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Biblische Real- und Verbal-Handkonkordanz

M. Gottfried Büchner, E. Ch. Lutz, H. Riehm, Verlag von Ferd. Riehm, Basel, 1890

Exegetisch-homiletisches Lexikon über alle Sprüche der ganzen heiligen Schrift für Geistliche, Lehrer, Sonntagsschullehrer und die Familie.

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Susanna'? Tafel.
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Susanna
Rose, Lilie. 1) Eine Tochter HelkiaS, Sus. 1 f. Das Buch ist nicht hebräisch und daher auch nicht cano-uisch, zumal andere Umstände auch dazu nicht stimmen wollen. 2) Eine gottselige Frau, Luc. 8, 3.
l. Susi; 2. Susim
1) Mein Pferd. Der Vater Gaddis, 4 Mos. 13, 12. 2) Wilde Thiere. Niesen, 1 Mos. 14, 5.
Süß, s. Geruch
z. 1. I) Was der Zunge und dem Gaumen eine angenehme Empfindung macht.
Was ist süßer denn Honig? Nicht. 14, 18. Quillet cmch ein Brunnen aus Einem Loch Iac. 3, ii. 12.
süß und bitter?
§. 2. II) Annehmlich, was einen am Gemüth erquickt, z. B. die Wohlthaten Christi, Hohel. 2, 3. c. 5, 16. GOttes Wort ist dem Gewissen anmuthig und gesund, stillt das uuruhige Herz, und macht eineu uuvermerkt voll des heiligen Geistes, Ezech. 3, 3. Oyb. 10, 9. 10. Sir. 24, 27.*
Esset das Fett, und trinket das Süße, Neh. 8, 10. Einer hungrigen Seele ist alles Bittere süß, Sprw. 27, 7. Es ist das Licht süß, Pred. 11, 7.
* Sie sind süßer denn Honig und Honigseim, Ps. 19, ii. Pf. 119, 103.
Wehe denen, die ? aus sauer süß, und aus süß sauer machen, Esa. 5, Z0. (S. Sauer.)
8. 3. Süße Worte, Rom 16, 18. sind schmeichlerische und betrügliche Neden, wo man Alles mit glatten Ausdrückeu, als mit Honig überstreicht, vgl. Ezech. 13, 18.
die verstohlenen Wasser,
Der Huren Lippen, Sprw. 5, Sprw. 9, 17. (S. Verstohlen.)
§. 4. Süße Brode, des Elends.
Matth. 26, 17. S. Brod
Süßigkeit
Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen, und hingehen, daß ich über den Bäumen schwebe. Richt. 9, ii.
Speise ging von dem Fresser und Süßigkeit von dem Starten, Richt. 14, 14.
Süßteig
Der Lauterkeit und Wahrheit, 1 Cor. 5, 8. ist
die ungeheuchelte Herzeus- und Kirchenreinigkeit.
' 1. Syntyche; 2. Syracus
1) Anrednerin. Eine gottselige Frau zu Phi-lippi, Phil. 4, 2. 2) Der mit Gewalt nach sich zieht. Die Hauptstadt in Skilien, A.G. 23, 12.
Syrer, Syrien
Die Syrer stammen von Kemuel ab, 1 Mos. 22, 21. Ursprünglich zwar von Aram, dem Sohn Sems. Kemuel hat eiu Geschlecht uuter den Syrern anfgerichtet. Syrien, nach verschiedenen Zeiten und Völkern von verschiedenemUmfang, ist im eigentlichen und engern Sinn das Land, welches gegen Westen von Phönicien und dem mittelländischen Meere, gegen Norden vom Taurus, gegen Osten vom Enphrar, und gegen Süden von dem wüsten Arabien und von Palästina umgeben ist. Von den Römern wurde Palästina und Phönicien öfters mit dazu gerechuet, und stand unter dem als Statthalter in Antiochien restdirenden Proconsul.
Herrschen über Israel acht Jahre, Richt. 3, 8. werden von David geschlagen, 2 Sam. 10, 19. und Israel Unterthan, ib. v. 19. von Ahab mit Verlust seines Lebens, i Kon. 20, 29. c. 22, 34. herrschen zu ElisaZ Heiten über Israel, 2 Kön. 5, 2. desgleichen auch zu EsaiaZ Zeiten, 2 Kön. 16, 6. Es prophezeiht wider sie Efaias, c. 7, i. c. 17, 1. IeremiaZ, c. 49, 23. Llmos, c. i, 3.
Aus Syrien brachten sie zu Christo allerhand Kranke. Matth. 4, 24. und darin waren einige Gemeinen der Gläubigen, A.G. 15. 18. 20. 21. cav. Gal. i, 21.
Syrophönice
Purpurfarbe, Anziehung. So heißt bei den
Nömern das zur Proviuz Syrien mitgerechnete
Phönicien, zum Unterschied von dem eigeutlichen Syrien, Marc. 7, 26.
Syrten
Anzieher. Zwei gefährliche Wirbel im Mittelmeer, A.G. 27, 17.
1. Tabath; 2. Tabea
1) Gut. Eine Stadt unter dem Erbtheil Ma-nasse. Nicht. 7, 22. 2) Ein Neh. Eine Gläubige zu Joppe, A.G. 9, 36. 40.
1. Tabeal; 2. Tabeel
1) GDttes Güte. Ein Ephraimiter, Esa. 7, 6. 2) Die göttliche Güte. Einer, der den Tempelbau vcrhinderu wollte, Esr. 4, 7.
l. Tabeera; 2. Tabrimon
1) Feuersbrunst. Ein Ort in der arabischen Wüste, 4 Mos. 11, 3. 2) Guter Granatapfel.
Der Vater Benhadads, 1 Kön. 15, 18.
Tadel, Tadeln"
1) Ohne Tadel sein, d. i. ohne Sunde, rein, unbescholtenen Lebens. 2) Neber welchen sich Nie-
mand zu beklagen Ursache hat, der so lebt, daß ihn mit Recht Niemand strafen kann, Phil. 2, 15.
Siehe, unter seinen Knechten ist keiner ohne Tadel, Hiob 4, is.
c. 15, 15. Nun aber hat er euch versöhnet, ? daß er euch da^ellete ?
ohne Tadel vor ihm selbst (vur sein Angesicht), Col. 1, 23.
(S. Fleck Z. 3.) * Warum tadelt ihr die (was fehlt denn der) rechte Rede? Hiob
6, 26. Wer GOtt tadelt, soll eZ der nicht verantworten, Hiob
29, 32.
Laß dich nicht zu klug dünken, Jedermann zu tadeln, Sir.
6, i. Sie konnten sein Wort nicht tadeln vor dem Volk (ihn nicht
fassen bei dem Wort), Luc. 20, 26.
Tafel, Täflein
I) Ueberhanpt eine Tafel, sie sei aus Holz oder Stein, Esa. 30, 8. Hab. 2, 2. Die steinernen, ans welche GOtt unmittelbar das Gesetz schrieb, 2 Mos. 24, 12. c. 31, 18. 5 Mos. 9, 9. Ebr. 9, 4. II) Figürlich das Herz, wenn demselben etwas