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100% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0591, von Hoch-Barr bis Hoche Öffnen
. Hochblatt, s. Blatt, S. 1017. Hochbootsmann, auf Kriegsschiffen veralteter Ausdruck für Oberbootsmann (s. Deckoffiziere), auf Handelsschiffen jetzt erster Bootsmann. Hochdeutsch, s. Deutsche Sprache. Hochdruck (Präge-, Relief-, Blindendruck
2% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0031, Deutsche Mundarten Öffnen
29 Deutsche Mundarten plattdeutsche, erstere hochdeutsche. (Für hochdeutsch gebrauchte man früher auch die Bezeichnung oberdeutsch.) Diese sprachliche Trennung von Nord und Süd ist die folgenschwerste von allen sprachlichen Trennungen Deutschlands
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0780, von Deutsches Band bis Deutsche Sprache Öffnen
man damit die im eigentlichen Deutschland oder vielmehr in dem Gebiet, in welchem man sich des Hochdeutschen als Litteratursprache bedient, herrschenden Sprachen und Mundarten (natürlich die Schriftsprache inbegriffen). Es ist sonach die d. S. nur ein
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0324, Niederdeutsche Litteratur Öffnen
. Erst Luther hat der hochdeutschen Schriftsprache hier zum endgültigen Siege verholfen. (S. Deutsche Sprache, Bd. 5, S. 81 b - 82 a.) Vom 16. Jahrh. an bemühten sich die niederdeutschen Höfe, im auswärtigen Verkehr hochdeutsch zu schreiben. Seit
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0084, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
seit 1600 hochdeutsch. Um 1600 wird Hochdeutsch auch die Kirchensprache in Niederdeutschland. Die letzte plattdeutsche Bibel ist 1621 in Goslar gedruckt worden. Hochdeutsch schrieben Schriftsteller wie der Magdeburger Georg Rollenhagen
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0083, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
: mittelrheinisch (Worms, Mainz und Frankfurt) und obersächsisch (Leipzig und Wittenberg); außerdem noch Nürnberg. Schon Anfang des 16. Jahrh. waren sich die einzelnen hochdeutschen Drucksprachen sehr nahe gekommen, besonders die von Augsburg, Nürnberg
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0325, von Niederdeutschland bis Niederdruckheizung Öffnen
"Valentin und Namelos" (hg. von Seelmann, Norden 1884), "Flos und Blankflos" (hg. von Wätzoldt, Brem. 1881) und manche kleinere Erzählungen entstanden zu sein, von den ähnliche Stoffe behandelnden hochdeutschen Romanen schon durch ihre lakonisch sachliche
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0992, von Bitzius bis Biwak Öffnen
seitdem der Verfasser die ursprünglich stark mit Schweizerdeutsch versetzte Ausdrucksweise durch hochdeutsche Umarbeitungen verständlicher machte. Momentan trat sogar eine gewisse Überschätzung der Gesamtthätigkeit B.' ein, obschon Geschichten wie "Elsi
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0526, Dänische Sprache Öffnen
dies durch persönlichen Verkehr vermittelt ward, drang das Hochdeutsche seit der Reformation zunächst nur durch Schrift und Litteratur ein, um erst im 18. Jahrh. (unter Christian VI. und Christian VII.) unmittelbar zu wirken, als unter Struensees
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0781, Deutsche Sprache (Alt-, Mittel-, Neuhochdeutsch) Öffnen
781 Deutsche Sprache (Alt-, Mittel-, Neuhochdeutsch). wie das Hochdeutsche derselben Zeit hat das Mittelniederdeutsche nicht entwickelt, doch ist es die in der Schrift der betreffenden Gegenden herrschende Sprache. Das bedeutendste hierher
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0784, Deutsche Sprache (bayrische, österreichische, mitteldeutsche Mundarten) Öffnen
ist breit und näselnd und verschluckt eine Menge Laute; auch spricht der Altbayer viel langsamer als der Schwabe, desto schneller dagegen der Gebirgsbewohner. Eigenheiten der bayrischen Mundart im engern Sinn sind noch folgende: Das reine hochdeutsche a
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0787, Deutsche Sprache (deutsche Sprachinseln; Sprachproben) Öffnen
hochdeutschen schprechen). Überhaupt ist der ganze Konsonantenbau weich und einfach, leicht und geschmeidig, freilich aber auch eintönig und kraftlos. Der eigentliche Charakter des Niederdeutschen ist Naivität, die ihm etwas Kindliches und Gemütliches
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0065, von Bitzius (Albert Bernh.) bis Bixio Öffnen
Reihe der «Bauernspiegel, oder Lebensgeschichte des Jeremias Gotthelf» (Burgd. 1836; 3. Aufl., Berl. 1851) eröffnete. Es folgten u. a.: «Leiden und Freuden eines Schulmeisters» (2 Bde., Bern 1838‒39; hochdeutsch, Berl. 1849 u. 1858; neue Aufl. 1877
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0032, Deutsche Mundarten Öffnen
als heutzutage. So wurde damals z. B. anlautendes b und g in Mitteldeutschland noch stimmhaft (nach norddeutscher Weise) gesprochen, nur in Oberdeutschland stimmlos (wie jetzt im Hochdeutschen überhaupt). Besonderes Charakteristikum für das Oberdeutsche
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0035, Deutsche Mundarten Öffnen
̂ diphthongiert. 4) Waldeckisch, in Waldeck mit Ausnahme des hochdeutschen südöstl. Zipfels, um Medebach und um Volkmarsen, Wolfhagen und Zierenberg. 5) Hessisch-Engrisch, um Liebenau, Hofgeismar, Grebenstein, Immenhausen, Trendelburg und Helmarshausen. 6
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0036, Deutsche Mundarten Öffnen
34 Deutsche Mundarten überhaupt das Hochdeutsch im norddeutschen Munde angehört. Dieses Berliner Norddeutsch verdrängt immer mehr das benachbarte Platt, dessen Tage wenigstens südlich einer bereits von hochdeutschen Elementen durchsetzten Linie
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0076, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
, in eine hochdeutsche (zu der auch die im 9. Jahrh. ausgestorbene Mundart der Langobarden gehörte) und in eine niederdeutsche (s. Deutsche Mundarten). Die letztere ist von der Lautverschiebung nicht betroffen worden. Fortan gingen die hoch
1% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 1024, von Lauths Violett bis Lautverschiebung Öffnen
verfchoben, die später s, ä und d werden; z. B. lat. vekor (k aus Fli) zu got. ^^vi^an "bewegen", lat. M6äiu8 (ä aus äk) zu got. iniäji8 "der mittlere"; lat. träter (k aus dk) zu got. drötkg.r "Bruder". 2) Die zweite oder die hochdeutsche (althoch
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0255, von Hebel (Johann Peter) bis Heber Öffnen
) enthalten treffliche Naturschilderungen, idyllenartig gehaltene Sittengemälde aus dem bäuerlichen Leben und sind durch Gemütstiefe, inniges Behagen, naive Anschaulichkeit und nicht selten durch hochpoetischen Gehalt ausgezeichnet. Hochdeutscher
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0782, Deutsche Sprache (Mundarten) Öffnen
in zwei Hauptgruppen teilen: niederdeutsche (plattdeutsche) und hochdeutsche; die letztern aber zerfallen wiederum in die oberdeutschen und mitteldeutschen Mundarten. Jeder dieser drei Hauptdialekte begreift nun unzählige mehr oder weniger
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0785, Deutsche Sprache (die mitteldeutschen Mundarten) Öffnen
wieder eine zusammengehörige Mundartengruppe, die niederrheinische oder mittelfränkische. Die hierher gehörigen Mundarten sind mitteldeutsche mit den hauptsächlichsten Erscheinungen der hochdeutschen Lautverschiebung; doch sind sie in einigen Punkten
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0849, von Grotefend bis Groth Öffnen
Kultusministers geehrt; 1875 erhielt er den Schillerpreis. Groths Hauptwerk ist der "Quickborn", eine Sammlung von Gedichten in dithmarsischer Mundart (Hamb. 1852; 15. Aufl., Berl. 1885; auch ins Hochdeutsche übertragen, z. B. von F. A. Hoffmann
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0572, von Lautrec bis Läutwerke, elektrische Öffnen
deutschen Zinn, Fuß, Bad. Wie sich hierin das Hochdeutsche zum Englischen und den andern niederdeutschen sowie den skandinavischen Sprachen verhält, so verhalten sich diese Sprachen ihrerseits zum Griechischen, Latein, Sanskrit, überhaupt zu allen
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0697, von Reinertrag bis Reinhard Öffnen
697 Reinertrag - Reinhard. 1874; hochdeutsch von Geyder, Bresl. 1844). Der Verfasser dieses trefflichen Werkes ist nicht mit Gewißheit ermittelt. J. Grimm sieht ihn in einem zu Anfang des "Reinaert" genannten Willem (de Matoc), während
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0034, Deutsche Mundarten Öffnen
diphthongiert, b. Ostvlämisch (auch um Hulst); î, û und ü̂ diphthongiert, c. Westvlämisch, einschließlich Bailleul, Hazebrouck, Watten, Bourbourg und Dünkirchen in Frankreich; î, û und ü̂ nicht diphthongiert. Ⅳ. Thüringisch-Obersächsisch [hochdeutsch
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0078, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
bezeichnet, deshalb keinen Einfluß gewinnen, weil das Hochdeutsche dort stets als eine andere Sprache empfunden worden ist. Ganz unabhängig von der hochdeutschen Diphthongierung ist dieselbe Erscheinung im Englischen (time, house, spr. teim, haus
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0079, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
der Schriftsprache allgemein anerkannt worden, und fortan scheidet man zwischen D. S. und deutschen Mundarten. Auch in Niederdeutschland war damals der Sieg der hochdeutschen Schriftsprache entschieden; nur politisch selbständiger behielten die Niederlande
0% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0007, Heliäa Öffnen
. Die Bewohner sind nordfries. Stammes und sprechen ihre eigene Sprache; Gottesdienst und Schulunterricht finden in hochdeutscher Sprache statt. Die Helgoländer (Helgolánder) bekennen sich zur luth.-evang. Kirche und wählen ihre Prediger selbst. Das Seebad
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0114, von Adelsmatrikel bis Adémar Öffnen
Familien, die ihrem Namen die Präposition "von", in Holland "van", vorsetzen, ohne als adlig gelten zu wollen. Auch das "de" ist in Holland nicht das A., sondern der Artikel; z. B. de Dobbeler heißt hochdeutsch "der Spieler". Vielmehr ist dort das A
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0789, Deutsche Sprache (Grammatiken, Wörterbücher etc.; die deutsche Schrift) Öffnen
alphabetischen Ordnung zu nähern; streng und entschieden durchgeführt wurde dieselbe aber zuerst von J. Chr. ^[Johann Christoph] Adelung in seinem großen "Grammatisch-kritischen Wörterbuch der hochdeutschen Mundart" (Leipz. 1774-86, 5 Bde.; 2. Aufl
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0815, Deutschland (Volksstämme) Öffnen
Mischung mit dem Niederdeutschen zu finden sind, z. B. im Ermeland. Im größern Teil Deutschlands herrscht hochdeutsche Sprache. Unter den hochdeutschen Stämmen sind der obersächsische, fränkische, alemannisch-schwäbische und bayrisch-österreichische
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0816, Deutschland (nichtdeutsche Bevölkerung) Öffnen
816 Deutschland (nichtdeutsche Bevölkerung). Einen dritten hochdeutschen Hauptstamm bilden die Alemannen und Schwaben. Die erstern wohnen im obern Schwarzwald, an seinem Südgehänge in Einzelgehöften im Schweizer Baustil ländliches Gewerbe
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0847, Deutschland (Geschichte bis zur Völkerwanderung) Öffnen
Nationalität, des deutschen Volkes, das sprachlich allerdings zunächst noch in eine hochdeutsche und eine niederdeutsche Hälfte geteilt war, allmählich aber auch in dieser Beziehung durch das Übergewicht des Hochdeutschen und dessen Erhebung zur allgemein
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0939, von Europäisches Rußland bis Eurotium Öffnen
und die skandinavischen Sprachen auf der einen, das Hochdeutsche auf der andern Seite. Das Englische ging durch Vermischung mit dem normännischen Französisch aus dem nahe mit dem Niederdeutschen verwandten Angelsächsischen hervor. Holländisch nebst Vlämisch
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0182, von Germanische Sprachen bis Germanisten Öffnen
erzeugt hat. Die ober- oder hochdeutsche Sprache endlich ist hauptsächlich die Sprache des schwäbisch-alemannischen und des bayrischen Stammes; als dritter Hauptteil gesellen sich die südlichen Franken (Oberfranken) hinzu, deren Mundart jetzt allein
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0895, von Kobe bis Koberger Öffnen
zeichnet er sich, abgesehen von der Gewandtheit, die er in Behandlung zweier ganz verschiedener Dialekte besitzt, durch Phantasie, Innigkeit, Zartheit, echt komische Kraft und einen ergötzlichen Humor aus. Es gehören hierher seine "Gedichte in hochdeutscher
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0478, von T bis Tabak Öffnen
für das cerebrale t, das dadurch entsteht, daß man den vordern Zungensaum stark in die Höhe biegt und dem Gaumen nähert; ganz ebenso wird das gewöhnliche t des Englischen ausgesprochen. Das hochdeutsche t geht, geschichtlich betrachtet, vermöge
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0883, von Zerwirken bis Zession Öffnen
. Jahrhunderts« (Bd. 13, Leipz. 1837). Sein »Hochdeutscher Helikon« (zuerst 1640), eine Anleitung zur Poesie und Metrik, war für jene Zeit nicht ohne Wert. Von seinen sprachwissenschaftlichen Werken ist hervorzuheben die »Hochdeutsche Sprachübung« (Hamb
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0082, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
. Was unter ihrem Einfluß stand, nannte man das «gemeine teutsch» (erstes Zeugnis dafür 1464), und mit dem Namen bestand die wenigstens ideelle Einheit einer nationalen hochdeutschen Schriftsprache. Hätte Deutschland damals eine politisch straffe
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0316, von Dimerli bis Dimorphismus Öffnen
. iioninn-cio, ^0mnn-culn8 (Menschlein). Im Alt- hochdeutschen war gebräuchlich >1i (nurmkii, Würm- lein), daraus mittelhochdeutsch -le oder-1 (Kinäsl, Kindchen) und >1in (icinäLiin), neuhochdeutsch -lein. In den niederdeutschen Mundarten
0% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 1025, von Lautwandel bis Lavaletta Öffnen
nach Vokalen Gemeingut aller hochdeutschen Mundarten geworden', vgl. niederdeutsch maken, ick zu hoch- deutsch m^olisn, ick. Nach Konsonanten und im Anlaut ist k in unserer Schriftsprache erhalten, z. V. in >v6i-k, kinä. Nur in der Schweiz sagt
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0323, von Niederandalusien bis Niederdeutsch Öffnen
Sinne rechnet man auch die niederländ. und die vläm. Sprache mit dazu. Das Kennzeichen des N. gegenüber dem Hochdeutschen ist der Mangel der hochdeutschen Lautverschiebung (s. d.). Über die Grenze der niederdeutschen Sprache s. Deutsche Mund-^[folgende
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0740, von Reinaert bis Reinerz Öffnen
die Glosse protestantisch umgearbeitet (hg. von H. Brandes, "Die jüngere Glosse zum Reinke de Vos", Halle 1891). Besonders wirkte R. V. in der schlechten, aber oft aufgelegten hochdeutschen Übersetzung von 1544, die meist Mich. Beuther zugeschrieben
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0386, von Stoltze bis Stolzenfels Öffnen
die "Frankfurter Laterne" (Neue Folge seit 1872) und den "Wahren Jakob" heraus. Er starb 28. März 1891. S. schrieb: "Skizzen aus der Pfalz" (Frankf. 1819), "Schwarz-Weiß-Braun" (4. Aufl., ebd. 1868), "Gedichte in hochdeutscher Mundart" (ebd. 1862), "Gedichte
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0167, von Vámfalu-Büdossár bis Van Buren Öffnen
] von Lindpaintner (1828). – Vgl. W. Herz, Der Werwolf (Stuttg. 1862). Van, in niederländ. Personennamen, wie van Dyck, van Eyck, van der Meer, die Form der hochdeutschen Präposition von, welche vielfach zur Bildung solcher Familiennamen dient
0% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0144, Philologie: Mundarten, Spracheigenthümlichkeiten, Grammatik Öffnen
. Spr. Ersisch Fränkischer Dial., s. Deutsche S. Gadhelisch, s. Kelt. Spr. Gaelische Spr., s. Kelt. Spr. Gaulois Gêrgo Hellenismus Hellenisten Hochdeutsch, s. Deutsche Spr. Jenische Spr., s. Koch. Loschen Ionischer Dialekt, s. Griech. S
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0003, von Deutsche Legion bis Deutsche Litteratur Öffnen
begangen mit Aufführungen, bei denen Tanz, Dichtung und Musik zusammenwirkten (gotisch laiks, hochdeutsch leich). Die wichtigsten Instrumente waren Harfe und Flöte. Einen berufsmäßigen Sängerstand in der Art der kelt. Barden (s. d.), der spätern nordischen
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0868, Germanische Sprachen Öffnen
) und Friesische einerseits (Anglofriesisch) und die sämtlichen deutschen Mundarten (Hochdeutsch mit dem ausgestorbenen Langobardischen, Niederdeutsch mit Niederländisch) andererseits. Eine Mittelstellung nahm von Hause aus das Altsächsische (s. d.) ein, näherte
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0203, von Agri decumates bis Agrigentum Öffnen
, Magdeb. 1528; dann hochdeutsch 1529) sichert ihm auch in der deutschen Litteraturgeschichte einen Platz. Vgl. Kawerau, Johann A. (Berl. 1881); Latendorf, Agricolas Sprichwörter (Schwer. 1862). 5) Johann Friedrich, Musiker und Musikschriftsteller, geb. 4
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0688, von Apollos bis Apologie Öffnen
hochdeutsch in den "Quellen des Shakespeare", Bd. 2 (2. Aufl., Bonn 1872), während ihn Bülow in seinem "Novellenbuch", Bd. 4 (Leipz. 1836), nach der Welserschen Ausgabe mitteilt. Vgl. Hagen, Der Roman vom König A. in seinen verschiedenen Bearbeitungen (Berl
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0955, von Asserieren bis Assignaten Öffnen
im Griechischen, Slawischen, Lettischen und Deutschen vorkommt, z. B. hochdeutsch "kannst" (got. "kant", altnord. "kannt"). Viele Neuere gebrauchen auch das Wort A. für das, was man nach Schleichers Vorgang sonst Zetazismus nannte: die Wandlung eines momentanen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0436, von Bast bis Bastard Öffnen
entzogen werden, bedeuten. Im Verlauf der Zeit hat es in die französische Sprache allgemein Eingang gefunden und auch in der hochdeutschen als vornehmes und rittermäßiges, aus Frankreich herübergekommenes, obschon ursprünglich germanisches Wort die andern
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0353, von Braunau bis Bräune Öffnen
von Veldeke" (Halle 1873); "Zur Kenntnis des Fränkischen und zur hochdeutschen Lautverschiebung" (das. 1874); "Über die Quantität der althochdeutschen Endsilben" (das. 1875); "Althochdeutsches Lesebuch" (2. Aufl., das. 1881); "Gotische Grammatik" (2
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0374, von Brechmittel bis Brechung des Lichts Öffnen
wohl Antemetica genannt hat, gibt es nicht. Brechruhr, s. Cholera. Brechung, von J. Grimm eingeführter grammatikal. Kunstausdruck zur Bezeichnung des assimilierenden Einflusses, den im Hochdeutschen der Vokal a auf ein in der vorausgehenden
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0914, von Ceylonmoos bis Ch Öffnen
auf. Geschichtlich betrachtet, sind beide hochdeutsche Laute meist durch Lautverschiebung (s. d.) aus älterm k entstanden, das die übrigen germanischen Sprachen noch bewahrt haben (vgl. z. B. ich mit dem gotischen ik, die Silbe chen mit dem
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0735, Deutsche Litteratur (Beginn der ritterlich-höfischen Poesie) Öffnen
Heldengesänge die tiefere Teilnahme des neubekehrten Sachsenvolkes an dem mächtigen Sohn Gottes als dem Völkerherrn und Landeswart zu wecken suchte, und die hochdeutsche "Evangelienharmonie" des Weißenburger Mönches Otfried vom Ende des 9. Jahrh., in welcher
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0788, Deutsche Sprache (Philologie) Öffnen
von Maßmann, 1846), worin die hochdeutschen Wörter aus den Quellen der frühsten Zeiten bis zum 12. Jahrh. gesammelt und etymologisch behandelt sind, als wichtige Erscheinung hervorzuheben. - Für das Mittelhochdeutsche ist das umfassendste Werk dieser
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0814, Deutschland (Sprache und Volksstämme) Öffnen
nördlichen Tieflandes und selbst eines Teils des nordwestlichen Berglandes, und in die das übrige D. bewohnenden hochdeutschen Stämme einteilen kann. Zu den Niederdeutschen gehören die Friesen, Niederrheinländer, Westfalen und Niedersachsen, Nachkommen
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0865, Deutschland (Geschichte 1525-1529. Reformationszeit, Karl V.) Öffnen
ist die geistige Einheit des deutschen Volkes dadurch gefördert worden, daß die hochdeutsche Sprache als Kirchen- und Schulsprache der Reformation wieder in Norddeutschland herrschende Schriftsprache wurde; im 15. Jahrh. drohte der Norden des Reichs sich
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0951, von Diedenhofen bis Dieffenbach Öffnen
und Sprache" (das. 1835); "Celtica" (Stuttg. 1839-40, 3 Bde.); "Mittellateinisch-hochdeutsch-böhmisches Wörterbuch" (Frankf. a. M. 1846); "Pragmatische deutsche Sprachlehre" (2. Aufl., das. 1851); "Vergleichendes Wörterbuch der gotischen Sprache
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0981, von Dimerli bis Dimorphismus Öffnen
), und das ursprünglich niederdeutsche, jetzt aber in der hochdeutschen Schriftsprache durchaus herrschende "chen", plattdeutsch "ken" (z. B. Männchen, Männeken). Die erstere Form kommt hier und da auch am Verbum vor (tänzeln, liebeln). D. finden sich fast
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0910, Euler Öffnen
, die zum Teil vom Pfaffen Amis und Pfaffen vom Kalenberg auf E. übertragen worden sind. Die ursprünglich niederdeutsche Fassung des überaus häufig gedruckten Volksbuches ist nicht mehr vorhanden; aus ihr entstand die älteste hochdeutsche Bearbeitung
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0989, von F bis Fabel Öffnen
aus Theodor; im Spanischen geht umgekehrt das lateinische f meist in h über, z. B. hijo aus filius. Das hochdeutsche f ist in der Regel durch Lautverschiebung (s. d.) aus älterm p entstanden, z. B. in Freund von dem alten gotischen Verbum frijon
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0290, von Firmenregister bis Firn Öffnen
aufgeführt wurde. Eine andre dramatische Arbeit ist das Lustspiel "Nach hundert Jahren". Von seinen Liedern und sonstigen Gedichten in hochdeutscher, englischer, neugriechischer und andern Sprachen ist eine Sammlung nicht erschienen. Seit 1839 lebte F
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0749, von Fronhausen bis Fronto Öffnen
. Aufl. 1596), mit Holzschnitten und Kupfertafeln von Jost Amman illustriert (hochdeutsch von Böhm, Berl. 1819). Er schrieb außerdem: "Lob des Eigennutzes" (Frankf. 1564); "Bauordnung und Handwerksgerechtigkeit" (das. 1564) u. a. Vgl. Weyermann
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0560, von Goethe-Gesellschaft bis Gotische Sprache Öffnen
sind gleich alte Überreste vorhanden. So liegt z. B. zwischen den ältesten Denkmälern unsrer hochdeutschen Sprache und den gotischen Denkmälern ein Zwischenraum von nahezu 400 Jahren. Die wichtigsten Überreste sind die Fragmente der gotischen
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0850, von Grotius bis Grotjohann Öffnen
850 Grotius - Grotjohann. in Anspruch und verfocht die Ansicht, daß das Übergewicht des Hochdeutschen über das Niederdeutsche für die Entwickelung unsrer Litteratur bedenklich gewesen sei, Behauptungen, mit denen er begreiflicherweise
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0191, von Haruspices bis Harz Öffnen
Glied des mitteldeutschen Berglandes, erhebt sich zwischen Leine und Saale aus den Grenzen von Nieder- und Obersachsen als eine Stammes- und Dialektscheide, wo Niederdeutsch und Hochdeutsch zusammenstoßen. Er ist 92 km lang und bis 33 m breit; seine
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0466, von Hesse bis Hessen (deutscher Volksstamm und Gau) Öffnen
und der untern Fulda und Werra. Der Stamm der H., rein deutsch und von echt germanischem Gepräge, ist wohl mit den Katten (s. d.) verwandt. Ihre Mundart bildete einen Übergang vom hochdeutschen zum niederdeutschen Dialekt; in ihr ist das wichtigste Denkmal
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0528, von Hildebrandslied bis Hildebrandt Öffnen
Kommentar. Spätere Ausgaben sind die von Feußner ("Die ältesten allitterierenden Dichtungsreste in hochdeutscher Sprache", Hanau 1845), Vollmer und Hofmann (Leipz. 1850), Grein (2. Aufl., Kassel 1880). Eine spätere Bearbeitung in vierzeiligen
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0536, von Hilfsrichter bis Hill Öffnen
in der geschichtlichen Entwickelung der deutschen Sprache haben die H. immer mehr zugenommen; die süddeutschen Dialekte gehen im Gebrauch derselben noch weiter als die hochdeutsche Schriftsprache, indem sie z. B. statt des Imperfektums "ich ging
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0111, von Izabal bis Jablonowski Öffnen
. maiius statt maius schrieben. Erst im 16. und 17. Jahrh. ward das j in lateinischen Büchern eingeführt und ging von da bald ins Hochdeutsche über, wo es nun die zehnte Stelle im Alphabet einnimmt. In den nordischen und slawischen Sprachen hat das j
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0133, von Jaguapalme bis Jahn Öffnen
, und zwar nach seines Vaters Bestimmung Theologie, widmete sich aber bald zumeist sprachlichen Studien. Eine Frucht derselben ist seine damals mit Anerkennung aufgenommene Schrift "Bereicherung des hochdeutschen Sprachschatzes, versucht im Gebiete
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0294, von Judica bis Jüdische Litteratur Öffnen
alten und neuen Sprachen gemischte hochdeutsche Mundart bildet, und der von den deutschen Juden in Deutschland, im östlichen Frankreich, den Niederlanden bis zur Neuzeit gesprochen wurde, besonders aber in Rußland, Polen, Ungarn, Bosnien, Serbien
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0600, von Kästner bis Kastrat Öffnen
", mit hochdeutscher Übersetzung und einer Einleitung: "Über Volkssprache und Mundarten" (Hermannst. 1862), worin die Naivität und Gemütlichkeit der siebenbürgischen Sachsen mit vielem Glück zum Ausdruck kommt. Kastor, Mineral, s. Petalit. Kastor
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0383, von Lachmuskel bis Lachs Öffnen
" (das. 1840), welche nur die von L. für echt erklärten Lieder enthält, zu erwähnen ist. Außerdem gab er heraus: "Auswahl aus den hochdeutschen Dichtern des 13. Jahrhunderts" (Berl. 1820), "Specimina linguae francicae" (das. 1825), Walther
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0561, von Lauraguais bis Laurent Öffnen
Gedichte und ziemlich wertlose dramatische Gelegenheitsstücke in hochdeutscher Sprache. Laurens (spr. loráng), 1) Joseph Augustin Jules, Maler und Lithograph, Bruder des Schriftstellers, Musikers und Kunstdilettanten Joseph Bonaventure L. (geb. 24
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0805, von Mörikofer bis Möris Öffnen
im Verhältnis zur hochdeutschen Schriftsprache" (1838; neue Ausg., Leipz. 1864); "Klopstock in Zürich" (Bern 1851); "Die schweizerische Litteratur des 18. Jahrhunderts" (Leipz. 1861); "Bilder aus dem kirchlichen Leben der Schweiz" (das. 1864); "Ulrich Zwingli
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0341, von Ofterdingen bis Oginski Öffnen
, Wales and Scotland (Edinb. 1887). Ogĭer der Däne, in der mittelalterlichen Sage einer der Paladine Karls d. Gr., Held mehrerer Gedichte, auch zweier deutschen, hochdeutscher Bearbeitungen niederdeutsche Originale aus dem 16. Jahrh., von denen
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0592, von P bis Paar Öffnen
und Plattdeutschen noch erhalten, ging aber im Hochdeutschen in f oder pf über, das nach der norddeutschen Aussprache auch wie f klingt: man vergleiche z. B. mit unserm helfen das gotische hilpan, das englische to help, mit stopfen das englische to stop
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0696, von Reine bis Reineke Fuchs Öffnen
den Professortitel. Reineclaude (franz., spr. rähn-klóhd), s. Pflaumenbaum, S. 970. Reineke Fuchs, hochdeutsche Bezeichnung für die letzte bedeutende dichterische Gestaltung der deutschen Tiersage (s. d.). Das Alter der letztern reicht zurück
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0699, von Reinick bis Reinkens Öffnen
Kreise. Mit Richter verband er sich zur Herausgabe von Hebels "Alemannischen Gedichten", die er ins Hochdeutsche übertrug (Leipz. 1851); zu Rethels "Totentanz" dichtete er die Verse. Seine "Lieder" erschienen gesammelt Berlin 1844 (5. Aufl
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0109, von Rytter bis S Öffnen
wir seit Gottsched konsequent ß zur Bezeichnung der Länge, z. B. Füße, ss ^[2mal Binnen-s] zur Bezeichnung der Kürze, z. B. Schüsse. Ursprünglich war das ß ein von unserm jetzigen s ganz verschiedener Laut, welcher sich im Hochdeutschen
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0158, von Sachsenwald bis Sächsische Schweiz Öffnen
(Berl. 1827; 2. Ausg., mit dem Lehnrecht, 1835-44, 3 Bde.; 3. Ausg. des 1. Teils 1861), Weiske (6. Aufl., Leipz. 1882), Sachße, mit hochdeutscher Übersetzung (Heidelb. 1848), Göschen (Halle 1853), Lübben (Oldenb
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0677, von Schwabenstreich bis Schwäbischer Städtebund Öffnen
677 Schwabenstreich - Schwäbischer Städtebund. spiegels ist meist eine flüchtige, oft inkorrekte hochdeutsche Übersetzung des Sachsenspiegels mit Weglassung sächsischer Eigentümlichkeiten und mit unbedeutenden Änderungen und Zusätzen. Der S
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0941, Siebenbürgen (Flüsse u. Seen, Klima, Bevölkerung, Naturprodukte, Bergbau) Öffnen
, meist aber im W. und Süden; die letztern bewohnen die gebirgigen östlichen Teile des Landes und waren einst die Verteidiger der Grenze. Die Sachsen bedienen sich des Hochdeutschen als Schriftsprache, während sich die bei ihnen herrschenden Mundarten
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0285, von Stelzvögel bis Stempelsteuern Öffnen
veröffentlichte er drei Bände Erzählungen ("Prosa", Regensb. 1845); "Neue Gedichte" (das. 1846); ferner "Heimgarten" (Pest 1846, 2 Bde.); "Liebesgürtel", in hochdeutscher Sprache (2. Aufl., Preßb. 1876); endlich "D'Ahnl", ein Dialektepos in Hexametern
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0322, von Stielbrand bis Stiergefechte Öffnen
), "In der Sommerfrisch" (das. 1883) und "A Hochzeit in die Berg" (das. 1884), letztere beiden mit Zeichnungen von H. Kauffmann. Alle diese (meist in wiederholten Auflagen erschienenen) Bücher fanden, wie auch seine hochdeutschen "Hochlandlieder" (Stuttg. 1879
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0347, von Stollhofen bis Stolze Öffnen
in der Schweiz, kehrte aber nach erfolgter Amnestie nach Frankfurt zurück, wo er die Redaktion der "Frankfurter Laterne" von neuem übernahm. Er veröffentlichte: "Skizzen aus der Pfalz" (Frankf. 1849); "Gedichte in hochdeutscher Mundart" (das. 1862
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0546, von Taufe eines Schiffs bis Taunus Öffnen
); Jundt, Les amis de Dieu au XIV. siècle (Par. 1879); Ritschl in der "Zeitschrift für Kirchengeschichte" (1880). Taulers Predigten wurden ins Hochdeutsche übertragen von Hamberger (2. Aufl., Frankf. 1872). Taumelkäfer (Gyrinidae), s. Wasserkäfer
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 1041, von Uralaltaische Sprachen bis Uralit Öffnen
Gruppe sind meistens unter sich sehr nahe verwandt; namentlich ist es wichtig, zu bemerken, daß z. B. das Türkische sich vom Nogaischen in Südrußland nicht stärker unterscheidet als das Hochdeutsche vom Niederdeutschen und selbst von dem weit entfernten
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0026, von Ustchoperskaja Staniza bis Usuramo Öffnen
, gest. 29. Juli 1827 als Ratsherr daselbst. Vorzüglich gelangen ihm Erzählungen und Idylle in der Mundart seiner Heimat, als deren vorzüglichste das Gedicht »Der Vikari« gelten muß; dagegen erheben sich seine hochdeutschen Dichtungen selten über
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0712, von Wladislawow bis Woche Öffnen
. h. Badetag, im Hochdeutschen aber unter christlichem Einfluß entweder zum Sonnabend, d. h. Abend vor dem Sonntag, oder zum Samstag, dem Sabbat der Juden. Ebenso trat für den Wodanstag im Althochdeutschen früh schon die Benennung Mittwoch, d. h. Mitte
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0729, von Wolframblau bis Wolfsberg Öffnen
« eröffnete Lachmann in seiner »Auswahl aus den hochdeutschen Dichtern des 13. Jahrhunderts« (Berl. 1820). Auch die erste kritische Ausgabe von Wolframs Werken gab Lachmann (Berl. 1833, 4. Ausg. 1879), eine Ausgabe des »Parzival« allein mit erklärenden
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0799, von Ximenes bis Y Öffnen
in häufigem Gebrauch und vertritt als solcher die Stelle des deutschen j; als Vokal wird es entweder wie i oder wie ei ausgesprochen. Im Holländischen wird es stets wie ei gesprochen, wie denn auch die neuere Orthographie ij statt y schreibt. Im Hochdeutschen
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0847, von Zeiteinheit bis Zeitungen Öffnen
Zeitschriften diejenigen Arten, die wöchentlich, monatlich, viertel-, halb- und ganzjährlich erscheinen. Das Wort Zeitung ist die hochdeutsche Form für das niederdeutsche »Theiding« oder »Theidung«, welches etwa »Nachricht« bedeutet. Wenigstens erinnert es an
0% Meyers → 17. (Ergänzungs-) Band → Hauptstück: Seite 0158, von Bonga bis Borne Öffnen
«, »Biff! Baff! Buff!«, »I nu heern Se mal« etc.), die sich eines nicht unbedeutenden und verdienten Erfolgs zu erfreuen hatten. Außerdem erschienen von ihm (in hochdeutscher Sprache) das humoristische Liederbuch »Seid umschlungen Millionen
0% Meyers → 19. Band: Jahres-Supplement 1891[...] → Hauptstück: Seite 0196, Deutsche Litteratur im Jahre 1891 (Lyrik) Öffnen
. Rosegger hat seine »Gedichte« in hochdeutscher Sprache, die bisher zerstreut und gelegentlich, teils in seine Erzählungen verflochten, teils selbständig in Zeitschriften erschienen sind, gesammelt, und sie zeigen uns den frischen, temperamentvollen
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0036, von Abergavenny bis Abesche Öffnen
. superstitio nachgebildet ist, ins Hochdeutsche übernommenes Wort; soviel wie falscher Glaube. Da aber, was den «wahren Glauben» ausmacht, für verschiedene Völker und Zeiten sehr verschieden ist, so erscheint einem als A., was dem andern wahrer Glaube
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0141, von Adelsbrief bis Adelung Öffnen
der deutschen Sprache. Sein erstaunlicher Sammelfleiß macht ihn zum achtbarsten Vorgänger J. Grimms. Sein bedeutendstes Werk ist das noch sehr brauchbare "Grammatisch-kritische Wörterbuch der hochdeutschen Mundart", Bd. 1-5, Abteil. 1 (Lpz. 1774-86; 2