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100% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0263, von Märkische Konfession bis Markomannen Öffnen
263 Märkische Konfession - Markomannen. dem Herzog von Lothringen gehörte, während der andre (die sogen. deutsche Seite) rappoltsteinisch war. Durch die Revolution wurden beide Gemeinden vereinigt. Eine Fortsetzung der Stadt bildet das Dorf
100% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0612, von Markierter Feind bis Markomannen Öffnen
610 Markierter Feind - Markomannen Markierter Feind, die nur angedeuteten, bei Gefechtsübungen die eine Partei darstellenden Truppenteile; die einzelnen Compagnien, Eskadrons und Batterien werden hierbei durch kleine Abteilungen oder ein Geschütz
1% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0121, Alte Geographie: Asien Öffnen
, s. Katten Chaucen Chauken, s. Chaucen Cherusker Cimbern und Teutonen Friesen Gepiden Gothonen, s. Gothen Gugerner Hermionen Hermunduren Heruler Ingävonen Istävonen Juthunger Katten Lygier Markomannen Marser
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0654, von Antonienhütte bis Antoninus Öffnen
römischen Senat dem Kaiser Marcus Aurelius zum Andenken an seine Siege über die Markomannen geweihte Säule, auch Colonna Chiocciola ("Wendeltreppensäule") genannt, steht auf der Piazza Colonna, nahe am Korso, ist dorischer Ordnung und besteht aus 28
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0139, Böhmen (Verfassung und Verwaltung; Geschichte) Öffnen
"Österreichische Wappen". Geschichte. Seinen Namen hat B. von den Bojern, einem keltischen Volk, das um 80-70 v. Chr. von den Markomannen verdrängt ward. Den Römern wurden diese unter Marbod, Zeitgenossen Arminius' des Cheruskers, und nach dessen Sturz auch
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0848, Deutschland (Geschichte bis zum 10. Jahrhundert) Öffnen
andre Germanenstämme bewohnten die weiten Ebenen östlich der Elbe bis über die Weichsel hinaus und am Nordfuß der Karpathen entlang bis zur untern Donau, so: die Langobarden, Semnonen, Markomannen, Quaden, Bastarner, Burgundionen, Skiren, Goten
1% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0424, von Sueven bis Suezkanal Öffnen
von der Donau bis zur Ostsee Suevia. Die Hermunduren gelten ihm als das vorderste, die Semnonen als das angesehenste, die Langobarden als das kühnste unter den suevischen Völkern. Der Dienst der Nerthus (Hertha) war allen S. gemeinschaftlich. Der Markomanne
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0712, von Antoninus (Liberalis) bis Antonius (Marcus, der Triumvir) Öffnen
sog. Markomannenkrieg (s. Markomannen). Im Jan. 169 starb Verus in Italien während der Reise der Kaiser nach Rom. Die kritische Lage des Reichs nötigte Marc Aurel zu außerordentlichen Maßregeln; unter anderm ließ er eine große Masse von Kostbarkeiten
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0226, Böhmen (Geschichte) Öffnen
durch die deutschen Markomannen verdrängt wurden. Unter diesen errichtete Marbod einen Kriegsstaat nach röm. Vorbilde, der aber bald zerfiel. In den ersten Jahrzehnten des 6. Jahrh. siedelten die Markomannen nach Bayern über, wo sie sich dauernd niederließen
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0847, von Panjim bis Pannonia Öffnen
; Oberpannonien aber wurde geteilt in das nördliche P. prima und das südliche P. Savia oder ripariensis. Namentlich Oberpannonien war der Schauplatz des markomann. Krieges im 2. Jahrh. gewesen; von den Markomannen, Quaden und Jazygen wurde das Land auch
1% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0495, von Suette miliaire bis Suffolk Öffnen
und angesehenste Stamm; es gehörten weiter dazu die Hermunduren (s. d.), die Markomannen (s. d.) und verschiedene kleinere Stämme. Der Markomanne Marbod vereinte eine Zeit lang alle diese Stämme unter seiner Herrschaft
1% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0892, von Zeuß bis Zezschwitz Öffnen
. 1837); »Die Herkunft der Bayern von den Markomannen« (das. 1839); »Traditiones possessionesque Witzenburgenses« (Speier 1842); »Die freie Reichsstadt Speier vor ihrer Zerstörung« (das. 1843) und als sein Hauptwerk: »Grammatica celtica« (Leipz. 1853, 2
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0312, von Alemannische Gesetze bis Alemtejo Öffnen
hindern. Im J. 270 brachen sie, mit den Markomannen vereint, abermals in Italien ein, schlugen den Kaiser Aurelian bei Mailand und Piacenza und setzten das ganze römische Reich in Schrecken. Doch wurden sie schließlich zurückgeworfen und hielten bis zum
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0655, von Antoninus Liberalis bis Antonio Öffnen
Pest mit, welche von nun an die ganze Regierungszeit Mark Aurels hindurch das römische Reich verheerte, und 167 begannen die sich immer wieder erneuernden Einfälle der Quaden, Markomannen, Jazygen und andrer germanischer und sarmatischer Völker
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0809, Ariovist Öffnen
germanischer Völker (Haruden, Markomannen, Tribokken, Vangionen, Nemeter, Sedusier, Sueven) um ihn versammelten, so daß ihre Zahl sich auf 120,000 belief. Als Cäsar 58 v. Chr. in Gallien erschien, kamen, nachdem er die Helvetier besiegt hatte
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0105, von Aurai bis Aurengzib Öffnen
überließ, dessen Namen er auf Mösien übertrug; dann brachte er den Alemannen und Markomannen, die bis nach Italien vorgedrungen waren, wiederholte Niederlagen bei, und nachdem er hierdurch die Grenzen an Donau und Rhein gesichert hatte, unternahm
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0438, von Bastardsafran bis Bastian Öffnen
makedonischen Statthalter C. Antonius Hybrida und gegen M. Crassus, der sie 30 v. Chr. aus Thrakien verdrängte und ihnen selbst jenseit der Donau mehrere Niederlagen beibrachte. Unter Marcus Aurelius waren sie mit den Markomannen verbündet, später mit den
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0548, Bayern (Geschichte: bis zum 8. Jahrh.) Öffnen
). Das Land wurde mit dem der Räter zur Provinz Rätia gemacht und im 4. und 5. Jahrh. Raetia secunda genannt. Römische Verwaltung und Sprache wurden heimisch. Zur Zeit der Völkerwanderung besetzten die germanischen Markomannen und Quaden, welche
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0140, Böhmen (Geschichte: Mittelalter) Öffnen
140 Böhmen (Geschichte: Mittelalter). mal und tauchen dann später als Grundbestandteil der Bajuwaren oder Bayern auf. Die Sitze der Markomannen nahmen im 6. Jahrh. die slawischen Tschechen ein, welche unter der drückenden Herrschaft der Avaren
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0160, von Bojaria bis Bolbec Öffnen
im Besitz Böhmens (Bojohaemum); ein Teil dieser nördlichen B. schloß sich 58 v. Chr. dem Zug der Helvetier an und ließ sich nach Cäsars Sieg im Gebiet der Äduer nieder. Die böhmischen B. wurden um Christi Geburt von den Markomannen unter Marbod verdrängt
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0819, von Carnotsche Batterie bis Caro Öffnen
der Donauflottille. Von hier aus unternahm Kaiser Marcus Aurelius, welcher drei Jahre in C. zubrachte und daselbst einen Teil seiner Selbstgespräche schrieb, seine Züge gegen die Markomannen; hier wurde auch Severus zum Kaiser ausgerufen. Bei dem
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0046, von Domino bis Domitianus Öffnen
, gleichwohl aber mit einem glänzenden Triumph feierte. Ebenso unrühmlich waren seine Feldzüge gegen die Markomannen, Quaden und Sarmaten an der mittlern und untern Donau; seine Feldherren (er selbst begleitete die Züge zwar, aber immer nur bis zur
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0176, Germanen und Germanien (Völkerschaften) Öffnen
, der südwestliche Winkel Deutschlands zwischen Oberrhein und Oberdonau, welcher nach dem Zurückweichen der Markomannen seit ca. 100 n. Chr. mehrere Jahrhunderte hindurch im Besitz der Römer blieb. Durch einen von Regensburg durch Schwaben
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0177, Germanen und Germanien (Kulturgeschichtliches) Öffnen
die Markomannen in Böhmen und die Quaden östlich von diesen an der Donau gehören zu den Sueven. Weiter ostwärts noch saß das mächtige, in mehrere Zweige zerfallende Volk der Lygier. Eine eigne zusammengehörige Gruppe für sich bilden die Völker des gotisch
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0433, von Hermoder bis Hermunduren Öffnen
die Markomannen in Böhmen bemächtigt hatte, und 50 mit den Lygiern vereint den Suevenkönig Vannius, welcher mit Erlaubnis der Römer zwischen den Flüssen Marus (March) und Cusus (Waag) ein Reich gestiftet hatte. 58 stritten sie glücklich mit den Katten um den
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0434, von Hermupolis bis Herodes Öffnen
434 Hermupolis - Herodes. bedrohten sie nebst Markomannen, Quaden und Sueven die Nordgrenze des römischen Reichs. Der Name der H. verschwindet von da ab in der Geschichte, doch ist wohl der Stamm der Düringe oder Thüringer (s. d.) mit ihnen
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0183, von Jazygien bis Jeanne d'Arc Öffnen
und Gran niederließ und mit den benachbarten Quaden und Markomannen in ein enges Bündnis trat. Mit diesen vereint, griffen sie 170 n. Chr. das römische Reich an, wurden aber 172 von Marcus Aurelius geschlagen und traten in Roms Bundesgenossenschaft, dem
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0505, von Langhaus bis Langobarden Öffnen
., erhalten; sie endigt mit dem Tod Liutprands 744. In den Jahren 4-6 n. Chr. wurden sie von Tiberius unterworfen, standen in den Kämpfen zwischen Arminius und Marbod auf des erstern Seite und gehörten zu den Teilnehmern am großen markomannisch-quadischen
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0623, von Legio fulminata bis Legion Öffnen
. Im Krieg mit den Markomannen und Quaden (174) einst rings von Feinden eingeschlossen, geriet er aus Mangel an Wasser in die äußerste Not, als plötzlich ein Regen sein verschmachtendes Heer rettete und ein Ungewitter die Feinde in die Flucht trieb
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0218, von Marattiaceen bis Marbod Öffnen
auf felsigem Vorgebirge, hat einen vorzüglichen Hafen, Schuhfabrikation, Fischerei und (1880) 7467 Einw. Marbles (engl., spr. marbls), Bildwerke aus Marmor. Marbod (richtiger Maroboduus), König der Markomannen (s. d.), aus edlem Geschlecht, hatte
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0219, Marburg Öffnen
Marbods völligen Untergang herbeizuführen. Er bediente sich dazu eines vornehmen Gotonen, Catwalda, der die markomannischen Großen gewann und sich der Hauptstadt des Reichs bemächtigte (19). M. floh über die Donau nach Noricum und erhielt durch Tiberius
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0264, von Markranstädt bis Markscheidekunst Öffnen
markomannischen Kriegs ("Forschungen", Bd. 12, Götting. 1870). Markranstädt, Stadt in der sächs. Kreis- und Amtshauptmannschaft Leipzig, an der Linie Korbetha-Leipzig der Preußischen Staatsbahn, hat ein Amtsgericht, eine Zuckerfabrik, Zurichterei
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0381, von Olne bis Olonez Öffnen
zugeschrieben, der hier im Kriege gegen die Markomannen eine Burg, Julimontana oder Julii mons, erbaute, welcher Name von den Deutschen in Julomonz, Olomunz und O. verändert worden sein soll. Am richtigsten dürfte wohl die Herleitung
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0503, Österreichisch-Ungarische Monarchie (Geschichte: bis 1075) Öffnen
Noricum und Pannonia, deren Grenze der Wienerwald (Cetius Mons) bildete. Das Land nördlich der Donau fiel später in die Gewalt der Markomannen und Quaden, welche in der Zeit der Völkerwanderung unter dem Namen der Bajuwaren oder Bayern sich auch des
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0491, von Qobar bis Quadrat, magisches Öffnen
verschwinden sie aus der Geschichte, indem sie nebst den Markomannen in dem Volk der Bayern aufgingen. Vgl. Kirchmayr, Der altdeutsche Volksstamm der Q. (Wien 1888). Quader, größerer, parallelepipedischer Baustein, dessen sichtbare Flächen mehr oder minder
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0909, Rom (das neue: antike Überreste, Bevölkerung) Öffnen
(Anfiteatro Umberto) hineingebaut ist, weiterhin die Säule Marc Aurels auf der Piazza Colonna, noch 11 m höher als die Trajanssäule, mit Reliefs, welche sich auf die Kriege Marc Aurels gegen die Markomannen beziehen. Unweit derselben steht das schönste
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0947, Römisches Reich (Geschichte bis 251 n. Chr.) Öffnen
, Commodus (180-192), schloß mit den Markomannen sofort einen schimpflichen Frieden und eilte nach Rom, um sich dort den niedrigsten Lüsten und Vergnügungen hinzugeben. Er fand endlich seinen Tod durch eine Verschwörung seiner nächsten Umgebung
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0699, Schwarzwald Öffnen
mit Nadelholz überwachsen, nach dessen dunkler Farbe das ganze Gebirge seinen zuerst im 8. Jahrh. vorkommenden Namen trägt, während es bei den Römern nach seinen Bewohnern, den Markomannen, als Silva marciana ("Wald der Markmänner, Grenzwald") bezeichnet
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0910, Arminius (Feldherr) Öffnen
innern Deutschland vorzudringen. Kaum war indes der Feind vertrieben, als die Kämpfe unter den Deutschen selbst wie der um so heftiger ausbrachen. Der Markomanne Marbod, der Gründer eines mächtigen, von Böhmen bis zur Ostsee ausgedehnten Reichs
1% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0139, von Aurbacher bis Aurengabad Öffnen
und Goten zurück, doch überließ er den letztern die Provinz Dacien. Dann eilte er nach Italien, vertrieb 27l die Alamannen und Markomannen und begann zur Befestigung Roms gegen die Einfälle der Germanen die Aufführung einer mächtigen Mauer, die nach ihm
1% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0568, Bayern (ältere Geschichte) Öffnen
. Staatswesens zu beschleunigen. Aus der Defensive traten die Germanen zur Offensive über. Namentlich die schon zu Augustus' Zeiten besser organisierten Markomannen, dann später die Hermunduren und Quaden schienen berufen, den übrigen german
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0250, von Bojarin bis Bol (Hafenort) Öffnen
von den Sitzen der Noriker genannt wird und hier bald danach (um 40 v. Chr.) von den Goten vernichtet ward. Die Deserta Bojorum am Plattensee erinnerte noch lange an ihr Schicksal. Nach Böhmen führte dann Marbod die Markomannen, aber es erhielt sich
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 1020, von Cattolica bis Catulus Öffnen
. Gold-, Silber- und Münzgewicht. Catualda, ein vornehmer Gotone, drang, durch den Markomannenkönig Marbod vertrieben, 18 oder 19 n. Chr. mit starker Macht in Böhmen ein und brachte die Markomannen zum Abfall von Marbod, der nun zu den Römern fliehen
1% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0664, von Czartoryski (Konstantin, Fürst) bis Czechen Öffnen
. Stämmen (Markomannen) geräumt war. Die Einwanderer, anfangs in eine Menge kleiner Stämme geteilt, gelangten erst nach Jahrhunderten zu engerer Volks- und Staatseinheit. (S. Czechische Sprache und Böhmen, Bevölkerung, Bd. 3, S. 220 a.) ^[Artikel
1% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0853, von Decazes (Louis Charles Elie Amanieu, Herzog) bis Decemvirn Öffnen
aber bald seinen Untergang. Glücklicher war bei dem zweiten Zuge Domitians Feldherr Julianus (88). Dennoch sah sich der Kaiser, der von den Markomannen geschlagen worden war, genötigt, mit D. Frieden zu schließen und diesem, der nominell
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0409, von Dominohafen bis Domitier Öffnen
gefeiert hatte, Agricola abzurufen. Von den Markomannen, die er für ihre ^ Weigerung, ihm Hilfstruppen zu fchicken, züchtigen > wollte, erilitt D. eine schwere Niederlage und von ! dem Oberkönig der Dacier, Decebalus, mußte er durch Zahlung
1% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0045, Elsaß Öffnen
, zwifchen denen sich im 1. Jahrh. v. Chr. german. Stämme (Triboker, Ne- meter) niederließen. Als ein Teil der Kelten gegen den mit seinen Markomannen und Sueven ein- dringenden Ariovist (s. d.) die Unterstützung der Römer anrief, kam mit dem
1% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0293, von Kelso bis Keltiberer Öffnen
kelt. Blutes bei den süddeutschen Stämmen. Die Bojer (s. d.) wurden aus ihren Sitzen in Böhmen von den german. Markomannen in der ersten Hälfte des 1. Jahrh. v. Chr. verdrängt. Ariovist (s. d.) machte Süddeutschland nördlich von der Donau zu
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0581, von Marchena bis Marcianus Öffnen
kämpften die Römer gegen die andringenden Ger- manen (Markomannen und Quaden), hier wurde 126<> der Sieg König Ottokars von Böhmen über König Bela IV. von Ungarn bei Kroissenbrunn er- fochten; bier lbei Dürnkrut) fiel Ottokar in der Ent
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0621, von Marne (Stadt) bis Marokko (Sultanat) Öffnen
. Dichters Virgil (s. d.), daher maronianisch soviel wie virgilianisch, in der Weise des Virgil. Maro , Johs., s. Maroniten . Marobodŭus ( Marbod ), Herzog der Markomannen (s. d. und Arminius , Bd. 1, S. 908b
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0633, von Marsfall bis Marsh Öffnen
Nero hier prachtvolle Thermen neben denen des Agrippa; Marc Aurel die noch heute stehende Säule zum Andenken an die Besiegung der Markomannen. In der Region östlich der Via Flaminia , nach den Hügelabhängen zu, lag unter andern der Campus
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0184, von Narewbahn bis Narni Öffnen
. bei den Arabern Schifcheh (Flasche) genannt wird. Narisker, auch Naristen, Varisten, Varisker, kleines german. Volk, etwa zwischen der Altmühl und dem Fichtelgebirge, vielleicht eine Völkerschaft der Markomannen. Narkissos (lat. Narcissus
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0730, Österreichisch-Ungarische Monarchie (Geschichte) Öffnen
Zeit wehrten die Römer die Angriffe der benachbarten german. Stämme, der Markomannen und Quaden (166-180), später der Goten, denen sie 270 Dacien überließen, glücklich ab, bis um 375 das Vordringen der Hunnen neue Germanenscharen über die röm
1% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0543, von Q (Buchstabe) bis Quadrant Öffnen
. in Mähren, an den kleinen Karpaten und bis zur Donau saß. Sie werden gewöhnlich zusammen mit den stammverwandten Markomannen genannt und nahmen Anteil an den Kriegen diefes Volks und der sarmatischen Ia- zygen gegen die benachbarten röm
1% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0958, Rom und Römisches Reich (unter den Kaisern) Öffnen
Mitaugustus hatte, endigte die glückliche und friedliche Zeit. Seuchen, die das Reich verheerten, die Kriege gegen die Parther im Osten, die Markomannen und Quaden im Nordosten waren die Vorboten der innern und äußern Nöte, die nun immer mehr
1% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0959, Rom und Römisches Reich (unter den Kaisern) Öffnen
die Markomannen und Alamannen aus Italien, die Goten dauernd aus Mösien heraus, räumte ihnen aber freiwillig die Provinz Dacien ein; in Gallien machte er der Herrschaft des Tetricus, in Palmyra, das er 273 zerstörte, der Herrschaft der Zenobia ein Ende
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0388, Völkerwanderung Öffnen
Nachkommen der alten Markomannen, in dem einst röm. Lande auf, das von ihnen den Namen Bayern trägt. Nördlich von ihnen saßen die Thüringer. Alle diese Völker aber haben mit ihrer Hauptmasse ihre ursprünglichen Sitze nicht verlassen, diese nur
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0669, von Westgermanisch bis Westholsteinische Eisenbahn Öffnen
Sachsen, Semnonen in der Mark Brandenburg, Markomannen in der Oberpfalz und in Böhmen, Quaden in Mähren, letztere fünf auch Sueven genannt; 2) Istävonen: in der Rheinprovinz und in Westfalen Ubier, Sigambern (Marser), Usipeter, Tenkterer, Bructerer
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0963, von Zeus (Fisch) bis Zeven Öffnen
Werke "Die Deutschen und die Nachbarstämme" (Münch. 1837), das noch jetzt zu den hervorragendsten Werken auf dem Gebiete der deutschen Altertumskunde gehört; diesem folgte die gründliche Untersuchung über "Die Herkunft der Bayern von den Markomannen