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3% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0779, von Rheinbach bis Rheindahlen Öffnen
Würde 25. Sept. 1806 demselben beitrat. Der Kurfürst von Sachsen wurde nach dem Posener Frieden 11. Dez. 1806 unter Annahme des Königstitels als Mitglied des Rheinbundes anerkannt. Am 15. Dez. folgten die fünf sächsischen Herzöge und durch den Traktat
3% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0171, Deutschland und Deutsches Reich (Territorialentwicklung) Öffnen
-Österreichischen Krieges von 1805 gewannen Bayern, Württemberg und Baden auf Kosten Österreichs von neuem an Gebiet und an souveräner Macht und bildeten den Stamm für den 1806 gegründeten Rheinbund (s. d.) unter dem Protektorat Napoleons I. Am 6. Aug. 1806 legte
3% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0883, Deutschland (Geschichte 1805-1807. Ende des alten Reichs) Öffnen
es die Souveränität der neuen Könige von Bayern und Württemberg und des Großherzogs von Baden anerkennen und im voraus seine Zustimmung zu einem engern Bund Napoleons mit deutschen Fürsten geben. Dieser, der Rheinbund (s. d.), ward 12. Juli 1806 von 16
3% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0761, Reuß (Fürstentümer, Geschichte) Öffnen
. April 1806 zum Fürsten erhoben, worauf er erst zum Rheinbund und 1815 zum Deutschen Bund trat. Er starb 1818. Ihm folgte sein Sohn Heinrich LXII. nicht nur im Fürstentum R.-Schleiz, sondern auch seit dem 1. Okt. 1848 im Fürstentum Lobenstein-Ebersdorf
2% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0822, von Rheinbahn bis Rheinbund Öffnen
Wesel ein- mündenden Rheinarms, mit geringem Verkehr von und nach dem linksrhein. Städtchen Rheinberg. Rheinbund von 1658, s. Rheinische Allianz. Rheinbund von 1806, ein Bund deutscher Fürsten unter dem Protektorat Napoleons I. Nach dem
2% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0217, Französisch-Preußisch-Russischer Krieg von 1806 bis 1807 Öffnen
215 Französisch-Preußisch-Russischer Krieg von 1806 bis 1807 landete Ende Juli auf der Insel Walcheren, besetzte im August Middelburg und Vliessingen, zog sich indes
2% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0099, Frankreich (Geschichte 1804-14) Öffnen
standen sowohl unter sich als auch mit dem Kaiserreich durch Verträge in engster Beziehung, und durch die Errichtung des Rheinbundes (s. d.), in dessen Grundvertrage vom 12. Juli 1806 Napoleon als Protektor anerkannt wurde, traten auch Bayern, Württemberg
2% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0266, Baden (Großherzogtum; Geschichte) Öffnen
, Heidelberg, Mannheim, mehrere Abteien und Reichsstädte und den Titel eines Kurfürsten (1803). Im Frieden zu Preßburg fügte er (1805) den Breisgau, die Ortenau und die Stadt Konstanz hinzu. Der Beitritt zum Rheinbund (1806) brachte eine dritte
2% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0185, Deutschland und Deutsches Reich (Geschichte 1815-66) Öffnen
die süddeutschen Lande Österreichs sowie Tirol an Bayern, Württemberg und Baden, die beiden erstern erhielten den Königstitel. Durch den Rheinbund (s. d.) vom Juli 1806 traten die Staaten des deutschen Südens und Westens in ein dauerndes festes
2% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0174, Napoleon I. Öffnen
von Neapel und von Piemont unter dem Schutz der engl. Flotte. Am 27. Jan. 1806 kehrte N. nach Paris zurück und suchte nun seine vorherrschende Machtstellung in Mitteleuropa durch Begründung eines föderativen Imperiums dauernd zu befestigen. Zunächst
2% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0236, Baden (Geschichte: Errichtung des Großherzogtums; Erbfolgefrage; Verfassung) Öffnen
von Zähringen wieder annahm. Am 5. Mai 1806 erklärte sich der Kurfürst für den unumschränkten Souverän des Landes, indem er die ständische Verfassung des Breisgaus aufhob, die in dem Altbadischen längst erloschen war. Am 12. Juli 1806 trat Karl
2% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0637, Hohenzollern (Linien Hechingen und Sigmaringen) Öffnen
, noch mehr, als er 1806 dem Rheinbund beitrat, durch zahlreiche Herrschaften und Klöster in Schwaben entschädigt. Das Land wurde 1815 in den Deutschen Bund aufgenommen. Fürst Karl (s. d.) gab 11. Juli 1833 eine landständische Verfassung, infolge deren
2% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0275, Hohenzollern (Bergschloß) Öffnen
im Reichsdeputationshauptschlusse von 1803 durch die Herrschaft Hirschlatt und das Nonnenkloster Maria- Gnadenthal im Dorfe Stetten entschädigt. Durch den Veitritt des Fürsten Hermann Friedrich Otto zum Rheinbund wurde es 1806 souverän. Residenz
2% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0823, von Rheindahlen bis Rheinfelden Öffnen
821 Rheindahlen - Rheinfelden Fugger, Metternich, TruchseßMaldburg, Fürsten- berg, Solms, der Landgraf von Hessen-Homburg sowie zahlreiche reichsgräfliche und reicksrittcrliche Häuser wurden der Landeshoheit der Rheinbunds- sürsten
2% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0223, von Salmakis bis Salmanassar Öffnen
Ämtern AHaus und Bockolt in der Weise entschädigt, daß Salm-Salm zu zwei und Salm-Kyrburg zu einem Drittel daran partici- pierten. Beide Fürsten traten 1806 als Souveräne dem Rheinbund bei, verloren aber 1810 ihre Sou- veränität und kamen uuter
2% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0884, Deutschland (Geschichte 1807-1809. Österreichs Erhebung) Öffnen
884 Deutschland (Geschichte 1807-1809. Österreichs Erhebung). welches durch rechtzeitigen Abfall von Preußen und Beitritt zum Rheinbund (11. Dez. 1806) sich den Königstitel und das Großherzogtum Warschau verdiente. Die ganze deutsche Nord
2% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0705, Friedrich (Liegnitz, Mainz, Mecklenburg) Öffnen
1803 sieben dem Bistum Lübeck gehörige, von Mecklenburg eingeschlossene Dörfer, ferner die Stadt Wismar nebst den Ämtern Poel und Neukloster gegen eine Entschädigung von 1,250,000 Thlr. von Schweden als Pfand, jedoch zum vollen Besitz. Im November 1806
2% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0032, von Iselin bis Isère Öffnen
. 1772), die Linie I.-Philippseich. In I.-Birstein wurde Graf Wolfgang Ernst I., der Sohn des Stifters, 1744 in den Fürstenstand erhoben; sein Urenkel, der Fürst Karl Friedrich Ludwig Moritz (geb. 1766, gest. 1820), trat im Juli 1806 dem Rheinbund bei
2% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 1019, Nassau (Geschichte) Öffnen
., der die Saarbrückschen Lande jenseit des Rheins besessen (1100 qkm oder 20 QM. mit 60,200 Einw.), ward aber beim Reichsdeputationshauptschluß 1803 mit den mainzischen Ämtern Königstein, Höchst, Rüdesheim, Hochheim, Oberlahnstein, Eltville, Kastel (dies ward 1806 an
2% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0190, von Naso bis Nassau (Herzogtum) Öffnen
Reichsdeputationshauptschluß (1803) wurden Usingen und Weilburg für die Verluste auf dem linken Rheinufer durch beträchtliche geistliche Gebiete rechts vom Rhein entschädigt. Der rasche Beitritt zum Rheinbunde brachte 1806 dem Fürsten Friedrich August
2% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0804, Reuß (Heinrich VII., Prinz) Öffnen
. aus dem Hause Obergreiz, Enkel des Feldmarschalls. Er er- hielt 1778 erblich vom Kaiser Iosepb II. die reichs- fürstl. Würde. Ihm folgte 1800 sein Sohn Hein- rich XIII., der 1807 dem Rheinbund und 1815 dem Deutschen Bunde beitrat. Nach seinem
2% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0572, Bayern (neuere Geschichte 1806-25) Öffnen
Pläne gebrauchen zu können. Da sah sich Montgelas gezwungen, die Politik der freien Hand aufzugeben; B. mußte dem Rheinbunde beitreten (12. Juli 1806). Durch die Rheinbundsakte erhielt B. die Reichsstadt Nürnberg mit Gebiet sowie die Besitzungen
2% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0147, Sachsen, Königreich (Geschichte) Öffnen
von Zezschwitz zu dem Korps Hohenlohe stießen und bei Saalfeld sowie bei Jena mitfochten. Am 11. Dez. 1806 schloß hierauf der Kurfürst zu Posen mit Napoleon I. Frieden und trat als König von S. in den Rheinbund (s. d.) ein. II. Königreich. zu dem
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0558, Frankreich (Geschichte: Napoleon I.) Öffnen
der besiegten Länder bestritt. Am 12. Juli 1806 wurde mit allen süddeutschen Staaten der Rheinbund gestiftet, welcher die völlige und endgültige Auflösung des Deutschen Reichs zur Folge hatte. Diese unerhörte Einmischung in die deutschen Angelegenheiten
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0722, Friedrich (Sachsen) Öffnen
notgedrungen auf Preußens Seite trat. Nach der Schlacht bei Jena Napoleon völlig preisgegeben, schloß er 11. Dez. 1806 mit diesem Frieden und trat als König von Sachsen dem Rheinbund bei. Von da an war er einer der treuesten Bundesgenossen Napoleons
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0519, Karl (deutsche Kaiser: K. VII.; Baden, Bayern) Öffnen
und die Stadt Konstanz. 1806 trat er als souveräner Fürst dem Rheinbund bei, nahm den Titel Großherzog an und erhielt abermals einen Länderzuwachs, so daß unter ihm Baden zu einem Staat von 14,300 qkm mit 430,000 Einw. anwuchs. Er starb 10. Juni 1811
1% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0781, Württemberg (Geschichte 1770-1850) Öffnen
- und Neuwürttemberg wurden völlig verschmolzen, die alte Verfassung aufgehoben und das Kirchengut unter Staatsverwaltung gestellt. Nachdem der König 12. Juli 1806 dem Rheinbund beigetreten war, erhielt W. durch die Mediatisierung mehrerer fürstlicher
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0213, Französisch-Österreichischer Krieg von 1809 Öffnen
bis zum Ende des Jahres 1806 fort. Dort waren im Nov. 1805 engl. und russ. Truppen bei Neapel ans Land gesetzt und, des Napoleon geleisteten Neutralitätsversprechens ungeachtet, von der Bevölkerung als Befreier empfangen worden; doch besetzten
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0220, Französisch-Preußisch-Russischer Krieg von 1806 bis 1807 Öffnen
218 Französisch-Preußisch-Russischer Krieg von 1806 bis 1807 Mortier verstärkt und dafür das neuformierte Korps Brune nach Pommern rücken lassen; von Spanien und vom Rheinbunde verlangte er Unterstützungen; auch wurde nach der Kapitulation
1% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0731, von Reichsschatzamt bis Reichsstände Öffnen
, Lübeck, Bremen und Frankfurt a. M., der Landeshoheit anderer Reichsstände, und auch diese sechs büßten ihre Reichsunmittelbarkeit bald ein: Augsburg nach dem Preßburger Frieden 4. Mai 1806, Frankfurt und Nürnberg nach Errichtung des Rheinbundes 12
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0552, Bayern (Geschichte: 1778-1808) Öffnen
der Kurfürst den Titel König von B. mit voller Souveränität an und trat aus dem deutschen Reichsverband zum Rheinbund über (12. Juli 1806), mußte aber die Verpflichtung eingehen, Napoleon in allen seinen Kriegen mit 30,000 Mann zu unterstützen. B. hatte nach
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0502, Frankfurt am Main (Geschichte) Öffnen
liegenden geistlichen Besitzungen. Im Januar 1806 besetzte General Augereau mit 9000 Mann die Stadt und erpreßte von ihr abermals 4 Mill. Frank. Mit der Stiftung des Rheinbundes verlor sie ihre Selbständigkeit und wurde den Staaten des Fürsten-Primas
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0717, Friedrich (Preußen: F. Wilhelm III.) Öffnen
von dem Wunsch nach Ruhe und Frieden beseelt, verkannte er völlig die Bedeutung der gleichzeitigen Umwälzungen in Europa und der Pläne Napoleons. Die Politik passiver Neutralität, welche Preußen bis zur Katastrophe von 1806 befolgte, entsprach seiner
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0755, von Leye bis Lezay-Marnesia Öffnen
hat. 1145 kommt ein Bischof von Lüttich dieses Namens vor; 1653 erwarb die Familie den Reichsfreiherrenstand, 1705 die Reichsherrschaft Hohengeroldseck, 1711 die Reichsgrafenwürde und 1806 beim Anschluß an den Rheinbund den Fürstentitel
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0958, von Ludditen bis Lüders Öffnen
, widmete sich zu Göttingen theologischen und historischen Studien, war dann Hauslehrer bei dem Staatsrat Hufeland in Berlin, kehrte hierauf nach Göttingen zurück und schrieb die Biographien von Chr. Thomasius (1805), Hugo Grotius (1806) und Sir
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 1003, Napoleon (N. I.: 1799-1806) Öffnen
1806 den Rheinbund (s. d.), dessen Protektorat er übernahm. Er verfügte unbeschränkt über die militärischen Kräfte desselben, mischte sich aber auch in die
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 1020, Nassau (Geschichte) Öffnen
1020 Nassau (Geschichte). er 9. April 1806 starb. Sein Sohn Wilhelm VI. verlor 1806 die Abteien und sogar seine nassauischen Stammlande, da er sich weigerte, dem Rheinbund beizutreten, ward aber nach Napoleons I. Sturz 1815 als Wilhelm I. zum
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0137, Sachsen (Geschichte des Königreichs bis 1833) Öffnen
Glück betrachten, daß Napoleon ihm 17. Okt. gegen die Zahlung von 25 Mill. Frank Kriegskontribution Neutralität anbot. Im Frieden von Posen (11. Dez. 1806) nahm der Kurfürst die königliche Würde an, trat als souveräner Fürst dem Rheinbund bei
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0149, Sachsen-Koburg-Gotha (Geschichte) Öffnen
gesteigert durch die Kriegsnot 1805 und 1806, führte sogar zu einem Aufstand, der durch kursächsische Truppen unterdrückt wurde. Als Herzog Franz 9. Dez. 1806 starb, stand sein Sohn Ernst I
1% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0698, von Dalberg-Acton bis D'Alembert Öffnen
Nachfolger im deutschen Erzkanzleramt. Im Som- mer 1806 wirkte der deutsche Erzkanzler für die Be- gründung des Rheinbundes. Mit diesem erlosch die Reichskanzlerwürde, und D. empfing den Rang und Titel als souverainer Fürst-Primas des Rheinbun- des
1% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0305, von Ernst I. (Herzog v. S.-Cob. u. Gotha) bis Ernst II. (Herzog v. S.-Cob. u. Gotha) Öffnen
. (III.), Herzog von Sachfen - Coburg und Gotha, der Sohn des Herzogs Franz von Co- burg-Saalfeld und derAugusteKarolineSophie von Reu'ß, geb. 2. Jan. 1784, folgte als Ernst III. seinem Vater9. Dez. 1806. Da er sich an dem Feldzuge gegen Napoleon
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0045, Frankfurt am Main Öffnen
der V. FettmilchschenUn- ruhen1612-16 im wesentlichen geworden war,wurde 1806 von Napoleon I. aufgehoben, und Stadt und Gebiet dem Fürsten-Primas des Rheinbundes, Karl von Dalberg, übergeben, zu dessen Nachfolger Eugen Beauharnais bestimmt war. 1810
1% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0123, Hessen (Großherzogtum; Geschichte) Öffnen
Marienschloh bei Rockenberg. Diefer Zuwachs betrug etwa 6000 cikm mit 220000 E., während 2200 ^m mit 100 000 E. abgetreten worden waren. Nachdem der Landgraf dem Rheinbunde beigetreten war, nahm er 14. Aug. 1806 als souveräner Fürst den Titel
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0337, von Lucyn bis Lüderitz (Franz Adolf Eduard) Öffnen
. Geistes. Von I.s Schriften sind besonders hervor;ubebcn die Biographien von Ehr. Thomasius (Berl. 1805) und Hugo Grotius (ebd. 1806); ferner: "Kleine Aufsätze geschichtlichen Inhalts" (2 Bde., Gott. 1808), "An- sichten des Rheinbundes" (ebd. 1808
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0355, von Ludwig I. (Großherzog von Hessen) bis Ludwig II. (König von Neapel) Öffnen
Quadratmeilen. Bald darauf trat L. dem Rheinbunde bei, vergrößerte sein Gebiet von neuem und nahm 14. Aug. 1806 den Titel Großherzog an (seitdem nannte er sich L. I.). Nach der Schlacht bei Leipzig verließ er die Sache Napoleons, sein Bruder, Prinz
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0733, Österreichisch-Ungarische Monarchie (Geschichte) Öffnen
Krieg von 1805.) Der Krieg endigte 26. Dez. 1805 mit dem Frieden von Preßburg (s. d.), worin Franz Vorderösterreich, Tirol, Dalmatien, Istrien und Venetien abtreten mußte und dafür Salzburg erhielt. Nach der Errichtung des Rheinbundes (12. Juli 1806
1% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0165, Sachsen-Weimar-Eisenach Öffnen
er sich an Preußen angeschlossen und mußte 15. Dez. 1806 dem Rheinbunde beitreten, womit er souverän wurde. AufdemWienerKongreß erhielt Karl August die großherzogl. Würde und eine Gebietsvermehrung 11*
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0870, Württemberg (Geschichte) Öffnen
Gebiete zu einem Ganzen und gab durch das Religionsedikt vom 15. Okt. den drei christl. Konfessionen gleiche Rechte. Am 12. Juli 1806 trat er dem Rheinbund bei und erhielt durch Mediatisierung einiger fürstl. und gräfl. Häuser
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0587, Anhalt (Geschichte) Öffnen
. 1806 das Land, und 1807 mußten die anhaltischen Fürsten, unter Annahme des Herzogstitels, dem Rheinbund beitreten. Am 8. Juni 1815 trat A. zum Deutschen Bund; aber alle Bemühungen seiner Fürsten, auf dem Kongreß zu Wien das von ihnen mit Recht
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0781, von Arecibo bis Arenberg Öffnen
. Ludwig Engelberts Sohn Prosper Ludwig trat 1806 als souveränes Mitglied dem Rheinbund bei, 1810 wurde er durch französischen Senatsbeschluß der Landeshoheit beraubt und sein Land vom Königreich Westfalen verschlungen. Auch erlangte der Herzog seine
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0422, von Dalbergia bis Daleminzien Öffnen
422 Dalbergia - Daleminzien. die Grafschaft Rheineck zugesprochen. Frankfurt, der Sitz des Rheinbundes, wurde 1807 seine Residenz. 1810 trat er Regensburg an Bayern ab und erhielt dafür die Fürstentümer Hanau und Fulda mit dem Titel
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0147, Dresden (Geschichte) Öffnen
die letzte Teilung Polens. Als die sächsischen Truppen 14. Okt. 1806 mit in das Unglück von Jena verwickelt worden waren, besetzte der französische General Thiard 25. Okt. D.; doch ward es 20. Dez., nachdem der Kurfürst dem Rheinbund beigetreten
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0497, von Frankenwald bis Frankfurt am Main Öffnen
Wald gerechnet. Der F. bildet eine Verengerung oder Einschnürung der mitteldeutschen Gebirgsmasse, an welche von beiden Seiten die Ebene herantritt. Darin beruht seine militärische Wichtigkeit, wie sich dieselbe z. B. im Krieg von 1806 gezeigt hat. Vgl
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0579, Franz (Anhalt, Bretagne) Öffnen
. Einw. kostete. Nachdem F. schon 14. August 1804 den Titel eines erblichen Kaisers von Österreich angenommen hatte, legte er nach Errichtung des Rheinbundes (6. August 1806) die deutsche Kaiserkrone nieder. Neutral bei dem Krieg Preußens
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0725, Friedrich (Sizilien, Württemberg) Öffnen
Frankreichs mit Österreich 1805 mußte er 8000 Mann gegen Österreich ins Feld stellen. Nach dem Preßburger Frieden erhielt Württemberg neue bedeutende Gebietsvergrößerung, worauf sich F. 1. Jan. 1806 zum König von Württemberg erklärte. Zugleich hob
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0845, von Großhartmannsdorf bis Großliebenthal Öffnen
" verbunden ward, nachdem er von Florenz auf Toscana übergegangen war. Napoleon I. erteilte (1805) seinem Schwager Murat die großherzogliche Würde als Beherrscher des Großherzogtums Berg, worauf auch der Landgraf von Hessen-Darmstadt (1806
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0475, Hessen (Großherzogtum: Geschichte) Öffnen
Provinzen: Starkenburg, Oberhessen und Westfalen. Als Mitglied des Rheinbundes wurde dem Landgrafen 1806 die Souveränität zugestanden, worauf er (14. Aug.) den Titel Großherzog Ludwig I. annahm. Zugleich hob er mit einem Federstrich die formell noch
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0477, von Hessen bis Hessen-Kassel Öffnen
Friedrich V. Ludwig zum Nachfolger hatte. Unter dem letztern wurde H. infolge des Rheinbundes zu gunsten Hessen-Darmstadts 1806 mediatisiert; doch erhielt es durch den Wiener Kongreß 1815 nicht nur die Souveränität wieder, sondern auch eine kleine
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0367, Kaiser (Personenname) Öffnen
als Reichsverweser fungierte. Das kaiserliche Wappen war ein zweiköpfiger schwarzer Adler mit dem Hauswappen des Kaisers auf der Brust; die Reichsfarben waren Schwarz und Gelb (Gold). Nach der Gründung des Rheinbundes legte K. Franz II. 6. Aug. 1806 die deutsche
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0530, Karl (Preußen, Rumänien, Sachsen-Weimar) Öffnen
Frankreich 1792 und 1793 mit und ward 1797 Generalleutnant. 1806 führte er, nachdem er während der Entscheidungsschlachten im Oktober müßig bei Ilmenau hatte stehen müssen, sein Korps über die Elbe, leistete erst, als Friedrich Wilhelm III. selbst ihn
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0975, Ludwig (Hessen-Darmstadt) Öffnen
Besitzungen und das Herzogtum Westfalen entschädigt. Im August 1806 trat er dem Rheinbund bei und wurde souveräner Großherzog, als welcher er sich nun L. I. nannte. Erst im November 1813 schloß er sich den Verbündeten an und erwarb sich auf dem Wiener
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0371, Maximilian (Bayern) Öffnen
noch mehr befestigt wurde, erhielt er im Frieden zu Preßburg (26. Dez. 1805) die königliche Würde zugesprochen, die er 1. Jan. 1806 annahm, sowie bedeutende Besitzungen in Schwaben und Franken, welche sein Königreich zu einem geschlossenen Ganzen
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0391, Mecklenburg (Geschichte) Öffnen
appellando, dem aber von der Ritterschaft lebhaft widersprochen wurde. Nach seinem kinderlosen Tod (1785) folgte ihm sein Neffe Friedrich Franz I., welcher 1803 sein Land um Wismar vergrößerte. Er mußte 1808 dem Rheinbund beitreten, beteiligte sich
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0395, von Mediastinum bis Medicago Öffnen
Reichsverbandes (1806) und die Gründung des Rheinbundes brachten weitere territoriale Veränderungen. Die gesamte Reichsritterschaft sowie viele Reichsstände, z. B. die Fürsten von Bentheim, die Grafen von Erbach, Giech und Kastell, die Fürsten von Fürstenberg
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0550, Metternich Öffnen
er kaiserlicher Gesandter am kursächsischen Hof in Dresden und im Winter 1803 zu Berlin, wo er 3. Nov. 1805 während des dritten Koalitionskriegs gegen Frankreich den Allianzvertrag zwischen Österreich, Preußen und Rußland unterschrieb. Seit 1806 Gesandter
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0366, Oldenburg (Großherzogtum: Geschichte) Öffnen
Ämter Vechta und Kloppenburg. 1806 wurde O. wegen der Verwandtschaft seines Fürstenhauses mit Rußland durch Holländer und Franzosen besetzt und die herzogliche Familie zur Flucht gezwungen; im Tilsiter Frieden ward zwar O. zurückgegeben, und es trat 10
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0514, Österreichisch-Ungarische Monarchie (Geschichte: 1805-1809) Öffnen
Länder, die es als seinen Machtbereich anzusehen gewohnt gewesen, der Herrschaft Napoleons überlassen mußte. Daher verzichtete Franz II. nach der Stiftung des Rheinbundes (12. Juli 1806) auf den Titel eines römisch-deutschen Kaisers (6. Aug.) und führte
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0685, von Reichsministerien bis Reichsschulden Öffnen
die beiden Kantone Ober- und Niederrhein verloren. Die übrigen reichsritterschaftlichen Gebiete wurden von den Fürsten, in deren Ländern sie lagen, in Besitz genommen, und bei Stiftung des Rheinbundes und Auflösung des Reichs (1806) war überall
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0686, von Reichsschulkommission bis Reichsstände Öffnen
, und nur Hamburg, Augsburg, Nürnberg, Lübeck, Bremen und Frankfurt a. M. blieben reichsfrei. Nach dem Preßburger Frieden verlor 4. Mai 1806 Augsburg die Reichsunmittelbarkeit und infolge der Errichtung des Rheinbundes auch Frankfurt und Nürnberg. Am 13
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0146, von Sachsen-Hildburghausen bis Sachsen-Koburg-Gotha Öffnen
Ernst II. (1772-1804) durch sparsame Verwaltung und Verminderung der Truppen. August (1804-22), ein enthusiastischer Verehrer Napoleons I., trat 1806 sofort dem
1% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0555, Westfalen (Herzogtum, westfälischer Kreis, Königreich) Öffnen
. gab das Königreich, dessen Einkünfte 9,250,000 Thlr. betrugen, und das zum Rheinbund ein Kontingent von 25,000 Mann zu stellen hatte, seinem jüngsten Bruder, Hieronymus (Jérôme), der am 10. Dez. in seiner neuen Residenz Kassel eintraf und dem Land
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0330, von Albertinerthaler bis Albertusthaler Öffnen
erwerben. Mit dem Eintritt des Kurfürsten Friedrich August Ⅲ. in den Rheinbund nahm die A. L. 11. Dez. 1806 die Königswürde an. (S. Sachsen, Königreich [Geschichte].) Albertīnus, Ägidius, Vielschreiber und Übersetzer, geb. um 1560 zu Deventer
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0641, Anhalt (Geschichte) Öffnen
der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. nach und nach das Erstgeburtsrecht ein. Das Haus Bernburg erhielt 1806 durch Kaiser Franz II. die Herzogswürde; 1807 traten alle Häuser als souveräne Fürsten, Dessau und Cöthen ebenfalls unter Annahme des Herzogstitels
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0846, von Arecibo bis Arenberg Öffnen
Châlons in Hochburgund und starb erblindet 7. März 1820 zu Brüssel. - Schon 1803 hatte er seinem ältesten Sohne Prosper Ludwig, geb. 28. April 1785, die Regierung abgetreten. Dieser trat 1806 dem Rheinbunde bei und vermählte sich 1808
1% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0835, von Bernhard (Karl, Herzog von Sachsen-Weimar) bis Bernhard (von Clairvaux) Öffnen
dramatisch behandelt. Bernhard, Karl, Herzog von Sachsen-Weimar, der zweite Sohn des Großherzogs Karl August, geb. 30. Mai 1792, trat sehr jung in die preuß. Armee und wohnte 1806 im Korps des Fürsten Hohenlohe der Schlacht bei Jena bei. Nach dem
1% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0697, von Dalberg (Geschlecht) bis Dalberg (Karl Theod. Ant. Maria, Reichsfreiherr von) Öffnen
) und die Anstellung Schillers als Theaterdichter in Mannheim. T. schrieb auch felbst mehrere Stücke, unter anderm "Der Mönch von Carmel", dramat. Gedicht lBerl. 1787). Er starb 28. Sept. 1806 als bad.^taat5- minister zu Mannheini. An ibn sind
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0182, Deutschland und Deutsches Reich (Geschichte 1648-1815) Öffnen
einberufene Reichstag blieb dauernd bestehen (bis 1806); die Fürsten erschienen nicht mehr persönlich; sie sandten nur ihre Abgeordneten nach Regensburg. Die Verhandlungen wurden mit so pedantischer Umständlichkeit geführt, daß in dringenden Angelegenheiten
1% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0700, von Fesan bis Fessan Öffnen
und Senator erhoben und 1806 von Dalberg, dem Fürst-Primas des Rheinbundes, zum Koadjutor und Nachfolger gewählt. 1804 hatte er, am Vorabend der Krönung Napoleons I. und Josephinens, heimlich die kirchliche Trauung der beiden vollzogen. 1810
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0351, von Friedrich August II. (König v. Sachsen) bis Friedrich (Herzog zu Schlesw.-Holst.) Öffnen
Posen, 11. Dez. 1806, nahm er den Königstitel an und trat als souveräner Fürst in den Rheinbund (s. d.), wobei ihm der preuß. Kreis Cottbus gegen einige Abtretungen an das Königreich Westfalen zufiel. (S. Sachsen, Königreich.) Durch den Frieden
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0353, von Friedrich II. (König von Sicilien) bis Friedrich I. (König von Württemberg) Öffnen
Nheinufer zu erlangen. Diese neuerworbenen Ge- biete vereinigte er nicht mit Altwürttemberg, son- dern gab ihnen als "Neuwürttemberg" eine besondere Negierung. Der Anschluß an Napoleon (1805) und der Beitritt zum Rheinbünde brachte ihm neuen
1% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0710, von Isenburg (Flecken) bis Iser Öffnen
. 1744 in den Reichs- fürstenstand erHoden wurde. Isenburg-Birstein hatte eine Stimme im wetterauischen Grafenkollegium wie bei dem oberrhein. Kreife. Durch seinen Beitritt zum Rheinbund erlangte Fürst Karl von Isenburg- Birstein 1806 nicht nur
1% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0150, von Karl I. (von Anjou) bis Karl Wilhelm Ferdinand (Herzog von Braunschweig) Öffnen
eine überaus reiche Entschädigung für die abgetretenen linksrhein. Be- sitzungen (s. Baden, Bd. 2, S. 264 ",). Zugleich nahm der Markgraf den Titel Kurfürst an. Nach dem Vei- tritt zum Rheinbund (1806) erhielt K. F. mit dem Titel eines Großherzogs
1% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0833, von Kurerzkanzler bis Kurfürsten Öffnen
- fürstentums. Bayern und Württemberg erhielten die Königswürde, ohne jedoch deshalb aus dem deutschen Reichsverbande zu treten, bis 12. Juli 1806 zu Paris der Abschluß der Rheinischen Kon- föderationsakte (s. Rheinbund) erfolgte, worauf Bayern
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0140, von Lex posterior derogat priori bis Leys Öffnen
Franz, trat 1806 dem Rheinbünde bei, erlangte hierdurch die Souveräni- tät und nahm den Fürstentitel an, verlor aber erstere 1814 durch den Wiener Kongreß und wurde der Staatshoheit Österreichs unterworfen, von diesem aber 1819 an Baden
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0165, von Liechtenstein (Aloys, Prinz von) bis Lied Öffnen
Erzherzogs Karl 31. Juli zum Feldmarschall ernannt, den Oberbcfebl über die Armee und schloß 14. Okt. den Frieden ;u Schönbrunn ab. ^chon 1806 hatte er, weil ihn Na- poleon ohne sein Wissen in den Rheinbund aufge- nommen, die Regierung feinem
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0691, von Maximilian (II.) Eman. (Kurf. v. Bayern) bis Maximilian I. Jos. (Kurf. v. Bayern) Öffnen
auf Frankreichs Seite zu treten. Zum Lohn erhielt M. I. durch den Preß- burger Frieden die Königskrone und einen größern Gebietszuwachs (f. Bayern, Gefchichte); dagegen wurden Berg und Würzburg ihm entzogen. Der Beitritt zum Rheinbund brachte 1806
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0714, von Medem bis Medici Öffnen
modifiziertes Unterthanenverhältnis zu jenen versetzte. Weit umfassender noch ward mit solchen Mediatisierungen bei und nach der Stiftung des Rheinbundes (1806) vorgegangen. Doch verlor mit dem gleichzeitigen Aufhören des Deutschen Reichs der Ausdruck
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0834, von Metropolis bis Metternich Öffnen
die Stammherrschaften verloren gingen, erhielt die Fa- milie durch den Neichsdeputationshauptfchluß 1803 zur Entschädigung die schwäb. Neichsabtei Ochsen- bausen, die bei Stiftung des Rheinbundes 1806 Württemberg unterstellt und 1825 an
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0568, Oldenburg (Großherzogtum) Öffnen
und einen Teil des Fürstbistums Münster; zugleich erhielt Peter Friedrich Ludwig das säkularisierte Bistum Lübeck als weltliches Fürstentum. Während des Krieges von 1806 muhte die herzogt. Familie flüchten. Die Franzosen besetzten das Herzogtum, gaben
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0716, Wiener Kongreß Öffnen
verbunden werden sollte. Da sich des Kaisers Forderungen hauptsächlich auf das bis 1806 zu Preußen gehörende Polen, auf das Weichselland, erstreckten, so war von der russ. Entschädigung auch die preußische abhängig, und von letzterer wiederum hing
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0876, von Wurzbach (Constant von) bis Würzburg (Bezirksamt und Stadt) Öffnen
das Fürstentum W. 1805 an den ehemaligen Großherzog Ferdinand III. von Toscana ab, der das ihm 1803 zur Entschädigung überlassene Kurfürstentum Salzburg an Österreich überließ, wogegen nun W. zum Kurfürstentum erhoben wurde. Am 30. Sept. 1806 trat Ferdinand dem
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0695, von Widukind (Geschichtschreiber) bis Wied Öffnen
der wetterauischen Kuriatstimme im Reichsfürstenrate. Sämtliche Lande verloren durch die Begründung des Rheinbundes, dem sie nicht beitraten, 1806 ihre Reichsunmittelbarkeit und wurden teils unter herzogl. nassauische, teils unter großherzogl. bergische Landeshoheit