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3% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0176, von Chiese bis Chiffrieren, Chiffrierschrift Öffnen
(frz., spr.,chif'r), Ziffer, Zahl, Zahlzeichen, Namenszeichen; dann Geheimzeichen (s. Chiffrieren). ^[Spaltenwechsel] Chiffrieren, Chiffrierschrift (spr. schi), eine Art der Geheimschrift (Kryptographie), die Zahlen oder Buchstaben nach einem nur
2% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0685, von Buchstabenreim bis Buchverzierung Öffnen
fortlaufenden Buchstaben, wie a, b, c, d u. s. w. bezeichnet. In algebraischen Gleichungen bezeichnet man die unbekannten oder gesuchten Größen gewöhnlich durch die letzten Buchstaben des Alphabets: x, y, z. Doch ist zu bemerken, daß die Buchstaben
2% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0892, von Xylidinrot bis Y (Buchstabe) Öffnen
890 Xylidinrot - Y (Buchstabe) von denen 6 Isomere bekannt sind. Das technische X., das durch Nitrieren des technischen Xylols (s. d.) und Reduktion des entstehenden Nitroxylols dargestellt wird, ist ein Gemenge von 5 isomeren Amidoxylolen
2% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0626, von Schreiberhau bis Schreibkunst Öffnen
, in Verbindung gebrachte Buchstaben sowie die Malereien zum Schmuck der Bücher überhaupt, wie sie im Mittelalter (besonders im 12. Jahrh.) üblich waren, heißen Miniaturen. Der erste Anfang der S. ist ebenso in Dunkel gehüllt wie der Ursprung
2% Kuenstler → Hauptstück → Lexikon: Seite 0462, von Sain bis Saint-Marcel Öffnen
ist sein Bild: die Rauferei und durch den Holzschnitt verbreitet seine »Buchstaben längst vergangener Zeit alter deutscher Herrlichkeit« sowie »Buchstaben aus Schriften des christlichen Mittelalters
2% Emmer → Hauptstück → Erklärung der technischen und fr[...]: Seite 0788, Erklärung der technischen und fremden Ausdrücke Öffnen
. Lauben: Offene Bogengänge der mittelalterlichen Häuser zu ebener Erde. Laufgang: Schmaler Gang in der Mauerdicke des Mittelschiffes der gotischen Kirchen. Lavieren: Die Farbe verwaschen, eine Zeichnung leicht tönen. Leib: Prismatischer Teil
2% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0538, Lateinische Sprache Öffnen
allein zur Sprache der Wissenschaft eignete. Die Wiederbelebung des klassischen Altertums seit der Mitte des 14. Jahrh. führte auch eine vollständige Regeneration der lateinischen Sprache aus der mittelalterlichen Entartung herbei, indem man an den
2% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0130, von Majorescu bis Makadam Öffnen
: "Geschichte des Kulturkampfes in Preußen" (Paderb. 1886) und (anonym) "Geschichtslügen" (6. Aufl., das. 1886), ultramontane Tendenzschriften. Majúskel (lat.), alte Bezeichnung der großen Buchstaben (literae majusculae) im Gegensatz zu den kleinen
2% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0050, von Abjurationseid bis Ablader Öffnen
. Entzündung und Fieber .) Abkürzungen . A. oder Abbreviaturen sind von jeher bei allen Völkern beim Schreiben angewendet worden. Man kann Sätze, Worte und Buchstaben abkürzen
2% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0671, von Rechtsbesitz bis Rechtschreibung Öffnen
Mittelalters (Berl. 1856). Rechtschreibung, Orthographie, der Inbegriff der Regeln, nach denen die Sprache durch Schriftzeichen dargestellt werden soll. Sie scheidet sich in die Lehre von der Darstellung der einzelnen Wörter durch Buchstaben (Orthographie
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0018, von Abbott bis Abchasen Öffnen
), Vertauschungen von Buchstaben zum Behuf der Geheimschrift und willkürlich gewählte Zeichen von der seit dem Mittelalter gebräuchliche Name Notae Tironianae rührt von Tullius Tiro, dem Freigelassenen des
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0459, von Ortho-... bis Orthographie Öffnen
Chilperich, die beide es unternahmen, mehrere neue Buchstaben einzuführen, freilich ohne Erfolg. Ebenso vergeblich haben sich die in neuester Zeit in England gemachten Versuche erwiesen, der im Englischen besonders starken Verschiedenheit zwischen O
1% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0882, von Tschego bis Tscherdyn Öffnen
, schon im Beginn des Mittelalters, ausgebildet und sich lange in ihrer ursprünglichen Reinheit erhalten zu haben; den höchsten Grad ihrer Ausbildung erreichte sie im 16. Jahrh. Seit dem 17. Jahrh. begann die deutsche Sprache mehr und mehr Eingang zu
1% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0901, von Ziffern bis Zigarren Öffnen
. Ein sehr nahe liegendes Hilfsmittel besteht in der Benutzung der Buchstaben des Alphabets als Z., wie wir dies bei den alten Griechen seit dem 5. Jahrh. v. Chr. finden. Dieselben ergänzten zu dem Zweck ihr (ionisches) Alphabet durch 3 Episemen
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0023, von Abbrechen bis Abchasen Öffnen
, T. A. (Berl. 1884). Abbūna , kirchlicher Titel, s. Abûnâ . A-b-c , Benennung des Alphabets (s. d.) nach den drei ersten Buchstaben; bildlich gebraucht
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0630, Schrift (Griechen und Römer, Germanen etc.) Öffnen
Alphabets gesetzt, das nun aus 23 Buchstaben bestand. Mit dem Christentum und der römischen Zivilisation fand das lateinische Alphabet seit dem Beginn des Mittelalters und schon früher bei der großen Mehrzahl der europäischen Völker Eingang. Wo sich frühere
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0646, von Bucerotidae bis Buch Öffnen
. book; altnord. bók) findet, bedeutet im Singular ursprünglich den einzelnen Buchstaben, im Plural einen Komplex von Buchstaben, Geschriebenes. Abgeleitet ist das Wort wahrscheinlich von "Buche", da die Germanen die ältesten Schriftzeichen in Buchenrinde
1% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0615, von Schreiblesemethode bis Schreibmaschine Öffnen
613 Schreiblesemethode - Schreibmaschine 1787); Wattenbach, Das Schriftwesen im Mittelalter (2. Aufl., Lpz. 1875); Soennecken, Das deutsche Schriftwesen (Bonn und Lpz. 1881). Schreiblesemethode, s. Lesen. Schreibmalerei, die kunstvolle
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0921, Musik (im Mittelalter) Öffnen
921 Musik (im Mittelalter). die Textessilben, wie in der ausdrucksvollen Rede, nach Belieben zu dehnen und zu verkürzen. "Indem so die Melodie von den Fesseln der Metrik befreit war", sagt Ambros, "zerriß das Band, welches bis dahin
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0290, von Nyon bis Oahu Öffnen
und zur Bezeichnung des langen o verwendeten; in der Reihenfolge der griechischen Buchstaben nimmt das Omega die letzte Stelle ein. Das deutsche ö ist ein im Mittelalter aus o mit darüber geschriebenem e entstandenes Zeichen, das zunächst den Umlaut von o
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0627, von Schreiblesemethode bis Schreibmaschine Öffnen
Zügen. Die Grundlage der deutschen Schreib- wie Druckschrift ist die sogen. Kanzleischrift, eine größere, eckige und stark verschnörkelte deutsche Schrift, welche sich im Mittelalter aus den lateinischen Buchstaben entwickelte, jetzt aber nur noch
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0228, von Litre bis Litteratur und Litteraturgeschichte Öffnen
Jagdschloß Neuschloß. Die Stadt ist eine der ältesten des Landes, wurde 1241 von den Tataren verwüstet und 1200 wieder aufgebaut. Littauen, s. Litauen. Littĕra. (lat.), Buchstabe (s. d.); Mehrzahl: Litterae, Buchstaben; etwas Schriftliches
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0615, von Palaoinseln bis Paläontologie Öffnen
traten auch noch in den spätern Jahrhunderten des Mittelalters bedeutende Veränderungen in der Schrift ein, welche es leicht machen, das ungefähre Alter einer Handschrift nach den Schriftzügen zu bestimmen; so kommt z. B. der Punkt auf dem i vor dem
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0418, Brief (das Briefschreiben sonst und jetzt; Geschichte der Brieflitteratur) Öffnen
und den geschürzten Knoten mit kretischer Siegelerde befestigte, deren Cicero in der Rede pro Flacco ausdrücklich als Briefverschlußmittel erwähnt. Die Schreibgriffel, mit denen man die Buchstaben ritzte, waren von Eisen; später findet man zierlich
1% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0672, von Rechtsdrehung bis Rechtseinheit Öffnen
670 Rechtsdrehung - Rechtseinheit Die Geschichte der deutschen R. beginnt mit dem schriftlichen Gebrauch der deutschen Sprache überhaupt. Eine einheitliche deutsche R. gab es im Mittelalter so wenig wie eine einheitliche Aussprache. Es gab
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 1010, von Chiers bis Chifferschrift Öffnen
; seine Methode, jeden Buchstaben durch einen andern zu ersetzen, wird heute noch bisweilen angewendet. Auch im Mittelalter findet man vielfach, daß berühmte Leute sich mit der Erfindung von Geheimschriften befaßten; so der bekannte Abt Johannes
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0570, Buchhandel (im Mittelalter) Öffnen
570 Buchhandel (im Mittelalter). Gebrauch zu Grunde, der Rest in den politischen und kriegerischen Stürmen, welche den Sturz der römischen Weltherrschaft herbeiführten und das Mittelalter einleiteten. Während der ersten Jahrhunderte des
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0836, Erziehung (israelitische, christlich-moderne) Öffnen
namentlich in der Vorahnung einer bessern Zukunft äußerte, in der alle Menschen vom Geist Gottes beseelt und zu einem Volk Gottes vereint werden sollten. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich auch die israelitische E. Gerade als die buchstäbische
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0682, von Apodiktisch bis Apokryphen Öffnen
Buchstaben den Kaiser Nero als Antichrist angedeutet findet, während sich frühere Zeiten in tausenderlei abenteuerlichen Ausdeutungen gefielen. Apokalyptische Reiter, die vier im 6. Kapitel der Offenbarung Johannis geschilderten, aus den ersten vier
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0502, von Brücke bis Brückenkopf Öffnen
daß man eine Sprache sprechen lernen kann, ohne sie je gehört zu haben. Das Wesentliche dieses Systems besteht darin, daß die einzelnen Typen, mit denen gedruckt wird, keine Buchstaben, sondern nur Zeichen für die Stellung der einzelnen beim Sprechen
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0114, von Chrysographie bis Chrysophyllum Öffnen
oder Urkunden einzelne große, gemalte Buchstaben mit Goldblättchen belegten, sondern auch ganze Schriften mit einer Goldtinktur schrieben, und von den sogen. Briefmalern oder Illuminatoren des frühern Mittelalters angewendet. Solche ganz in goldenen
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0543, von Elektrotonus bis Elemente Öffnen
Ableitung nach unsichern Wort eleménta (Einzahl eleméntum) übersetzten die Römer das griechische stoicheía (Einzahl stoicheíon), d. h. Buchstaben, Anfangsgründe, Grundbestandteile. E. heißt daher im Unterrichtswesen alles, was sich auf die Erlernung
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0779, von Huhn (Hahnenkämpfe, Mythologisches etc.) bis Hühnerauge Öffnen
beliebt. Man machte die Tiere durch Reizmittel kampflustig und versah sie mit eisernen Sporen. Die christliche Kirche eiferte gegen dies Vergnügen, aber durch das ganze Mittelalter und bis in die neueste Zeit waren Hahnenkämpfe in England, den
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0615, von Katharinenarchipel bis Kathedralglas Öffnen
von rechts nach links getragen, besteht in einem Kreuz von Diamanten mit breiten Flügeln, in dessen ovalem Mittelavers die heil. Katharina ein Kreuz hält, auf welchem die Buchstaben D. S. F. R. (Domine salvum fac regem) stehen. Der Revers zeigt ein Nest
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0087, Korea (Bevölkerung, Handel und Verkehr) Öffnen
Sprachen. Vgl. auch J. ^[John] Roß, The Corean language (in der "China Review", Bd. 6, 1876). Es besteht ein besonderes, aus 191 Buchstaben zusammengesetztes Alphabet (Wonmon); meist werden chinesische Buchstaben mit Hinzufügung von koreanischen
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0839, von Littau bis Litteratur Öffnen
und die Lautscher Kalksteinhöhlen. Littauen, s. Litauen. Littera (lat.), Buchstabe; im Plural (Litterae): etwas Schriftliches, besonders ein Schreiben, ein Brief, auch s. v. w. Wissenschaften. Litterae non erubescunt, lat. Sprichwort: "der Brief errötet nicht
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0753, von Monodimetrisches Kristallsystem bis Monometallismus Öffnen
der Menschen oder andrer Arten von Einem Paar. Monogonīe (griech.), s. v. w. ungeschlechtliche Fortpflanzung. Monogramm (griech., Handzeichen, lat. Signum, franz. Chiffre), eigentlich ein einziger Buchstabe oder Schriftzug, dann besonders eine Figur
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0341, von Ofterdingen bis Oginski Öffnen
Kompositum gehalten, aus ogh ("heilig") und uamh oder uaimh ("Laut, Lautzeichen") gebildet, und würde danach s. v. w. heilige Lautzeichen bedeuten. Das Alphabet dieses Schriftsystems heißt Bethluisnuin, nach den beiden ersten Buchstaben b = beithe
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0376, von Olivenza bis Olivier le Dain Öffnen
ein Erziehungsinstitut, das er aber nach einigen Jahren jenem ganz überließ. Im Sommer 1811 kehrte er in die Schweiz zurück und starb 31. März 1815 in Wien. Seine Lesemethode gehört zu den Lautiermethoden, die, von dem durch den Buchstaben bezeichneten
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0614, von Palamedes bis Paläographie Öffnen
von Priamos geschriebenen, von Verrat und Lohn dafür sprechenden Brief an ihn senden, diesen auffangen und P. hierauf steinigen. P. gilt auch als Erfinder der Buchstaben, der Leuchttürme, der Maße, der Wage, des Brettspiels und der Würfel
1% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0700, von Paraffinöl bis Paraguay (Fluß) Öffnen
Abfindung und zwar "mit Land und Leuten", d. h. mit Grundbesitz, wie sie im Mittelalter vielfach üblich war. Vgl. Apanage. Paraglobulin, s. Fibrin. Paragoge (griech.), bei den Grammatikern der alten Schule die Verlängerung eines Wortes durch Anhängung
1% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0058, Russische Sprache Öffnen
("Wissenschaft und Litteratur in Rußland unter Peter d. Gr.", das. 1862, 2 Bde.), Biljarskij ("Übersicht der russischen geistlichen Litteratur", Chark. 1859-61, 2 Bde.), ferner Grot, Stojunin, A. N. Wesselowskij (über die mittelalterliche Legendenpoesie
1% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0571, von Anagni bis Anakoluth(on) Öffnen
Schwefelquellen und Schwefelminen. Der häufige Aufenthalt der Päpste in A. hat manches Denkmal mittelalterlicher Kunst hinterlassen, so die Kathedrale mit schönen Fresken und Musivarbeiten des 13. Jahrh. von der berühmten Künstlerfamilie der Cosmaten und mit dem
1% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0553, von Bayard (Pierre du Terrail, Seigneur de) bis Bayer (Joh.) Öffnen
Franzosen ausgeliefert und in einem Minoritenkloster bei Grenoble beigesetzt. In B. erscheint am Ausgang des Mittelalters, vielleicht mit mancher legendarischen Ausschmückung, noch einmal eine Gestalt, welche die Ideale der Feudalität, stürmische und doch
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0522, von Gambison bis Gandak Öffnen
gegen 15000 t, während Deutschland nur gegen 7000 t verarbeitet. Verpackung in Packen à 100 kg (Blockware) oder Säcken à 50 kg (Würfelgambir). Gambison (frz. Gambesson), im Mittelalter ein aus Leder oder Tuch gefertigtes Wams, mit Watte oder Werg
1% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0367, Griechische Philosophie Öffnen
), das von W. H. Roscher im Verein mit einer größern Anzahl von Mitarbeitern herausgegeben wird, bis jetzt nur der erste die Buchstaben A bis H enthaltende Band (Lpz. 1884-90) und die erste Hälfte des zweiten (I u. K, 1891-93) erschienen ist, so
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0257, von Logis bis Logone Öffnen
der L. im Abendlande», jedoch nur das Altertum und Mittelalter umfassend (4 Bde., Lpz. 1855‒70; der 2. Bd. in 2. Aufl. 1885), hat Prantl verfaßt. Logis (frz., spr. -schih ), Wohnung. In der Seemannssprache ist L. oder Volkslogis
1% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0571, von Szörény bis Tabago Öffnen
mittelalterliche Quellen zur poln. Geschichte (so Stadtbücher und Rechnungen von Krakau, 1300-1400), Chroniken (des Wapowski, 1480-1535; des Jesuiten Wielewicki), Reichstagsdiarien, Briefe (1434-92) u. a. In einer "Geschichte Polens" (Warschau 1880) brach S
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0893, Bibliothekwissenschaft Öffnen
. Bände übermäßiger Größe verlangen einen abgesonderten Platz. Hinsichtlich der Anordnung der Bücher hat es schon im Mittelalter nicht an Versuchen gefehlt, eine sachliche Ordnung durchzuführen. Später kam die von Schrettinger und Budik vertretene
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0510, von Oblation bis Oboe Öffnen
die Obligoklausel beifügt. Anders die engl. Wechselordnung. (S. Indossament und Wechselaussteller.) Oblimieren (lat.), mit Schlamm überziehen, verschlammen. Oblitteration (lat.), das Auslöschen, Tilgen (zunächst von Buchstaben); in der Anatomie
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0009, von Turmalingranit bis Turnau Öffnen
die eigentümlichen Farbenerscheinungen verschiedener Krystallplatten zu studieren. Turmarmbrust, Flaschenzugarmbrust, eine zum Horizontalschuß bestimmte mittelalterliche Schießmaschine in Armbrustform; sie war hauptsächlich zur Verteidigung fester
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0726, Arabische Litteratur (Poesie) Öffnen
wissenschaftlichen Bestrebungen, welche sich an jene Übersetzungen anknüpften und die zwar nur in einzelnen Fällen Neues geschaffen, jedenfalls aber die Errungenschaften des klassischen Altertums erhalten und für das Mittelalter fruchtbar gemacht haben. Dieses rege
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0790, Deutsches Recht (im Mittelalter und in der Neuzeit) Öffnen
790 Deutsches Recht (im Mittelalter und in der Neuzeit). und Zauberei mißbraucht, den christlichen Aposteln ein Greuel sein mußte. An ihre Stelle trat bei den Goten Ulfilas' Schrift, welche derselbe mit Benutzung der Runenschrift
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0528, von Bridport bis Brief Öffnen
als Sekretäre die Korrespondenz der Herren besorgten, hießen bei den Römern ab epistulis, a manu oder amanuenses. Auch das Schreiben in Chiffren war den Römern bereits bekannt. So setzte Julius Cäsar in seinen Geheimschreiben immer den vierten Buchstaben
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0327, von Alexandersage bis Alexandresku Öffnen
, der in goldener, stilisierter Cyrillischer Schrift die Legende "Sankt Alexander" und im Ring in goldenen Buchstaben die bulgarische Legende "Gott mit uns" trägt, unten zwei verbundene Lorbeerzweige zeigt. Der Revers des Mittelschildes trägt das Datum
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0311, von Brakel bis Bramahpumpe Öffnen
Silber-, sehr selten Goldblech bestehenden, nur auf einer Seite geprägten deutschen Münzen des Mittelalters bezeichnet, deren inschriftlich überlieferter Name im 12. Jahrh. Denarius war (z. B. auf B. von Mühlhausen). Die B. treten schon vor der Mitte des
1% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0707, von Bythometrie bis Byzantion Öffnen
, mit Kronen, gemusterten Gewändern, Kreuzen etc. überladen. Die Sprache ist in späterer Zeit griechisch, aber mit ganz verderbten Buchstaben geschrieben. Rückseite der mittelalterlichen Byzantiner ist sehr häufig die Figur Christi mit seinen
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0815, von Fyen bis G. Öffnen
, in Katakombenmalereien, auf bronzenen Grabplatten und häufig als Ornament des priesterlichen Ornats im Mittelalter. ^[Abb.: Fylfoot.] Fylgien, in der nord. Mythologie die Schutzgeister der Menschen, die sie vom ersten Augenblick ihres Lebens an begleiten, ihnen aber
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0560, von Goethe-Gesellschaft bis Gotische Sprache Öffnen
, welche sich aus den Buchschriften des Mittelalters entwickelt hat, und die in der Form ihrer Versalien sich mehr der lateinischen oder Antiquatype nähert, in den kleinen Buchstaben (den gemeinen) hingegen mehr der deutschen oder Frakturtype
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0293, von Judenchristen bis Judic Öffnen
), zahlreiche Sensenhämmer und andre Eisenwerke im Betrieb. Nahebei die Ruinen der Feste Liechtenstein. Von J. aus wird der aussichtsreiche Zirbitzkogel (2397 m) bestiegen. Die Stadt war im Mittelalter ein wichtiger Handels- und Stapelplatz. Die Juden
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0346, von Kabbalist bis Kabinett Öffnen
346 Kabbalist - Kabinett. kräfte, Sympathie und Astrologie. Erst im Mittelalter, hauptsächlich in Spanien und der Provence, rivalisiert mit der auf Aristotelischen Grundlagen aufgebauten jüdischen Religionsphilosophie die K., die Tochter
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0754, Kirche (die christliche K. im 16. Jahrhundert) Öffnen
welcher die mittelalterliche K. sie erzogen hatte, wieder hervor, grenzten sich gegeneinander ab und erzeugten nationale Sondergüter. Insonderheit war Deutschland in den Tagen des ersten Auftretens Luthers in einer mächtigen nationalen Bewegung
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0625, von Legionär bis Legitimität Öffnen
am starren Buchstaben desselben. Legisten (mittellat.), Rechtsgelehrte, namentlich im Mittelalter (im Gegensatz zu Dekretisten, s. d.) diejenigen, welche nur das weltliche (römische) Recht als Grundlage des Staatslebens anerkennen wollten
1% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0784, von Liffey bis Ligeti Öffnen
. Unterbindung. - In der Paläographie nennt man L. das Zusammenziehen einzelner Buchstaben, welches von den Schreibern des Mittelalters, um Raum zu sparen, oder aus Bequemlichkeit, um die Feder nicht abzusetzen, geübt wurde. Von der Handschrift ging die L
1% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0417, von Prospekt bis Prostitution Öffnen
-, zu Boden werfen. Prosthēse (Prosthĕsis, griech.), ein Kunstausdruck, mit dem die ältere Grammatik die Verlängerung eines Wortes durch Hinzufügung einer Silbe oder eines Buchstaben am Anfang desselben bezeichnete. Doch hat die vergleichende
1% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0961, von Tzimisces bis Ubbelohde Öffnen
unser u abstammt, nahm früh die Bedeutung eines ü an, während der einfache Laut u durch die zwei Buchstaben ου ausgedrückt wurde. Als die Römer ihr Alphabet von den unteritalischen Griechen übernahmen, hatte u oder v noch den Lautwert eines u
1% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0834, von Zarizyno bis Zarskoje Selo Öffnen
«, als: »Beiträge zur mittelalterlichen Spruchpoesie« (1863 u. 1865) etc.; »Über die Praefatio ad librum antiquum etc.« (1857), den altsächsischen Heliand betreffend; »Über die Trojanersage der Franken« u. a.; das Schriftchen »Über den fünffüßigen
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 1009, von Cäsur bis Casus (grammatikalisch) Öffnen
, das im Mittelalter häufig in prächtiger Stickerei ausgeführt wurde. Für die C. wird meist Seide, Damast, Sammet und in älterer Zeit wohl auch orient. Gold- und Seidengewebe verwendet. Die Farbe ist nach den einzelnen Festen verschieden: weiß
1% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0979, von Formarius bis Formelle Wahrheit Öffnen
Anträge, bei der Ge- staltung der Klaganträge im Civilprozeß, bei der Fragestellung (s. d.) zeigt. - In der Mathematik versteht man unter einer F. den in allgemeinen Zei- chen, Buchstaben gegebenen Wert einer aus mehrern audern zusammengesetzten
1% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0183, Französische Litteratur (Neufranzösische Periode seit 1870) Öffnen
" von Ernst Curtius und die "Geschichte des Hellenismus" von Droysen übersetzt. Dieulasoy hat die von Viollet le-Duc auf die franz. Kunst des Mittelalters angewandte Methode auf die altpers. Kunst angewandt ("L'art antique de la Perse", 5 Bde., 1884-89
1% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0053, von Glaskörper bis Glaskunstindustrie Öffnen
Glasgegenständen hergestellt worden ist oder heute hergestellt wird, das folgt der einen oder der andern Richtung. Im Mittelalter wurde das Glas für Gefäße bis zum Emporblühen der venet. Fabriken wenig oder gar n icht in künstlerischem Geiste
1% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0138, Goldschmiedekunst Öffnen
von Gold (s. Taf. I , Fig. 1) und die Goldgefäße aus dem 1799 gemachten Funde von Nagy-Szent-Miklós immerhin Beachtung. Die Byzantiner hielten einigermaßen die Traditionen aufrecht und überlieferten sie dem Mittelalter, welches das, was noch davon
1% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0156, von Heyne (Mor.) bis Heyse Öffnen
nach Basel berufen, wirkte er dort als Professor der deutfchen Sprache und Litteratur und als Vorsteher der mittelalter- lichen Sammlung; im Winter 1883 folgte er einem Rufe an die Universität Göttingen. Er veröffent- lichte: "Kurze Laut
1% Brockhaus → 9. Band: Heldburg - Juxta → Hauptstück: Seite 0606, von In infinitum bis Injektion Öffnen
.) Ursprünglich waren sie in den Rollen des Altertums durch nichts ausgezeichnet; später trat zur Hervorhebung zunächst eine geringe Steigerung der Größe und Herausrücken vor den Anfang der Zeilen ein. Auch die ersten Buchstaben jeder Seite
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0027, von Légion d'honneur bis Legitim Öffnen
- sionen) von der formellen Eröffnung bis zum for- mellen Schluß (nicht Vertagung) der Beratungen. Legismus (vom lat. lex, Gesetz), das Festhalten am Buchstaben des Gesetzes. Legisten (vom lat. lex, Gesetz), im Mittelalter die des röm. Rechts
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 0240, von Livre bis Llama Öffnen
aus der Libra gallica (d. i. gallisches Pfund) der Karolingerzeit her. Im Mittelalter berechnete man diese zu 20 Solidi. In dem neuern franz. Münzwesen wurde diese Rechnung beibehalten und es gingen auf die L. 20 Sous. Einheit des franz. Rechnungs
1% Brockhaus → 11. Band: Leber - More → Hauptstück: Seite 1001, von Monochrom bis Monographie Öffnen
einen beweglichen Steg an, den man beliebig unter der Saite auf den angegebenen Teilstrichen bin und her schieben konnte, und da die Zahl der Saiten allmählich im Mittelalter auf acht anwuchs, wodurch man alle Zusammenklänge innerhalb einer Oktave zu
1% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0814, von Palaimon bis Paläographie Öffnen
des Kelches. Paläogräphie (grch.), die Lehre von der alten Schrift; sie umfaßt gleichmäßig die Epigraphit (s. o.), mit eingeschnittenen Buchstaben, und die P. im engern Sinne, mit aufgetragener Schrift. Ihr Hauptzweck besteht darin, die alte
1% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0053, von Abraxas bis Abrudbánya Öffnen
, gibt 365). Daher finden viele Paläographen in A. nichts andres als eine nach bloßer Zahlenbedeutung gemachte, übrigens sinnlose Zusammenstellung rein griechischer Buchstaben. Das Wort ging
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0812, von Besenginster bis Besitz Öffnen
auf die Kranken aus, die gerade deshalb um so mehr als eine wunderbare, seine Messiaswürde bezeugende erscheinen mußte. Auch in den Zeiten mittelalterlichen Aberglaubens hielt man einen großen Teil von Irren für B., wofür die Hexenprozesse des 13.-15. Jahrh
1% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0882, Bibel (Übersetzungen) Öffnen
. Auch die (meist buchstäblichen) alten Übersetzungen bedürfen einer vorherigen kritischen Herstellung ihrer ältesten Lesarten. Von den noch vorhandenen griechischen Handschriften enthalten nur wenige das ganze Neue Testament, die meisten nur
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0975, von Diktieren bis Dilke Öffnen
", aus dem 4. Jahrh. n. Chr. aus. Diese Schrift war neben der ebenso schwindelhaften des angeblichen Dares (s. d.) von Phrygien eine Hauptquelle der mittelalterlichen Dichter, welche die trojanische Sage behandelten. Neuere Ausgaben besorgten Dederich (Bonn
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0193, von Ducrotay de Blainville bis Duden Öffnen
(Straßb. 1827). Ductus (lat.), Zug, besonders der Buchstaben beim Schreiben; in der Anatomie s. v. w. Gang, besonders Ausführungsgang einer Drüse. Duda (Dutka, Dudotka, Schweran), ein uraltes russ. Holzblasinstrument, das, wie die Doppelflöte
1% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0269, von E bis East Galloway Öffnen
, salben, althochdeutsch niman, salbôn. Unser Buchstabe E e stammt durch Vermittelung des lateinischen E e von dem griechischen Ε ε (Epsilon, "kahles e") ab, das seinerseits im Phönikischen einen schwachen Hauchlaut bezeichnete, wie das griechische Η
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0379, von Flor bis Florentiner Flasche Öffnen
die Florins de Florence unter Ludwig VI. und Ludwig VII. in Frankreich (Florin d'or und Florin St-George). Es entstand daraus sowohl der Goldgulden des Mittelalters als der Gulden der neuern Zeit, der noch jetzt mit den zwei ersten Buchstaben des Wortes
1% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0816, von Ga bis Gabbro Öffnen
816 Ga - Gabbro. des siebenten. G ist einer von den Buchstaben, welche zur Orientierung für die Tonhöhebedeutung vor die Linien als Schlüssel (Claves signatae) gezeichnet werden (Violinschlüssel). Das Schlüssel-G ist das eingestrichene
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0163, von Gerhoh von Reichersberg bis Géricault Öffnen
" (über die Judenfrage, das. 1881); "Für und wider die deutschen Frauen. Neue hypochondrische Plaudereien" (Hamb. 1883); die Romane: "Das bist Du!" (Berl. 1882, 3 Bde.) und "Ein Problem" (Basel 1884); "Vom Buchstaben zum Geiste" (Leipz. 1886, 2 Bde
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0234, von Gesetzesfreude bis Gesicht (Antlitz) Öffnen
Willen des Sprechenden enthalten. So bestimmt denn auch das deutsche Handelsgesetzbuch im Art. 278 ausdrücklich, daß der Richter bei Beurteilung der Handelsgeschäfte den Willen der Kontrahenten zu erforschen hat und nicht an dem buchstäblichen Sinn des
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0402, Glasmalerei (im Mittelalter) Öffnen
402 Glasmalerei (im Mittelalter). kürlich aus verschiedenfarbigen Stückchen zusammengesetzt, später jedoch die einzelnen Glastafeln nach Art und Vorbild der Mosaik in symmetrischer Ordnung zusammengefügt zu haben, und endlich benutzte man jene
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0415, von Glaukos bis Gleditschia Öffnen
415 Glaukos - Gleditschia. Übersetzung glauäugig ist buchstäblich genau, da das niederdeutsche glau dasselbe ausdrückt (hell, glänzend) wie das griechische glaukos. Glaukos, 1) (G. Pontios) ein Meergott der alten Griechen
1% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0418, von Gleichmut bis Gleichung Öffnen
auf den G., der im Mittelalter in Vergessenheit gekommen war und erst gegen Mitte vorigen Jahrhunderts wieder eingeführt ward. Gleichung, die mathematische Bezeichnung für die Verbindung zweier Größen durch das Gleichheitszeichen (=). Diese beiden
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0260, Hebräische Sprache (Neuhebräisch; Schrift) Öffnen
überhaupt bildeten sie, unterstützt durch eine lebendige traditionelle Sprachkenntnis, zu einer religiösen Gelehrtensprache aus, die in ähnlicher Weise wie das Lateinische im Mittelalter benutzt wurde. Diese Gelehrtensprache, deren sich vorwiegend Rabbiner
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0502, von Hexamiton bis Hexe Öffnen
Muttersprache versuchte, in welcher sie zuerst Adlerbeth in seinem Vergil heimisch gemacht hat. Im Spanischen finden sich H. von 1617. Hexamiton (griech., mittellat. Examitum, Xamitum), im Mittelalter Name eines "sechsdrähtigen" Seidenstoffs
1% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0973, Inschriften (Klassen, Alter und Verbreitung) Öffnen
, vielleicht noch älter sind. Die griechischen I. der ältesten Zeit sind noch im epichorischen Alphabet, d. h. in dem Alphabet ihrer Örtlichkeit, geschrieben und zeigen in der altertümlichen Gestaltung der Buchstaben sowie teilweise auch in der (bei den
1% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0119, von Jacopone da Todi bis Jacq. Öffnen
zugeschriebene Osterhymne "Stabat mater", nächst dem "Dies irae" das ergreifendste und zugleich volkstümlichste Produkt der mittelalterlichen Kirchendichtung. Zuerst 1490 zu Florenz gedruckt, erlebten seine "Poesie" zahlreiche Auflagen; deutsch
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0021, von M bis Maanen Öffnen
vor Vokalen stets übergangen. Der Buchstabe m stammt von dem phönikischen Mem ("Wasser") ab. Abkürzungen. Als Zahlzeichen bedeutet M im Griechischen 40, im Lateinischen (eigentlich CIↃ) 1000, MM = 2000. In römischen Handschriften etc. steht M
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0409, von Medizin.-chirurg. Friedrich Wilhelms-Institut bis Medusen Öffnen
und die Religion Bezug habender Gelehrsamkeit, waren die Medressen ehedem auch Lehranstalten für abstrakte Wissenschaften, namentlich Medizin, Astronomie und Mathematik. Dies war besonders im Mittelalter der Fall, wo der Glanz dieser mohammedanischen Hochschulen
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0675, von Misologie bis Mißbildung Öffnen
Meßbuch (Missale romanum) bestehen von früher Zeit an M. für bestimmte Diözesen (z. B. Mainz, Köln, Münster) und für einzelne religiöse Orden. Die alten handschriftlichen M. aus dem Mittelalter sind oft mit prächtigen Initialen und Miniaturbildern
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0739, von Mönch bis Mond Öffnen
, bei den Münzsammlern Bezeichnung für die ältesten Thaler aus dem Ende des 15. und dem Anfang des 16. Jahrh. nach den Inschriften mit verschnörkelten lateinischen Buchstaben. Mönchskappenmuskel (Cucullaris musculus), einer der breiten
1% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0898, von Münzwissenschaft bis Murad Öffnen
898 Münzwissenschaft - Murad. merkwürdiger Gepräge des Mittelalters, des 16. und 17. Jahrh. Über die Geschichte und Litteratur der Münzkunde s. Numismatik. Über das gegenwärtige M. in den verschiedenen Staaten vgl. die betreffenden