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100% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0688, von Reichsthaler bis Reichsverweser Öffnen
zum deutschen R. seit 1871 (Frankf. 1886); Hirth, Deutscher Parlaments-Almanach (16. Ausg., Münch. 1887). Reichsthaler, s. Thaler. Reichsthürhüteramt, s. Erbämter. Reichsunmittelbare, in der ehemaligen deutschen Reichsverfassung diejenigen
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0395, von Mediastinum bis Medicago Öffnen
hängt mit der Reichsunmittelbarkeit zur Zeit des frühern Deutschen Reichs zusammen. Damals unterschied man zwischen reichsunmittelbaren und mittelbaren Reichsangehörigen, je nachdem dieselben, wie die reichsfreien Städte, die geistlichen
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0136, von Addizieren bis Adel Öffnen
, Markgrafen, Grafen, verliehen, weil mit diesen Lehen ursprünglich keinerlei öffentliches Amt, vielmehr nur Verpflichtung zur Kriegsfolge verbunden war. Die Besitzer reichsunmittelbarer, d. h. solcher Güter, die nicht von einem Lehnsherrn zweiter Ordnung
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0880, von Personage bis Personifikation Öffnen
. Personalia), die Lebensumstände einer Person; auch Nachricht, Bericht darüber. Personalisten, im frühern Deutschen Reich diejenigen Herren, welchen, ohne daß sie eine reichsunmittelbare Herrschaft oder ein Thronlehen besaßen, vom Kaiser Sitz und Stimme
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0797, von Fürstentum bis Fürth Öffnen
, den Bismarck in mehreren Noten ausführlich begründete. Fürstentum, im frühern Deutschen Reich ein größeres reichsunmittelbares Territorium, zwischen dem Herzogtum und der Grafschaft stehend, auch wohl mehrere Grafschaften umfassend. Später
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0686, von Reichsschulkommission bis Reichsstände Öffnen
entstand der Begriff "freie Reichsstädte". Auch andre Städte erlangten die Reichsunmittelbarkeit teils durch kaiserliche Verleihung, teils durch Loskauf von den Territorialherren, teils durch das Aussterben fürstlicher Geschlechter, teils endlich
0% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0207, Rechtswissenschaft: Rechtsgeschichte Öffnen
. Ritterschaft Ritterwesen Burgfriede Dynast Edeling Ehrenfest Ganerben Herold Paladin Reichsadel, s. Adel Reichsfrei Reichsgrafen, s. Graf Reichsstädtischer Adel, s. Reichsstädte Reichsunmittelbar Ritterschlag, s. Ritterwesen
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0108, von Adduktoren bis Adel (Deutschland) Öffnen
wichtige Sonderung des Adels in einen hohen und niedern ein. Dem hohen oder reichsunmittelbaren A. gehörten diejenigen an, welche Reichsstandschaft, d. h. Sitz und Stimme auf den Reichstagen, hatten und niemand als den Kaiser über sich anerkannten
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0382, von Barnim bis Baroccio Öffnen
sein Vater gegen das Haus Wittelsbach führte, um sich der Lehnshoheit Brandenburgs zu entziehen. Sein Sieg am Kremmer Damm über die Brandenburger (1. Aug. 1332) hatte die Aufhebung jener Lehnshoheit und die Erteilung der Reichsunmittelbarkeit an
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0389, von Barometerblumen bis Baronius Öffnen
einen "Freigebornen") bedeutet, abzuleiten ist. Es bezeichnet im wirklichen Sprachgebrauch einen Mann von Adel, einen Freiherrn, einen Reichsunmittelbaren, der nur von König oder Kaiser abhängig, nicht der Dienstmann eines Grafen etc. ist; doch werden
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0713, von Berchtenlaufen bis Berchtesgaden Öffnen
für Augustinerchorherren, das sich 1122 zur Propstei gestaltete und unter Kaiser Friedrich I. 1156 Reichsunmittelbarkeit (dazu auch das Salzregal) erhielt. Doch gab es stets Streit mit den Erzbischöfen von Salzburg, die sich das Hoheitsrecht über das Ländchen
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0579, Elsaß-Lothringen (Geschichte: Mittelalter) Öffnen
, reichsunmittelbarer Herrschaften und Gemeinwesen, unter denen diejenigen der Reichsstädte dem Land für die Folge den ganz besondern Charakter aufdrückten. Als Vertreter der Reichsgewalt waren Landgrafen und königliche Reichsvögte bestellt. Seit dem 12
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0961, von Exenterieren bis Exerzieren Öffnen
der Reichsunmittelbarkeit für ein Reichsglied und daher eximieren s. v. w. einen Reichsunmittelbaren zum Mittelbaren machen. Dies geschah entweder so, daß ein Unmittelbarer von einem mächtigern Landesherrn dessen Landeslasten aufgenötigt bekam
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0475, Hessen (Großherzogtum: Geschichte) Öffnen
bestehende, doch seit 1628 nicht mehr aktive landständische Verfassung auf und erwarb die Souveränität über sämtliche noch reichsunmittelbare Grafen und Freiherren innerhalb der Grenzen seines Gebiets. Dafür mußten die hessischen Truppen bis Ende 1813
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0530, von Hildegard bis Hildesheim (Fürstentum, Bistum) Öffnen
Gegenden der Provinz Hannover. Bis 1803 war das Fürstentum ein reichsunmittelbares Bistum und zerfiel in das kleine und große Stift. Der Bischof war Suffragan von Mainz, deutscher Reichsfürst und hatte auf dem Reichstag seinen Sitz zwischen den Bischöfen
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0900, von Immanenz bis Immermann Öffnen
. Immediatisierte Fürsten, früher die sogen. reichsunmittelbaren Fürsten, daher Immediatisieren, das Verleihen der Reichsunmittelbarkeit durch den Kaiser; dann Bezeichnung für diejenigen Fürsten, welche sich mit der Zeit die vollständige Landeshoheit
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0464, von Landpfleger bis Landsassen Öffnen
Territorialherrn unterworfen waren, in dessen Gebiet sie sich befanden, im Gegensatz zu den Reichsunmittelbaren. Dieses Verhältnis hieß Landsassiat. Mit Rücksicht hierauf spricht man noch jetzt, namentlich in Preußen, von landsässigen Fürsten
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0685, von Reichsministerien bis Reichsschulden Öffnen
reichsunmittelbaren Grundbesitzes den Verlust der persönlichen Reichsunmittelbarkeit nicht nach sich. Die Umwälzungen im Anfang des 19. Jahrh. führten den Untergang der R. herbei. Durch die Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich gingen
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0386, Schaffhausen (Kanton und Stadt) Öffnen
Mill. Fr.) und die Kantonalbank (½ Mill. Fr.). - S., ein alter Schifferflecken, wurde im 11. Jahrh. Eigentum des dort von den Herren von Nellenburg gestifteten Klosters Allerheiligen und mit diesem unter den Staufern reichsunmittelbar. Nachdem sich
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0675, Schwaben (Geschichte des Herzogtums) Öffnen
Gefällen, Nutzungen und Einkünften und den noch übrigen Reichsflecken und Kammergütern in S. durch kaiserliche Landvögte in Ober- und Niederschwaben verwalten. Die größern Stände Schwabens blieben reichsunmittelbar; den kleinern wurde zwar auch
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0745, von Schweinfurt bis Schweinfurter Grün Öffnen
. Als das markgräfliche Geschlecht 1057 ausstarb, fiel S. an das Reich zurück, kam dann an die Grafen von Henneberg und erhielt im 13. Jahrh. Stadtrecht. Die Stadt, welche nun Reichsunmittelbarkeit beanspruchte, wurde 1240 vom Bischof von Würzburg
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0255, von Vogtei bis Voigt Öffnen
preußischen Kreis Ziegenrück und die ehemalige Landeshauptmannschaft Hof im bayrischen Regierungsbezirk Oberfranken umfaßt. Der Name V. bezeichnet das durch besondere Vögte verwaltete reichsunmittelbare Land. Solche Vögte finden sich daselbst zu Ende des
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0592, von Wiebe bis Wied Öffnen
Schumann und Maria W. (Leipz. 1875); Kohut, Friedr. W. (Dresd. 1888). Wied, Nebenfluß des Rheins, entspringt im westlichen Teil des Westerwaldes und mündet nach vielfach gewundenem Lauf bei Neuwied. Wied, ehemals reichsunmittelbare Grafschaft
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0427, Fürst (staatsrechtlich) Öffnen
, das der Kurfürsten, den Fürstenrat und das Kollegium der Reichs- städte. In der Teilnahme am Fürstenrat sah man das charakteristische Merkzeichen eines F. im Gegen- satz zu den kleinern Herren (Reichsrittern), die zwar ebenfalls reichsunmittelbar waren
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0434, von Fürstenstein bis Fürstenwalde Öffnen
bloß die Grafschaft über den Gau, in welchem die Kathedralkirche lag, erhielten, sondern daß sie sämtliche Grafschaften ihrer Diöcese erwarben. Man unterschied dauach die reichsunmittelbaren und die mittelbaren, d. h. einer Landeshoheit
0% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0785, von Kufra bis Kugelamarant Öffnen
wurde in der Person des Hofkriegsrates General Georg Adam 1654 in den Reichsgrafenstand (erneuert 1709) erhoben, erwarb durch Heirat die reichsunmittelbare Baronie Hohenkrän in Schwaben, wurde deshalb 1737 in das Schwäbische Grafenkolleg
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0805, von Paddan Aram bis Paderborn Öffnen
des gleichnamigen reichsunmittelbaren Hochstifts, am Paderflusse und der Linie Soest-Holzminden der Preuß. Staatsbahnen, Sitz des Landratsamtes, eines Landgerichts (Oberlandesgericht Hamm) mit 17 Amtsgerichten (Beverungen, Borgentreich, Brakel, Büren
0% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0688, von Schwarzwaldbahn bis Schwebegeräte Öffnen
Königreichs Württemberg, umfaßt altwürttemb. Gebiete, die früher österr. Obere und Niedere Grafschaft Hohenberg, die ehemalige reichsunmittelbare Cistercienser-Frauenabtei Rottenmünster bei Rottweil, mehrere vormals reichsunmittelbare ritterschaftliche
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0249, von Standesehre bis Standesherren Öffnen
gewisse Regierungsrechte, adlige Vasallen, Jurisdiktion in zweiter Instanz u. s. w. verknüpft waren. Um den ehemals reichsunmittelbaren mediatisierten Häusern einen in allen Bundesstaaten gleichförmigen Rechtszustand zu verschaffen, bestimmte die Deutsche
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0817, von Thüringische Mark bis Thurn und Taxis Öffnen
. Flecken, s. Bd. 17. Thürnberg, Bergstock südlich von Hallein, s. Dürnberg. Thürnlhof, s. Ebersdorf. Thurn und Taxis (frz. de la Tour et Taxis; ital. della Torre e Tassis), ehemals reichsunmittelbares Haus in Deutschland, aus dem Hause
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0628, von Hohenelbe bis Hohenhausen Öffnen
, -Färberei, Maschinen- und Handstickerei, Bierbrauerei etc.), bedeutenden Handel und (1880) 4428 Einw. (142 Juden). - H., sonst Hauptort der ehemaligen reichsunmittelbaren Grafschaft, kam 1765 an Österreich. In der Nähe das Schloß Neuems und die Ruinen
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0370, von Kaiserschwamm bis Kaiserstuhl Öffnen
wie Speier, verlor jedoch 1357 die Reichsunmittelbarkeit und ward dem Kurfürsten von der Pfalz unterthan. Die Reformation fand hier frühzeitig Eingang. 1621 ward K. von den Spaniern, 1631 von den Schweden und 1635 von den Kaiserlichen erobert. Am 24. Juni
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0683, von Reichsindigenat bis Reichskanzler Öffnen
alle Rechtssachen der Reichsunmittelbaren, war zugleich höchste Instanz in Zivilsachen für die Reichsmittelbaren, sofern es nicht durch die Privilegien de non appellando verschiedener Reichsstände, namentlich der Kurfürsten, beschränkt war, und nahm
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0014, von Solmona bis Solms Öffnen
wieder in zwei Äste, S.-Rödelheim und Assenheim, in beiden Hessen standesherrlich, und S.-Wildenfels mit den Nebenästen S.-Wildenfels-Laubach und S.-Wildenfels zu Wildenfels. Die Reichsunmittelbarkeit verloren die fürstlichen und gräflichen Linien 1806
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0659, von Wimille bis Wimpffen Öffnen
1870); Lorent, W. am Neckar (Stuttg. 1870); Gmelin, Beiträge zur Geschichte der Schlacht bei W. (Karlsr. 1880); Leubert, Die Schlacht bei W. und die 400 Pforzheimer (Mannh. 1885). Wimpffen (Wimpfen), reichsunmittelbares Geschlecht, hieß eigentlich
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0417, Brandenburg (Provinz) Öffnen
reichsunmittelbarem, aber befestigtem Grundbesitze, der zu einem erblichen Sitze im Herrenhause berechtigt, sieben Standesherrschaften (Baruth, Sonnenwalde, Pforten, Drehna, Staupitz, Lübbenau, Amtitz), eine Herrschaft (Neuhardenberg), zwei Majorate
0% Brockhaus → 15. Band: Social - Türken → Hauptstück: Seite 0818, von Thurocz bis Thw. Öffnen
816 Thurocz - Thw. lassung seiner sämtlichen Postgerechtsame 3 Mill. Thlr. Außerdem besitzt das Haus mehrere ehemals reichsunmittelbare Herrschaften in Württemberg und Bayern, fünf Herrschaften in Böhmen und fünf Herrschaften in Kroatien
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0091, von Achteck bis Achtyrka Öffnen
reichsunmittelbaren Bürger aber war das Achtverfahren außer Anwendung gekommen, seitdem die Idee des freien Friedensvereins deutscher Männer dem Begriff der Unterthanschaft unter der regierenden Herrschaft
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0296, Albrecht (Brandenburg) Öffnen
. das Herzogtum Sachsen aufgab, die nördliche Mark als reichsunmittelbares Lehen wiedererhielt und Erzkämmerer wurde. Nun betrieb er mit großem Erfolg die Besiedelung des Wendenlands durch niederländische Kolonisten und kam, nachdem er 1147
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0416, von Altenburg bis Altensteig Öffnen
Reichsunmittelbarkeit (Altenb. 1829); Braun, Die Stadt A. in den Jahren 1350-1525 (das. 1872); Derselbe, Erinnerungsblätter aus der Geschichte Altenburgs 1525-1826 (das. 1876). ^[Abb.: Wappen von Altenburg.] Altendorf, Landgemeinde im preuß
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0585, Anhalt (Geschichte) Öffnen
, daß der ältere, Heinrich, Aschersleben und die anhaltischen Besitzungen, der jüngere, Albrecht, Sachsen und Lauenburg erhielt. Mit jenem, Heinrich I. (1212-1251), beginnt die eigentliche Geschichte Anhalts als eines selbständigen, reichsunmittelbaren
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0589, von Anhausen bis Ani Öffnen
, 20 qkm groß, ist größtenteils mit Flugsand bedeckt und von gefährlichen Sandbänken umgeben, hat einen Leuchtturm und (1880) 167 Einw., meist Schiffer und Fischer. - 2) Ehemals reichsunmittelbare, dem Fürsten von Salm-Salm gehörende Herrschaft
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0087, von Augitfels bis Augsburg Öffnen
. matrona von mater ("Mutter") heißt "die würdige Mutter, Matrone". Augmentieren (augieren, lat.), vermehren. Augsburg, ehemals reichsunmittelbares Bistum, dessen zerstreute Besitzungen 2540 qkm (46 QM.) und 86,000 Einw. in zwei Städten (Dillingen
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0200, von Baaltis bis Babadagh Öffnen
. Baar, Baargeld etc., s. Bar. Baar (seemännisch, spr. ba-ar), ein noch unbefahrener Matrose, Handlanger. Baar (Bar), vormals reichsunmittelbare Landgrafschaft im südlichen Baden und dem angrenzenden Teil von Württemberg, gegenwärtig
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0237, Baden (Geschichte: Verfassungskämpfe 1819-1848) Öffnen
die badische Regierung bei den Verhandlungen zu Wien 1814 und 1815 gegen eine allgemeine Verpflichtung der deutschen Bundesstaaten, eine repräsentative Verfassung einzurichten, erklärt hatte und eine vom vormals reichsunmittelbaren Adel 2. Nov. 1815
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0302, von Balzstifte bis Bamberg (Bistum) Öffnen
. gehört mit dem Mandinka, Susu und Vei zu den Mandesprachen. Bamberg, ehemaliges reichsunmittelbares deutsches Bistum, hatte vor der Säkularisation 3580 qkm (65 QM.) mit 207,000 Einw., kaum die Hälfte der Bevölkerung, die es vor der Reformation besaß
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0422, von Basel bis Baseler Konzil Öffnen
der Universität B. (das. 1862); "Basler Jahrbuch" (das. 1879 ff.). Basel, sonst reichsunmittelbares deutsches Bistum, zwischen dem Konstanzer, Straßburger, Lausanner und Besançoner Sprengel gelegen, den Sundgau, den Kanton B. und Teile von Bern
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0751, von Berkshire bis Berlichingen Öffnen
reichsunmittelbares Fürstentum, stand bis 1815 unter hessen-darmstädtischer, seitdem unter preußischer Oberhoheit. Die gleichnamige Stadt, 452 m ü. M., Residenz des Fürsten und Sitz des Landratsamts und eines Amtsgerichts, hat ein Schloß
0% Meyers → 2. Band: Atlantis - Blatthornkäf[...] → Hauptstück: Seite 0805, von Besänftigende Mittel bis Beschälseuche Öffnen
805 Besänftigende Mittel - Beschälseuche. eine wichtige Stadt und wurde 1184 vom Kaiser Friedrich I. zur Reichsstadt erhoben. Durch den Westfälischen Frieden 1648 kam B. an Spanien, behielt aber seine Reichsunmittelbarkeit noch bis 1668, wo
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0059, von Blutauffrischung bis Blutbewegung Öffnen
besonders verliehen werden, bis er mit der Erstarkung der Landeshoheit den Reichsunmittelbaren allgemein eingeräumt ward. Blutbaum , s. Haematoxylon
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0207, von Bootsdetachierapparate bis Bor Öffnen
Evangelische). Die ehemalige reichsunmittelbare Benediktinerabtei Marienberg (1123 gestiftet) ist seit 1838 in eine Wasserheilanstalt, verbunden mit Heilgymnastik, Milch-, Molken- und Traubenkur, umgewandelt. Eine zweite Wasserheilanstalt, das sogen. Mühlbad
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0355, von Braune Erde von Siena bis Braunfels Öffnen
Standesherrschaft B. des Fürsten zu Solms-B. Braunfels, gefürsteter Zweig des alten deutschen Grafenhauses Solms (s. d.), das sich nach verschiedenen Teilungen in die Linien Solms-B. und Hohensolms, beide reichsunmittelbar und deutsche Reichsstände, schied. 1742
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0443, von Brixenthal bis Broadwood and Sons Öffnen
. als reichsunmittelbares geistliches Fürstentum galt, welches schon seit Herzog Rudolf IV. (gest. 1365), besonders aber seit 1511 mit dem Haus Österreich als Besitzer von Tirol ein enges Bündnis schloß. B. verlor 1803 die Landeshoheit und wurde mit Tirol vereinigt
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0681, von Burton upon Trent bis Burzenland Öffnen
gründete, und das 1220 in ein reichsunmittelbares Cistercienser-Frauenstift umgewandelt, 1802 aber säkularisiert wurde. Vgl. Quix, Geschichte der ehemaligen Reichsabtei B. (Aachen 1834); Hamberg und Lersch, Die Burtscheider Thermen bei Aachen (das. 1862
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0750, von Cambier bis Cambrai Öffnen
Handel, Bergbau auf Kupfer und Zinn und (1881) 13,607 Einw. Cambrai (spr. kangbrä), ehemals reichsunmittelbares Bistum im burgundischen Kreis des Deutschen Reichs, wurde um 580 durch Übertragung des Bistums von Arras nach C. begründet. Sein Sprengel
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0851, von Castelbuono bis Castell Öffnen
mit Badeeinrichtung. Castell, reichsunmittelbares fränk. Grafengeschlecht, ward 1768 mit dem Obermundschenkenamt des Fürstentums Würzburg belehnt und blühte in zwei Linien, C.-Rüdenhausen und C.-Remlingen, von denen erstere 1803 erlosch, während sich
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0852, von Castellammare bis Castelli Öffnen
852 Castellammare - Castelli. ältere Linie besitzt noch Wolkenberg und Stradow in der preußischen Niederlausitz. Der gleichnamige Marktflecken, Hauptort der bis 1803 reichsunmittelbaren Grafschaft, liegt am Fuß des Steigerwaldes, hat ein
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0411, von Dagobert bis Dahabiye Öffnen
, ehemalige reichsunmittelbare Herrschaft mit Schloß im preuß. Regierungsbezirk Trier, Kreis Merzig, am Fuß des Hochwaldes unweit der Saar; Hauptort derselben ist der Flecken Wadern (s. d.). Daguerre (spr. -gähr), Louis Jacques Mandé, Maler, geb
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0855, Deutschland (Geschichte 1180-1230. Hohenstaufen) Öffnen
Otto von Wittelsbach, Sachsen wurde zerstückelt: die geistlichen Territorien, mehrere Städte u. a. wurden reichsunmittelbar, Westfalen bekam das Erzstift Köln, der Name des Herzogtums Sachsen beschränkte sich fortan auf das Elbgebiet, welches den
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0856, Deutschland (Geschichte 1230-1273. Interregnum) Öffnen
verlieh, das ohne triftige Gründe nicht verletzt wurde, war in den Stürmen der letzten Zeit untergegangen. Neben den geistlichen und weltlichen Fürsten behaupteten noch eine große Zahl von Grafen und Rittern ihre Reichsunmittelbarkeit, und trotz
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0870, Deutschland (Geschichte 1618-1634. Dreißigjähriger Krieg) Öffnen
. bedeutet hätte. Denn es befahl nicht nur die Rückgabe aller reichsunmittelbaren Stifter an die katholische Kirche, sondern auch die der landständischen; es gewährte den katholischen Ständen, also auch den neuen katholischen Prälaten in den evangelischen
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0885, Deutschland (Geschichte 1809-1814. Befreiungskrieg. Wiener Kongreß) Öffnen
wie von der Restitution der mediatisierten Stände in ihre reichsunmittelbare Freiheit. Vielmehr wurde der Stand der Dinge bei Auflösung des Reichs 1806 zu Grunde gelegt. Die vertriebenen norddeutschen Fürsten, der zum König erhobene Kurfürst von Hannover
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0988, von Dinkel bis Dinomé Öffnen
Kriegs hatte D. durch die Schweden wie durch die kaiserlichen Truppen viel zu leiden. 1802 verlor die Stadt die Reichsunmittelbarkeit und kam an Kurbayern, 1804 an das preußische Fürstentum Ansbach, 1806 mit diesem an Frankreich und dann wieder an Bayern
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0057, von Donauried bis Donchery Öffnen
Reichsstadt erhobenen Ort 1376 an Bayern. Herzog Ludwig der jüngere verzichtete 1434 auf die Pfandschaft. Die Stadt wurde wieder reichsunmittelbar und nahm im 16. Jahrh. die Reformation an. Hier war es, wo Herzog Ludwig der Strenge in grundloser Eifersucht
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0200, von Duiffopruggar bis Dukas Öffnen
die Reichsunmittelbarkeit. 1568 nahm D. die Reformation an. Reichstage sowie geistliche Versammlungen und Fürstenkongresse fanden öfters in D. statt. D. fiel aus der jülich-kleveschen Erbschaft zu Anfang des 17. Jahrh. an Brandenburg, ward aber während des
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0243, Dürer Öffnen
, wodurch er die Reichsunmittelbarkeit verlor. 1543 empörte sich D. gegen Kaiser Karl V., ward aber von dessen Truppen erstürmt; 1614 nahmen es die Spanier unter Spinola, 1642 die Hessen, 1794 die Franzosen unter Marceau. Unter französischer Herrschaft
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0276, von Ebenaceen bis Ebenbürtigkeit Öffnen
. nur noch bei den souveränen Familien und dem hohen Adel von Bedeutung. Dem hohen (ehemals reichsunmittelbaren, reichsständischen oder landesherrlichen) Adel ist nämlich in der deutschen Bundesakte vom 8. Juni 1815, durch Bundesgesetz vom 19. Aug. 1825
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0388, von Einmahnung bis Einquartierung Öffnen
. Von der Aufnahme von E. sind nur befreit die Häuser, resp. Wohnungen der Mitglieder regierender oder früher reichsunmittelbarer Familien, der fremden Gesandten und Konsuln, Dienstgebäude von Behörden, Post und Eisenbahnen, Unterrichtsanstalten
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0507, von Elbsandsteingebirge bis Elder Öffnen
und Neuburg, Bezirksamt Neu-Ulm, unweit der Donau, mit (1880) 496 kath. Einwohnern. Die ehemals berühmte reichsunmittelbare Benediktinerabtei E., auf steilem Berge gelegen, wurde 1128 gestiftet. Noch jetzt ragt unter den stattlichen Klostergebäuden
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0586, von Elten bis Elusion Öffnen
und Neuß-Kleve-Zevenaar der Preußischen Staatsbahn, mit katholischer und evang. Pfarrkirche, Schullehrerseminar und (1880) 2343 meist kath. Einwohnern. Auf dem nahen Eltenberg befand sich bis 1803 ein 968 gegründetes adliges reichsunmittelbares
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0713, von Eppendorf bis Epulonen Öffnen
Reichsdorf und erhielt von König Albrecht I. 1303 Reichsunmittelbarkeit. Nach mehrmaligen Verpfändungen verlor es diese, nahm 1540 die evangelische Lehre an und litt im Dreißigjährigen Krieg sehr viel, noch mehr durch die Franzosen unter Mélac. Eppstein
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0728, von Erbprinz bis Erbrechen Öffnen
führen nicht berechtigt sind, wenn er ihnen nicht ausdrücklich verliehen ist. Übrigens führt auch der älteste erbberechtigte Sohn in den vormals reichsunmittelbaren mediatisierten und depossedierten Fürstenhäusern den Titel E. In denjenigen Staaten
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0777, Erfurt (Geschichte) Öffnen
. Im Dreißigjährigen Krieg öffnete E. 1631 den Schweden die Thore, und 1640 hatte Banér daselbst sein Hauptquartier. Nach dem Westfälischen Frieden erhob sich der Streit über die Reichsunmittelbarkeit der Stadt von neuem. Dieselbe sollte sich auf kaiserlichen
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0791, von Erlanger Blau bis Erle Öffnen
. Juni 1845) noch die Häupter folgender vormals reichsunmittelbaren, jetzt aber mediatisierten gräflichen Häuser führen: Bentinck Castell, Erbach, Fugger, Giech, Görtz, Harrach, Isenburg, Königsegg-Aulendorf, Kuefstein, Leiningen, Neipperg, Ortenburg
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0857, von Essen bis Essential Öffnen
-Frauenabtei, welche 873 vom Bischof Alfred von Hildesheim als Nonnenkloster gestiftet und 1275 in eine reichsunmittelbare, gefürstete Frauenabtei umgewandelt wurde, die aber auch 20 Stiftsherren enthielt. Das Kapitel bestand aus 10 Prinzessinnen und Gräfinnen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0025, von Familienbrüder bis Familienschluß Öffnen
heutzutage nur dem hohen Adel und der ehemals reichsunmittelbaren Ritterschaft zu (s. Hausgesetze). Vgl. Familienschluß. Familienrat (Conseil de famille), die Versammlung der Mitglieder einer Familie zum Zweck der Beratung über
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0502, Frankfurt am Main (Geschichte) Öffnen
. Dez. 1796 für neutral erklärt, was der Reichsdeputationsrezeß zu Regensburg vom 25. Febr. 1803 bestätigte. Während damals fast alle Reichsstädte ihre Reichsunmittelbarkeit verloren, blieb F. Reichsstadt und erhielt überdies alle in seinem Gebiet
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0708, Friedrich (Österreich, Pfalz) Öffnen
Oswalds v. Wolkenstein die Reichsunmittelbarkeit Tirols anstrebte, machte ihm viel zu schaffen. Da er 1415 auf dem Konstanzer Konzil dem Papst Johann XXIII., der ihn zum Gonfaloniere der päpstlichen Truppen und zu seinem Geheimrat ernannt hatte, zur
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0732, Friesen (Volk) Öffnen
gelang es Philipp von Burgund, seit er Holland in Besitz genommen hatte, seine Ansprüche auf Friesland durchzusetzen; vielmehr wurde die Reichsunmittelbarkeit der F. noch 1457 von Kaiser Friedrich III. ausdrücklich anerkannt. Erst Herzog Albrecht
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0791, von Furo bis Fürst Öffnen
als Fürsten zu bezeichnen; zu derselben gehörten die Herzöge, Markgrafen, Pfalzgrafen, Landgrafen, Burggrafen und einfachen Grafen sowie die Erzbischöfe, Bischöfe und die Äbte der reichsunmittelbaren Abteien. Gegen Ende des 12. Jahrh. bildete sich dann
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0061, von Gellheim bis Gelnhausen Öffnen
Dorf 1169 die Reichsunmittelbarkeit. 1186 ward ein großer Reichstag hier abgehalten. Auch mehrere der folgenden Kaiser bis auf Karl IV. hielten öfters in G. Hof. Letzterer verpfändete den im 13. Jahrh. zur Stadt erweiterten Ort 1349 an die ^[Abb
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0070, von Gemeine Figuren bis Gemeingefährliche Handlungen Öffnen
(reichsunmittelbar) war, in einem doppelten Unterthanenverband: er war Unterthan des Kaisers, dem die höchste Staatsgewalt über ganz Deutschland zustand, und zugleich auch Unterthan desjenigen Landesherrn, in dessen Territorium er wohnte. Dasjenige Recht nun
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0098, von Genga bis Gengenbach Öffnen
reichsunmittelbaren Benediktinerabtei G., die, zwischen 724 und 746 gegründet, 1643 dreimal von den Schweden geplündert und 1689 von den Franzosen zerstört wurde, und war bis 1802 freie Reichsstadt.
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0331, von Giebelreiter bis Gierke Öffnen
reichsunmittelbares Grafengeschlecht, das seinen Namen nach der Stammburg (jetzt Ruine) im ehemaligen Bistum Bamberg führt, erwarb im Lauf der Zeit ansehnliche Herrschaften, namentlich auch Buchau und durch Heirat mit einer Erbtochter aus dem Hause Förtschen
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0349, von Gimborn bis Gindely Öffnen
. Regierungsbezirk Köln, Kreis Gummersbach, hat ein Schloß, eine neue Kirche, Hammerwerke und (1885) 3199 meist evang. Einwohner. Danach benannt die vormalige freie reichsunmittelbare, jedoch von Brandenburg zu Lehen gehende Grafschaft G. im westfälischen Kreis, 275
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0529, von Gortyn bis Görtz Öffnen
Atzikolo finden. G.' Name ist neuerdings auf das südlicher gelegene Karytäna übertragen worden. Görtz (Schlitz, genannt von G.), altadlige. Familie, die im frühen Mittelalter die reichsunmittelbare Herrschaft Schlitz an der Fulda erwarb und bei
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0533, von Goslawski bis Gospic Öffnen
sie von den Schweden erobert und gebrandschatzt ward, erblich der Glanz der alten Stadt noch mehr. 1802 verlor G. die Reichsunmittelbarkeit und kam an Preußen; 1807 kam es an Westfalen, 1816 an Hannover und 1866 wieder an Preußen. Vgl. Crusius
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0598, von Graf bis Gräf Öffnen
mit seinem im März 1866 erfolgten Tod seine Dynastie ausstarb. Die früher reichsunmittelbaren Grafengeschlechter, wie die Grafen von Castell, Erbach, Fugger, Giech, Leiningen, Neipperg, Ortenburg, Pappenheim, Quadt-Wykradt, Rechberg, Rechteren, Solms
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0601, von Gräffer bis Grafström Öffnen
(Solinger Artikel), 2 Dampfhammerwerke, Dampfschleifereien, Seiden-, Farben-, Lack- und Firnisfabrikation und (1885) 6299 meist evang. Einwohner. Grafschaft, ursprünglich der Bezirk, dem ein Graf als Richter vorstand; dann das reichsunmittelbare Besitztum
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0777, Großbritannien (Stände, politische Rechte) Öffnen
von 1551: Marquis von Winchester); Grafen oder Earls, 119 (die 2 ältesten, Shrewsbury und Derby, von 1442 und 1485); die Viscounts, 25 (der älteste der von Hereford, von 1550); Barone oder Lords, ursprünglich die reichsunmittelbaren Vasallen Wilhelms
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0890, von Guastaldia bis Guatemala Öffnen
Grafschaft erhoben, die 1539 in den Besitz des Vizekönigs von Neapel, Ferdinand I. von Gonzaga, des jüngern Sohns des Herzogs Franz II. von Mantua, kam, der die Grafschaft 1541 durch Kaiser Karl V. für reichsunmittelbar erklären ließ. 1621 wurde es zum
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0987, Habsburg Öffnen
der alten Herzogsgewalt erhoben. Ja, infolge der Verwickelungen mit den die Reichsunmittelbarkeit beanspruchenden Gemeinden am Vierwaldstätter See, die zu dem Bunde derselben von 1291 und dann zur Gründung der Eidgenossenschaft führten, wurde das Haus
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 1010, von Hagenbach bis Hagenow Öffnen
Religionsgespräch zwischen den Protestanten und Katholiken statt, das jedoch ohne Resultat blieb. Mit der Landvogtei kam 1648 auch die Stadt H. an Frankreich, worauf Ludwig XIV. 1673, ihre Reichsunmittelbarkeit nicht achtend, die Festungswerke abtragen ließ. 1675
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0131, Hannover (Bodengestaltung, Gewässer, Klima, Bevölkerung, Landwirtschaft etc.) Öffnen
niederländische Klänge; im O., bei Wustrow, findet man noch Spuren aus der Wendenzeit. Die Evangelischen (meist Lutheraner, Reformierte im W.) sind im allgemeinen vorherrschend; die Katholiken sind in den ehemaligen reichsunmittelbaren Bistümern Hildesheim
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0240, von Havelberg bis Havelock Öffnen
beraten. - Der Sprengel des ehemals reichsunmittelbaren Bistums H., im obersächsischen Kreis des Deutschen Reichs, umfaßte die Priegnitz und einen Teil der Ukermark und gehörte zum Erzbistum Magdeburg. Der Bischof war Reichsfürst und besaß ein Gebiet
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0315, Heinrich (Braunschweig-Wolfenbüttel) Öffnen
1147-49 am zweiten Kreuzzug teil, mußte 1154 Bayern an Heinrich den Löwen zurückgeben, ward jedoch 1156 dadurch entschädigt, daß Österreich reichsunmittelbares Herzogtum mit ermäßigten Leistungen an das Reich wurde. Er starb 1177. Vgl. (Bergenstamm
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0381, von Henneberg bis Hennegau Öffnen
. 1070 erwarb der Bischof Theodwin von Lüttich die Lehnshoheit über die Allode und 1071 über die Reichslehen des Grafen in H., wodurch letzterm die Reichsunmittelbarkeit verloren ging. Balduin V. von H. vereinigte zum zweitenmal durch Heirat
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0441, von Herostratos bis Herrenberg Öffnen
gegenüber dem Knechte; doch fand das Wort auch schon frühzeitig Anwendung auf den himmlischen Herrscher (Gott oder Christus). In der höfischen Periode wurde H. Standesname für die Adligen, besonders die reichsunmittelbaren, die in der Würde nach den
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0309, von Juliapan bis Jülich (Herzogtum) Öffnen
Herzogtums Niederlothringen, welchem sie untergeben waren, zur Reichsunmittelbarkeit. Wilhelm V. wurde vom Kaiser Ludwig dem Bayern 1336 in seiner Reichsstandschaft bestätigt und zum erblichen Markgrafen, vom Kaiser Karl IV. 1356 zum Herzog ernannt
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0695, von Kerpen bis Kertsch Öffnen
und Hauptort der reichsunmittelbaren Grafschaft K. im Herzogtum Jülich. Letztere gehörte 1252-1410 einem Seitenzweig der Herren v. Manderscheid, bis 1504 den Herren v. Reckheim, fiel dann an die Herren v. Manderscheid und 1711 an die Grafen von Schäsberg