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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

Schlagworte auf dieser Seite: Achten, hoch; gering achten; Achtzig; Acker; Ackerbau

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Achten - Ackerbau.

3) Zur Reinigung des Aussatzes, 3 Mos. 14, 10.

4) Zur Reinigung der unreinen Männer, 3 Mos. 15, 13. und der Weiber, die den Blutfluß hatten, v. 19.

5) Zur Uebergabe der Erstlinge. Wenn sie 7 Tage bei ihrer Mutter gewesen, wurden sie dem HErrn gebracht, 3 Mos. 22,27. 2 Mos. 22, 30.

6) Zur Reinigung der Sechswöchnerinnen. 3 Mos. 12, 3.

7) Zur Reinigung der Nasiräer, welche am achten Taae wieder geheiligt wurden. 4 Mos. 6, 9. 10. 11.

Achten, hoch; gering achten

Achten, a) hoch, b) gering, c) achten sind bekannte Ausdrücke, welche in der Schrift oft gelesen werden. Wir führen nur die vornehmsten Stellen an:

a) Ein Böser achtet auf Mäuler, und ein Falscher gehorcht gern schändlichen Zungen, Sprw. 17, 4.

Falsche Leute wollen nicht achten auf das Thun des HErrn, Ps. 26, 5.

GOtt achtet keine Person, 5 Mos. 10, 17. Gal. 2, 6.

Der Gottlose keine Vernunft, Sprw. 29, 7.

Hausgenossen achten Hiob für fremd, Hiob 19, 15.

Die Heiden sind geachtet wie ein Tropf, Gsa. 40, 15.

Hiobs Auqen nicht auf eine Jungfrau, Hiob 31, 1.

JEsus kein Ansehen der Menschen, Matth. 22, 16. Marc. 12, 14. Luc. 20, 21.

Der Leviathan Eisen wie Stroh, Hiob 41, 18. 20.

Ein Miethling der Schafe nicht, Joh. 10, 13.

Silber achtete man zu Salomos Zeiten nicht, 1 Kön. 10, 21.

Ein Thörichter glaubt es nicht, und ein Narr achtet es nicht, Ps. 92, 7.

Auf Vogelgeschrei soll man nicht achten, 3 Mos. 19, 26. 5 Mos. 18, 10. wie Manasse, 2 Kön. 81, 6. 2 Chr. 33, 6.

Und achtet die Schmach Christi für größern Reichthum, denn die Schätze Egyptens: denn er sahe an die Belohnung, Hebr. 11, 26.

Was ist der Mensch, daß du dich sein annimmst, und des Menschen Kind, daß du ihn so achtest? Ps. 144, 3.

Warum werden wir geachtet wie Vieh? Hiob 18, 3.

Welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete er das Kreuz, und achtete der Schande nicht, Hebr. 12, 2.

Wer auf den Wind achtet, der säet nicht, Pred. 11, 4.

Wir haben ein fest prophetisch Wort etc. und ihr thut wohl, daß ihr darauf achtet, 2 Petr. 1, 19.

Wir sind geachtet wie Schlachtschafe, Ps. 44, 23. Röm. 8, 36.

d) GOtt ist groß geachtet, weil Keiner, wie Er, 2 Sam. 7, 22.

Die Seele Sauls bei David, 1 Sam. 26, 24.

Was ist der Mensch, daß du ihn so groß achtest? Hiob 7, 17.

Nichts thut durch Zank und eitle Ehre, sondern durch Demuth achtet euch unter einander einer den andern höher denn sich selbst, Phil. 2, 3.

c) Hagar achtet die Sara gering, 1 Mos. 16, 4. 5.

Israel den Fels seines Heils, 5 Mos. 32, 15.

Mein Sohn, achte nicht gering die Züchtigung des Herrn, und verzage nicht, wenn du von ihm gestraft wirst, Ebr. 12, 5

Achtzig

Unser Leben währet 70 Jahr, und wenns hoch kommt, so sinds so Jahr, Ps. 90, 10.

Acker

§. 1. Ist ein gewisser Strich Landes, welcher gepflügt, mit Samen besäet, und znr Zeit abgeerntet wird. Er ist:

§. 2. I) Ein Bild der Welt. Denn wie auf einem Acker gute Früchte und Unkraut zu wachsen pflegen, so finden sich in der Welt Gottlose und Fromme. Wie die guten Früchte in die Scheuern gesammelt, das Unkraut aber ausgerauft und weggeworfen, ja verbrannt wird; so werden die Frommen von Christo, dem himmlischen Säemann, in die Scheune des ewigen Lebens gesammelt; die Gottlosen aber zu dem Teufel, dessen Kinder sie sind, 2 Cor. 11,15. Eph. 2, 2. 1 Thess. 2, 18. in den höllischen Feuerofen geworfen, Matth. 13, 38. 42.

§. 3. II) Ein Bild der Kirche GOttes. Und zwar in Ansehung 1) der Wahl. Ein Acker wird vor anderm Erdboden zum besondern Anbauen ausgelesen, GOtt sieht sich in der Welt seine Kirche aus von der Welt; 2) des Anbauens. Ein Acker wird mit Mühe und Arbeit angebaut, die Kirche GOttes von treuen Lehrern und Predigern gepflanzt und begossen; 3) anderer Umstände. Ein Acker ist dem Wetter und Sturm unterworfen, die Kirche muß viel Trübsal, Verfolgung etc. ausstehen; wird aber, wie ein Acker durch Sonnenschein, durch die Gnadensonne, Christum JEsum, erquickt; 4) der Früchte und Erndte. (S. §. 2.)

§. 4. Es werden in heil. Schrift verschiedene Aecker angeführt, z. B.

Abraham kauft einen von Ephron, 1 Mos. 23, 9. 17.

Boas den Acker von Naemi, Ruth 4, 9.

David giebt Mephiboseth seinen wieder, 2 Sam. 9, 7.

Des Färbers Acker, Esa. 7, 3. c. 36, 2.

Jacob kauft einen von den Kindern Hemor, 1 Mos. 33, 19. A.G. 7, 16.

Jeremias von seinem Vetter Hanameels Acker zu Anathot, Jer. 32, 7

Joabs läßt Absalom mit Feuer anstecken, 2 Sam. 14, 39.

Joses verkaufte einen und gab das Geld den Aposteln, A.G. 4, 36. 57.

Pharao kauft während der Theurung alle von den Egyptiern, 1 Mos. 47, 20.

Der Stadt Kiriath Arba oder Hebron, Jos. 21, 12.

Des Töpfers Acker kauften die Hohenpriester zum Erbbegräbniß der Pilger, Matth. 27, 7. A.G. 1, 16. Zach. 11, 13.

Des Waltmüllers, 2 Kön. 18, 17.

§. 5. Die Aecker und die darin gemachten Höhlen dienten zum Begräbniß. Wie denn z. B. in dergleichen begraben worden: Abraham, 1 Mos. 25, 9.

Jacob, 1 Mos. 49, 29. 30. 32.

Sara, 1 Mos. 23, 9. 19. 20.

Usia, 2 Chr. 26, 23.

Verflucht sei der Acker um deinet willen, 1 Mos. 3, 17.

Der Acker soll dir fort sein Vermögen nicht geben, 1 Mos. 4, 12.

Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet auf dem Acker, 5 Mos. 28, 3.

Auf dem Acker des Faulen wachsen eitel Nesseln und Disteln, Sprw. 24, 30. 31.

Wie auf dem Acker des Gottlosen, Esa. 32, 13.

Wer seinen Acker baut, wird Brods genug haben, Sprw. 28, 19.

Wehe denen, die ein Haus an das andere ziehen, und einen Acker zum andern bringen, Esa. 5, 8.

Ich habe einen Acker gekauft, und muß hinausgehen, und ihn besehen, ich bitte dich, entschuldige mich, Luc. 14, 18.

Soll der Acker tragen, muß ihn der HErr segnen, 1 Mos. 27, 88.

Er wurde bei den Juden 6 Jahr besäet, im siebenten mußte er allezeit ruhen, 3 Mos. 25, 3. 4.

Des Nächsten soll nicht beschädigt werden, 2 Mos. 22, 6.

Durfte nicht mit gemengtem Samen besäet werden, 3 Mos. 19, 19.

Dessen Grenzen nicht verwandelt werden, 5 Mos. 27, 17. c. 19, 14.

Um der Sünde willen muß der Acker nicht beregnet werden, sondern verdorren, Amos 4, 7. und keine Nahrung bringen, Hab. 4, 17.

Ackerbau

§. 1. Ist die Arbeit, welche man auf einen Acker, wenn er Früchte tragen soll, wendet. Die Juden aber warteten ihres Ackerbaues, 2 Macc. 12, 1.

§. 2. die Verrichtung dessen, welcher sich von: Ackerbau nährt, und vornehmlich

Pflügen und Brachen, Esa. 28, 24.

Eggen, Hos. 10, 11.

Hacken, Esa. 5, 6.

Ausreißen, bauen und pflanzen, Jer. 1, 10.

Wässern, Ezech. 17, 7.

Säen, Ezech. 17, 5.

Abhauen, Ps. 37, 2.

Ernten, Joel 3, 18. Amos 9, 13.

Aehren lesen, Ruth 2, 2.

Sammlen in die Scheunen, Matth. 13, 30.

Ausdreschen, Esa. 21, 10.

Worfeln, Esa. 30, 24.

Sichten, Ainos 9, 9 etc.