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99% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0288, von Gewerbefreiheit bis Gewerbegerichte Öffnen
288 Gewerbefreiheit - Gewerbegerichte. gewöhnlich mäßige Reinertrag ist wesentlich Arbeitsertrag. In der Gesamtheit der Unternehmungen überwiegt beim Personal die Zahl der selbständigen Gewerbtreibenden; das Gros der "Handwerker" gehört
80% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0290, Gewerbegesetzgebung (Gewerbefreiheit und -Unfreiheit) Öffnen
290 Gewerbegesetzgebung (Gewerbefreiheit und -Unfreiheit). Urproduktion, des Handels, der persönlichen Dienstleistungen etc. Diesen Gewerbeordnungen liegt kein bestimmter Begriff von Gewerbe zu Grunde. Der Gesetzgeber vereinigt in ihnen
60% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0977, von Gewerbeakademie bis Gewerbefreiheit Öffnen
975 Gewerbeakademie - Gewerbefreiheit namentlich der Bannmeile (s. d.), sodann durch den korporativen Zusammenschluß der Handwerker in den Zünften (s. d.). Die Form des Handwerks und die künstlerische Verfassung desselben genügte so lange
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0292, Gewerbegesetzgebung (Entwickelung in Österreich etc.) Öffnen
der Gewerbeunfreiheit, bei dem allerdings in einer Reihe von Staaten viele Mißstände des frühern Rechtszustandes beseitigt und zum Teil nicht unerhebliche Modifikationen im Sinn der Gewerbefreiheit vorgenommen wurden. Seit dem Ende der 50er Jahre trat allgemein
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0291, Gewerbegesetzgebung (Entwickelung in Frankreich und Deutschland) Öffnen
verschiedenen Kulturstaaten) erhebliche Unterschiede. Entwickelung der Gewerbegesetzgebung in den verschiedenen Ländern. [Frankreich.] Von den europäischen Staaten führte Frankreich zuerst die Gewerbefreiheit ein. Der Boden war vorbereitet durch die Lehre
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0981, Gewerbegesetzgebung Öffnen
. Es bedürfte eines vollständigen Umschwungs und der Einführung des dem Zunftzwange entgegenstehenden Grundsatzes der Gewerbefreiheit (s. d.). Die Lehre des Naturrechts von der angeborenen Arbeitsfreiheit wurde auch auf die gewerbliche Thätigkeit
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0967, von Inns of Court bis Innungen Öffnen
ermittelte 17,517 I. in Alaska. Innungen (ursprünglich "Einungen"), allgemeine Bezeichnung für Kaufmannsgilden und Handwerkszünfte, besonders nach dem bisher üblichen Sprachgebrauch Bezeichnung für die im 19. Jahrh. nach Einführung der Gewerbefreiheit
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0287, von Geweihbaum bis Gewerbebetrieb Öffnen
des Gewerbes im engern Sinn die frühern Schranken des Gewerbebetriebes zu beseitigen, und diese Schranken mit Recht fielen, die Gewerbefreiheit zugleich für andre Erwerbszweige, die in den Gewerbeordnungen auch als G. angesehen wurden, eingeführt ward
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0968, Innungen Öffnen
die Hardenbergsche Gewerbegesetzgebung von 1810 und 1811, welche die Gewerbefreiheit einführte, die Zünfte als freie I. bestehen. Die Gewerbeordnung von 1845 suchte in den I. eine neue dem Gewerbewesen förderliche Organisation der Gewerbtreibenden
0% Meyers → 19. Band: Jahres-Supplement 1891[...] → Hauptstück: Seite 0524, Kartelle (Rechtsschutz in Deutschland) Öffnen
in der Wirklichkeit gerichtlichen Schutz. Nach einer andern Ansicht sollen die Kartellverträge deswegen nicht klagbar sein, weil sie eine Beschränkung der allgemein gesetzlich gewährleisteten Gewerbefreiheit enthielten; die K. seien somit in ihren
0% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0211, Volkswirtschaft: Gewerbe und Industrie, Finanzwissenschaft Öffnen
Gewerbeausstellungen, s. Industrieausstellungen Gewerbefreiheit, s. Gewerbegesetzgebung Gewerbegerichte, s. Fabrik- u. Gewerbegerichte Gewerbegesetzgebung Gewerbeordnung, s. Gewerbegesetzgebung Gewerbeschule, s. Gewerbegesetzgebung
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0895, Arzt Öffnen
des Verletzten hinweg. Indem nun die Gewerbeordnung den ärztlichen Beruf unter Anwendung des Prinzips der Gewerbefreiheit in den Kreis der von ihr normierten Gewerbe hineinzog, hat sie zugleich die Beschränkungen beseitigt, welchen früher die Ärzte
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0477, von Baugesellschaften bis Baugewerkschule Öffnen
als allmählich ein Staat nach dem andern den Grundsatz der Gewerbefreiheit anerkannte und im allgemeinen das Prüfungs- und Konzessionswesen aufhob, glaubte man dasselbe in vermeintlich öffentlichem Interesse, namentlich zum Schutz des Lebens
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0349, Preußen (jagdbare Tiere; Industrie: Bergbau) Öffnen
preußischen Staat erschien 17. Jan. 1845; dieselbe hielt grundsätzlich an der Gewerbefreiheit fest, wenn diese auch in der Folgezeit einige Einschränkungen erlitt. Nach dem Erlaß des Freizügigkeitsgesetzes vom 1. Nov. 1867 für den Norddeutschen Bund
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0272, von Volkssouveränität bis Volkswirtschaftslehre Öffnen
eingetretenen Gewerbefreiheit haben die V. eine schrankenlose Erweiterung erfahren; sie haben zum Teil selbst das klassische Repertoire mit Glück in ihren Bereich gezogen, im allgemeinen aber sich auf eine Spezialität: Operette oder Posse, geworfen. Infolge
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0779, von Handwerkerparlament bis Handwerkertage Öffnen
und der Handwerkerkongreß der pfälz. Städte zu Neustadt a. d. Hardt 14. Juni 1849. Mit Ausnahme des letztern wurde auf diesen H. gegen die heranziehende Gewerbefreiheit (s. d.) Ein- spruch erhoben und der Erlaß einer im zünftlerischen Sinne gehaltenen
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0681, von Maurenbrecher bis Maurer (Georg Ludw., Ritter von) Öffnen
der Gewerbefreiheit hat man in vcrfchiedenen Ländern die Baugewerbe wegen der Gefahren eines ungeschickten Betriebs der staatlichen Beaufsichtigung unterstellt. So verlangte man in Preußen vor der Gewerbeordnung von 1868 für M., Zimmerleute
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0660, Buchdruckerkunst Öffnen
sie in Grimma errichten; der Schriftgießer Haas in Basel hatte eine Buchdruckerpresse erfunden, durfte aber auf derselben nicht drucken, weil er kein gelernter Buchdrucker war u. s. w. Durch die Einführung der Gewerbefreiheit wurden der B. Kapitalien
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0982, Gewerbegesetzgebung Öffnen
ist. Eine Novelle, die namentlich den Gewerbe- betrieb im Umherziehen betrifft, unterliegt zur Zeit (1895) noch den Beratungen des Reichstags. Trotz aller Veränderungen feit 1876 ist der Grundsatz der Gewerbefreiheit unangetastet geblieben
0% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0620, von In nuce bis Innungen Öffnen
, gleichbedeutend mit Zunft (s. Zünfte) und von ähnlicher Bedeutung wie Gilde (s. d.). In der neuern Zeit ist diese Bezeichnung speciell für diejenigen lokalen gewerblichen Fachverbände üblich geworden, welche sich nach Einführung der Gewerbefreiheit
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 1053, von Zwangskassen bis Zwangsvergleich Öffnen
. bezeichnen. Auch nach Einführung der Gewerbefreiheit blieben diese Z. in einzelnen deutschen Staaten in gewissem Umfange aufrecht erhalten. Insbesondere hatte die preußische Gewerbegesetzgebung von 1845, 1849 und 1854 den Gemeinden die Befugnis
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0094, von Ackermännchen bis Aconcagua Öffnen
Ansichten huldigte; auch war er einer der F ührer der Schutzzollpartei und Gegner der Gewerbefreiheit. Von 1880 bis 1883 war er zweiter Vizepräsident des deutschen Reichstags
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0693, Apotheke Öffnen
wissenschaftliche Universalität, und diese sicherte ihm stets eine hervorragende Stellung in allen praktisch-naturwissenschaftlichen Angelegenheiten. Die moderne Gewerbegesetzgebung hat die Gewerbefreiheit auf den Beruf der Apotheker nicht ausgedehnt. Dieselben
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0694, von Apothekergewicht bis Apothekerzeichen Öffnen
der Gewerbeordnung eine Strömung für die Ausdehnung der Gewerbefreiheit auch auf das Apothekergewerbe vorhanden war und eine lebhafte Agitation von Apothekergehilfen, Droguisten und andern Interessenten für die Freigabe dieses Gewerbes stattfand
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0843, Armenwesen (die Armengesetzgebung der Gegenwart) Öffnen
. Denn die Armensteuer, die gegen Ende des 17. Jahrh. 900,000 Pfd. Sterl. betrug, erreichte 1818 die Summe von 7,870,801 Pfd. Sterl. Im J. 1814 war die Gewerbefreiheit eingeführt worden. Die allgemein empfundenen Übelstände (Überlastung der kleinern
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0970, von Astrachanisches Korn bis Astragalus Öffnen
, der sich in A. selbst oder in dessen Gebiet niederlassen und Fabriken errichten würde, eine 30jährige Abgaben- und vollkommene Gewerbefreiheit, wodurch A. schnell wuchs. Astrachanisches Korn, s. Weizen. Astragalus (griech.), eigentlich ein Knöchel
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0344, von Banngewerbe bis Banquet Öffnen
lassen oder ihre Trauben zu keltern. Alle diese Bannrechte standen jedoch mit dem Prinzip der Gewerbefreiheit und der freien Konkurrenz, welches in der neuern Zeit in den meisten europäischen Staaten zur Anerkennung und Anwendung gekommen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0540, Bayern (Bergbau, Mineralquellen; Industrie) Öffnen
Gewerbegesetzgebung von 1825 und 1862 insbesondere die Aufgabe gestellt, dem kleinen Gewerbe durch Beseitigung des Zunftzwanges die lang entbehrte Entwickelung zu verleihen, bis mit 1. Mai 1868 die volle Gewerbefreiheit eingeführt wurde. Seitdem
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0543, Bayern (Handel und Verkehr, Schiffahrt, Eisenbahnen) Öffnen
, Regensburg, Nürnberg, Fürth. - Aus dieser generellen Übersicht geht hervor, daß fast sämtliche Zweige der Industrie in B. vertreten sind. Die Zahl der Gewerbtreibenden, welche sich seit Einführung der Gewerbefreiheit beträchtlich vermehrt hat und 1861
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0144, von Boehmeria bis Böhmerwald Öffnen
. Als eifriger Verfechter der Gewerbefreiheit und des Freihandels hat er sowohl durch seine Schriften wie als Mitbegründer des deutschen volkswirtschaftlichen Kongresses den seit 1860 eingetretenen Umschwung in der liberalen wirtschaftlichen Gesetzgebung
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0228, von Borny bis Börök Öffnen
228 Borny - Börök. dels- und Gewerbefreiheit erleichtert. Die Produkte des Landes sind sehr billig. Hauptstadt und Residenz des Sultans ist Kuka (Kukaua), mit 60,000 Einw.; die übrigen bevölkertsten Städte sind: Ngornu am Tsad und Digoa, mit je
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0352, Braun Öffnen
er als Anwalt am Reichsgericht nach Leipzig über und verzichtete auf eine Wahl ins Abgeordnetenhaus. Von seinen zahlreichen Schriften sind namentlich hervorzuheben: "Für Gewerbefreiheit und Freizügigkeit durch ganz Deutschland" (Frankf. 1858); "Vier
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0365, Braunschweig (Geschichte) Öffnen
wichtige Gesetzesentwürfe zur Beratung und zum Abschluß: eine weitere Reform der Gewerbegesetzgebung auf dem Boden voller Gewerbefreiheit, jedoch unter Beibehaltung freier Genossenschaften, eine Umgestaltung der Gewerbesteuer, eine neue
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0368, von Braunschweiger Mumme bis Brausepulver Öffnen
). Braunwurz, s. Scrophularia. Braurecht (Braugerechtigkeit, Jus praxandi), vor Einführung der Gewerbefreiheit das Recht, Bier oder Branntwein zu brauen, welches vielfach auf Wohnhäusern und sonstigen Immobilien haftete, aber auch
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0386, Bremen (Stadt: Lage, Straßen und Plätze etc. ) Öffnen
natürlich vielfach durch die Gesetze des Norddeutschen Bundes, später des Deutschen Reichs umgestaltet worden. Gewerbefreiheit besteht in B. seit 1861; ihr folgte 1867 auch die Freigebung des Maklergeschäfts. Zur Förderung des Handels und des Verkehrs
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0474, von Brot bis Brouckère Öffnen
auf notwendige Lebensmittel in Anwendung gebrachte Polizeitaxe (s. Taxen). Durch die neuern, auf dem Grundsatz der Gewerbefreiheit beruhenden Gesetzgebungen ist die B. aufgehoben worden; dieselben enthalten jedoch in der Regel eine Bestimmung, welche
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0908, Deutschland (Geschichte 1878-1881) Öffnen
bethätigte sich nur in der Annahme eines Wuchergesetzes und einer Novelle zum Gewerbegesetz, welche die Gewerbefreiheit in manchen Punkten beschränkte. Der Reichskanzler sagte daher in einer merkwürdigen Rede 8. Mai 1880 dem Zentrum die Freundschaft
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0076, von Doreloterie bis Dorf Öffnen
Unterschiede nämlich, welche früher zwischen Stadt und D. insofern bestanden, als Handel und Gewerbe fast nur in den Städten betrieben werden konnten, sind mit der Emanzipation des Bauernstandes und mit der Gewerbefreiheit hinweggefallen (s. Bauer
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0436, Eisenbahn (Konzessionierung) Öffnen
und überall, ohne Rücksicht auf die sonst in ihrer Gesetzgebung über Gewerbefreiheit geltenden Grundsätze, für Herstellung und Betrieb einer E. spezielle Beeinflussung v orbehalten. Das deshalb
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0639, England (Bausteine, Edelsteine etc.; Industrie) Öffnen
. Die Gründe dafür sind verschiedener Art, namentlich aber fällt der Reichtum an Steinkohlen schwer ins Gewicht; doch auch Gewerbefreiheit, die Aufhebung aller Monopole (seit 1624) und die Beseitigung von Schutzzöllen, welche den einheimischen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0502, Frankfurt am Main (Geschichte) Öffnen
. In diese Periode fallen namentlich die Verfassungsrevision von 1864, das neue Gewerbegesetz auf der Grundlage vollständiger Gewerbefreiheit und die bereits zehn Jahre früher angebahnte politische Emanzipation der Israeliten (1864). Im August 1863 tagte
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0526, Frankreich (Industrie) Öffnen
betrifft, so wurde im J. 1791 die Gewerbefreiheit in F. eingeführt und das Zunftwesen aufgehoben. Bedingung der Ausübung eines Gewerbes ist die jährliche Lösung eines Gewerbepatents. Die Staatsgewalt übt einen Einfluß auf die Industrie insofern
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0648, von Freihandelspartei bis Freiheit Öffnen
außen wie auch für wirtschaftliche Freiheit im Innern (Gewerbefreiheit, Freizügigkeit etc.) lebhaft Propaganda machten, indem sie sich ganz vorzüglich der Besprechung praktischer Fragen zuwandten und damit den Boden für einen Teil der künftigen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0662, Freizügigkeit Öffnen
liberalere Grundsätze zur Anwendung gebracht und die frühern engherzigen Bestimmungen zuerst beseitigt zu haben, gebührt der preußischen Gesetzgebung. Nach Einführung der Gewerbefreiheit für den ganzen damaligen Umfang der preußischen Monarchie wurde
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0798, von Furtim bis Fury- und Heklastraße Öffnen
aus. F. hat (1885) 35,320 Einw., davon (1880) 23,011 Evangelische, 4664 Katholiken und 3330 Juden, ist eine wichtige Fabrikstadt, die ihren Aufschwung der schon unter ansbachischer und preußischer Verwaltung gegebenen Gewerbefreiheit verdankt
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0115, von Gentlemanlike bis Gentz Öffnen
neuer Auflagen, Gewerbefreiheit und ein größeres Maß von Preßfreiheit verlangte. Dem König selbst empfahl sich indessen G. durch dieses Schreiben wenig. Da ihm deshalb eine glänzende Laufbahn im preußischen Staatsdienst verschlossen schien und seine
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0227, von Ges dur bis Geselle Öffnen
unterworfen; überall war in der Regel eine bestimmte Lehrlingszeit und Gesellenprüfung vorgeschrieben. Die Beschränkungen sind nach Einführung der Gewerbefreiheit fortgefallen, in Deutschland allgemein erst nach der Gewerbeordnung von 1869, und das Wort G
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0295, von Gewerbehallen bis Gewerbekrankheiten Öffnen
Organisation von G. als berufenen Vertretern der gemeinsamen Gewerbeinteressen ihres Bezirks wurde zur Notwendigkeit mit Aufhebung der Zünfte und Einführung der Gewerbefreiheit, dann wurden solche G. in Frankreich bereits 1803 eingeführt und wiederholt
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0296, von Gewerbelegitimationskarten bis Gewerbeschulen Öffnen
Verordnung vom 9. Febr. 1849 ein Institut zur Förderung der allgemeinen Interessen des Handwerks- und Fabrikbetriebes und zur Durchführung der in der Verordnung erlassenen, die bisherige Gewerbefreiheit stark beschränkenden Vorschriften (s
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0766, Großbritannien (Landwirtschaft) Öffnen
aus Sittlichkeitsrücksichten beschränkt ist, herrscht volle Gewerbefreiheit. Freihandel wird im Völkerverkehr erstrebt, die eigentlichen Schutzzölle sind beseitigt. Landwirtschaft. Wie hoch immerhin die Entwickelung der Industrie und des Handels sein mag, so
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0047, von Hamburger Bankfuß bis Hamel Öffnen
. eine Elbschiffahrtskommission; der Senat legte derselben einen Entwurf zur Ablösung der Elbzölle vor, welchem Hannover wegen des Stader Zolles beistimmte. 1861 führte H. Gewerbefreiheit ein, hob alle Realgerechtsame auf, gab den Erwerb von Grundeigentum
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0118, von Handsworth bis Handwerkervereine Öffnen
allgemeiner deutscher Handwerkertag in Frankfurt a. M. statt. Der Agitation für Gewerbefreiheit gegenüber fanden Einrichtungen des Zunftwesens Verteidigung in dem preußischen Landeshandwerkertag, welcher 1860 in Berlin tagte, in den Handwerkertagen zu
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0224, von Hausgewerbe bis Hausierhandel Öffnen
oder auch mit ihren Waren von Ort zu Ort ziehen. Der H. erfordert eine besondere gesetzliche Regelung, die für den Handel im allgemeinen zu rechtfertigende Gewerbefreiheit bedarf für den H. mancher Einschränkungen. Das Hausieren kann sehr leicht nur
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0301, Heimat Öffnen
) Gesetz vom 4. Mai 1868 über die polizeilichen Beschränkungen der Eheschließung, die Gewerbefreiheit durch die Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 (s. Gewerbegesetzgebung, S. 292 ff.) und der gemeinsame Rechtsschutz durch das Gesetz vom 21. Juni 1869
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0469, Hessen (Großherzogtum: Landwirtschaft, Bergbau, Industrie) Öffnen
befindet sich in der Nähe von Auerbach. Industrie. Die gewerbliche Thätigkeit in H. ist ansehnlich und im stetigen Fortschritt begriffen. Seit Einführung der deutschen Gewerbeordnung herrscht vollständige Gewerbefreiheit und ist nur der Betrieb einzelner
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0236, Johann (Sachsen: Ernestinische Linie) Öffnen
von 1855, die Erweiterung des Eisenbahnnetzes, die Einführung der Gewerbefreiheit sind seiner Anregung und Förderung hauptsächlich zu verdanken. Zur Annahme des französischen Handelsvertrags (1862) und zur Anerkennung Italiens behufs eines Vertrags
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0738, von Kindersparkassen bis Kinderschutz Öffnen
. d.) eingetragen. In Deutschland nimmt eine Novelle zur Gewerbeordnung vom 23. Juni 1879 die Erziehung von Kindern gegen Entgelt ausdrücklich von der Gewerbefreiheit aus. Von 20,000 Pflegekindern, welche Paris jährlich in die Provinzen sendet, sterben
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0265, von Markscheiderkompaß bis Markt Öffnen
der Bann- und Zunftprivilegien zu durchbrechen. Man nannte deshalb den Jahrmarkt hier und da auch Freimarkt oder Dult (von indulgere, erlauben). Die moderne Entwickelung des Verkehrs, Gewerbefreiheit und Freizügigkeit haben den Jahrmarkt meist überflüssig
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0408, von Medizinalpflanzen bis Medizinieren Öffnen
dagegen ist durch die Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 die Gewerbefreiheit auch auf die ärztliche Praxis ausgedehnt, und nur diejenigen Medizinalpersonen, welche sich als Ärzte oder mit gleichbedeutenden Titeln (Wundarzt, Augenarzt, Geburtshelfer, Zahnarzt
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0144, Niederlande (Fischerei, Forstwirtschaft, Industrie, Handel) Öffnen
. Die "Niederländische Gesellschaft zur Beförderung der Industrie" macht sich durch Ausstellungen, Versendung von Proben, Prämienverleihungen etc. sehr verdient. Es besteht volle Gewerbefreiheit. Hauptfabrikorte sind: Amsterdam, Haarlem, Rotterdam, Schiedam, Leiden
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0254, Norwegen (Geschichte: neuere und neueste Zeit) Öffnen
Kriegsmacht zur Verfügung gestellt sowie 4. Nov. 1864 das 50jährige Jubiläum der Union mit einer gewissen Herzlichkeit gefeiert wurde. Auch wurden 1866 Gewerbefreiheit u. Freizügigkeit zwischen beiden Ländern eingeführt, die von der Regierung
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0364, Oldenburg (Großherzogtum: Industrie, Schiffahrt, Eisenbahnen etc.; Staatsverfassung) Öffnen
von Bedeutung ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten, nachdem die Einführung der Gewerbefreiheit (1861) hierzu einen Anstoß gegeben und Eisenbahnlinien das Hauptland durchziehen (seit 1867), auch in diesem letztern beträchtlich gehoben
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0491, Österreich, Kaisertum (Jagd und Fischerei Bergbau, Industrie) Öffnen
. 1859, welche die alten Zunftprivilegien abschaffte und im allgemeinen das Prinzip der Gewerbefreiheit zur Geltung brachte, hat seither 1883 und 1885 Modifikationen erfahren, indem die sogen. handwerksmäßigen Gewerbe an einen Befähigungsnachweis
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0370, Preußen (Geschichte: Friedrich Wilhelm III., bis 1814) Öffnen
er im Geiste Steins fortführte. Die Aufhebung aller Steuerbefreiungen (27. Okt. 1810), die Einführung der Gewerbefreiheit, die Einziehung aller Klöster und geistlichen Stifter folgten rasch aufeinander; 14. Sept. 1811 wurde das Edikt über die Regelung
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0139, Sachsen (Geschichte des Königreichs bis 1866) Öffnen
vereinfachte. Die Abschaffung der Konduitenlisten über die städtischen Behörden wurde versprochen, die Gewerbefreiheit eingeführt, das Jagdablösungswerk vollendet, Presse und Vereinswesen von den engen Fesseln befreit und 1865 auch endlich
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0716, Schweden (Geschichte bis zur Gegenwart) Öffnen
aufgehoben und die Gewerbefreiheit erweitert. Da die Finanzen überdies nicht in bester Ordnung waren und zur Bestreitung der erheblich erhöhten Ausgaben neue Steuern oder Staatsanleihen in Aussicht gestellt wurden, so wuchs die Unzufriedenheit im Volk
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0761, Schweiz (Geschichte 1798-1831) Öffnen
761 Schweiz (Geschichte 1798-1831). tische Republik, deren von Ochs in Paris entworfene Verfassung Gleichheit aller vor dem Gesetz, Glaubens-, Preß-, Handels- und Gewerbefreiheit, das Recht des Loskaufs von den Grundzinsen, proportionelle
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0812, Seerecht Öffnen
, 40, 53) gehören hierher, welche den Gewerbsbetrieb der Seeschiffer, Seesteuerleute und Lotsen von der allgemeinen Gewerbefreiheit ausnehmen und von dem Ausweis über den Besitz der erforderlichen Kenntnisse durch ein Befähigungszeugnis
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0072, Spanien (Handel, Schiffahrt) Öffnen
), Kerzen und verschiedenen Chemikalien, die Buchdruckerei und Lithographie (Hauptort Madrid) hervorzuheben. In ganz S. besteht schon seit geraumer Zeit Gewerbefreiheit. Es gibt daher keine Innungen und Zünfte, sondern bloß Vereinigungen (gremios
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0411, von Stygisch bis Styrax Öffnen
und Gewerbefreiheit. Litterarisch beschäftigte er sich mit der Geschichte Osnabrücks. Er gab den 3. Band von Mösers "Osnabrückischer Geschichte" (Berl. 1824) und den 3. Band von Fridericis "Geschichte Osnabrücks aus Urkunden" (Osnabr. 1826) heraus; von seinen
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0551, von Taxationsrevision bis Taxodium Öffnen
sind viele derselben und zwar in Deutschland durch die Gewerbeordnung als eine Konsequenz der Gewerbefreiheit aufgehoben worden. Man ging hierbei von der Überzeugung aus, daß es der Polizei nicht möglich sei, einen angemessenen Preis zu bestimmen
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0052, von Variolois bis Varnhagen von Ense Öffnen
und hatte namentlich in Fragen der Wirtschaftspolitik ein bedeutendes Ansehen. Seiner Thätigkeit verdankte es Württemberg vornehmlich, daß durch das Gesetz vom 12. Febr. 1862 Gewerbefreiheit eingeführt wurde. Dagegen vertrat er in den Kämpfen von 1848
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0816, von Zahlwoche bis Zahnarzneikunde Öffnen
technischen Kursus bei einem praktischen Zahnarzt und Absolvierung einer Prüfung. Da die Gewerbefreiheit niemand hindert, auch ohne Prüfung die Zahnarzneikunst zu betreiben, so gibt es einen ganzen Stand von Technikern, welche vielfach aus dem
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0993, von Zunftwesen bis Zunge Öffnen
unterstellt. In einem Teil der Staaten und Städte aber erhielt sich der alte Zustand bis ins 19. Jahrh., bis die Einführung der Gewerbefreiheit hier wie dort die Zünfte beseitigte (s. Gewerbegesetzgebung). Vgl. Wilda, Das Gildenwesen im Mittelalter
0% Meyers → 18. Band: Jahres-Supplement 1890[...] → Hauptstück: Seite 0083, Auskunftswesen (Geschäftsumfang, Gebühren, Haftbarkeit) Öffnen
Grundsatz der Gewerbefreiheit festzuhalten; denn die solide Geschäftswelt, welche den Ruf der Auskunftsbüreaus begründet und verbürgt, wird nur mit ehrenhaften und gut fundierten Häusern verkehren, Schwindelunternehmungen, welche allerdings gerade
0% Meyers → 19. Band: Jahres-Supplement 1891[...] → Hauptstück: Seite 0057, Arbeiterschutzgesetzgebung (Finnland, Rußland) Öffnen
Arbeiterschutzes gegen die Gefahren im Betrieb behilflich zu sein und die Befolgung dieses Gesetzes zu überwachen In Finnland wurde durch das Gesetz betr. Handel und Gewerbe vom 24. Febr. 1868 die Gewerbefreiheit eingeführt. Dasselbe enthielt auch einige
0% Meyers → 19. Band: Jahres-Supplement 1891[...] → Hauptstück: Seite 0525, Kartelle (Rechtsschutz in Österreich etc.; Schutz gegen Ausschreitungen) Öffnen
bestimmter Normen für den Kundenrabatt seitens sämtlicher Genossen zu erwirken, schon an sich eine rechtswidrige Beeinflussung der freien Preisbildung, auf welche der Verbraucher ein Recht habe, liegen soll. Aus dem Grundsatz der Gewerbefreiheit folge
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0814, von Arbeiterabteilungen bis Arbeiterbildungsvereine Öffnen
zünftigen Gewerberechts die Gewerbefreiheit (s. d.) trat, welche das frühere Herrschafts- und Dienstverhältnis in ein reines Vertragsverhältnis gleichberechtigter Personen umwandelte und die Freiheit und Selbständigkeit der gewerblichen Lohnarbeiter
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0897, von Armenhäuser bis Armenien Öffnen
. Eine besondere Schwierigkeit umgiebt die A. in Staatenverbindungen, die ein einheitliches wirtschaftliches Gebiet darstellen. In ihnen kommt es darauf an, die Grundsätze der Gewerbefreiheit und der Freizügigkeit, die sich auf das Gesamtstaatsgebiet
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0270, Baden (Großherzogtum; Geschichte) Öffnen
der Gewerbefreiheit, eine neue Gerichtsorganisation (nach dem Muster der hannoverischen), ein Polizeistrafgesetzbuch und insbesondere eine neue Organisation der innern Verwaltung mit weitester Ausdehnung der Selbstregierung. Zugleich hörte die bisherige polit
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0630, von Beetpflug bis Befähigungsnachweis Öffnen
der Gewerbefreiheit aber in Preußen 1808-11, in den übrigen deutschen Staaten erst meist zu Anfang der sechziger Jahre, in Frankreich 1791 beseitigt. Nachdem sodann in Preußen durch Verordnung vom 9. Febr. 1849 der B. wieder eingeführt war, wurde
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0230, von Böhmer (Joh. Friedr.) bis Böhmert Öffnen
. Ein Jahr darauf folgte B. einem Rufe nach Bremen, wo er 1857‒60 das «Bremer Handelsblatt» redigierte, von 1861 bis 1866 als Syndikus der Bremer Handelskammer fungierte und sich in hervorragender Weise an der Bewegung für Einführung der Gewerbefreiheit
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0237, von Bohnenbaum bis Bohnstedt Öffnen
Erlaubnis besaßen. Auch der in eine fremde Ehe pfuschte, hieß so. Die Gewerbefreiheit hat den Namen mit der Sache im obigen Sinne beseitigt; doch bezeichnet man so auch jetzt noch einen Pfuscher in seinem Gewerbe. Bohnstedt, Ludwig, Baumeister, geb
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0762, von Bürgerschulen bis Burggraf Öffnen
760 Bürgerschulen - Burggraf Ortsbürgerrecht ist der Inbegriff der einem Gemeindegliede zustehenden Rechte. Dieselben bestehen in der Regel, abgesehen von dem nach den Principien der Freizügigkeit und Gewerbefreiheit jetzt selbstverständlichen
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0226, von Deutsch-Österreichischer Klub bis Deutsch-Südwestafrika Öffnen
- und Erbschaftssteuer, Beschränkung der Gewerbefreiheit, Verbot des Terminhandels in Getreide, Einführung eines Heimstättengesetzes, Maximalarbeitstag nach der Eigenart der einzelnen Betriebe. Im Reichstag hat die D. a. P. 3 Mitglieder
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0279, von Dienstauszeichnungen bis Dienste (persönliche) Öffnen
gegenüberstehen, daher eher die Gefahr einer persönlichen Schädigung durch den Unbernfenen vorliegt, und auch leicht persönliche Reibungen ent- stehen. Daher wird auch in Staaten mit hock ent- wickelter Gewerbefreiheit von denjenigen, welche als Lehrer
0% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0600, von Faucher bis Faucilles Öffnen
in die Redaktion des "NorninF 8tar", der ersten sreihändlerischen Londoner Zeitung. 1861 kehrte F. nach Deutschland zurück und begann eine be- deutende agitatorische Thätigkeit sür Gewerbefrei- heit, Freizügigkeit und internationale
0% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0895, von Fleischmole bis Fleischwiegemaschine Öffnen
aus dem Auslande zu erhebenden Abgaben s. Viehzölle. Fleischtaxe, die polizeiliche, periodisch wechselnde Festsetzung des Fleischpreises. Sie war, wie die des Brotpreises, vor dem Durchdringen der Gewerbefreiheit sehr verbreitet und ist auch
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0045, Frankfurt am Main Öffnen
die Gesetzgebung bedeutende Fortschritte gemacht, besonders durch Einführung der Gewerbefreiheit, Aufhebung aller Unterschiede zwischen den verschiedenen Konfessio- nen und durch wesentliche Verfassungsänderungen. Vom 17. Aug. bis 1. Sept. 1863
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0067, Frankreich (Industrie) Öffnen
beträchtliche Erhöhungen. Seit der Revolution sind alle Zünfte aufgehoben, es besteht vollständige Gewerbefreiheit, es bedarf nur der Lösung eines Gewerbepatents, welches alljährlich erneuert wird. Der Staat, speciell das Handelsministerium (Ministère
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0266, Freihandelspartei Öffnen
(s. d.). Von dem Hauptsitze dieser Agitation erhielt sie jetzt den Namen Manchesterpartei, der seitdem auf die Gesamtheit der Anhänger einer unbedingten, jede wirtschaftliche Einwirkung des Staates ausschließenden Handels- und Gewerbefreiheit
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0368, von Frischfeuer bis Friseur Öffnen
von der Negierung bestätigt. Sie erhielt sich auch wäh- rend der Gewerbefreiheit des 19. Iabrh. und grün- dete mit den andern noch vorhandenen solchen Innungen im Aug. 1873 den Friseur-Genossen- schaftsbund für Deutfchland, der bis 1880 bestand
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0978, von Gewerbegehilfen bis Gewerbegerichte Öffnen
die im wesentlichen auf dem Princip der Gewerbefreiheit aufgebaute Gewerbeordnung vom 20. Dez. 1859 hatte die Beitrittspflicht zu den G. festgesetzt, indem jeder, der im Bezirke einer Genossenschaft das Gewerbe, für welches ein solcher Verband bestand
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0983, Gewerbegesetzgebung Öffnen
. In der Schweiz besteht die Gewerbefreiheit in einzelnen Kantonen seit uralter Zeit, in vielen jeden- falls vor 1818, allgemein durch die Landesverfassung vom 18. Sept. 1818. - In Frankreich erfuhr die radikale freiheitliche Gesetzgebung von 1789 bald
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0985, von Gewerbeordnung bis Gewerbeschulen Öffnen
Sinne war nicht erforderlich, solange die Organi- sation des Gewerbebetriebes in der Form der In- nungen (s. d.) durch den Staat selbst erfolgte. Mit der Einführung der Gewerbefreiheit (s. d.) wurde aber auch eine staatliche G. nötig, soweit
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0813, Hardenberg (Karl August, Fürst von) Öffnen
aufgehoben und in Preußen Gewerbefreiheit (1811) proklamiert; durch die Septemberedikte von 1811 wurde die von Stein begonnene Bauernbefreiung weiter geführt, die Bauern erhielten freies Eigentum und das Recht der freien Veräußerung und Erbteilung ihrer
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0891, von Haushund bis Hausiersteuer Öffnen
einzelnen Staaten fehr verschiedenen gesetzlichen Beschränkungen. Die Ge- werbeordnung für das Deutsche Reich vom 21. Juni 1869 hat, dem Princip der Gewerbefreiheit ent- fprechend, den H., welcher dort unter den Be- griff Gewerbebetrieb
0% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0837, von Kurotrophos bis Kurs (im Handel) Öffnen
durch die Gewerbeordnung vom 21. Juni 1869 die Gewerbefreiheit sich auch auf die ärztliche Praxis erstreckt, freigegeben; nur das unbefugte Führen eines ärztlichen Titels ist nach §. 360, 8 des Deut- schen Strafgesehbuches, bez. nach §.147,3 der Deut- schen
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0614, von Marksubstanz bis Markthalle Öffnen
eine zeitweilige Konkurrenz mit den städtischen Handwerkern zuließ. Dieser Zweck fiel fort mit der Einführung der Gewerbefreiheit, und naturgemäß verloren die Jahrmärkte im Laufe der Zeit immer mehr an Bedeutung und Notwendigkeit. ^ Das Bestreben
0% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0745, von Meisterlauge bis Me-kha Öffnen
ganz ausgeschlossen würden. Die Gewerbefreiheit (s. d.) machte diesen Meisterprivilegien ein Ende; doch fehlt es auch gegenwärtig nicht an Bestrebungen, die Berechtigung der selbständigen Ausübung eines Handwerks von der Ablegung