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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Schüler ? Schüttern.
Joh. 18, 20. Paulus, A.G. 9, 20. c. 13, 5. c. 14, 1. c.
18, 4. c. 19, 8.
Heuchler beten gerne in den Schulen. Matth. 6, Z. 5.
Und werden euch geißeln in ihren Schulen, Matth. 10, 17. c.
23, 34. Marc. 13, 9. Luc. 12, n. c. Li, 12. Sie sitzen gerne oben an über Tisch und in den Schulen, Matth.
LZ, e. Luc. 20, 46.
8. 2. GOtt selbst hat den ersten Lehrmeister bei den ersten Eltern abgegeben (/^o im ?o1it. Opx. VI. 35. Vip. Hco5 L^6^6^ avrol)^, «l)ra5 kNi^ra-rco^' äs I.SFF. IV. ?din. VIII. 180. Fichte Naturrecht I. 32. ?Ein Geist nahm sich der ersten Menschen an, ganz so, wie eS eine alte ehrwürdige Urkunde vorstellt, welche überhaupt die tiefsinnigste, erhabenste Weisheit enthält und Resultate aufstellt, zu denen alle Philosophie am Ende doch wieder zurück muß"), und diese haben ihre Kinder unterrichtet, bis die öffentlichen Schulen angeordnet wurden. Zu Samuels und anderer Propheten Zeiten wurden darin die Prophetenkinder unterrichtet, z. B. zu Rama, 1 Sam. 19, 19. zu Abel, 2 Sam. 20, 18. Es sind aber Schulen solche Oerter, wo Lehrende und Lernende zusammen kommen, damit diese von jenen in Sprachen, guten Künsten und Wissenschaften fleißig unterrichtet werden. Wenn Lehrer in dergleichen Pflanzgärten nicht Zucht halten, so sind es Gärten, die einen faulen Gärtner haben, der die schönsten Gewächse verderben läßt. Der geistliche und weltliche Stand müssen bei schlechten Schulen an Leuten, welche tüchtig sind, ein Amt zu verwalten, Mangel leiden.
Schüler
Ein Sänger, 1 Chr. 26, 8. Mal. 2, 12.
Schulgezänk
Ein eitles Streiten über unnütze Fragen, 1 Tim. 6, 5. (S. Geist z. 31.)
Schulter
§. 1. I) Der Theil zwischen dem Nacken und obern Arm, worauf man wegen der Breite und Stärke, eine Last tragen kann. (Vom Vieh die Hüfte, 2 Mos. 29, 22. 3 Mos. 7, 32. 1 Sam. 9, 24.) 1 Mos. 9, 23. c. 21, 14. Richt. 16, 3. 1 Sam. 17, 6. Ezech.
12, 6. Ihr sollt sie (die Lnndeslade) nicht auf den Schultern tragen,
» Chr. 35, 3. (Laßt es euch nicht zn schwer sein, fte auf den
Schultern zn tragen.)
z. 2. Wenn Hiob sagen will: GOtt strafe mich aufs Härteste, und nehme alle meine Kräfte von mir, so heißt es: Meine Schulter fall« mir von der Achsel lc., Hiob 31, 22.
§. 3. II) Ein Bild a) der Stärke, ö) des Gehorsams, c) der Plage und Dienstbarkeit, 1 Mos. 49, 15. Ps. 81, 7. Bar. 2, 21. und d) Regierung. Christus, der König, trägt den ganzen Reichsapfel, Ebr. 1, 3.* und herrscht unter seinen Feinden, Ps. 110, 1.
a) Simson schlug die Philister an Schultern und Lenden (zerbrach ihre Kräfte an Hüfte und Schenkel«), Richt. IS, 8.
b) Und wendeten ihre Schultern weg (wie ein widerspenstiges Thier, das die Last nicht auf sich nehmen will), Neh. 9, 29.
Bücke deine Schultern, und trage sie (die Fesseln der Weisheit), Sir. 6, 26.
c) Denn du hast ? die Ruthe ihrer Schulter zerbrochen, Esa. 9, 4. c. 10, 27. (S. Last Z. 6.)
d) Und will die Schlüssel zum Hause Davids auf seine Schulter legen, Esa. 22, 22.
* Uns ist ein Kind geboren, em Sohn ist uns gegeben, welches Herrichast ist auf seiner Schütter, Esa. 9, e.
z. 4. Ps. 21, 13. Du wirft sie zur Schulter machen 3c. A.: zu Knechten, welche die Last auf den Schultern tragen müssen. Christus wird einen vollkommenen Sieg über seine Feinde erhalten.
z. 5. 5 Mos. 33, 12. Denn er wird zwischen seinen Achseln wohnen, weil an den äußersten Gränzen Benjamins der Tempel stehen wird.
Schuppen
Sind gleichsam das Kleid der Fische, Hiob 41, 6. Was die Schuppen, die von Sauls Augen fielen, A.G. 9, 18. bedeuten, siehe 2 Cor. 3, 14. 16. Eph. 1, 17 ff. nämlich die Decke der Blindheit, womit seine Augen des Gemüths verdunkelt waren. Alles, was Schuppen hat, sollt ihr essen, 3 Mos. 11,9. b Mos.
14, 9.
Schurz, Schürzen
Geflochtene Feigenblätter legten die ersten Eltern, wie einen
Gürtel um den Leib, 1 Mos. 3, 7. IEfus nahm einen Schurz, Joh. 13, 4. 5. Schürze dich und diene mir, Luc. 17, 8.
Schüssel
Gehören mit zum Gercithe der Stiftshütte, 2 Mos. 25, 29. des Tempels, 1 Kön. 7, 50.
Und will Jerusalem ausschütten, wie man Schüsseln ausschüttet, 2 Kön. Li, 13.
Gieb mir her auf einer Schüssel das Haupt Iohannis, Matth. 14, 8. 11.
Wehe euch Schriftgelchrten ? die ihr die Becher und Schüsseln auswendig reinlich haltet, Matth. 23, 25. Luc. 11, 39.
Der mit der Hand mit mir in die Schüssel tauchet, der wird mich verrathen, Matth. 26, 23. Marc. 14, 20.
Schutt, Schütte
Ein Wall, oder was man von Erde aufwirft, zur Beschirmung wider den Feind, oder Belagerung einer Stadt, 2'Sam. 20, 15. 2 Kön. 25, 1. Ier. 6, 6. Ezech. 17, 17. Dan. 11, 15. Hab. 1, 10.
Schütteln
Siehe Abschütteln. Das Haupt, s. Kopf, 2 Kön. 19, 21. Hiob 16, 4.
Wenn du deine Oelbäume hast geschüttelt, so sollst du nicht
nachschütteln, 5 Mos. 24, 20. Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden, und daß die
Völker das Haupt über uns schütteln, Pf. 44, 15.
Schütten
7, 8.
§. 1. I) Siehe Ausschütten z. 6. c. 21, 31. Zeph. 3, 8. Er schüttelt Verachtung auf die Fürsten, Hiob 12, 21. Ps.
107, 40. Schütte deinen Grimm (ans gerechtem Gericht, wofern fte sich nicht
bekehren mallen) auf die Heiden, die dich nicht kennen, Ps.
79, 6. Ier. 10, 25.
Er wird Strahlen über sie schütten, Pf. 140, 11. Und will ihre Bosheit über sie schütten, Ier 14, 16. Darum schüttete ich meinen Zorn über sie, und mit dem
Feuer meines Grimmes machte ich ihrer ein Ende, Ezech.
22, 31.
§. 2. II) Einen Wall aufwerfen, 2 Sam. 20, 15. 2 Kön. 19, 32. Esa. 37, 33.
z. 3. Sonst steht es noch: Salböl auf Aarons Haupt gießen, 2 Mos. 29, ?. auf Iehu,
8 Kön. 9, 3. 6. Vom Trankopfer, Efa. 57, 6.
Der dem Wasser im Meer rufet, und schüttet es auf den Erdboden, er heißt HErr, AmoZ 5, 6. c. 9, 6. Er schüttet den Reif auf die Erde wie Salz, Sir. 43, 21.
Schüttern
Velsazer erschrak, daß ihm die Lenden schlitterten (der Gürtel an Mem Leib« aufging), Dan. 5, 6.