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100% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0135, Sachsen (Geschichte des Kurfürstentums bis 1650) Öffnen
. Die Bevölkerung war von 3 Mill. auf die Hälfte vermindert, Wohlstand, Handel, Gewerbe und Bildung auf lange schwer geschädigt, fast vernichtet. Die kursächsischen
99% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0133, Sachsen (Königreich: Finanzen etc.; Geschichte) Öffnen
). Geschichte. Kursachsen bis zur Teilung. Seit
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0870a, Geschichtskarte von Deutschland III Öffnen
. Kulmbach KG. Königsegg (Grafschaft) KÖ. Köln KS. Kursachsen L. Lippe LB. Lüneburg LG. Lauenburg LÜ. Lübeck (Bistum) M. Metz (Bistum) MB. Magdeburg MG. Mecklenburg-Güstrow MS. Mecklenburg-Schwerin MZ. Mainz N. Nassau NI. Niederlande O
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0573, Buchhandel (der deutsche B. seit dem 17. Jahrhundert) Öffnen
, welcher einen erträglichen Rechtszustand für den B. schuf, war Kursachsen. Schon unterm 27. Febr. 1686 erschien hier das "Mandat wider ärgerliche Schriften etc., ingleichen von Censur und denen privilegirten, auch dem Nachdruck derer privilegirten Bücher
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0136, Sachsen (Geschichte des Kurfürstentums bis 1792) Öffnen
sein Sohn Christian II. (1691-94), dann dessen Sohn Moritz Wilhelm (1691-1731), nach dessen kinderlosem Tod Christians I. jüngster Sohn, Heinrich, das Land erbte, das an Kursachsen zurückfiel, als 1738 mit Heinrich die Linie S.-Merseburg erlosch
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0287, von Corporale bis Corpus juris Öffnen
Kursachsen wieder das Direktorium. Als der Kurfürst Friedrich August I. 1697 durch seinen Übertritt zur katholischen Kirche unfähig wurde, die protestantischen Kirchenangelegenheiten ferner zu leiten, übergab er die Direktion 1698 dem Herzog Friedrich II
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0134, Dreißigjähriger Krieg (der schwedisch-deutsche Krieg) Öffnen
achtend, in Kursachsen einrückte, Halle, Merseburg und Naumburg eroberte und Leipzig bedrohte, entschloß sich auch Johann Georg, den schwedischen König um Hilfe anzugehen. Gustav Adolf vereinigte sich mit der kurfürstlichen Armee bei Düben, zog 15. Sept
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0542, von Gothaer bis Goethe Öffnen
Aussterben der Landgrafen kam G. an die Wettiner und fiel bei der Teilung zwischen Friedrich dem Sanftmütigen und dessen Bruder Wilhelm 1440 an letztern, nach Wilhelms Tod 1485 in der Teilung zwischen Ernst und Albert an den erstern (Kursachsen
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0923, von Kohlhernie bis Kohlrausch Öffnen
zur Habhaftwerdung Kohlhases behilflich zu sein. Doch niemand wollte sich dazu verstehen. Da jeder Mord und Brand ihm zugeschoben wurde, so stieg die Furcht vor ihm ins Maßlose, und ganz Kursachsen war in Verzweiflung. Ein Versuch, durch Luther
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0008, von Konkordienbuch bis Konkret Öffnen
der lutherischen Kirche, entstand auf Veranstaltung des Kurfürsten August von Sachsen. Sie sollte die Zerwürfnisse beilegen, welche nach Luthers Tode dadurch entstanden waren, daß namentlich Kursachsen der milden Melanchthonschen Richtung folgte
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0567, Lausitz Öffnen
Wladislaw. Die Verpfändung der Landvogtei in der L. an die Hohenzollern (1448) gab Veranlassung zu einem Streit mit Kursachsen; dieses begnügte sich zwar 1450 mit den Städten Senftenberg und Hoyerswerda, aber auch Brandenburg mußte 1462 gegen Erstattung
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0202, Mansfeld Öffnen
war, wird daher als Stifter der mansfeldisch-querfurtischen Linie aufgeführt (1264). Die Reichsunmittelbarkeit ging im 15. Jahrh. verloren, und die Grafschaft M. wurde Lehen teils von Kursachsen, teils von Magdeburg und Halberstadt. Der erweiterte Besitzstand
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0501, von Merope bis Merseburg Öffnen
einer Kapitulation die Administration des Stifts definitiv an Kursachsen, dem sie auch im Westfälischen Frieden zugesprochen wurde. Christian I., Sohn des Kurfürsten Johann Georg und seit 1650 Administrator des Stifts, erhielt durch testamentarische
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0018, von Naumburg (Hochstift) bis Naumburg (Städte) Öffnen
18 Naumburg (Hochstift) - Naumburg (Städte). (Stuttg. 1880-85) u. a. Seit 1874 lebt N. in Dresden, wo er als Lehrer der Musikgeschichte am Konservatorium wirkt. Naumburg (N.-Zeitz), früher selbständiges, später zu Kursachsen gehöriges Hochstift
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0128, von Plauenscher Grund bis Plautus Öffnen
und 1485 der Ernestinischen Linie zugeteilt. 1547 belehnte Karl V. den Burggrafen Heinrich V., einen Abkömmling der frühern Vögte, mit P.; doch schon sein Sohn Heinrich VII. verkaufte es 1569 für 110,000 Guld. an Kursachsen. Seit 1524 fand die Reformation
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0508, von Quedlinburg bis Queensland Öffnen
. Die Stadt, welche damals der Hansa beitrat, mußte 1477 die Oberhoheit von Kursachsen anerkennen. 1085 fand hier eine Synode statt, auf welcher der Bann über Heinrich IV. erneuert wurde, 1207 eine Zusammenkunft der Könige Philipp und Otto IV., durch welche
1% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0403, von Barbus bis Barcelona (in Spanien) Öffnen
. Die schon im 11. Jahrh. als Vasallen der Abtei Quedlinburg auftretenden, nachmals selbständigen, dann Kursachsens Lehnshoheit unterworfenen und 1497 in den Grafenstand erhobenen edeln Herren von B. starben im Mannsstamme 1659 mit dem Grafen August Ludwig
1% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0528, von Corpuscula bis Corpus juris Öffnen
aller äußerlich wahrnehmbaren Merkmale eines Deliktes erweiterte. vorpus 6ootrina.s (lat.), verschiedene im 16. Jahrh, in den evang. Landeskirchen eingeführte bolische Bücher), wie das 0. Nisnicum oder ?ki- lippicum von 1559 für Kursachsen
1% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0870, von Defenders bis Deffereggenthal Öffnen
., von denen man sich befreien wollte. Dies veran- laßte beständige Klagen des Landes und der Gene- rale. Einen sehr hohen Grad der Ausbildung er- langte die D. in Kursachsen. Dort wurden schon 1613 zwei aus 1592 Rittcrpferden bestehende Re
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0179, Deutschland und Deutsches Reich (Geschichte 1556-1648) Öffnen
und Ausbildung des Jesuitenordens schuf die kath. Kirche sich die Machtmittel, den verlorenen Boden wiederzugewinnen. Die leitende Macht bei den Protestanten, die sich zu jedem Opfer für eine momentane Ruhe bereit zeigte, war Kursachsen, ihm gegenüber
1% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0301, von Ernesti bis Ernestinische Linie Öffnen
Neustädter Kreis von Kursachsen erwarb. Die Söhne Johann Friedrichs des Großmütigen, Johann Friedrich 11. (der Mittlere) und Johann Wilhelm stifteten 1566 durch Teilung die ältern Weimarer und Coburger Linien. Johann Fried- rich 11. starb 1595
1% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0774, von Kryolithglas bis Kryptograph Öffnen
und einige Lehrstücke, wie das von der Allgegenwart des Leibes Christi, zurückwiesen. Sie bildeten anfangs in Kursachsen, besonders an den Universitäten Leipzig und Wittenberg, die herrschende Partei, bis Kurfürst August von Sachsen 1571 von seinen Theologen
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0461, von Magdeburger Börde bis Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn Öffnen
- und Mittelmark, Kursachsen und Anhalt umgrenzten Hauptteile und dem von diesem durch das Anhaltische getrennten Saalkreise und umfaßte etwa 5400 qkm. Seit 1513 wurden die Erzbischöfe, oder, wie sie nach dem Erzbischof Sigismund (gest. 1566) hießen
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0798, von Merseburger Zaubersprüche bis Merw Öffnen
, genannt Sidonius, weichen; nach dessen Tode (1561) aber kam die Administration des Stifts wieder an Kursachsen. Zufolge des Testaments des Kurfürsten Johann Georg I. wurde dessen dritter Sohn, Chri- stian, 1656 der Stifter der herzogt. Linie Sachsen
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0210, von Naumann (Karl Friedr.) bis Naumburg Öffnen
bedeutend, daß es 1028 Stadtrecht erhielt und der Bischofssitz von Zeitz dahin verlegt wurde. Nach dem Tode des letzten kath. Bischofs, Julius Pflug, 1564, kam die Verwaltung des Stifts an Kursachsen, welches stets die Schutzgerechtigkeit über dasselbe
1% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0840, Pädagogik Öffnen
sich anlehnendes Landesschulwesen entstand. Den Anfang hatte schon Melanchthon durch das Visitationsbüchlein für Kursachsen gemacht, das trefflichste Schulgesetz jener Zeit aber war die württemb. Schulordnung von 1559, an die sich Braunschweig 1569
1% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0201, von Staatsforstwissenschaft bis Staatsrat Öffnen
für die vereinigten Niederlande" (1700), der "Preußisch-brandenburgische Staatskalender" (seit 1704), der "Regensburger Komitialkalender" (seit 1720), der "Kursächsische Staatskalender" (seit 1728), der englische "Royal calendar" (seit 1730) etc. Auch
1% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0275, Erfurt Öffnen
ehemaligen Erzbistums E. und Kursachsens, das Fürstentum Eichsfeld und die Reichsstadt Mühlhausen, grenzt im N. an Braunschweig, im S. an die thüring. Fürstentümer, mit den Flüssen Unstrut, Wipper, Helme, Leine und Werra, ist zum Teil sehr fruchtbar, zum
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0297, Albrecht (Braunschweig, Mecklenburg) Öffnen
Moritz zu Hilfe, geriet aber 2. März 1547 bei Rochlitz in kursächsische Gefangenschaft, aus der ihn schon im Mai die Schlacht bei Mühlberg befreite. Jetzt half er den besiegten Feinden sowie seinen eignen Landen das Interim aufdringen, belagerte unter
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0416, von Altenburg bis Altensteig Öffnen
. erneute Kaiser Ludwig 1329 die Verpfändung, und somit ging A. seiner Reichsfreiheit verlustig und blieb bei Meißen. Durch die Hussiten wurde A. 1430 niedergebrannt. Im J. 1445 kam es an Kursachsen. Die Reformation wurde ohne Schwierigkeit in A
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0588, Anhalt (Geschichte) Öffnen
Finanzwirtschaft, Soldatenspielerei und Jagdleidenschaft hatten die Schulden des Landes auf 2 Mill. Thlr. gesteigert, was zur Folge hatte, daß unter Vermittelung Kursachsens die Finanzverwaltung der Hauptsache nach unter ständische Leitung gestellt ward
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0855, Arnim Öffnen
855 Arnim. nach Stockholm gebracht. Von dort floh A. im November 1638, hielt sich einige Zeit verborgen und trat dann als Generalleutnant von neuem zugleich in kaiserliche und kursächsische Dienste. Mit der Bildung eines neuen Heers
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0962, von Aster bis Asteriskos Öffnen
Zentrum. Aster, 1) Ernst Ludwig von, preuß. General, geb. 5. Okt. 1778 zu Dresden als Sohn eines kursächsischen Ingenieurgenerals, stand seit 1794 im sächsischen Ingenieurkorps, wurde 1800 Leutnant, machte 1806 den Feldzug gegen die Franzosen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0093, August (Oldenburg, Preußen) Öffnen
im kursächsischen Thüringen und die Stadt Weißenfels sowie auch die vier im Prager Frieden vom Erzstift abgerissenen Ämter Burg, Querfurt, Jüterbogk und Dahme als besonderes Fürstentum und stiftete die Nebenlinie Sachsen-Weißenfels, die 1746 ausstarb
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0094, August (Sachsen) Öffnen
in Kursachsen zur Herrschaft gelangte. Trefflich verstand sich A. auf die Benutzung der Verhältnisse, um auch mit unlautern Mitteln seine landeshoheitlichen Rechte und sein Besitztum zu vermehren. Die Vormundschaft über die Söhne Johann Wilhelms
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0318, von Banff bis Bangela Öffnen
318 Banff - Bangela. Tode des Königs zum Feldmarschall der Krone Schweden und des niedersächsischen Kreises ernannt, sammelte er 1634 ein Korps von 16,000 Mann, stieß in Böhmen zu dem kursächsischen Heer und rückte vor Prag, mußte sich aber
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0361, von Barbieri bis Barcelona Öffnen
. an Sachsen-Weißenfels, von dem es 1746 durch Erbschaft an Kursachsen kam. 1807 wurde B. dem Elbdepartement des Königreichs Westfalen, 1813 der preußischen Monarchie einverleibt. Barcane, s. v. w. Barcone. Barcellona (B.-Pozzo di Gotto, spr
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0694, von Benjamin ben Jona bis Benkendorf Öffnen
.). Aus ihnen entlehnte Kotzebue 1791 sein Drama "Die Verschwörung in Kamtschatka". Benkendorf, 1) Ludwig Ernst von, sächs. Reitergeneral, geb. 5. Juni 1711 zu Ansbach, wo sein Vater Hofmarschall war, studierte die Rechte, trat 1733 in kursächsische
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0740, Bergrecht (Geschichtliches) Öffnen
I. (1548) eröffnet. Aus beiden ging die kursächsische Bergordnung des Kurfürsten Christian (1589) hervor, in welcher sich bereits das deutsche B. in derjenigen Gestalt entwickelt findet, welche dasselbe bis in die Mitte des gegenwärtigen Jahrhunderts
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0845, Beust Öffnen
auftraten. Beust, 1) Joachim von, berühmter Gelehrter, geb. 1522 zu Möckern aus einer der Mark Brandenburg angehörigen Adelsfamilie, ward 1550 kursächsischer Rat, 1551 Professor zu Wittenberg, 1580 Konsistorialrat in Dresden, nahm 1592 an
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0979, von Bischoffwerder bis Bischofsheim Öffnen
, nach dem Frieden Kammerherr am kursächsischen Hof und Stallmeister des Herzogs Karl von Kurland, trat 1778 wieder in preußische Dienste und kam in die Umgebung des Prinzen von Preußen, spätern Königs Friedrich Wilhelm II., dessen unbedingtes
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0121, von Bodmin bis Boedromios Öffnen
Tokay in die Theiß. Das Sumpfland zwischen dieser und dem untern B. heißt Bodrogköz. Bodt, Jean de, Architekt, geb. 1670 zu Paris, stand seit 1700 in preußischen, seit 1728 in kursächsischen Diensten und starb 1745 als Generalfeldzeugmeister
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0508, Brühl Öffnen
. Husarentempel auf dem Kleinen Anninger und der durch Wege zugänglich gemachte Hohe Anninger mit zwei Aussichtstürmen. Durch die B. führt eine Straße von Mödling über Gaaden nach Heiligenkreuz (s. d.). Brühl, 1) Heinrich, Graf von, kursächsischer
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0519, Brunnen (artesische Brunnen) Öffnen
. In England, welches gegenwärtig sehr viele artesische B. besitzt, kamen sie erst gegen Ende des 18. Jahrh. in Gebrauch. In Deutschland wurden sie schon 1724 vom kursächsischen Bergkommissar Leupold empfohlen, doch vornehmlich zur Erbohrung von Solquellen
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0629, von Bulwer bis Bund Öffnen
Weißenfels, wo sein Vater kursächsischer Kanzler war, studierte, in Schulpforta und Ansbach vorgebildet, zu Leipzig Jurisprudenz, ward 1716 Assessor des Oberhofgerichts, dann in rascher Folge Wirklicher Hof- und Justizrat zu Dresden, Referendar
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0654, von Burg bis Bürgel Öffnen
654 Burg - Bürgel. scheinlich wendischen Ursprungs, gehörte schon zu Anfang des 13. Jahrh. zum Erzbistum Magdeburg, kam 1635 durch den Prager Frieden an Kursachsen und von diesem 1687 an Brandenburg. Die Tuchmanufaktur blühte in B. bereits im 12
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0823, von Carpentum bis Carr Öffnen
in Leipzig, 1653 kursächsischer Geheimrat in Dresden, von wo er jedoch später wieder nach Leipzig zurückkehrte; starb 30. Aug. 1666. C. hat (nach dem "Thesaurus rer. publ.", IV, 816) 20,000 Todesurteile gefällt, meist in Hexenprozessen. Dabei konnte
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0955, von Charpie bis Charta Öffnen
erworben und förderte die geognostische Untersuchung des Landes unter der Leitung der Bergakademie. Er schrieb: "Mineralogische Geographie der kursächsischen Lande" (Leipz. 1778); "Beobachtungen über die Lagerstätten der Erze, hauptsächlich aus den
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0087, von Christfest bis Christian Öffnen
wissenschaftliche Bildung, bereiste die Türkei, die nordischen Staaten, Frankreich und Italien, lebte dann längere Zeit am kursächsischen Hof und kommandierte 1591 als französischer Generalleutnant ein Korps von 16,000 Mann, welches deutsche Fürsten dem
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0322, von Coyzevox bis Cracow Öffnen
der vertraute Rat des Kurfürsten August und wiederholt Gesandter auf Reichstagen. Mit Melanchthon war C. eng befreundet. 1565 zum Kammerrat ernannt, hat C. besonders an der kursächsischen Konstitutionengesetzgebung hervorragenden Anteil genommen. Im J. 1574
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0332, von Crelinger bis Crema Öffnen
die sächsische Regierung bestritt die Kompetenz des Reichsgerichts, sie erreichte ein kaiserliches Reskript vom 2. Mai 1601, durch welches der Prozeß den kursächsischen Gerichten überwiesen wurde, und trug unter dem Vorwand, nicht Kläger und Richter
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0608, von Declaration of Rights bis Dedemsvaart Öffnen
. 1713 als gekrönter Poet, kursächsischer Steuerkassierer und Kammermusikus in Dresden, war Mitbegründer des Elbschwanenordens ("Concord") und machte sich besonders durch sein Schäferspiel "Filareto" (Dresd. 1665) und seine geistlichen Opern
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0646, von Delisle bis Delitzsch Öffnen
letztern (1738) fiel D. an Kursachsen und wurde 1815 preußisch. D. ist Geburtsort des Physikers Ehrenberg (1796) und des Nationalökonomen Schulze-Delitzsch (1808). Vgl. Lehmann, Chronik der Stadt D. (1852). Delitzsch, Franz, Theolog, besonders
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0865, Deutschland (Geschichte 1525-1529. Reformationszeit, Karl V.) Öffnen
war es dem Heer des Schwäbischen Bundes möglich, in Süddeutschland die Empörung zu unterdrücken, während die mitteldeutschen Fürsten unter Führung Kursachsens die Scharen des schwärmerischen Fanatikers Thomas Münzer bei Frankenhausen vernichteten (1525
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0867, Deutschland (Geschichte 1546-1555. Reformationszeit, Karl V.) Öffnen
in Kursachsen einfiel und den Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen und Philipp von Hessen zum Schutz ihrer Lande ihre Truppen nach Norden zu führen nötigte. Nun war Süddeutschland der Übermacht des Kaisers preisgegeben und wurde noch 1546 ohne Mühe
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0871, Deutschland (Geschichte 1635-1648. Dreißigjähriger Krieg) Öffnen
Verzicht auf das Restitutionsedikt im Prager Frieden (30. Mai 1635) Kursachsen für sich gewann und so die Protestanten zu spalten suchte. Dies erreichte er auch, indem viele bedeutende Reichsfürsten, wie Brandenburg, dem Separatfrieden beitraten; aber
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0872, Deutschland (Geschichte 1648-1660. Ferdinand III., Leopold I.) Öffnen
in Süddeutschland. Am Rhein war Kurpfalz wiederhergestellt und mit der neugeschaffenen achten Kur belehnt worden. In Mitteldeutschland lag das durch die Lausitz vergrößerte Kursachsen, im Norden besaß das Haus Braunschweig-Lüneburg einen ansehnlichen
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0135, Dreißigjähriger Krieg (der französisch-schwedische Krieg) Öffnen
und der Schweden, während eine Reihe protestantischer Fürsten und Städte Frieden mit dem Kaiser geschlossen hatten. In Norddeutschland und Sachsen bekriegte ein schwedisches Heer die Kaiserlichen: der schwedische General Banér verheerte Kursachsen
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0331, von Egger bis Eggers Öffnen
Schweden zurück und nahm am Kriege gegen Rußland als Generalquartiermeister teil. Seit 1744 wieder im kursächsischen Heer angestellt machte er den zweiten Schlesischen Krieg mit und wohnte 1747 als Volontär der Belagerung von Bergen op Zoom
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0484, von Eisernes Thor bis Eisfeld Öffnen
. kam 1227 durch Heirat an die Grafen von Henneberg, ward 1323 zur Stadt erhoben, fiel dann an die Landgrafen von Thüringen und 1420 an Kursachsen. Die früher hier durchführende Hauptstraße aus Franken nach Thüringen sowie der vom 13. bis 15. Jahrh
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0485, von Eisfjord bis Eisleben Öffnen
der Eislebensche Tauschrezeß zwischen Kursachsen und dem Erzstift Magdeburg abgeschlossen. Nach dem Aussterben der Grafen von Mansfeld 1780 kam E. an Sachsen und 1815 an Preußen. Vgl. Größler, Urkundliche Geschichte Eisleben ^[Abb.: Wappen
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0688, von Eosin bis Eozoon Öffnen
688 Eosin - Eozoon. Verschwendung den berühmten Merianschen Verlag ruiniert hatte, trat er in kursächsische Dienste und starb 1729 als Generalleutnant in Dresden. Eosin, Farbstoff, s. Fluorescein. Eostre, Göttin, s. Ostara. Eötvös
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0234, Fichte (Johann Gottlieb) Öffnen
über den Fichteschen und Forbergschen Atheismus", infolge dessen die kursächsische Regierung zu Dresden die Konfiskation jener beiden Aufsätze verfügte, das "Philosophische Journal" verbot und ein Requisitionsschreiben an den weimarischen Hof sendete
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0286, von Finsterberg bis Fiorelli Öffnen
, Zigarrenfabriken, bedeutende Braunkohlenlager (mit zahlreichen Gruben) und (1885) 7566 evang. Einwohner. Die Stadt, zuerst 1288 erwähnt, gehörte seit 1635 zu Kursachsen und kam 1815 an Preußen. Finstingen (franz. Fénétrange), Stadt und Kantonshauptort
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0333, von Flachs, neuseeländischer bis Flagellanten Öffnen
Amtsgenossen (Musäus, Wigand u. a.) den philippistischen oder kursächsischen Synergismus (s. d.). Auf seine Rechnung kommt namentlich das sogen. Konfutationsbuch ("Solida confutatio et condemnatio praecipuarum corruptelarum, sectarum etc.", 1559
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0369, von Flensburg bis Fleuron Öffnen
369 Flensburg - Fleuron. England, Frankreich, Holland, Deutschland, ward unter August dem Starken 1702 Oberstleutnant, später polnischer Kammerherr und kursächsischer Oberforst- und Wildmeister und starb nach 1726. Er schrieb: "Der vollkommene
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0504, von Frankfurter Attentat bis Frankfurter Schwarz Öffnen
, welche auf dem Frankfurter Reichstag im März 1558 zwischen Kurpfalz, Kursachsen, Kurbrandenburg, Hessen, Pfalz-Zweibrücken und Württemberg abgeschlossen ward, worin die Beteiligten erklärten, an der Augsburgischen Konfession festhalten zu wollen, und den
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0698, Friedrich (Brandenburg) Öffnen
der Macht seines Hauses, dem er Kursachsen und Polen erwerben wollte, gerichteten Pläne; wegen der Verleihung des erstern an Friedrich von Meißen entzweite er sich ernstlich mit Siegmund. Nach dessen Tod bewarb er sich 1438 um die Kaiserkrone, wurde
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0709, Friedrich (Pfalz) Öffnen
Anfechtungen zu bestehen: sein Glaubensmut und seine Energie überwanden damals die Gegner. Aber der Zwiespalt und Gegensatz der beiden protestantischen Richtungen, die vornehmlich durch Kursachsen und Kurpfalz repräsentiert wurden, that der allgemeinen
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0593, von Gradierwage bis Gradmessungen Öffnen
Mutterstuten und drei Jahrgänge Fohlen. Das ursprünglich kursächsische Gestüt wurde hier 1722 errichtet und ging 1815 an Preußen über. Mit den zugehörigen Vorwerken Döhlen, Neu-Bleesern und Repitz nimmt G. ein Areal von 1295 Hektar ein. In G. starb 14. Juni
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0898, von Guber bis Gude Öffnen
. von den Schweden besetzt, 1645 von ihnen vergeblich angegriffen. Seit 1635 infolge des Prager Separatfriedens zu Kursachsen gehörend, fiel die Stadt mit der ganzen Niederlausitz 1815 an Preußen. ^[Abb.: Wappen von Guben.] Guber, der größte
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0961, Gymnasium (neuere Entwickelung; die preußischen Lehrpläne) Öffnen
hindurch die Sache des Gymnasiums amtlich entwickelt und zu ihrer heutigen Lage gestaltet hat. Noch bis über die Mitte des vorigen Jahrhunderts hatte im höhern Schulwesen Kursachsen nebst den sächsischen Herzogtümern die Führung in Nord
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0135, Hannover (Geschichte: 1719-1803) Öffnen
die meisten derselben, unter ihnen auch Georg III., in dem von Friedrich d. Gr. gegründeten Fürstenbund (s. d.) 1785 zusammen, dessen Statuten von Preußen, H. und Kursachsen noch zwei nur für diese drei Kontrahenten verbindliche geheime Separatartikel
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0182, von Hartenstein bis Hartguß Öffnen
Teil der Grafschaft H. von Kursachsen angekauft wurde. Seit 1701 ist es der Hauptort einer Linie der jetzigen Fürsten von Schönburg (s. d.). 1 km südlich Dorf Stein, Station der Zwickau-Schwarzenberger Bahn. Hartenstein, Gustav, philosoph
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0202, von Hasenpfötchen bis Haslinger Öffnen
in Venedig, ward 1585 Organist des Grafen Oktavian II. von Fugger zu Augsburg, 1600 Hofmusikus bei Kaiser Rudolf II. in Prag, welcher ihn in den Adelstand erhob, 1608 kursächsischer Hofmusikus in Dresden; starb 5. Juni 1612 auf einer Reise in Frankfurt
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0361, von Hellenisten bis Hellgatt Öffnen
), ein Roman, welcher die bürgerlichen Wirren Hamburgs im 17. Jahrh. zum Gegenstand hat, und "Primadonna, Roman aus der kursächsischen Vergangenheit" (Berl. 1871, 2 Bde.). Nach seinem Tod erschienen "Nachgelassene Erzählungen" (hrsg. von Laube, Brem
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0604, von Hoeksche Waard bis Hof (Lichterscheinung) Öffnen
Superintendent zu Plauen und 1612 kursächsischer Oberhofprediger in Dresden, wo er, ein ebenso strenger Lutheraner wie Gegner der Reformierten, seinen Einfluß auf den Kurfürsten Johann Georg I. dazu benutzte, diesen im Dreißigjährigen Krieg
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0750, von Hubengericht bis Huber Öffnen
Einrücken der Franzosen als kursächsischer Resident dort, worauf er nach achtmonatlichem Aufenthalt in Frankfurt a. M. nach Dresden zurückkehrte. In Mainz war er mit Forster und dessen geistreicher Frau Therese in ein inniges Verhältnis getreten; als dann
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0808, Hungersnot Öffnen
Hungersnöte eine sehr häufige Erscheinung, und selbst im 18. Jahrh. traten sie noch in der größten Ausdehnung auf; so starben z. B. 1772 in Kursachsen 150,000 Menschen aus Mangel an Nahrung. 1817 trat in Deutschland die letzte Mißernte ein, welche
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0895, von Illyrische Litteratur bis Ilmenau Öffnen
und Elektrizität Anwendung. 1886 wurde I. von 1760 Sommergästen besucht. Früher den Grafen von Käfernburg gehörig, dann 1343-1583 ein Teil der Grafschaft Henneberg, kam I. 1631 in den Besitz Kursachsens und später Weimars. Noch jetzt führt I. den Titel
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0422, von Kamelopard bis Kameralwissenschaft Öffnen
Kursachsen. Durch die Brände 1706 und 1842 wurde die Stadt fast ganz in Asche gelegt. Vgl. Bönisch, Topographie der Stadt K. (Kam. 1824-25); "Urkundenbuch der Städte K. und Löbau" (im "Codex diplom. Saxoniae regiae", Bd. 7, Leipz. 1883). - 2
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0609, von Katechese bis Katechismus Öffnen
Theologen, besonders Johann Brenz, Katechismen geschrieben hatten, hat Luther von der großen in Kursachsen gehaltenen Kirchenvisitation Veranlassung genommen, 1529 seine beiden Katechismen, den sogen. größern und
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0037, von Konstatieren bis Konstitution Öffnen
. die dem "Corpus juris civilis" beigefügten Konstitutionen Friedrichs II.) und der Landesherren vor, unter welch letztern die sogen. kursächsischen Konstitutionen von 1572 (vgl. Schletter, Die Konstitutionen Kurfürst Augusts von Sachsen, Leipz. 1857
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0185, Kreis Öffnen
in Deutschland war diejenige, welche unter Kaiser Maximilian I. behufs Erhaltung des Landfriedens und zu militärischen Zwecken stattfand. Die damaligen zehn Kreise waren: der bayrische, burgundische, fränkische, kurrheinische, ober- oder kursächsische
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0350, von Kurs (im Seewesen) bis Kursk Öffnen
"Allgemeinen deutschen Litteraturkalender" (das. 1882 ff.) und seit 1886 das "Richard Wagner-Jahrbuch" heraus. Kurschwerter, die kreuzweise übereinander liegenden Schwerter, welche Kursachsen als Zeichen des Erzmarschallamtes im Wappen führte
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0555, von Lauenburg bis Lauenburg Öffnen
, konnte aber die Festung nicht einnehmen. Kursachsens Ansprüche wurden von Braunschweig für 1 Mill. Thlr. abgekauft und 1702 Georg Wilhelm von Ritter- und Landschaft als Herr von L. anerkannt. Doch erst 1728 erfolgte die kaiserliche Belehnung. 1803
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0632, Lehnswesen (Quellen und wesentliche Grundsätze des Lehnrechts) Öffnen
. B. das kursächsische Lehnsmandat von 1764, das altenburgische Lehnsedikt von 1795, das badische Edikt vom 12. Aug. 1807, das bayrische Lehnsedikt von 1808 und die Ablösungsgesetze der Neuzeit. [Wesentliche Grundsätze des Lehnrechts.] Zu jedem
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 1024, Luther (der Reformator; letzte Jahre, Familie, Werke) Öffnen
von Preußen, gest. 28. Okt. 1575 in Königsberg; Martin , geb. 7. Nov. 1531, Theolog, gest. 3. Mai 1565; Paul , geb. 28. Jan. 1533, kursächsischer Leibarzt, gest. 8. März 1593 in Leipzig, Stammhalter der Familie
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0058, Magdeburg (Herzogtum, Burggrafschaft, Stadt) Öffnen
Kursachsen einen großen Teil der Grafschaft Mansfeld abtrat, wogegen das Kurhaus Sachsen auf das Burggrafentum verzichtete, aber sich und seinen Nachkommen den Titel und das Wappen desselben nebst den vier oben genannten Ämtern vorbehielt. Magdeburg
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0205, von Mantellied bis Manteuffel Öffnen
von Christoph Friedrich v. Mühlendorf (geb. 1727, gest. 1803) ab, der von Ernst Christoph v. M. (geb. 1676, gest. 1749), kursächsischem Minister und Gesandten in Berlin, seit 1709 Freiherr, seit 1719 Graf, adoptiert wurde und 1742 den Namen M
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0436, von Meißen bis Meißner Öffnen
Wurzen zurück und verzichtete 1581 völlig auf das Bistum. Der Administrator des Stifts wurde fortan stets aus dem kursächsischen Haus gewählt. Diesem verlieh 1666 das Domkapitel ein erbliches Recht an der Administration, was der Einverleibung
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0460, von Menagieren bis Mencke Öffnen
der Geschichte, 1708 kursächsischer Historiograph und starb 1. April 1732. Er machte sich durch Herausgabe der "Scriptores rerum germanicarum praecipue saxonicarum" (Leipz. 1728-30, 3 Bde.) und die satirischen "Orationes duae de charlataneria
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0550, Metternich Öffnen
er kaiserlicher Gesandter am kursächsischen Hof in Dresden und im Winter 1803 zu Berlin, wo er 3. Nov. 1805 während des dritten Koalitionskriegs gegen Frankreich den Allianzvertrag zwischen Österreich, Preußen und Rußland unterschrieb. Seit 1806 Gesandter
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0886, von Muñoz bis Münster Öffnen
886 Muñoz - Münster. Freilassung 1713 legte er Karlshafen an, trat 1716 als Oberst in kursächsische, dann 1721 als Ingenieurgeneral in russische Dienste, in denen er zunächst den Bau des Ladogakanals, des Hafens von Kronstadt
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0166, von Niemcewicz bis Niemen Öffnen
Kursachsen. In der Nähe Fundort vorhistorischer Altertümer und römischer Münzen. Niemen (spr. njämen), einer der bedeutendern Flüsse des westlichen Rußland und der bedeutendste Ostpreußens, entspringt im Wald von Kopislow, südlich von Minsk, und wird bei
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0219, von Nordfjord bis Nordische Geschiebe Öffnen
gehörte ursprünglich den Grafen von Hohnstein und kam nach deren Aussterben an Kursachsen. Brandenburg erwarb sie 1703 nebst dem Schultheißenamt durch Kauf, überließ beide jedoch 1715 an die Stadt. 1522 nahm diese die Reformation an und trat zum
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0260, von Nostitz-Wallwitz bis Notabeln Öffnen
und Landesältester der Oberlausitz, wurde 1806 Präsident des kursächsischen Oberkonsistoriums und 1809 königlich sächsischer Konferenzminister, schied 1831 aus dem Staatsdienst und starb 15. Okt. 1836 auf seinem Gut Oppach in der Lausitz. Als Dichter
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0302, von Oberriexingen bis Obertribunal Öffnen
, in Süddeutschland s. v. w. Rahm. Obersachsen (obersächsischer Kreis), einer der zehn Kreise des ehemaligen Deutschen Reichs, der erst 1512 errichtet wurde, umfaßte folgende Lande: Kursachsen, Kurbrandenburg, Anhalt, Thüringen mit dem Eichsfeld und Pommern, bis zu
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0777, von Patina bis Patna Öffnen
Zurücknahme des Urteils abgeschlagen worden war, als Geheimrat in kursächsische Dienste. Friedrich Augusts Plan, in Verbindung mit Rußland und Dänemark Schweden zu bekriegen und Livland wieder für Polen zu gewinnen, bot P. einen willkommenen Anlaß zur
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0857, von Permutationsrezeß bis Pernice Öffnen
857 Permutationsrezeß - Pernice. Permutationsrezeß (lat.), Vertrag, vermöge dessen eine Staatsregierung an eine andre ein Land, ein Recht etc. gegen ein andres vertauscht; so der Halberstädter P. 1573 zwischen Kursachsen und Mansfeld. Pernaken