenden Ort
der Verdammntß), A.G. 1, 25. Die untersten Oerter der Erde (die im Vergleich mit dem Himmel
tiefer liegende Erde), Eph. 4, 9. Ein Licht, das da scheinet an einem dunklen Ort (in eurer von
Natur verfinsterten Seele. A.: das einst in der dunklen vor-
christlichen Zeit schien), 2 Petr. i, 19.
Ofias
Des HErrn Stärke. Ein Hauptmann in Ve-
thulia, Jud. 6, 10.
Osterfest, Ostern
z. 1. Im A. T. wurde es von GOtt den 15. Tag des Monats Abib oder Nisan, welcher am Abend des 14. begann, bei Anfang der Ernte zu feiern geboten, 3 Mos. 12, 3. sowohl zum Gedächtniß, daß der HErr die Häuser der Israeliten, deren Pfosten mit dem Blute des Osterlamms bestrichen waren, vorbeiging, und ihrer verschonte, hingegen alle Erstgeburt der Egypter tödtete (daher es ein Passat Vorüber» oder Vorbeigang heißt), als auch nachher zum Andenken der daraus erfolgten Erlösung aus dem Diensthause Ggyptens, 2 Mos. 12, 12 f. Dieses Fest konnte nicht anders als die stärksten religiösen und patriotischen Gefühle erwecken, indem das Erscheinen des Volkes in Masse ebensowohl das Bewußtsein des nähern göttlichen Schutzes, als das
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