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Brockhaus Konversationslexikon

Autorenkollektiv, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896

Schlagworte auf dieser Seite: Fliegen

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Fliegen (Bewegung)

Anmerkung: Fortsetzung des Artikels 'Fliegen (Insekten)'

Raubfliegen (s. d.; hierzu gehören: die gelbe Mordfliege, Laphria flava L., Fig. 4; die Habichtsfliege, Dioctria linearis Fab., Fig. 10; die gestielte Raubfliege, Asilus stylifer Loew, Fig. 15), Tanzfliegen (s. d.; hierher die gewürfelte Tanzfliege, Empis tessellata Fab., Fig. 2), Hummelfliegen (s. d., mit dem großen Wollschweber, Bombylius major L., Fig. 1) Schwebfliegen (s. d.; zu ihnen gehören: die gefleckte Federfliege; Volucella plumata Meigen, Fig. 3; die durchscheinende Federfliege, Volucella pellucens L., Fig. 5; der Sonnenschweber, Helophilus pendulus L., Fig. 6; die gelbbindige Federfliege Volucella inanis L., Fig. 9; die Birnschwebfliege, Syrphus pyrastri L., Fig. 11, und Melithreptus dispar Loew, Fig. 14), Biesfliegen (s. d.), Gemeinfliegen (mit der Taschenmesserfliege, Myopa testacea L., Fig. 7; der gelbfüßigen Dickkopffliege, Canopus flavipes L., Fig. 12, und der Mittagsfliege, Mesembrina meridiana L., Fig. 16) und Buckelfliegen (s. d.).

(S. auch Tafel: Insekten III, Fig. 3-7 u. 9.) - Vgl. Meigen, Systematische Beschreibung der bekannten europäischen zweiflügeligen Insekten (7 Tle., Hamm 1818-38); Wiedemann, Außereuropäische zweiflügelige Insekten (2 Tle., ebd. 1828-30; Macquart, Histoire naturelle des insectes diptères (2 Bde., Par. 1834-35; Walker; Insecta Britannica. Diptera (3 Bde., Lond. 1851-56); Schiner, Fauna austriaca. Die F. (Wien 1860); Loew, Dipterologische Beiträge (I-IV) und Neue dipterologische Beiträge (I-VII, Berl. 1845-61).


Textfigur:

1. Großer Wollschweber (Bombylius major L.). 2. Gewürfelte Tanzfliege (Empis tessellata Fab.). 3. Gefleckte Federfliege (Volucella plumata Meigen). 4. Gelbe Mordfliege (Laphria flava L.). 5. Durchscheinende Federfliege (Volucella pellucens L..). 6. Sonnenschweber (Helophilus pendulus L.). 7. Taschenmesserfliege (Myopa testacea L.). 8. Rinderbremse (Tabanus bovinus L.). 9. Gelbbindige Federfliege (Volucella inanis L.). 10. Habichtsfliege (Dioctria linearis Fab.). 11. Birnschwebfliege (Syrphus pyrastri L.). 12. Gelbfüßige Dickkopffliege (Conopus flavipes L.). 13. Gemeine Waffenfliege (Stratiomys chamaeleon L.). 14. Eine Schwebfliege (Melithreptus dispar Loew). 15. Gestielte Raubfliege (Asilus stylifer Loew). 16. Mittagsfliege (Mesembrina meridiana L.).

Fliegen, die Bewegung eines Körpers durch die Luft auf größere Entfernungen hin. Der zum F. nötige Fortstoß kann entweder auf den Körper von außen einwirken (passives F.) oder aktiv von dem Körper selbst entwickelt werden. So stiegt ein Geschoß passiv durch einen Stoß oder durch die von plötzlich sich entwickelnden Gasen erzeugte Spannkraft fortgetrieben, ein Ballon, der durch die Leichtigkeit des in ihm enthaltenen Gases, bez. durch den Auftrieb der Luft, ein Samenkorn, das durch seine Faserkrone in der Luft schwebt und vom Winde bewegt wird, ein Fallschirm, dessen Fläche dem Fallen Widerstand leistet und den ebenfalls der Wind weiter treibt. Das aktive F. bedarf eigener Organe, die einerseits die nötige Arbeit entwickeln, um durch Schlagen der Luft dieselbe unter sich zu treiben, und andererseits fallschirmähnlich eine genügende Oberfläche bieten, um das Fallen zu verhindern. (S. Fallschirm.) Diese organischen Einrichtungen finden sich unter den Wirbeltieren bei

Anmerkung: Fortgesetzt auf Seite 902.