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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Taugen ? Tebeky.
Y59
Mr ba glaubet und getauft wird, der wird selig werden: wer aber nicht glaubet, der wird verdammet werden, Marc.
16, 16.
Die Pharisäer ? verachteten GOttes Rath wider sich selbst, und ließen sich nicht von ihm taufen, Luc. 7, 30.
IGsus hatte daselbst sein Wesen mit ihnen und taufte, Joh. 3, 22. 26. (Niimlich durch seine Jünger, c. 4, i. 2.)
Thut Buße, und lasse sich ein Jeglicher taufen auf den Namen JEsu Christi, zur Vergebung der Sünden, A.G. 3, 38.
Oder seid ihr in Pauli Namen getauft, 1 Cor. 1, 13. 14.
Christus hat mich nicht (sowohl) gesandt zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, i Cor. 1, 17. vergl. A.G.
10, 48.
Wir sind, durch Einen Geist, Alle zu Einem Leibe getauft,
i Cor. 12, 13. Wie viele euer getauft sind, die haben Christum angezogen,
Gal. 3, 27.
Pharisäer und Sadducä'er sind nicht getanft worden, wie dies ansdrücklich Luc. 7, 30. und Matth. 21, 32. bezengen. Matth. 3, 7. kamen sie znr Taufe, um sie seindselig zu beobachten.
8. 2. Was lassen sie sich taufen über den Tad-ten? 1 Cor. 15, 29. d. i. wegen des bevorstehenden Todes, oder (nach <?/<?^enbu^ Opp. I. 659. Schröckh Lebensbeschr. merkw. Menschen II. 155.): um der Märtyrer willen, durch den Anblick ihres standhaften Todes gerührt und zum Uebertritt zum Glaubeu bewogen, wenn keine Auferstehung, keine Seligkeit dieser Märtyrer zu hoffen wäre? Orige-nes erklärte es, daß die Christen sich über den Gräbern der Märtyrer taufen lassen, um zu bezeugcu, sie wären bereit, ihuen nachzufolgen, zu sterben um Christi willen, weil sie die gewisse Hoffnung der Auferstehung zum ewigen Leben hätten, die sich für uu^etauft Verstorbene taufen lassen. 65. M^iw I^Üomins äß ässir §. 20. p. 34.: »Husi suiploi p6ut. 86 couipÄrsl a oslui ä'sti'« Kapti8o poiir 1e3 mortg? äs lavyr oontinnkiisment p^r no8 Loukkran-
063 168 tao1i68 YU6168 1i0U1U168 86,80nt ta^68, osl-168 ^Ü8 86 k0Nt, 06Ü68 ^U1 86 ksrvQt, 6t äft 8U^»-P0lt6r Wut68 168 äoulkUrS 6^0^9,1)163 <^ui 6N 80Nt 168 8Uit68?«
z. 3. II) Mit dem heiligen Geist. Sowohl wegen der mannigfaltigen Gaben, als auch Kraft und Wirkung.
Ich (alg ein Werkzeug) taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ? der wird euch mit dem heiligen Geist, und mit Feuer taufen, Matth. 3, ii. Marc. i, 8. A.G. i, 5. (S. Feuer §. 10.)
Ueber welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, derselbige ist es, der mit dem heiligen Geist taufet, Joh. 1, 33.
§. 4. III) Mit der Kreuz- und Leidenstaufe, Matth. 20, 22. Luc. 12, 50. (S. Tauft F. 4.)
z. 5. IV) Von dem wunderbaren Durchgang der Israeliten durchs rothe Meer, 1 Cor. 10, 2. Sie find alle unter Most getauft, nämlich auf seine Lehre und Kirchenverfassung, die der HErr durch ihn bis zur Zeit der Besserung gegeben. Israel ging übrigens sicher durch, Pharao wurde ersäuft; so gehen wir in der Taufe sicher, da die Sünde so, daß sie uns nicht zur Verdammniß zu-gerechuet wird, ersäuft wird, m das himmlische Canaan.
z. 6. V) Sich mit völligem Untertauchen baden, 2 Kön. 5, 14.
Taugen, Tügen
Das nicht taugen wird gebraucht 1) wenn etwas nicht geschickt zu einer Sache ist, 3 Mos. 22, 25. 2) Von einem moralischen Verderb und verkehrten Nestn, woran nichts Gutes.
Sie (die Thoren) taugen nichts, und sind ein Greuel mit ihrem
Wesen, Ps. 14, 1. Mein Gebet müsse vor dir taugen (angenehm sein) wie ein
Räuchopfer, Ps. 141, 2.
Ihr Spinnwebe taugt nicht zu Kleidern, Esa. 59, 6. HErr, HErr, ich tauge nicht zu predigen, Ier. i, 6. Es taugt nicht (ist nicht mrgvnnt), baß wir sie in den Got-
teskasien legen, Matth. 27, 6. Darum hat sie GOtt auch dahin gegeben in verkehrten Sinn,
zu thun, das nicht taugt, Rom. i, 28. Die da ganze Häuser verkehren und lehren, das nicht taugt,
Tit. 1, 11.
Taumeln
§. 1. Sich in einem Cirkel herum drehen, von einer Seite zur andern wanken, a) von einem Trunkenen, welcher seiner nicht mächtig ist, Ier. 23,9. b)von denen, weiche aus dem Zornbecher GOttes die gerechten Strafen getrunken, daß sie vor Schrecken sich nicht zu halten wissen. Es sind also die Hefen des TaumclkelchSi Esa. 51, 17. 22. die erschrecklichsten Verhängnisse, die den Untergang drohen.
14. c. 24, 20. c.
1. c. 29, 9. und taumeln
Ps. 107, 27. Esa. 19, Ier. 25, 16.
Dazu sind diese auch vom Wein toll geworden vom starken Getränk, Esa. 28, 7.
Du hast uns einen Trunk Weins gegeben, daß wir taumelten, Ps. 60, s.
So saufe du nun auch, daß du taumelst, Hab. 2, 16.
§. 2. Taumelbecher, Zach. 12, 2. Ich will das geistliche Jerusalem', die Kirche Christi, zu einer Schale machen, daß, wer davon trinke (uud sich an ihr reiben will) soll tanmelnd werden, und endlich gar fallen.
Täuschen, Täuscherei
a) Täuschen heißt betrügen, Jemanden um das Seinige bringen, v) Einem etwas vormachen, daß er sich zufrieden gebe, 2 Kön. 4, 28. c) Den Zehnten und das Hebopfer untreu geben, Mal. 3, 8. 9. Tauschercii Betrng, Lügeu, Spötterei. Wo man allerhand heillose Anschläge hat, die Irrthümer zu bemänteln, und einem, als ein heimliches Gift, beizubringen, Esa. 30, 10. Eph. 4, 14.
Es hat getäuschet Laban den Jacob, 1 Mos. 3:, 7. Simson die Delila, Richt. 16, 10. 13. 15. Hiob Niemanden, Hiob 17, L.
Allein, täusche mich nicht mehr, daß du das Volk nicht lassest dem HErrn zu opfern, 2 Mos. 9, 29.
Meinet ihr, daß ihr ihn täuschen werdet, wie man einen Menschen täuschet? Hiob 13, 9.
Ein Freund täuschet den andern, und reden kein wahres Wort, Ier. 9, 5.
Du sollst nicht täuschen (betriigen), Marc. 10, 19.
Tausend
Und thue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich lieb haben und meine Gebote halten, 2 Mos. 20, ß.
Der du bewahrest Gnade in tausend Glied, 2 Mos. 34, 7.
Durch einen Eselskinnbacken hat Simfon tausend Mann geschlagen. Richt. 15, 16.
Saul hat tausend geschlagen, aber David zehn tausend, i Sam. 13, 7.
Hat er Lust mit ihm zu hadern, so kann er ihm auf tausend nicht Eins antworten, Hiob 9, 3.
Tausend Jahre sind vor dir wie der Nag, der gestern vergangen ist, Ps. 90, 4. 2 Petr. 3, 9.
Ob tausend fallen zu deiner Seite, und 10000 zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen, Ps. 91, 7.
Tausendmal tausend dieneten ihm, und 10000 mal 10000 standen vor ihm, Dan. 7, 10. (Viel I000mal 1000.)
Und er griff den Drachen ? und band ihn taufend Jahre, Offb. 20, 2. (S. Erst §. 4.)
Eine reinere Auffassung der Lehre vom tausend-jä'hrigen Reiche, siehe Hetz, Kern der Lehre vom Reiche GOttes, Zürich 1819. S. 228 ff.
1. Tebalja; 2. Tebeth
1) Des HErrn Tauft. Gin Sohn Chesas, 1 Chr. 27, 11. 2) Gute Zeit. Ein Monat der