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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Sabbatherweg ? Sachur.
" a) Durch fieißige Erscheinung im Haufe GOttes und Verrichtung des Gottesdienstes, 3 Mos. 23, 2. Ebr. 10, 25.
b) Mit andächtige Anhörung des göttlichen Worts, Pred. 4, 17. A.G. 13, 44. A.G. 20, 7.
c) Mit Beten, Loben und Danken, Luc. 19, 46. Pf. 26, 7.
d) Gebrauch des heiligen Abendmahls, A.G. 20, 7.
** Mit Lesung göttlichen Worts, Betrachtung der göttlichen Werke, z. B. Schöpfung, Erlöfung und Bnadengaben des heiligen Geistes, die Gnade von der Stiftung des Predigtamts mit Loben und Preifen :c.
H. 10. Die eifrige Begierde und brennende Andacht der ersten Christen ist verloschen. Wo sind die, welche bis Mitternacht, A.G. 20, 7. den Hnn-ger der Seele mit der Speise göttlichen Worts zn sättigen Gednld hätten? Einc Predigt eine Stunde lang will den meisten Zuhörern schon verdrießlich werden. Wenige gehen inH Vethaus, und deren größter Theil macht eine Mö^ergrube daraus. Wie kann der verborgene Mensch, 1 Petr. 3, 3. 4. unter üppigem Staate sein? Wie kann eine gottgelassene Seele in einem Kirchenschwätzer wohnen 2c.? Sonntags, wo man die Ruhe der Seele in dem: HErr, wenn ich nur dich habe, Ps. 73, 25. vornehmlich suchen sollte, dient mau dem Teufel und küßt seine Braut, die Welt. Und dennoch wollen wir Christen sein. Wie oft wird der Sabbath entheiligt, a) durch ordentliche Arbeiten, welche in der Woche geschehen müssen, b) durch eitle Gespräche und unnütze Geschwätze, Esa. 58, 13. c) durch irdische Gedanken und weltliche Bekümmernisse, d) durch diejenigen Ergötzlichkeiten, die am Gottesdienst, an der Ruhe in GOtt, und an der Erbauung im Glauben hinderlich sind, e) durch alle Anreizungen, wodurch eine Abweichung von der Sabbathsfeier geschehen kann; dahin gehört böse Gesellschaft, Pracht und Ncberfluß, und fleischliche Wollust, Phil. 3, 19. das Tanzen in Gasthöfen, wenn es mit Verletzung christlicher Ehrbarkeit und guter Sitten und bis in die späteste Nacht wider obrigkeitliche Ordnuug geschieht, und dabei gesoffen und gehadert wird.
z. 11. Auf, ihr seligen Seelen, die ihr enre Lust an dem HErrn habt, Ps. 37, 4. und eurer Seelen Ruhe zu befördern, an dem heiligen Ruhetage des HErrn alle Arbeit, alle sündliche und böse, Esa. 56, 3. ja alle unordentliche Ergötzlichkeiten, Esa. 58, 13. vermeidet, zeigt mit eurem Beispiel, daß euch diesen Tag des Lichts> wo die Sonne der Gerechtigkeit unsere Seele umleuchtet, zu heiligen, am Herzen liege. Solches will haben:
a) GOttes ernster Befehl, 2 Mos. 20, 8. 9 lc. t>) die hohe Würde des Tages, ! Mos. 2, 2. 3. 2 Mos. 16, 22. (ß. 6. 7.) c) der Nutzen der Sabbathsfeier, 3 Mos. 26, 2 ff. Esa. 56, 2. d) der Schade der Unterlassung, 2 Mos. 31, 14. Ezech. 20, 13.
z. 12. Werke der Nothwendigkeit, der Liebe, und die, welche zur Uebung des Gottesdienstes und Ehre GOttes gereichen, sind nicht verboten.
Habt ihr nicht gelefen im Gesetz, wie die Priester am Sabbath im Tempel den Sabbath brechen (mit Arbeiten am Altar) lc., Matth. 12, S.
Welcher ist unter euch, so er ein Schaf hat, das ihm am Sabbath in die Grube fällt, der es nicht ergreife und aufhebe? ib. v. 11.
Darum mag man wohl am Sabbath Gutes thun, ib. v. 12. Marc. 3, 4.
Der Sabbath ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Menfch um des Sabbaths willen, Marc. 2, 27. (Es muß also dieser in jenes, des Menschen, Noth welchen.)
Du Heuchler, löset nicht ein Jeglicher unter euch seinen Ochsen oder Esel von der Krippe am Sabbath, und führet ihn zur Tränke? Luc. 13, 14. 15. 16. c. 14, 5.
Es ist heute Sabbath; es ziemet dir nicht das Bette zu tragen, Joh. 5, 10. vergl. Luc. 6, 5.
So ein Menfch die Vefchneidung annimmt am Sabbath, auf daß nicht das Gesetz Moses gebrochen werde, zürnet ihr denn
über mich, daß ich den ganzm Menschen habe am Sabbalh gesund gemacht? Joh. 7, 23.
Der Mensch ist nicht von GOtt, dieweil er den Sabbath nicht hält, Joh. 9, 16. 14.
Sabbatherweg
So weit als ein Jude, nach der Väter Aufsähen, am Sabbath reisen durfte, etwa eine Viertelmeilc Wegs, oder 2000 kleine Schnttc, A.G. 1, 12.
l. Sabdi; 2. Sabdiel
1) Geschenkter. Ein Sohn Serahs, Ios. 7, 17. 2) Van GMt geschenkt. Ein Sohu Iasabeans, 1 Chr. 28, 2.
1. Sabtha; 2. Sabud
1) Uebergänger. Ein Sohn Chus, 1 Mos. 10, 7. 2) Geschenkter. Ein Sohn des Priesters Na-thans, 1 Kön. 4, 5.
Sachania
Des HErrn Wohnung.
1) Ein Sohn Obadias, 1 Chr. 3, 21. 22.
2) Ein Priester. !k <:. 16, 24.
3) Ein Sohn Iehiels, Esr. 10, 2.
4) Ein Sohn Arahs, Neh. 6, 18 :c.
Sacharia, s. Zacharias Sache
Ueberhaupt Alles, was ist, oder geschieht. Ursache, Klage, Rechtssache.
Geschenke machen die Sehenden blind, und verkehren die Sachen
der Gerechten, 2 Mos. 23, 8. Und fehe drein, und führe meine Sache aus, und rette mich
von deiner Hand, 1 Sam. 24, 16. Ps. 17, 2. Ps. 9, 5. Siehe, deine Sache ist recht und schlecht, aber du hast keinen
Verhörer vom Könige, 2 Sam. 15, 3. Du aber machest die Sache der Gottlosen gut, daß ihre Sache
und Recht erhalten wird, Hiob 36, 17. Erwecke dich, und wache auf zu meinem Recht, und zu meiner
Sache, mein GOtt und HErr, Ps. 35, 23. Sie schmücken sich unter einander selbst, daß sie ihre böse Sache
fördern, Pf. 36, 3. Richte mich, GOtt, und führe meine Sache wider das unheiliae
Volk, Pf. 43, 1. Mache dich auf, GOtt, und führe aus deine Sache, Ps.
74, 22.
Ich nehme mir keine böse Sache vor, Ps. 101, 3. Wohl dem, der barmherzig ist, und gerne leihet, und richtet seine Sache aus, daß er Niemand Unrecht thue, Pf. 112, 5. Ich weiß, daß der HErr wird des Elenden Sache und der Armen Recht ausführen, Pf. 140, 13. Wer unnöthigen Sachen nachgehet, ocr ist ein Narr, Sprw.
12, 11. Wer eine Sache glücklich führet, der findet Glück, Sprw.
16, 20. Es ist GOttes Ehre, eine Sache verbergen; aber der Könige
Ehre ist, eine Sache erforfchen, Sprw. 25, 2. Der Gerechte erkennet die Sache der Armen, Sprw. 29, 7. Wiewohl meine Sache des HErrn, und mein Amt meines GOttes ist, Esa. 49, 4. Laß mich deine Rache über sie sehen, denn ich habe dir meine
Sache befohlen, Ier. 11, 20. Siehe, ich will dir deine Sache ausführen, und dich rächen,
spricht der HGrr, Ier. 51, 36. Führe du, HErr, die Sache meiner Seele und erlöse mein Leben,
Klagel. 3, 58.
Ich will des HErrn Zorn tragen, denn ich habe wider ihn gesündiget, bis er meine Sache ausführe und mir Recht schaffe, Mich. 7, 9. Wer das Beste zur Sache redet, von dem redet man wieder das
Beste, Sir. 6, 5.
Richte alle deine Sachen nach GOttes Wort, Sir. 9, 22. Verdamme Niemand, ehe du die Sache zuvor erkennest, Sir.
11, 7.
Menge dich nicht in fremde Sachen, Sir. II, 9. Werde der Sache gewiß, darnach rede davon, Sir. 33, 4.
l. Sachia; 2. Sachur
1) Des HErrn Ruhe. 1 Chr. 9, 10. 2) Ein» gedenk. Ein Sohn Inuis, Neh. 3, 2.