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2% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 1004, Napoleon (N. I.: 1806-1808) Öffnen
gewaltthätige Herrschsucht keine Schranken in dem Recht und der Freiheit andrer anerkennen wollten und ihn zur Überschätzung seines eignen Könnens und zur Geringschätzung fremder Widerstandskraft verleiteten. Nachdem er 1807 Portugal hatte besetzen lassen
2% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0863, von Robbenschlag bis Robert Öffnen
Interdikt zu entgehen, und die zweite, Konstanze von Arles, Tochter des Grafen Wilhelm Taillefer von Toulouse, verbitterte ihm durch Herrschsucht und Ränke das Leben. R. war einer der vorzüglichsten Komponisten und Hymnendichter seiner Zeit; von seinen
2% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0960, von Rosarium bis Roschsee Öffnen
den Gauchos, deren Sitten und Lebensweise er in dem Grad annahm, daß sie ihn als den Ihrigen betrachteten und später seine Haupthelfer bei seinen herrschsüchtigen Bestrebungen wurden. Durch glückliche Feldzüge gegen die Wilden Patagoniens erlangte
2% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0982, Heinrich IV. (römisch-deutscher Kaiser) Öffnen
auch die Zügel des Reichs in seine Hand. Aber Anno erregte bald durch Eigennutz, Herrschsucht und Verschwendung der Reichsgüter allgemeinen Unwillen, sodaß er sich genötigt sah, dem Erzbischof Adalbert
2% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0678, von Irawadi (Division) bis Irene (die Heilige) Öffnen
durch Herrschsucht und Gewaltthätigkeit. Nach dem Tod ihres Gemahls (780) führte sie die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn Konstantin VI. und suchte als eifrige Andängerin des Bilderdienstes mit Hilfe des Patriarchen Tarassios seit 787, in welchem
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0031, von Ischoren bis Iselastische Spiele Öffnen
. Isebel (Jesebel, hebr., "die Unberührte"), Gemahlin des israelitischen Königs Ahab (875-853 v. Chr.), Tochter Ethbaals, Königs von Sidon, welcher früher Priester der Astarte gewesen war. Herrschsüchtig und grausam, war sie eifrig bemüht
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0682, von Schwämme bis Schwan Öffnen
, Fischen, kleinen Lurchen etc. und erreichen ihre Nahrung durch Gründeln. Ihre Schönheit und Anmut nehmen sehr für sie ein; sie bekunden aber oft genug Herrschsucht, Rauflust, Tücke und Bosheit gegen Tiere und Menschen. Nur die Schwäne
1% Meyers → 17. (Ergänzungs-) Band → Hauptstück: Seite 0239, Deutschland (Wappen etc.; Geschichte seit 1886) Öffnen
Reichsregierung zu verlangen, daß sie für den allerdings schmählich behandelten »deutschen Fürsten« Alexander gegen die russische Herrschsucht energisch eintrete, ja zum Krieg mit Rußland zu hetzen; sie bedachte nicht, daß der Fürst mit der Annahme des
1% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0763, von Theodor bis Theodora (byzantinische Kaiserin, Gemahlin Instinianus' I.) Öffnen
für Justinianus, dagegen waren ihre Herrschsucht und ihre grausame Rachsucht allgemein gefürchtet.
1% Brockhaus → 17. Band: Supplement → Hauptstück: Seite 0690, von Kriegsräder bis Kriminalanthropologie Öffnen
, Eitelkeit, Herrschsucht u. s. w., 7) Überzeugungstreue [in religiöser, sittlicher, künstlerischer, wissenschaftlicher Hinsicht], 8) Gewinnsucht und des Einflusses derselben auf die Ausführung von Verbrechen). Die K. ist ein wesentliches Hilfsmittel
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0054, von Abrupt bis Absatz Öffnen
. Von Trotz und Herrschsucht beseelt, benutzte er die alte Stammeseifersucht Judas und mannigfache Unzufriedenheit mit Davids Regiment, um von Hebron aus einen großen Aufstand gegen letztern anzuregen. David mußte
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0194, von Ägir bis Ägis Öffnen
zurückkehrte, hatten sich in der Zwischenzeit die Verhältnisse für ihn sehr ungünstig gestaltet; denn während seiner Abwesenheit hatte Agesilaos seine Absicht, die Güterverteilung zu hintertreiben, sowie andre herrschsüchtige Pläne offener kundgegeben, so
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0196, von Agnes bis Agnolo Öffnen
Heinrich IV., sowie Regentin des Reichs, hatte anfangs den Papst Viktor II., dann die Bischöfe Günther von Bamberg und Heinrich von Augsburg zu Ratgebern, ward aber von den herrschsüchtigen Großen bedrängt und gezwungen, mehrere Herzogtümer an
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0438, von Amalekiter bis Amalia Öffnen
438 Amalekiter - Amalia. Theodat, behielt sich aber die Regierung vor. Kaum sah sich Theodat auf dem Thron, als er, gereizt durch die Verachtung, die ihm A. zeigte, und durch Herrschsucht, die Königin auf einer Insel im Vulsinischen See
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0607, von Annen-Wullen bis Annolied Öffnen
geistlichen Studien zu Bamberg, ward Ratgeber und Beichtvater Kaiser Heinrichs III. und 1056 Erzbischof von Köln. Voll Ehrgeiz und Herrschsucht, stiftete er, als die Kaiserin Agnes sich der Reichsverweserschaft für ihren unmündigen Sohn Heinrich IV. nicht
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0646, von Antiochos Askalonita bis Antiope Öffnen
in einem Teil Syriens anerkannt, besiegte 123 den Gegenkönig Alexander Zabina, zwang seine herrschsüchtige Mutter Kleopatra, das Gift zu trinken, welches sie ihm bereitet hatte (daher auch spottweise Philometor, "der die Mutter liebt", genannt
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0795, Argentinische Republik (Geschichte) Öffnen
wurden, mehr und mehr bemerkbar. Da die Herrschsucht der Portenos den Abfall der Banda Oriental (Uruguays) und Paraguays zur Folge hatte, auch Oberperu an die Spanier verloren ging und die Zerrüttung in den Provinzen aufs höchste stieg, gab endlich
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0805, von Ariana bis Aribo Öffnen
kirchliche Oberhoheit verschaffen. Seine Herrschsucht bewirkte 1035 einen Aufstand der kleinen Lehnsritter (Valvassoren), der zwar in Mailand selbst unterdrückt wurde, dem sich aber bald Lodi und die unfreien Bürger in andern Städten anschlossen
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0868, von Arrhephorien bis Arriaza y Superviela Öffnen
König erhoben. A. vermählte sich mit einer Enkelin Philipps, der herrschsüchtigen Eurydike, und begleitete den Reichsverweser Perdikkas auf seinem Zuge gegen Ägypten. Nach des Perdikkas Ermordung (321) stand er unter der Leitung Pythons, dann des
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0878, von Artaxias bis Artemidoros Öffnen
. Von den übrigen Söhnen wünschten die Perser den sanften und freundlichen Ariaspes als König, während A. selbst den Arsames bevorzugte; beide wurden jedoch durch die Bosheit des herrschsüchtigen Ochos aus dem Wege geräumt. Im Schmerz darüber starb
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0027, von Attar bis Attentat Öffnen
persönlichen Motiven der Herrschsucht, des Eigennutzes oder der Rachsucht hervor, so auch die Ermordungen zweier deutscher Könige, Philipps von Schwaben durch Otto von Wittelsbach (1208) und Albrechts I. durch Johann Parricida (1308). Mordthaten zum Zweck
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0284, von Balderich bis Balduin Öffnen
, Reichsverweser des Sultans von Mosul, das von Joscelin dem jüngern schlecht beschützte Edessa. Dieses kam zwar nach Zenkis Tod 1146 wieder an die Christen; als es aber Nureddin von Damaskus abermals eroberte, entriß B. seiner herrschsüchtigen Mutter
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0974, von Birnbaumer Wald bis Biron Öffnen
ihres unmündigen Nachfolgers Iwan, in dessen Namen B. die Würde eines Reichsregenten bekleiden sollte. B. war zwar energisch und thätig, aber auch herrschsüchtig bis zur Grausamkeit (viele Tausende wurden auf seinen Befehl hingerichtet, selbst die vornehmsten
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0168, Bolivia (Geschichte) Öffnen
war, so kam es bald zu Unruhen; 25. Dez. 1827 brach in La Paz ein großer Aufstand aus, und da wegen des Erdbebens in Lima (30. März 1828) keine Truppen gegen die Empörer gesandt werden konnten, so mußte Sucre, den man herrschsüchtiger Absichten
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0731, von Calascione bis Calatravaorden Öffnen
- und herrschsüchtig, trug er durch seine Opposition gegen das Ministerium und seine zweideutige Haltung wesentlich dazu bei, daß sich die neue Regierung nicht befestigte. Nach Auflösung der ersten Cortes lebte er zurückgezogen, wurde 1823 in Sevilla Minister des
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0056, von Chlum bis Chmelnizky Öffnen
. 3) C. III., Chlodwigs II. und Balthildes ältester Sohn, ward 656 nach seines Vaters Tod König der Franken unter Vormundschaft seiner Mutter; sein Majordomus war der herrschsüchtige Ebroin. Er starb 670, etwa 15 Jahre alt. 4) C. IV., nach einigen
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0096, Christine de Pisan Öffnen
Religionswechsel, ihre Reizbarkeit, ihre Herrschsucht, selbst nachdem sie freiwillig das Zepter niedergelegt. Ihre Schriften finden sich größtenteils in Arckenholz, Memoiren der Königin C. (Berl. 1751 bis 1760, 4 Bde.). Vgl. Grauert, C., Königin
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0332, von Crelinger bis Crema Öffnen
Verbindung der Stände und der durch seine Herrschsucht verletzten kurfürstlichen Räte gestürzt und nach dem Königstein gebracht. C. saß vier Jahre gefangen, ehe man sich über die Formalien des über ihn zu verhängenden peinlichen Prozesses einigen konnte
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0438, von Damgarten bis Damiette Öffnen
Geistlichkeit bewog ihn 1061 zur Rückkehr ins Kloster. Allein schon 1062 mußte er als päpstlicher Legat zur Reformation des Klosters Clugny nach Frankreich gehen. Obwohl D. die Herrschsucht und den Hochmut Hildebrands nicht teilte, so ordnete er sich
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0657, von Demagog bis Demaratos Öffnen
als die privilegierten Demagogen des römischen Volkes dastehen. Im Tribunat konzentrierten sich Macht und Gunst des Volkes, und nach demselben begann daher, je rascher die Demokratie Sieg auf Sieg gewann, ein wahrer Wettlauf der Ehrgeizigen und Herrschsüchtigen, obgleich
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0662, von Demetrios Phalereus bis Demetrius Öffnen
aus und behauptete, sich aus Moskau gerettet zu haben. Er schlug wiederholt die Truppen des Zaren und fand besonders Anhang, als die herrschsüchtige Marina nach ihrer Befreiung ihn als ihren Gemahl anerkannte. Er residierte längere Zeit im Dorf
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0868, Deutschland (Geschichte 1555-1566. Gegenreformation, Ferdinand I.) Öffnen
strengen Luthertums in gehässige dogmatische Zänkereien, neidische Verketzerungen und grausame Verfolgungswut ausarteten. Die lutherischen Hoftheologen verfielen bald in dieselben Fehler, hochmütige Herrschsucht und fanatische Intoleranz, welche man
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0871, Deutschland (Geschichte 1635-1648. Dreißigjähriger Krieg) Öffnen
das Reich seinem Sohn Ferdinand III. (1637-1657); das war das Ergebnis seines unseligen Fanatismus und seiner Herrschsucht. Der neue Kaiser erstrebte den Frieden ohne Hintergedanken, aber so tief eingefressen waren jetzt unter den Parteien Mißtrauen
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0873, Deutschland (Geschichte 1660-1688. Leopold I.) Öffnen
. Die Herrschsucht und Anmaßung des französischen Eroberers überschritten endlich alles Maß und zwangen dem Kaiser und dem Reich die Waffen in die Hände. Als Ludwig XIV. 1672 im Bund mit den Bischöfen von Köln und Münster die vereinigten Niederlande
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0874, Deutschland (Geschichte 1688-1714. Leopold I., Joseph I., Karl VI.) Öffnen
, noch die immerwährende Trennung der französischen und der spanischen Monarchie versprechen wollte, sahen sich die Seemächte gezwungen, Österreich im Kampf gegen die maßlose Herrschsucht Frankreichs beizustehen, und auch das Reich mußte demselben 30
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0894, Deutschland (Geschichte 1851-1859. Versuche einer Bundesreform) Öffnen
büreaukratische Kontrolle der Wiederkehr einer solchen Katastrophe vorzubeugen. Der Thron schloß zu diesem Zweck einen Bund mit dem Altar, und während an protestantischen Höfen die buchstabengläubige, herrschsüchtige Orthodoxie sich breit machte, verstand
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0285, von Eberwurz bis Ebranchieren Öffnen
. Sie war nicht groß, aber schön; infolge eines Unglücksfalls beim Fechten hatte sie ein Auge verloren. Sie galt für hochmütig, herrschsüchtig und eigensinnig, blieb aber ihrem Gemahl, dem sie zehn Kinder gebar, durchaus treu. Nach dessen Tod wollte
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0561, von Elisabethinerinnen bis Elisabethorden Öffnen
mit Alberoni ihren Gemahl vollständig. Ehrgeizig und herrschsüchtig, trieb sie ihn an, um ihren eignen Söhnen Throne zu verschaffen, durch diplomatische Verhandlungen und durch kriegerische Unternehmungen die ehemals spanischen Besitzungen in Italien
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0856, von Essäismus bis Essek Öffnen
der mit dem Krieg nichts gemein habenden Handwerke. Den Handel verabscheuten sie als eine Hauptquelle der Hab- und Herrschsucht. Sie wohnten in Dörfern und Kolonien beisammen, vorzüglich in Judäa, am Toten Meer, und mieden die Städte wegen der daselbst
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0069, von Fastolf bis Fatipur Öffnen
und Hildrud, ein herrschsüchtiges Weib, reizte ihren Stiefsohn Pippin durch ihren Stolz und ihre Härte 792 zur Empörung gegen seinen Vater, wofür er als Mönch ins Kloster Prüm gesperrt wurde; starb 10. Aug. 794. Fastuos (lat.), prangend, prächtig
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0543, Frankreich (Geschichte: Haus Valois; Philipp VI.,. Johann der Gute, Karl V.) Öffnen
543 Frankreich (Geschichte: Haus Valois; Philipp VI., Johann der Gute, Karl V.). trat er gegen den Papst auf. Bonifacius VIII., der herrschsüchtigste aller Päpste, der nicht nur die geistliche, sondern auch die weltliche Herrschaft über
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0547, Frankreich (Geschichte: Heinrich II., Franz II., Karl IX.) Öffnen
. kinderlos starb, folgte ihm sein zehnjähriger Bruder Karl IX. (1560 bis 1574) unter der Vormundschaft seiner Mutter Katharina von Medicis, einer leidenschaftlichen, herrschsüchtigen, aber wankelmütigen Frau. Der Übermacht der Guisen gegenüber begünstigte
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0551, Frankreich (Geschichte: Ludwig XIV.) Öffnen
seinen Übermut und seine Herrschsucht so gesteigert, daß er fremde Rechte rücksichtslos mit Füßen trat. Durch die Reunionskammern ließ er sich alle Gebietsteile zusprechen, die jemals zu den ihm im Westfälischen und im Nimwegener Frieden abgetretenen
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0559, Frankreich (Geschichte: Napoleons Sturz, Ludwig XVIII.) Öffnen
Orients mit Konstantinopel, wenn er ihn selbst im Westen ungestört schalten und walten lasse. Nun kannte der glückliche Eroberer keine Schranken mehr für seinen Ehrgeiz und seine Herrschsucht. England glaubte er durch die Kontinentalsperre bezwingen zu
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0782, von Fulton City bis Fumago Öffnen
und, als dieser im afrikanischen Krieg umgekommen war, an den Triumvir M. Antonius, eine der herrschsüchtigsten und sittenlosesten Frauen ihrer Zeit. Als unversöhnliche Feindin des Cicero mißhandelte sie noch dessen abgeschlagenes Haupt
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0795, von Fürstenberg bis Fürstenbund Öffnen
eines jeden zu sichern und zu verhindern, daß ein herrschsüchtiger und unternehmender Kaiser einmal die ganze deutsche Verfassung umstürze, indem er sie stückweise zerbricht". Der Vorteil des Bundes beruhe darin, "daß, wenn der Kaiser seine Macht
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0887, von Gambia (Fluß) bis Gambia (Kolonie) Öffnen
kühner, energischer Politiker, doch ehrgeizig und herrschsüchtig, weswegen er wohl auch bei längerm Leben keine großen Erfolge errungen haben würde. Seine "Discours et plaidoyers politiques" (Par. 1880-84, 10 Bde.) und "Dépêches etc." (1886 ff.) gab
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0053, von Geldern bis Geldherrschaft Öffnen
. Herzog Arnold lag mit seinen Städten, besonders mit Nimwegen, in fortwährendem Hader, und da er dem Lande drückende Steuern auferlegte, bildete sich eine Verschwörung gegen ihn, an der seine eigne Gemahlin, die herrschsüchtige und gewaltthätige
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0121, Genua (Geschichte) Öffnen
in der Vorliebe des alternden Andrea für seinen herrschsüchtigen Neffen Gianettino Doria, von dem man fürchtete, er möchte mit Andreas Reichtümern auch dessen Macht erben. Dazu kam, daß in G., obwohl es von der Verbindung mit Spanien große Vorteile zog
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0366, von Girvan bis Giskra Öffnen
in Goslar und wurde im Dom zu Speier neben Konrad II. begraben. Giselbert, Sohn Reginars, folgte diesem 915 als Herzog von Lothringen. Unruhig und herrschsüchtig, suchte er sich der Abhängigkeit von dem westfränkischen König Karl dem Einfältigen 920 zu
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0538, Goten (Westgoten) Öffnen
durch die Parteiungen der Großen und durch die Herrschsucht und den Fanatismus der Geistlichen untergraben worden, nach fast 300jährigem Bestand. Sein Name hat sich bloß in Gotalanien (Katalonien) erhalten. Weiteres s. Spanien, Geschichte. Was die Staats
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0688, Griechenland (Alt-G.: Geschichte bis 476 v. Chr.) Öffnen
, die Aleuaden in Thessalien aus Eigennutz und Herrschsucht. Die Aristokraten fürchteten das Emporkommen der Demokratie infolge einer großen Volkserhebung gegen den auswärtigen Feind und wünschten ein freundschaftliches Verhältnis zu den fremden Königen: so
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0693, Griechenland (Alt-G.: Geschichte bis 337 v. Chr.) Öffnen
. Ebenso schwächten die Thebaner ihre Kräfte durch fortwährende Kämpfe mit ihren Nachbarn und untergruben das durch ihren Freiheitskampf erworbene Ansehen durch die Heuchelei, mit der sie ihre Herrschsucht und Rachgier hinter Frömmigkeit und Gottesfurcht
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0708, Griechenland (Neu-G.: Geschichte bis 1718) Öffnen
gewannen, den jedoch ihr Ehrgeiz, ihre Herrschsucht und ihre intrigenvolle Gewandtheit um alle wohlthätigen Folgen in nationaler Hinsicht brachten. Außer ihnen machten sich noch als besondere Klasse die Armatolen (s. d.) an der Spitze ihrer
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0719, Griechische Kirche (geschichtliche Entwickelung) Öffnen
Kirche unter dem römischen Papsttum zu suchen. Schon Photius (s. d.) beschwerte sich über die Herrschsucht des römischen Bischofs, welcher auch den byzantinischen Patriarchen sich zu unterwerfen trachte, und die Erbitterung wurde noch gesteigert
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0789, Großbritannien (Geschichte: Haus Plantagenet; Heinrich II.) Öffnen
anzuerkennen, und durch ihren Übermut und ihre Herrschsucht vielfach Anstoß erregte, dauerte der Kampf fort, in welchem das Land entsetzlich litt. Robert von Gloucester fiel in die Hände der Gegner und mußte gegen König Stephan ausgewechselt werden
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0795, Großbritannien (Geschichte: Heinrich VI., Eduard IV.) Öffnen
. und dem Herzog Philipp von Burgund gekommen und Bedford in demselben Jahr gestorben war, verloren die Engländer mehr und mehr an Boden. Inzwischen war der Herzog von Gloucester mit dem Erzieher des Königs, dem herrschsüchtigen Kardinal von Winchester
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0995, von Hadis bis Hadrian Öffnen
, durch die Synode von Douzy 871 Einsprache erhob, ward er von Hinkmar, Bischof von Reims, und Karl dem Kahlen zurückgewiesen, wie denn sein von Herrschsucht geleitetes gewaltthätiges Eingreifen in staatliche und kirchliche Verhältnisse öfters das allgemeine
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0266, von Heckerling bis Hedberg Öffnen
Freiheit gegen ultramontane Herrschsucht. Er starb 24. März 1881 in St. Louis. Es erschienen von ihm "Reden und Vorlesungen" (Neust. a. H. 1872). Heckerling, s. Häcksel. Heckmännchen, s. Mandragora. Heckmondwicke ^[richtig: Heckmondwike
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0309, Heinrich (deutsche Kaiser: H. III., H. IV.) Öffnen
und Zwietracht im Reich, die dadurch noch erhöht wurde, daß Anno die königlichen Rechte gegenüber der Kirche und dem Papsttum schmachvoll preisgab. Annos Herrschsucht erregte bald große Unzufriedenheit, und dadurch erhielt der nicht weniger ehrgeizige
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0312, Heinrich (deutsche Kaiser: H. VI.) Öffnen
vermählt mit Mathilde, Tochter des Königs Heinrich I. von England, die später den Grafen von Anjou heiratete und Stammmutter der Plantagenets wurde (s. Mathilde 2). H. war ein Mann von hartem, herrschsüchtigem Geist und starkem Charakter, unerbittlich
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0314, Heinrich (Bayern) Öffnen
Erfolge steigerten seine Selbstüberhebung und seine Herrschsucht so, daß eine große Zahl geistlicher und weltlicher Fürsten und Herren, die Erzbischöfe Wichmann von Magdeburg und Hartwig von Bremen, die Bischöfe von Halberstadt und Hildesheim
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0316, Heinrich (Champagne, England) Öffnen
gestanden hatten, aufrecht erhielt, äußerte H. den Wunsch, von dem herrschsüchtigen Prälaten befreit zu werden, und dies veranlaßte vier Edelleute, den Erzbischof 29. Dez. 1170 in der Kathedrale zu Canterbury zu ermorden. Gerade das aber führte zu
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0319, Heinrich (England, Flandern, Frankreich) Öffnen
seine herrschsüchtige Mutter zu gunsten seines jüngern Bruders, Robert, einen Aufstand; H. behauptete jedoch mit Hilfe des Herzogs Robert von der Normandie seine Ansprüche. Seine Regierung ist eine fortlaufende Kette von Kämpfen gegen den Adel und die in
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0320, Heinrich (Frankreich) Öffnen
der Religionsparteien und der immer weiter um sich greifenden spanisch-österreichischen Macht dem französischen Reiche große Gefahr drohte. H. war von ritterlicher Gesinnung, nicht ohne Thatkraft, feurig und herrschsüchtig, aber ohne Ausdauer, unklar
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0422, von Herlisheim bis Hermann Öffnen
Einrichtung mit der Inquisition in Verbindung gebracht. Hermanfried (Irminfried), der letzte König der Thüringer, Sohn des Basinus, regierte anfangs gemeinschaftlich mit seinen Brüdern Baderich und Berthar, tötete aber auf Anstiften seiner herrschsüchtigen
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0435, von Herodes bis Herodes Atticus Öffnen
Sturz vorbeugte. Auf Andringen seiner eitlen und herrschsüchtigen Gattin reiste er nach dem Regierungsantritt des Kaisers Caligula zum zweitenmal nach Rom, um den Königstitel zu erlangen, der seinem Neffen Herodes Agrippa verwilligt worden; allein
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0557, von Hipparion bis Hippias Öffnen
paarten sich in ihm mit einem hellen Verstand, eine an Bigotterie grenzende Frömmigkeit und warmer Tugendeifer mit Leidenschaftlichkeit und Sinnlichkeit, schwärmerische Freundschaft mit Verschlossenheit, Herrschsucht und Strenge mit heiterm
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0799, Hund (Rassen und Spielarten) Öffnen
Rasse gefunden. Auch die Ulmer (Fig. 5) und die Korsikaner Dogge (Fig. 7) gehören hierher. Der Bulldogg (Bulldock, Boxer, C. f. m. gladiator, Fig. 6), besonders in England verbreitet, ist ungemein bissig und herrschsüchtig, wagt sich mit höchstem
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0166, Japan (Geschichte) Öffnen
wohlgesinnt. Erst als die ankommenden Holländer und Engländer ihn vor den katholischen Priestern, ihrer Verräterei und Herrschsucht warnten, erneuerte er Taikosamas Verbot gegen das Christentum und ging wenige Jahre darauf schärfer gegen dasselbe vor
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0515, Karl (deutsche Kaiser: K. IV.) Öffnen
benutzte er dazu, einen Waffenstillstand zwischen der lombardischen Liga und den Visconti von Mailand herzustellen, war aber nicht geneigt, der Herrschsucht des Papstes förderlich zu sein. Der Gedanke, die kaiserliche Herrschaft in Italien
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0517, Karl (deutsche Kaiser: K. V.) Öffnen
und Pläne und gleichzeitig ein sehr eifriger Katholik. Herrschsüchtig, ehrgeizig, zäh und ausdauernd, strebte er nach der Beherrschung der Welt, wie sie die Kaiser des Mittelalters geübt hatten. Er war ein absoluter Monarch, der die Mitherrschaft
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0553, von Karoline bis Karolinen Öffnen
. von Neapel. Herrschsüchtig und intrigant, verdrängte sie 1777 den Minister Tanucci, um unter dem Nachfolger desselben, Sambuca, größern Einfluß auf die Regierungsgeschäfte zu erlangen. Als 1784 auch dieser seine Entlassung genommen, herrschte
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0612, Katharina (England, Frankreich, Rußland) Öffnen
sie sich anfangs den Hugenotten und der dieselben leitenden Familie Bourbon; aber deren Herrschsucht und die Überzeugung, daß die große Mehrheit des französischen Volkes dem Katholizismus treu bleiben werde, machten sie bald zur leidenschaftlichen
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0673, von Kelter bis Keltische Altertümer Öffnen
; der freie Bauernstand schwand, es gab nur eine herrschsüchtige Priesterkaste, die Druiden, einen übermütigen Adel, der auch die Königsherrschaft nicht mehr duldete, und eine unterdrückte gutshörige Klientel, welche den jährlich neuverteilten Ackerboden
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0950, Köln (Geschichte der Stadt) Öffnen
, bischöfliche Ministerialen, Stifts-, Kloster- und Weltgeistliche. Aus den Kaufleuten und Hofbesitzern entwickelte sich bald ein mächtiges, herrschsüchtiges Patriziat, welches unter der Bezeichnung "Geschlechter" in der Kölner Geschichte eine hervorragende
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0992, Komödie (antike und neuere K.) Öffnen
erbitterten Vater zu versöhnen; bisweilen wird der Knoten durch Wiedererkennungen zwischen Eltern, Kindern und Geschwistern gelöst. Die Charaktere sind meist stereotype: strenge und sparsame oder allzu gelinde und schwache Väter; herrschsüchtige
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0017, von Konrad (Montferrat etc.) bis Konrad von Marburg Öffnen
, und die er ganz für seine asketische Richtung gewann. Gelehrt, beredt und unsträflichen Wandels, aber auch einseitig und herrschsüchtig, wollte er alles seiner mönchischen Askese unterwerfen und jede Abweichung von den kirchlichen Grundsätzen
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0429, von Lambris bis Lamennais Öffnen
Bischofstreit mit Preußen. Er war deshalb auch sehr verhaßt, namentlich im Kirchenstaat, und seiner Herrschsucht wegen wählten ihn die Kardinäle auch nicht beim Konklave nach Gregors XVI. Tod 1846. Mit Pius' IX. Thronbesteigung war daher seine
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0639, von Lehrgabe bis Lehrgedicht Öffnen
wachen, daß nicht eine Partei innerhalb der Kirche die Macht des Staats zur Durchführung ihrer herrschsüchtigen Pläne und zur Unterdrückung einer an sich gleichberechtigten Minorität mißbrauche. In diesem Sinn hielten sich die Staaten des Deutschen Reichs
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0655, von Leidensbrüder bis Leighton Öffnen
. Leidenschaften der Kultur nahe zusammen. Je nach der positiven (begehrenden) oder negativen (verabscheuenden) Beschaffenheit des der L. zu Grunde liegenden Strebens unterscheidet man sthenische (z. B. Ruhmsucht, Herrschsucht, Erwerbsucht etc.) und asthenische (z
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0760, von Liberalitas bis Liberia Öffnen
gezeigt, was Kastengeist, Trägheit und Herrschsucht über den Fremden und den Schwächern vermögen. Hauptstadt ist Monrovia (s. d.) beim Kap Mesurado. Die Flagge s. auf Tafel "Flaggen I", mit Textblatt. - Die Republik verdankt ihre Entstehung dem 1816
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0912, von Lopez de Segura bis Lorca Öffnen
912 Lopez de Segura - Lorca. ernannt, an der Spitze von 9000 Mann Anteil an dem Kriege gegen Rosas, den Diktator von Buenos Ayres. Nach Paraguay zurückgekehrt, benahm er sich so sittenlos und zugleich so herrschsüchtig, daß der Vater ihn zu
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0933, von Louvain bis Louvre Öffnen
ausführen, doch ist er nicht der Urheber derselben. Seine Herrschsucht und Anmaßung erweckten ihm viele Feinde; vor allen haßte ihn die Maintenon, und schon fing seine Stellung an zu wanken, als er plötzlich 16. Juli 1691 am Lungenschlag starb. Vgl
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0960, von Ludus bis Ludwig Öffnen
, und der alte Vater mußte im Oktober 833 in der Kirche zu Soissons vor Lothar und den versammelten Großen Kirchenbuße thun, damit er der kaiserlichen Herrschaft für unwürdig erklärt werden konnte. Lothars Herrschsucht bewog aber bald die über ihres Vaters
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0967, Ludwig (Frankreich: L. X., L. XI.) Öffnen
VII. und der Maria von Anjou, geb. 3. Juli 1423 zu Bourges, zeigte von Jugend auf einen herrschsüchtigen, dabei tückischen Charakter, trat als erklärter Feind von seines Vaters Ministerium und der Geliebten desselben, Agnes Sorel, auf und stellte
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0998, Luise Öffnen
Friedrich von Schweden. Unbesonnen, hochfahrend und ränkevoll, stachelte sie ihren schwachen Gemahl, nachdem derselbe 1751 König geworden, zum Widerstand gegen die Anmaßung und Herrschsucht des schwedischen Adels auf, welcher dem König aber nur
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 1036, von Luyk bis Luzern Öffnen
er jedoch seine gänzliche Unfähigkeit. Er starb 14. Dez. 1621, ehe er vom König, der des herrschsüchtigen, habgierigen Günstlings überdrüssig war, dem Unwillen des Volkes und der Großen preisgegeben wurde. Er war vermählt mit Anna de Rohan, der spätern
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0217, von Marathi bis Maratti Öffnen
., und als 1714 die Würde des Vorstandes (Peischwa) in einer Familie erblich wurde, führte deren Herrschsucht zum Bürgerkrieg. Die unglückliche Schlacht von Panipat gegen Ahmed Schah 6. Jan. 1761, in welcher 200,000 M. fielen, gab der Macht des Peischwa
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0237, Maria (Frankreich) Öffnen
Gemahl durch ihr leidenschaftliches und herrschsüchtiges Wesen sowie durch ihre allerdings gegründete Eifersucht. Als Heinrich 1610 mit einem Heer nach Deutschland zur Unterstützung der Protestanten abgehen wollte, bestimmte sie ihn, sie zuvor, 13. Mai
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0239, Maria (Neapel, Portugal, Schottland) Öffnen
von Koburg-Kohary vermählte. M. war der Aufgabe nicht gewachsen, ein zerrüttetes Reich und ein vom Parteigeist beherrschtes Volk zu regieren, und machte sich überdies durch Eigensinn und Herrschsucht unbeliebt. Sie starb 15. Nov. 1853 im Wochenbett
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0241, von Maria (Spanien, Ungarn) bis Maria-Luisen-Orden Öffnen
Gemahl geistig weit überlegen, wußte sie es bald dahin zu bringen, daß ihr der König, nachdem er 14. Dez. 1788 den Thron bestiegen, die Regierungsgeschäfte überließ. Aber neben der Herrschsucht beseelte sie eine wilde, zügellose Sinnlichkeit, und obwohl
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0368, von Maxhütte bis Maximilian Öffnen
die Einfälle der Feinde abwehrte und 297 einen Einfall der vereinigten maurischen Völkerschaften in die römischen Provinzen Nordafrikas siegreich zurückschlug; aber er war von hartem, grausamem und herrschsüchtigem Charakter. Auf Diocletianus' Veranlassung
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0838, von Mousse bis Möwe Öffnen
landeinwärts als seewärts; einzelne siedeln sich gern an Binnengewässern an, und mehrere sind Zugvögel. Sie schwimmen und fliegen vortrefflich, ihre Stimme ist krächzend und kreischend. Sie sind mutig, herrschsüchtig, mißgünstig andern Vögeln
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0149, Niederlande (Geschichte: 16. Jahrhundert) Öffnen
Provinzen schwankten, schlossen sich eine Zeitlang teilweise der Utrechter Union an und wählten endlich den Herzog von Anjou zum Oberhaupt, der sich aber durch seine Herrschsucht so verhaßt machte, daß er im Juni 1583 zum zweitenmal die N. verlassen
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0153, Niederlande (Geschichte: 19. Jahrhundert) Öffnen
und die Errichtung von fünf neuen Bistümern in den Niederlanden gestattete. Die päpstliche Allokution vom 7. März 1853, welche dies verkündete, erregte einen Sturm der Entrüstung in der protestantischen Bevölkerung, die der König, des herrschsüchtigen Ministers
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0386, von Olympias bis Olympische Spiele Öffnen
einen herrschsüchtigen Charakter. Als infolge eingetretener Mißverhältnisse Philipp sich von ihr getrennt und Kleopatra, des Attalos Nichte, zu seiner Gemahlin erhoben hatte, hetzte sie ihren Sohn gegen Philipp auf, trug zur Ermordung ihres frühern
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0546, Ostpreußen (Geschichte von Altpreußen) Öffnen
für sich und seine Leibeserben die Mitbelehnung. 1572 übernahm Albrecht Friedrich die Regierung, zeigte aber infolge der Anmaßungen des Adels und der streit- und herrschsüchtigen lutherischen Geistlichkeit bald Spuren von Schwermut. Daher wurde 1577
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0550, Oströmisches Reich (545-787) Öffnen
der Vormundschaft seiner herrschsüchtigen Mutter Irene, welche durch die zweite Synode von Nikäa (September und Oktober 787) auf kurze Zeit die Bil-^[folgende Seite]
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0551, Oströmisches Reich (787-1180) Öffnen
Romanos, welche ihren Vater entthront hatten, und regierte darauf selbständig bis 959. Ihm folgte sein Sohn Romanos II. (959-963). Nach dessen Tod vermählte sich seine herrschsüchtige Witwe Theophano mit dem vom Heer zum Kaiser ausgerufenen tapfern