Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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I.I.. N. bä. CottK ^r. XX. S. 533-535. III) Das
Mittel zur Seligkeit ist Glaube, ernstes Ringen und Kämpfen in der Heiligung und treuer Gebrauch der Gnadenmittel.
A.G. 16, 17. Röm. 4, 6. 9. Eph. I, 13. Phil. 1, 19. 88.
2 Tim. 2, 10. Werden sie grausam erschrecken vor solcher Seligkeit, derer sie
sich nicht versehen hätten, Weish. S, 2. Denn die göttliche Traurigkeit wirket zur Seligkeit eine Reue,
die Niemand gereuet, 2 Cor. 7, 10. GOtt hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit
zu besitzen durch unsern HErrn IEfum Christ, i Thess.
5, 9. Daß euch GOtt erwählet hat vom Anfang zur Seligkeit, 2 Thess.
2, 13.
Und weil du von Kind auf die heilige Schrift weißt, kann dich dieselbe unterweisen zur Seligkeit, 2 Tim. 3, 15.
Und daß Ende eures Glaubens davon bringet, nämlich der Seelen Seligkeit. 1 Petr. i, 9. 10.
Die Geduld unsers HErrn achtet für eure Seligkeit, 2 Petr.
3, 15.
. Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst, um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit? Ebr.
1, 14.
Und da er ist vollendet, ist er geworden Allen, die ihm gehorsam sind, eine Ursache zur ewigen Seligkeit, Ebr. 5, 9.
Zum andern Mal wird er ohne Sünde erscheinen denen, die auf ihn warten, zur Seligkeit, Ebr. 9, 28.
Wie wollen wir entfliehen, so wir eine solche Seligkeit nicht achten? Ebr. 2, 3.
z. 2. Die Bewahrung der Gläubigen zur Seligkeit geschieht von dem dreieinigen GOtt, 1 Petr. 1, 5. Hierzu bewegt ihn seine eigene Ehre, sein Mitleiden, und unser äußerstes Unvermögen, Ebr. 13, 5. Er bewahrt sie, daß weder sie, selbst durch Unachtsamkeit, Sicherheit, Faulheit und Verschwendung, noch Andere durch List und Macht das versprochene Erbe ihnen aus den Händen bringen, Matth. 25, 34. 1 Petr. 5, 10. Darum erhält er sie in dem Stande der Gnade, worin sie das Erbe erlangen können. Das Mittel auf unsrer Seite ist der Glaube, 1 Pstr. 1, 5. a) daß wir als Arme am Geist durch denselben aus der Fülle JEsu immer mehr neue Kräfte und Stärke schöpfen, und b) solche Kräfte als rechtschaffene Streiter JEsu Christi zum Kampf wider das Böse und zur Ausübung des Guten treulichst anwenden.
t. Selomi; 2. Selomith
1) Friedrich. Ein Sohn Ahihuds, 4 Mos. 34, 27. 2) Friedsam. a) Eine Tochter Serubabels, 1 Ehr. 3, 19. b) Ein Sohn SichriS, 1 Chr. 27, 25
25.
Seltsam
I) Dinge, von denen wir nicht vermuthet oder gemeiut hätten, daß sie möglich wären, Luc. 5, 26. II) Etwas den Christen Ungewöhnliches, 1 Petr. 4, 12.
<. Sem; 2. Sema
1) Name. Ein Sohn Noahs, welcher den Segen von seinem Vater erhielt, 1 Mos. 9, 18. 23. 26. c. 10, 21. c. 11, 10. 2) Gehör, a) Eine Stadt im gelobten Lande, Ios. 15, 26. b) Ein Priester, Neh. 8, 4.
l. Semaja; 2. Semaria
1) Des HErrn Hörer, a) Ein Prophet des HErrn,
1 Kon. 12, 22. b) Ein falscher Prophet, Ier. 29, 31. 2) Des HErrn Hüter. Ein Sohn Rehabeams,
2 Chr. 11, 19.
l. Semer; 2. Semiramoth
1) Hüter. Ein reicher Mann, 1 Kön. 16, 24. 2) Höhe des Himmels. Ein Harfenist, 1 Chr. 16,18. c. 17, 5.
Semisch
Etwas rauch, Sammetart, semische Schuhe, Ezech. 16, 10. (Nach Hiacis S. 584. Ko/^s p. 1482. ssmii, Lbricura viliosum, Sammet.) A. übersetzen: Schuhe von rother oder von Hyacinthfarbe. A.: von Dachs- oder von Seehundleder.
Semmel, Semmelopfer
Gebackenes oder gemengtes Opfer, das aus dem besten Semmelmehl zubereitet wurde, Sir. 35, 3. f. 3 Mos. 2,1.
Das Man schmeckte wie Semmel mit Honig, 2 Mos. 1«, 31. Sara mengte 3 Maß Semmelmehl, i Mos. 18, s.
t. Sen; 2. Senaa
1) Zahn. Eine Stadt im Stamm Benjamin, 1 Sam. 7, 12. 2) Feind. Ein Israelit, Esr. 2, 35.
Senden
§. 1. ^) GDtt sendet aus lauter Liebe gegen
die Menschen a) seinen Sohn ins Fleisch, nicht befehlend, weil beide einander gleich, sondern nur um anzuzeigen, 1) wie der Sohn vom Vater den Ursprung, und 2) auf eiue neue Art in menschlicher Natur zu sein angefangen, und die Menschen zu erlösen verschiedene Geschäfte auf sich genommen habe, und wie dies ganz nach des Vaters Willen, in welchen der Sohn vollkommen und willig einstimmte, geschehen sei. Diese Sendung, die Herabkunft des höchsten Wesens auS der himmlischen Welt in nuser irdisches Sein, ist das höchste, staunenswertheste Wunder der Geschichte, wodurch die innigste Annäherung GOttes zu den Menschen bewirkt worden. Nun sendet mich (den Messias) der HErr HTrr und sein Geist,
Esa. 49, 16.
Er hat mich gesandt, den Elenden zu predigen, Esa. ei, i. Wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat,
Matth. 10, 40. Wer mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat,
Luc. 10, 16. Joh. S, 23. Das ist GOttes Werk, daß ihr an den glaubet, den er gesandt
hat, Joh. 6, 89. 40. Ich bin noch eine kleine Zeit bei euch, und dann gehe ich hin
zu dem, der mich gesandt hat, Joh. ?, 33. c. 16, 5. Wer mich siehet, der siehet den, der mich gesandt hat, Joh.
12, 4b.
GOtt sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches (zum Opfer fNr die ZUnde), Röm. 8, 3.
Da aber die Zeit erfüllet war, sandte GOtt seinen Sohn «., Gal. 4. 4. S. i Joh. 4, 9.
z. 2. l,) Den heiligen Geist, weil dieser vom Vater von Ewigkeit herausgeht, und durch verschiedene Wirkung zeigt, daß er gegenwärtig sei.
Weil ihr denn Kinder seid, hat GOtt gesandt den Geist seines Sohnes in eure Herzen, Gal. 4, s.
§. 3. c) Engel, Luc. 1,19. 1 Chr. 22,15.
Sodom zu verderben, 1 Mos. 19, lg. Abrahams Knechte zu behüten, 1 Mos. 24, 40.
z. 4. d) Menschen, als Heilande. Propheten, die Süuden zu strafen,,und die Menschen zu einem heiligen Leben zu ermuntern, Ier. 7, 25. c. 14,14. Den Johannes.* Wenn GOtt Menschen sendet, so giebt er ihnen auf außerordentliche Weise den Befehl, erweckt in ihnen den Trieb, in GOttes Namen der Welt die Wahrheit zu bezeugen. Moses zu Pharao, 2 Mos. 3, 10. c. ?, 16. Mein HErr, sende, welchen du senden willst, 8 Mos. 4, 13. Gideon, Israel zu erlösen, Richt. 6, 14. Hier bin ich, sende mich, Efa. 6, 8. Du sollst gehen, wo ich dich hinsende, und predigen, was ich
dich heiße, Ier. 1, 7. c. 86, 12. Ich sandte die Propheten nicht, noch liefen sie, Ier. 23,
21. 32.
Ich will Propheten und Apostel zu ihnen senden, Luc.
11, 49.
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