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100% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0507, von Majestätsbrief bis Majolika Öffnen
505 Majestätsbrief - Majolika (Strafe bis zu lebenslänglichem Zuchthans oder Festungshaft) und Beleidigung (Ehrenkränkung, nicht bloße Ehrfurchtsverletzuug, die allerdings der Majestät gegenüber anders zu bernessen sein wird als gegenüber
50% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0127, von Majaki bis Majestätsverbrechen Öffnen
, während jene persönliche M. nur einem wirklich regierenden Fürsten zukommt. Majestätsbeleidigung, s. Majestätsverbrechen. Majestätsbrief, Bezeichnung mehrerer Urkunden deutscher Kaiser, welche den Unterthanen gewisse Rechte und Freiheiten
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0869, Deutschland (Geschichte 1566-1617. Gegenreformation, Maximilian II., Rudolf II.) Öffnen
. Sein Bruder Matthias wurde dem Kaiser 1606 zum Vormund bestellt und setzte sich 1608 in den Besitz von Österreich, Ungarn und Mähren. Böhmen rettete sich Rudolf dadurch, daß er den Ständen durch den "Majestätsbrief" (1609) Religionsfreiheit
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0132, von Dreisesselstein bis Dreißigjähriger Krieg Öffnen
Kampfes auch in Deutschland. Erste Periode: der böhmische Krieg. In Böhmen war der Protestantismus abwechselnd geduldet und verboten gewesen; 1609 hatten die Stände endlich freie Religionsübung von Kaiser Rudolf im sogen. Majestätsbrief ertrotzt
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0508, Österreichisch-Ungarische Monarchie (Geschichte: 1608-1671) Öffnen
508 Österreichisch-Ungarische Monarchie (Geschichte: 1608-1671). werden sollte, und Rudolf II. gab den Böhmen den Majestätsbrief. Nachdem er infolge eines Versuchs, mit Gewalt die frühere Herrschaft wiederzugewinnen, 1611 auch zum Verzicht
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0141, Böhmen (Geschichte: neuere Zeit) Öffnen
Maximilian II. (1564-76), regierte mit religiöser Toleranz. Sein Nachfolger Rudolf I., als deutscher Kaiser Rudolf II. (1576-1611), versuchte zwar die Religionsfreiheit zu beschränken, mußte aber 12. Juni 1609 in dem "böhmischen Majestätsbrief" den
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0133, Dreißigjähriger Krieg (der böhmische, der pfälzische, der niedersächsisch-dänische Krieg) Öffnen
gegen die Protestanten einschritt, die Jesuiten wieder einführte, den Majestätsbrief vernichtete und so den Katholizismus wieder zur ausschließlichen Geltung brachte. Damit war der böhmische Krieg (1618-20) beendigt. Daß sich derselbe zu
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0690, von Friederichs bis Friedland Öffnen
darüber ausgestellten Majestätsbriefs umfaßte das Herzogtum F. neun Städte, (F., Reichenberg, Arnau, Weißwasser, Münchengrätz, Böhmisch-Leipa, Turnau, Gitschin und Aicha) und 57 Schlösser und Dörfer. Als Reichsfürst und Herzog hatte Wallenstein vom
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 1015, von Gegenreiz bis Gegenstrophe Öffnen
Predigern die sofortige Entfernung aus seinem Gebiet befahl. Nun zögerte auch Kaiser Rudolf II. nicht länger mit der Aufhebung der den Utraquisten bisher in Böhmen gewährten Privilegien, die er jedoch 1609 in dem Majestätsbrief denselben von neuem
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0014, Rudolf (Burgund, Österreich) Öffnen
die böhmische Krone niederzulegen, nachdem ihm die böhmischen Stände schon 9. Juli 1609 den Majestätsbrief abgezwungen hatten. R. starb inmitten des abenteuerlichen Plans, mit Hilfe der evangelischen Union seine Kronen wiederzugewinnen, unvermählt 20. Jan. 1612
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0685, von Thurm bis Thymele Öffnen
. wegen seiner Dienstleistungen in einem Feldzug gegen die Türken die Stelle eines Burggrafen von Karlstein in Böhmen. Er war einer der Haupturheber des Majestätsbriefs und wurde von den Ständen zu einem der 30 Defensoren des Glaubens ernannt. Er gab
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0618, von Wiener Rot bis Wier Öffnen
Maximilian wieder übergeben, 1529 und 1683 von den Türken belagert. Am 5. Juli 1609 erlangten hier die evangelischen Stände Österreichs von Kaiser Rudolf II. den Majestätsbrief. Vgl. Böheim, Chronik von W. (neue Ausg., Wien 1863, 2 Bde.); Brunner, W
0% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0019, Geschichte: Deutschland (Reuß - Würtemberg). Oesterreich Öffnen
, s. Hussitenkrieg Kompaktat Mägdekrieg, s. Böhm. M. Majestätsbrief Orphaniten Prager Kompaktaten, s. Kompaktat Boleslaw
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0233, von Böhmische Bäder bis Böhmische Dörfer Öffnen
Dissidentenfrieden 1572 Duldung zugesichert ward. Demselben Zweck diente in Böhmen die Confessio Bohemica (1575), ein Vergleich der Brüder mit den Lutheranern, Reformierten und Calixtinern, auf Grund dessen Kaiser Rudolf II. 1609 den Majestätsbrief ausstellte
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0180, Deutschland und Deutsches Reich (Geschichte 1648-1803) Öffnen
, so hatte auch Rudolf den zuerst ihm treu gebliebenen Böhmen in dem Majestätsbrief (s. d.) von 1609 weitgehende religiöse Zugeständnisse machen müssen. Die Versuche des vom Bischof Khlesl beratenen Matthias (1612-19), diesen Freiheiten zum Trotz den
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0296, von Dietrichswalde bis Dietz Öffnen
des Majestätsbriefs und der Toleranz auf Mahren und schlug durch eigene Kraft den ungar. Rebellen Bocskay aus Mähren hinaus. Ende 1607 zum Präsidenten des Geheimen Rates ernannt, wurde er von Kaiser Rudolf mehrfach als Unter- händler an dessen
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0505, Dreißigjähriger Krieg Öffnen
. den Böhmen in dem "Majestätsbrief" große religiöse Zugeständnisse machen müssen, und diese letztern hatte Matthias bei seinem Regierungsantritt bestätigt. Es hatten damit die böhm. Stände der Herren, Ritter und Städte sowie die Unterthanen
0% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0005, von Rudolf II. (deutscher Kaiser) bis Rudolf (König von Frankreich) Öffnen
beilegten. Darüber zerfielen sie mit dem Kaiser; mit den ungar. und österr. Ständen verbunden, trotzte Matthias seinem Bruder die Regierung von Österreich, Ungarn und Mähren ab (1608). Den treu gebliebenen böhm. Ständen mußte R. 1609 im Majestätsbrief
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0817, von Thüringische Mark bis Thurn und Taxis Öffnen
Rudolf II. das Burggarafentum der Feste Karlstein in Böhmen. Seine Mitwirkung an dem Erlaß des Majestätsbriefs veranlaßte, daß ihn die prot. Stände zu einem der 30 Defensores fidei wählten. Gereizt durch die Bedrängnis, die unter Kaiser Matthias über