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100% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0538, Goten (Westgoten) Öffnen
538 Goten (Westgoten). in Spanien fort, und zum Lohn erhielten die Westgoten die Provinz Aquitanien 419 als Wohnsitz eingeräumt, wo sie sich an ein geordnetes Staatsleben, Ackerbau, Gewerbe und Künste gewöhnten, ohne ihr Volkstum aufzugeben
99% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0537, Goten (Westgoten) Öffnen
537 Goten (Westgoten). eine Vorstellung, welche selbst in die gotischen Geschichtsbücher eingedrungen ist und bis in unsre Zeit namhafte Vertreter gefunden hat. Die angrenzenden Völker germanischen und sarmatischen Ursprungs bald
70% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0669, von Westgermanisch bis Westholsteinische Eisenbahn Öffnen
Sprachen. Westghāt, Gebirge in Ostindien, s. Ghat. Westgoten, der Teil des großen german. Stammes der Goten (s. d.), der 382 n. Chr. nach wechselvollem Kampfe mit den Römern in deren Dienste trat. Sie wurden teils in kleinern Abteilungen
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0539, Goten (Ostgoten) Öffnen
539 Goten (Ostgoten). den Westgoten im allgemeinen ziemlich erträglich gewesen zu sein scheint. Was die Kriegsverfassung anlangt, so waren alle waffenfähigen Westgoten zum Kriegsdienst verpflichtet. Sie waren in Heeresmassen eingeteilt, an deren
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0993, von Athanarich bis Athaumasie Öffnen
die Schamröte auszudrücken. Athanarich, Stammfürst der Westgoten aus dem Haus der Balten zur Zeit der Völkerwanderung, stand anfangs unter des Ostgotenkönigs Hermanrich Oberhoheit, zog sich vor den Hunnen mit dem heidnischen Teil seines Volks
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0960, Rom und Römisches Reich (unter den Kaisern) Öffnen
. Währenddessen hatte im Osten Valens den Gegenkaiser Prokopius 366 besiegt und mit Persern und Goten Krieg geführt. Gegen die vor den Hunnen auf röm. Gebiet geflüchteten Westgoten fi el er in der Unglücksschlacht bei Adrianopel 9. Aug. 378
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0093, Spanien (Litteratur zur Geographie und Statistik. Geschichte 478-1506) Öffnen
in 60 Blatt, Madrid); die geolog. Specialkarte Mapa geológico de España in 1:400 000 ist vollendet (64 Blatt, Madr. 1889-93), ebenso eine Verkleinerung derselben in 1:1½ Mill. (ebd. 1894). Geschichte. Unter den Römern, Westgoten und Mauren, über
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0965, von Cart. bis Cartagena (in Spanien) Öffnen
kolonisiert. Von den Vandalen 425 n. Chr. erobert und verwüstet, dann im Besitz der Westgoten, der Byzantiner (534–624). dann abermals der Westgoten (624–711), von den Saracenen 711 zerstört, erhob sich die Stadt erst unter Philipp Ⅱ. wieder zu früherm Glanze
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0705, von Honorarprofessor bis Honorius Öffnen
ohne glücklichen Erfolg aufrecht erhalten. So wurde durch ihn 396 ein Einfall der Westgoten unter Alarich in Griechenland und 403 ein Einfall derselben in Italien zurückgeschlagen, und ein Heer von Vandalen, Sueven, Alanen und Burgundionen, welches sich
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0949, Römisches Reich (Geschichte bis 475 n. Chr.) Öffnen
der großen Völkerwanderung), verlangten 376 die Westgoten vom Kaiser Valens friedliche Aufnahme in das Reich, griffen dann, von den kaiserlichen Beamten auf alle Art gereizt, zu den Waffen, schlugen 378 in der blutigen Schlacht bei Adrianopel den
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0076, Spanien (geographisch-statistische Litteratur; Geschichte) Öffnen
de España (1:200,000), als offizielle Karte; geologische Übersichtskarten lieferte F. de Botella (1:1,000,000, 1875, und 1:2,000,000, 1880). Geschichte. [Die Zeit der Römer und Westgoten.] Die Ureinwohner der Pyrenäischen Halbinsel waren die Iberer
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0037, von Valencia bis Valentin Öffnen
und eines Handelsgerichts sowie eines deutschen Konsuls. - V. ward 138 v. Chr. von D. Brutus im Gebiet der Edetaner angelegt und mit hierher verpflanzten Lusitanern bevölkert. Zu Ende des 5. Jahrh. n. Chr. kam es an die Westgoten, nach dem Fall des westgotischen Reichs
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0704, von Antipodeninsel bis Antiquariatsbuchhandel Öffnen
, westgotische, Name eines nur in Bruchstücken erhaltenen, sehr alten westgot. Gesetzbuchs, welches F. H. Knust 1839 in einem Pariser Codex rescriptus entdeckte. Bluhme gab die Reste u. d. T. "Die westgotische A. oder das Gesetzbuch Reccared des Ersten
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0276, von Alarm bis Alaska Öffnen
276 Alarm - Alaska. nach bestatteten ihn die Goten im Bette des Flusses Busento. Sein Nachfolger als König der Westgoten war sein Schwager Athaulf. Vgl. Simonis, Versuch einer Geschichte des A. (Götting. 1858); Eicken, Der Kampf der Westgoten
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0493, Frankenreich (5.-6. Jahrhundert) Öffnen
als ihr Bundesgenosse gegen Westgoten und Sachsen; zur katholischen Kirche stand er bereits in freundlichem Verhältnis. In der Zeit nach den Eroberungen Chlodios, aber wahrscheinlich noch vor dem Tod Childerichs ist der älteste Text der Lex Salica (s. Salisches
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0560, von Goethe-Gesellschaft bis Gotische Sprache Öffnen
Völkernamen sind in ihrer Form ursprünglich verschieden; in gotischer Sprache würde die skandinavische Völkerschaft Gautôs heißen, während Gutans der Name der Goten war. Die Spaltung des großen Gotenstammes in mehrere Völkerschaften (Ost- und Westgoten
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0707, von Leopold bis Leovigild Öffnen
, Thessalien zu verlassen, und mußte, deshalb angeklagt, nach Tegea flüchten, wo er 466 starb. Leovigild (Löwenheld), König der Westgoten 569-586, ward nach Athanagilds Tod (567) nach zweijährigem Wahlstreit zum König erwählt und vermählte sich
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0424, von Sueven bis Suezkanal Öffnen
westgotischen König Theoderich II. Sieg und Leben, und sein Nachfolger Remismund wurde von Eurich zur Anerkennung der Oberhoheit der Westgoten gezwungen. König Theodemir trat vom Arianismus zum Katholizismus über. 585 ward das suevische Reich dem
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0261, von Völkerschaft bis Völkerwanderung Öffnen
Tiefebene festsetzten. Die Westgoten traten auf römisches Gebiet über; durch den Sieg über Valens bei Adrianopel (378) sicherten sie sich den Besitz von Mösien und Thrakien. Alarich führte sie, nachdem er 396 Griechenland verwüstet hatte, schon 400
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0268, von Volkslos bis Volksrecht Öffnen
der Lex romana oder den Leges Romanorum, als dem Rechte der unter diesen germanischen Stämmen nach eignen Gesetzen fortlebenden Römer, und den für dieses veranstalteten besondern Rechtssammlungen, nämlich der für die Römer im westgotischen Reich bestimmten
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0498, von Gallien (Johanna) bis Gallienus Öffnen
sich von Rheinhessen seit 413 und 443 weiter bis zur Rhône und Durance aus und gründeten dort das Burgundische Reich. (S. Burgund .) Auch den Westgoten, welche auf ihrem Zuge von Italien nach Spanien 413 das südliche G. verheerten, wurde 418–419
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0764, von Theodora (byzantinische Kaiserin, Gemahlin des Theophilos) bis Theodorich Öffnen
Hermann , Pseudonym des Schriftstellers T. H. Pantenius (s. d.). Theodorich I. , westgot. König (419–451), der eigentliche Gründer des Tolosanischen Reichs, erkannte zunächst die durch den Vertrag seines Vorgängers über die Ansiedelung
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0138, von Aërostatische Presse bis Aëtosaurus ferratus Öffnen
Feldzügen (435, 436 und 437), unterdrückte in denselben Jahren den immer von neuem ausbrechenden Aufstand der gallischen Bauern (Bagaudae) und stellte hier das Ansehen des Reichs her, wehrte mit Erfolg den Einfällen der Westgoten und schlug (445) den
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0274, von Alameda bis Alanus ab Insulis Öffnen
Germanen, ein dritter vereinigte sich mit den Westgoten und focht mit ihnen bei Adrianopel 378 gegen Kaiser Valens; der größte Teil des Volks schloß sich dem Zug der Hunnen an. A. nahmen 405 an Radegais' Einfall in Italien teil, gingen nach dessen
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0275, von Alapajewsk bis Alarich Öffnen
behauptet und teils als Lehrer, teils als Komponist für sein Instrument, namentlich aber durch seine geniale Interpretation der klassischen deutschen Kammermusik die Kunst wesentlich gefördert. Alărich, 1) A. I., König der Westgoten aus dem
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0544, von Anczyc bis Andalusit Öffnen
(Lucanus, Seneca, Trajanus). Zu Anfang des 5. Jahrh. n. Chr. eroberten die in der Völkerwanderung aus Galicien und Asturien eindringenden Alanen und Vandalen A. beinahe ohne Widerstand und nannten es Vandalitia. Ihnen folgten 412 die Westgoten, die nach
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0414, von Breve bis Brewer Öffnen
. unter Beiziehung römischer Rechtsgelehrten (506) für die im westgotischen Reich lebenden Römer veranstaltete, und zwar deshalb, weil damals, im Gegensatz zu dem heutigen Territorialitätsprinzip, jeder nach dem Recht seines Stammes gerichtet werden mußte
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0802, von Carcano-Gewehr bis Cardamine Öffnen
es Bischofsitz. Später als das übrige Gallien fiel C. in die Gewalt der Westgoten, welche um 440 die Befestigung der Stadt begannen. Bei C. schlug König Reccared 589 die Franken; die Goten hielten sich im Besitz der Stadt, bis 724 die Sarazenen
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0045, von Chloanthit bis Chlopicki Öffnen
das Versprechen eines jährlichen Tributs Frieden. Angeblich aus Glaubenseifer, in der That aber aus Eroberungssucht zog C. 507 gegen die arianischen Westgoten unter Alarich, schlug sie bei Voullon unweit Poitiers und drang bis Bordeaux vor, während
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0683, von Fricke bis Fridigern Öffnen
(Fritigern), Stammfürst der Westgoten aus dem Geschlecht der Balthen, trat zum arianischen Christentum über und unterwarf sich der Herrschaft Hermanrichs, ging aber 376 nach dem Einbruch der Hunnen mit dem größern Teil der Westgoten über die Donau
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0831, von Gaîté, Théâtre de la bis Gala Öffnen
Justinian von den Rechtsgelehrten Tribonianus, Theophilus und Dorotheus verfassen ließ. Der westgotische König Alarich aber nahm in sein Breviarium einen Auszug daraus in zwei Büchern (den sogen. westgotischen, epitomierten G.) auf, und dieser
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0809, von Hungerstein bis Hunnen Öffnen
der wilden Völker, ließ aber schließlich den Mut sinken und gab sich selbst den Tod (373). Sein Sohn Hunimund unterwarf sich mit einem Teil seines Volkes, ein andrer bewahrte unter Winithar eine gewisse Selbständigkeit. Auch die Westgoten mußten vor den H
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 1010, von Nara bis Narcein Öffnen
und war die Hauptstadt von Gallia Narbonensis und Sitz des Prokonsuls. Sie ward 412 von den Westgoten erobert, von Aetius diesen bald wieder abgenommen, aber 462 deren Reich wieder einverleibt. 508 eroberten sie die Burgunder. Um jene Zeit eine der ansehnlichsten Städte
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0427, Provence Öffnen
Provinz geworden war, blieb die Benennung Provincia für jenen Teil, welcher bei der unter Augustus erfolgten Einteilung Galliens Gallia Narbonensis benannt wurde, vorzugsweise üblich. Nachdem der größte Teil von Languedoc 415 von den Westgoten, das Land
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0077, Spanien (Geschichte bis 1118) Öffnen
. Das Emporkommen christlicher Königreiche. Nur in den nördlichen Gebirgen, in Asturien, hatten Scharen flüchtiger Westgoten ihre Unabhängigkeit behauptet und sich unter der Herrschaft des tapfern Pelayo (Pelagius) vereinigt, der, ein Nachkomme des westgotischen
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0783, von Toupet bis Touristenvereine Öffnen
war es auch im 4. Jahrh. n. Chr. noch immer eine durch Handel, Reichtum und Wissenschaften blühende Stadt. 413 von den Westgoten eingenommen, wurde sie nun Residenz der Könige des westgotischen Reichs, bis Alarich II. sie 507 an den Frankenkönig Chlodwig
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0269, von Volksrepräsentanten bis Volksschriften Öffnen
der Deutschen älterer Zeit in deutscher Sprache sind, auch rein deutsches Recht frei von allen Einflüssen des römischen Rechts enthalten, vgl. den Artikel Angelsachsen. Wie die Geltung des westgotischen Gesetzbuchs das Bestehen des westgotischen
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0167, von Aëtomorphae bis Affektionsinteresse Öffnen
165 Aëtomorphae - Affektionsinteresse Gallien nieder, brachte 439 die Westgoten zur Ruhe und schlug 445 den Frankenkönig Clodio an der Somme. Mit den Hunnen hatte A. den Frieden aufrecht erhalten. Als aber deren König Attila endlich einen Sturm
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0310, von Alarich II. bis Alarmapparate Öffnen
); von Eicken, Der Kampf der Westgoten und Römer unter A. (Lpz. 1876). Alărich II. , König der Westgoten 481–507, ein Sohn Eurichs, fiel in der Schlacht von Vouglé bei Poitiers. Für seine röm. Unterthanen ließ er einen Auszug des röm. Rechts
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0780, von Aquinum bis Ära Öffnen
bewohnte Land zwischen Pyrenäen und Garonne umfaßte, seit Augustus auch noch das Land bis zur Loire. 419 gründeten die Westgoten in A. ein Reich mit der Hauptstadt Toulouse, das sich von hier über ganz Spanien ausdehnte. Seit der Schlacht von Vouglé
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0021, von Athabasca Portage bis Athanasius Öffnen
und, mit etwas Kohlenoxyd und Kohlensäure gemengt, aus dem Dolamater Gasbrunnen bei Pittsburgh in Pennsylvanien entweicht. Über seine Darstellung s. Äthane. Athanarich, Fürst der Westgoten, aus dem Geschlecht der Balthen, war ein Gegner des Ulfila und des
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 1011, von Catalaunische Felder bis Catalonien Öffnen
anderer Name für Campania, Champagne, berühmt durch den Sieg der Westgoten und des Aetius über Attila 451. Auf die Nachricht von Attilas Einfall in Gallien war Aetius über die Alpen geeilt und hatte Theodorich Ⅰ., den König der Westgoten, vermocht, sich
0% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0068, von Ceuta bis Cevallos Öffnen
bildete, lagen die röm. Kolonien Ad Abylam und Ad Septem Fratres ; von letzterer hat C. seinen Namen (Septa). 534 wurde Septa oder Septum von Justinian den Vandalen entrissen und neu befestigt. Es fiel 618 an die Westgoten
0% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0180, von Child (Lydia Maria) bis Chile Öffnen
andern Frankenkönigen eroberte. Er starb erbelos 558, sein Gebiet fiel an Chlothar I. - C. II., geb. 570, war der Sohn Sigiberts I. von Austrasien und der westgot. Brunhilde (s. d.). Als sein Vater 575 ermordet wurde, gelang es einem Getreuen den Sohn zu
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0084, Frankreich (Geschichte bis 987) Öffnen
. Völkerschaften überzogen und erobert: von den Westgoten (s. Goten), die den Süden, den Burgundern (s. Burgund), die den Osten, den Franken (s. d.), die den Norden einnahmen. Chlodwig, König der salischen Franken, aus dem Geschlecht der Merowinger, machte
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0187, von Göteborgs- und Bohus-Län bis Gotfried von Viterbo Öffnen
am Nordrande des Schwarzen Meers. In das ent- völkerte Weichselland rückten allmählich die Slawen ein. Die G. zerfielen in Wisigoten (Westgoten) oder Therwingen, die am Pruth, Bug und Dnjcstr saßen, und in die östlich von ihnen wohnenden Ostrogoten
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0198, von Goethe-Gesellschaft bis Gotische Gesetzgebung Öffnen
. Abelin. Gothōnen (lat. Gothōnes), soviel wie Goten (s. d.). Gotik, s. Gotischer Stil. Gotische Gesetzgebung. 1) Westgoten. Den Reigen der westgot. Gesetzgeber eröffnet König Eurich (466-485), dessen Gesetze von König Leovigild (572-586
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0199, von Gotische Gewölbe bis Gotischer Stil Öffnen
des Westgotenreichs durch die Araber blieb die Lex Wisigothorum bei der westgot. Bevölkerung im Südosten des Fränkischen Reichs und im nördl. Spanien in Geltung. Noch im 13. Jahrh. ließ sie König Ferdinand III. von Castilien ins Castilianische
0% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0215, von Hispaniola bis Hispid Öffnen
der Römer, die wichtige Halbinsel zu- rückzugewinnen. Der westgot. König Wallia führte 4l6-418 für die Römer den Krieg gegen die andern Germanen, überwältigte die Silinger in L^tica, die Alanen im Südosten, trieb die Masse der Van- dalen, Alanen
0% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0343, von Honorarprofessor bis Honos Öffnen
. Sein Vormund Stilicho (s. d.), der für den elfjährigen Knaben die Regierung führte, die Empörung des mauretanischen Fürsten Gildo in Afrika 398 unterdrückte, dem westgot. König Alarich (s. d.) im Peloponnes 396 und in Italien 402 und 403 mit Erfolg
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0104, von Leopoldshall bis Lepidin Öffnen
.) nach Thessalien gegen die persisch gesinnten Aleuaden durch Bestechung bestimmen ließ, seine Erfolge nicht auszunutzen, wurde er entthront und verurteilt. Er entfloh nach Tegea, wo er 468 v. Chr. starb. Leovǐgild , König der Westgoten
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0749, von Ostfriesland bis Ostgoten Öffnen
Widemirs Schar gegen Westen und vereinigte sich in Gallien mit den Westgoten, Theodemir über die Donau in das heutige Serbien. Nach Theodemirs Tode wählte das Volk Theodorich zum Könige; aber große Scharen der O. standen unter andern Führern, die bald
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0222, von Pointer bis Poitou Öffnen
. Germain von 1570. In der Umgebung von P. wurden drei wich- tige Schlachten geschlagen: 26 km südlich beim Dorfe Vougle^, auf dem Campus Vogladensis, schlug 507 Chlodwig die Westgoten unter Alaricd II.; Karl Martell schlug 7. Okt. 732 bei P
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0482, von Provence-Alpen bis Providentiell Öffnen
durch den westgot. König Eurich entrissen, der Arles (Arelate) zu seiner Residenz machte. 510 wurde die P. an den Ostgoten Theoderich d. Gr. für den Schutz, den er den Westgoten gegen die Franken gewährte, abgetreten; doch schon 536 überließ
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0158, von Valenciennes bis Valentin Öffnen
gefangen und hingerichtet. Da die Westgoten den Prokopius unterstützt hatten, zog V. 367 gegen sie über die Donau und zwang 369 ihren Herzog Athanarich um Frieden zu bitten. Verwicklungen mit den Persern in Armenien (369) drohten zu einem Kriege zu führen
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0388, Völkerwanderung Öffnen
von der Donau das herrschende Volk waren, die Westgoten drängten über die Donau und durchzogen, bald im Kampf mit den Römern, bald in ihrem Dienst, die Balkanhalbinsel, Italien, Gallien und Spanien, bis sie 419 an der Garonne ein dauerndes Reich
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0917, von Rodeneck bis Röderlandbetrieb Öffnen
die Pairswürde zurück. R. starb 17. Dez. 1835. Eine Gesamtausgabe von R.s «Œuvres» (8 Bde., Par. 1853‒59), darunter seine Memoiren, besorgte sein Sohn Anton Marie. Roderich, span. Rodrigo, letzter König der Westgoten in Spanien, Enkel des 672 gestorbenen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0299, von Balten bis Baltimore Öffnen
der Westgoten, welches mit Amalarich 531 erlosch. Balteus (Balteum, lat.), bei den Römern der Gürtel über den Hüften zum Festhalten des Gewandes, besonders der lederne Wehrgürtel der Soldaten und das Schwertgehänge derselben, welches über der Schulter
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0790, von Mericarpia bis Meridiankreis Öffnen
einer Vodcnanschwellung in fruchtbarer Ebene, rechts vom Guadiana, ist Eisenbahnknotenpunkt und hat (1887) 10063 E. Die Stadt ist die durch Augustus gegrün- dete Nni6rita ^u^usta, war Sitz des Proprätors der Provinz Lusitania sowie später des westgot. Erzbischofs
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0335, von Alföld bis Alfons (Aragonien, Asturien) Öffnen
König, kämpfte er auch ferner glücklich gegen die Mauren und suchte den Staat durch Herstellung der alten westgotischen Verfassung zu befestigen. Oviedo erhob er zu einem würdigen Königssitz und gründete den Wallfahrtsort Santiago de Compostella
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0715, von Äquipollenz bis Äquivalent Öffnen
oder Gascogne). Bei der neuen Provinzeinteilung unter Octavianus 37 v. Chr. wurde A. nach N. und O. bis zur Loire erweitert. In der Völkerwanderung ließen sich die Westgoten unter Athaulf in A. nieder und stifteten unter Wallia, Athaulfs Nachfolger, ein
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0736, von Aragon bis Aragonien Öffnen
. unter den einzelnen Provinzen). Hauptstadt des Landes ist Saragossa. Geschichte. Das jetzige A. kam nach Aufhören der römischen Herrschaft in den Besitz der Westgoten, seit dem 8. Jahrh. in den der Araber, Anfang des 9. Jahrh. nebst Katalonien
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0826, von Arlesbeere bis Arm Öffnen
jetzt Sitz eines Erzbischofs und ein Hauptstapelplatz des Handels. In der Folge von Westgoten und Sarazenen mehrmals erobert und zerstört, behauptete es dennoch lange seinen Glanz, ward 880 Hauptstadt des burgundischen Königreichs Arelat, machte sich
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0902, von Aschbach bis Asche Öffnen
wirkte. Auch ward er 1856 Mitglied der dortigen Akademie und 1870 in den Ritterstand erhoben. Er starb 25. April 1882 in Wien. In seiner "Geschichte der Westgoten" (Frankf. 1827) klärte er eine bis dahin sehr dunkle Partie der Geschichte
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0076, von Auge bis Augenentzündung Öffnen
Simson übten (Richter 16, 21), angeführt. Die Griechen straften damit Ehebruch, Tempelraub und die vorsätzlich einem andern zugefügte Beraubung des Gesichts, die Westgoten das Abtreiben der Kinder, die Langobarden den Diebstahl. Nach späterm deutschen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0174, von Autran bis Auvergne Öffnen
die Westgoten die A. in Besitz, wurden aber 507 von den Franken daraus vertrieben. Im J. 630 kam A. an den Herzog Boggis von Aquitanien und stand nun unter Grafen, welche von den Herzögen von Aquitanien eingesetzt wurden. Infolge des Kriegs zwischen dem
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0184, von Avignonbeeren bis Avigny Öffnen
Thronstreitigkeiten der spätern Kaiser hatte es schwer zu leiden. Nach dem Untergang des weströmischen Reichs kam es unter die Herrschaft der Burgunder, dann der Westgoten und endlich der Franken und ward 730 und 737 von den Sarazenen zerstört. Nach dem Zerfall des
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0398, von Barsowit bis Bart Öffnen
weihen. Hadrian war der erste, der sich den B. wieder wachsen ließ, um die Muttermale im Gesicht zu verbergen; nach ihm wurde dies wieder allgemein üblich. Wie bei den ältern Germanen, den Westgoten und Burgundern das Abscheren des Bartes ein Zeichen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0429, Basken (Sprache und Litteratur; Geschichte) Öffnen
, welches von ihnen den Namen Gascogne erhielt. Von Wamba, König der Westgoten (672-681), wurden aber auch diese Ausgewanderten unterworfen. Obgleich sie sodann den Karolingern Pippin dem Kleinen und Karl d. Gr. sich unterwerfen mußten, nahmen sie doch
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0791, von Berruguete bis Berrykanal Öffnen
Hauptstadt Avaricum (Bourges) Cäsar eroberte. Um 475 kam B. an die Westgoten, welchen es die Franken unter Chlodwig entrissen. Nun wurde es durch Grafen und von 917 bis 1100 durch Vicomtes regiert, von welchen der letzte (Eudo Arpie) es an König Philipp
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0008, von Blaues Blut bis Blausäure Öffnen
Bluts vom ältesten Adel. Der Ausdruck "azurblaues Blut" (sangre azul) soll zuerst in Spanien zur Maurenzeit aufgekommen sein, woselbst die weiße Haut der westgotischen Edlen mit ihren blau hindurchschimmernden Adern von der dunkeln Gesichtsfarbe
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0047, von Blum. bis Blumenau Öffnen
und Rudorff gab er "Die Schriften der römischen Feldmesser" (Berl. 1848-52, 2 Bde.) heraus. Von seinen übrigen Schriften sind noch zu nennen: "Lex Dei sive mosaicarum et romanarum legum collatio" (Bonn 1833); "Die westgotische Antiqua" (Halle 1847
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0665, Burgund Öffnen
bis zu seinem Tod (516) in Ruhe beherrschte, ein gutes Gesetzbuch (lex Gundobada) gab und den Frieden zwischen Arianern und Katholiken herstellte. 507 zog er als Bundesgenosse Chlodovechs gegen die Westgoten. Siegmund, Gundobads Nachfolger, der zum
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0667, von Burgund bis Burgundischer Kreis Öffnen
. Jahrh. 2) Die Lex Romana Burgundionum (der sogen. Papian), ein aus 47 Titeln bestehender Auszug aus den römischen Rechtsquellen und dem westgotischen Breviar, mit Benutzung der Lex Burgundionum, zum Gebrauch für die burgundischen Römer, unter König
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0719, von Cadmia bis Cadorna Öffnen
Urbs Gaditana. C. war von jeher eine wichtige Handelsstadt, reich und bevölkert; doch herrschten daselbst auch Üppigkeit und Sittenlosigkeit. Den Westgoten, welche in der Völkerwanderung C. einnahmen, wurde die Stadt 711 durch die Araber entrissen
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0854, von Castelnaudary bis Casti Öffnen
. Jahrh. von den arianischen Westgoten zerstört und unter dem Namen Castrum novum Arianorum (woraus der jetzige Name entstanden ist) wieder aufgebaut. Hier wurden der Troubadour Armand Vidal und der berüchtigte päpstliche Legat Peter von Castelnau
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0924, von Châlons sur Marne bis Chalotais Öffnen
belgica. In ihrer Nähe besiegte Kaiser Aurelianus den Usurpator Tetricus 273 n. Chr., während die andre, berühmtere Schlacht aus den Katalaunischen Feldern (Campi Catalauni), in der das Heer Attilas 451 von den Westgoten unter Theoderich (der jedoch fiel
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 1014, von Childebert bis Childers Öffnen
sollte. C. bekam daher, als Guntram 593 starb, auch Burgund. Unglücklich war C. in einem Angriff auf das westgotische Septimanien und das langobardische Reich: beidemal wurde er zurückgeschlagen. Er starb 596. Ihm folgten seine unmündigen Söhne
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0272, von Cordova (Amerika) bis Cordova (Personenname) Öffnen
Rom geliefert wurde. Von König Leovigild 571 erobert, ward C. Sitz eines westgotischen Bischofs; 711 ward es von dem Mauren Tarik, Musas Feldherrn, in Besitz genommen. Nachdem darauf Abd ur Rahmân I., der 755 das Kalifat von C. gründete, die Stadt zu
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0415, Dahomé Öffnen
Schriften sind: "Westgotische Studien" (Würzb. 1874); "Langobardische Studien" (Leipz. 1876, 1. Bd., 1. Abt.); "Urgeschichte der germanischen und romanischen Völker" (Berl. 1881-1884, 3 Bde.); "Geschichte der deutschen Urzeit" (als 1. Band
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0848, Deutschland (Geschichte bis zum 10. Jahrhundert) Öffnen
und umfaßte nach der Besiegung der Westgoten und der Zerstörung des Burgunderreichs ganz Gallien bis zum Mittelmeer und zur Garonne. Indes die Eroberer nahmen im eigentlichen Gallien Sprache und Sitten der Romanen an und gingen für das Germanentum
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0875, von Estremadurit bis Estrich Öffnen
) 765,091 Einw. Die Bewohner (Estremeños) sind, wie die Neukastilier, ein aus der Vermischung der Mozaraber (der von den Arabern unterjochten Westgoten) und der Spanier hervorgegangenes Mischlingsvolk, zeichnen sich aber vor jenen durch großen Ernst
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0918, von Eureka bis Euripides Öffnen
wohl entsprechend; angemessen, proportioniert. Eurich, König der Westgoten 466-484 n. Chr., Mörder und Nachfolger Theoderichs, brachte nach und nach fast ganz Spanien und Gallien bis zur Loire und das Rhônegebiet unter seine Herrschaft. Unter ihm
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0435, von Formelbücher bis Formenlehre Öffnen
eine wichtige Quelle der Rechtsgeschichte wie der Geschichte überhaupt. Die frühsten Spuren wissenschaftlicher Thätigkeit auf dem Rechtsgebiet, entstanden sie zuerst in den romanischen Staaten, bei den Franken und Westgoten, seit dem 8. Jahrh. auch
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0631, von Fraxinus bis Fredegunde Öffnen
, durch ihre Greuelthaten berüchtigt, wurde vom König Chilperich von Neustrien, dessen Gemahlin oder Kebsweib sie gewesen, 567 verstoßen, da er sich mit Galsvintha, der Tochter des westgotischen Königs Athanagild, vermählen wollte, welche ihm große Schätze
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0684, von Fridingen bis Friedberg Öffnen
verlor. F. starb um 380, worauf die Westgoten unter Athanarich mit Kaiser Theodosius Frieden schlossen. Fridingen, Stadt im württemberg. Schwarzwaldkreis, Oberamt Tuttlingen, an der Mündung der Beera in die Donau, hat eine Pfarrkirche, ein Schloß
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0762, von Fructuarius bis Frühgeburt Öffnen
. Fructuarius (lat.), Nutznießer, Nießbraucher. Fructuosus, St., aus dem Königsgeschlecht der Westgoten in Spanien, eifriger Beförderer des Mönchswesens auf der Pyrenäischen Halbinsel, Bischof von Duma in Portugal und seit 656 Erzbischof von Braga
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0830, von Gaillarde bis Gaisford Öffnen
hauptsächlich Safran. Gainas, röm. Feldherr, Gote von Geburt, diente 395 in dem Heer, das Stilicho nach dem Tode des Kaisers Theodosius d. Gr. dem Arcadius gegen die Westgoten zuführte. Als der Minister des oströmischen Reichs, Rufinus, Stilicho
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0862, von Gallien (Geschichte) bis Gallienus Öffnen
dem Mittelpunkt des Reichs notwendig machte. 413 erschienen die Westgoten im südlichen G. und breiteten sich verheerend bis Bordeaux aus. Gleichzeitig nahmen die Burgunder Länderstrecken am Mittelrhein in Besitz. Die Römer behielten bloß
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0928, von Garwolin bis Gascogne Öffnen
. Gasbeleuchtung, s. Leuchtgas. Gascogne (spr. -konnj, Vasconia), alte Landschaft im südwestlichen Frankreich, hat ihren Namen von den Basken (Vaskonen), welche, in der Mitte des 6. Jahrh. von den Westgoten aus ihren Wohnsitzen am südlichen Abhang
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0953, von Gau bis Gaucherie Öffnen
, welcher in Hundertschaften zerfällt. Dem fränkischen G. analoge Einteilungen finden sich in den meisten germanischen Reichen, so bei den Westgoten, Burgundern und Langobarden die civitates oder Stadtgebiete, bei den Angelsachsen die shires etc. Die Gaue
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0177, Germanen und Germanien (Kulturgeschichtliches) Öffnen
der Germanen zu Zügen bewog, auf denen sie das weströmische Reich zerstörten und auf dessen Boden mächtige Reiche, das westgotische in Gallien und Spanien, das vandalische in Afrika, das ostgotische und langobardische in Italien, das burgundische
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0540, Goten (Ostgoten) Öffnen
540 Goten (Ostgoten). oberer, namentlich Chlodwigs, zu erheben. Die Vandalen traten Sizilien ab; im Nordosten bis zur Donau stellten sich die Heruler unter den Schutz der Ostgoten, in den Alpen die Alemannen. Nach der Niederlage der Westgoten
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0541, von Gotenburg bis Gotha Öffnen
, Die Könige der Germanen, Abt. 2 und 5 (Würzb. 1861 u. 1871); Aschbach , Geschichte der Westgoten (Frankf. 1827); Lembke , Geschichte von Spanien, Bd. 1 (Hamburg 1831); Manso
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0561, von Gotland bis Gotskowski Öffnen
so schönen Sprache. In Italien verschwand sie mit dem Fall der Goten bis auf die letzte Spur, und in Spanien scheint sie bei den Westgoten durch die überwiegende einheimische Bevölkerung schon lange vor der Eroberung des Landes durch die Araber
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0705, Griechenland (Neu-G.: Marine, Wappen etc.; geograph. Litteratur; Geschichte) Öffnen
hindurch von Einfällen derselben verschont. Erst infolge des Einbruchs der Hunnen in Europa 375 begannen diese von neuem. Schon 376 ward Thessalien von den Goten in eine Einöde verwandelt. 396 zog Alarich an der Spitze der Westgoten gegen G., öffnete
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0787, Großbritannien (Geschichte: angelsächsische Zeit; Wilhelm der Eroberer) Öffnen
keiner Trübung des germanischen Volkscharakters durch die Vermischung mit einer unterworfenen, aber den Siegern an Bildung überlegenen Bevölkerung, wie sie die Franken in Gallien, die Westgoten in Spanien, die Langobarden in Italien erfuhren. Was von den
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0928, von Gundelrebe bis Gungl Öffnen
wieder, tötete Godegisel in Vienne, schloß mit den Franken Frieden und kämpfte mit diesen 507-510 gegen die Westgoten; die eroberte Provence mußte er indes an den Ostgotenkönig Theoderich zurückgeben. G. starb 516, nachdem er seinem Volk ein gutes
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0932, von Günther-Bachmann bis Gurage Öffnen
zurückgeschlagen; 589 erlitt er bei Carcassonne von den Westgoten eine entscheidende Niederlage. In dem erbitterten Krieg zwischen seinen Brüdern Siegbert und Chilperich verhielt er sich wankelmütig und furchtsam. Als er 593 ohne Erben starb, fiel sein Reich
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0427, von Hermanrich bis Hermaphroditos Öffnen
., unterwarf viele germanische und slawische Stämme seiner Herrschaft, die vom Don bis zur Theiß, von der Donau bis zur Ostsee reichte. Selbst die Westgoten anerkannten Hermanrichs Oberherrschaft. Als sich der Hunnenkönig Balamir gegen ihn, der gerade an