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100% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0734, Deutsche Litteratur (Heldensage; althochdeutsche geistliche Dichtung) Öffnen
734 Deutsche Litteratur (Heldensage; althochdeutsche geistliche Dichtung). auch daß bei dem "Singen und Sagen", welches nach dem Bericht des Tacitus gemeinsam geübt wurde, das Wort die Hauptsache, die "Musik" dagegen sehr unentwickelt
79% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0424, von Altfürstliche Häuser bis Altichiero da Zevio Öffnen
. Aufl., Leipz. 1877). Althee, s. Althaea. Altheepasta, s. Lederzucker. Althing, die gesetzgebende Versammlung auf Island (s. d.). Althochdeutsch, s. Deutsche Sprache. Althorn, Art tieferer Ventiltrompete in Es oder F. Althorp, Viscount, s
59% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0474, von Althaia bis Altitalienische Befestigungsmanier Öffnen
000 - 250 000 kg geschätzt. Man verkauft die Wurzel auch geschnitten (Radix althaeae concisa) und als Pulver. Althing, die Volksvertretung von Island (s. d.). Althochdeutsch, s. Deutsche Sprache. Althof, Kloster bei Doberan (s. d
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0781, Deutsche Sprache (Alt-, Mittel-, Neuhochdeutsch) Öffnen
endgültig aus der Litteratur. Die letzte niederdeutsche Bibel erschien 1621. Die Geschichte der hochdeutschen Sprache beginnt mit dem Althochdeutschen. Man rechnet diese Periode von der Zeit der ältesten Denkmäler (8. Jahrh.) bis ungefähr in den Anfang
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0780, von Deutsches Band bis Deutsche Sprache Öffnen
geschieden wurden; der Zustand der oberdeutschen Sprache, welcher nach dieser Lautwandlung eintrat, wird Althochdeutsch genannt (über die vorangegangene erste Lautverschiebung s. Germanische Sprachen). Am meisten betroffen waren die germanischen
1% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0077, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
] in Mitteldeutschland und mittelniederdeutsch u schrieb (z. B. althochdeutsch liuti, altniederdeutsch liudi «Leute» zu mittelhochdeutsch liute, lute, lude, mittelniederdeutsch lude, gesprochen lü̂te und lü̂de). – Seit dem 11. Jahrh. sind
1% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0482, von Brechung (der Vokale) bis Brechweinstein Öffnen
.] Brechung der Vokale, in der Sprachwissenschaft die assimilierende Wirkung, die der Vokal a auf den Vokal einer vorhergehenden Silbe ausübt. Im Deutschen ist die B. sehr häufig; während sie im Althochdeutschen erst teilweise auftritt, hat
1% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0788, Deutsche Sprache (Philologie) Öffnen
teutonicarum"), Scherz. Während die Thätigkeit dieser letztern besonders auf das Althochdeutsche gerichtet war, wurden nun in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. auch die Hauptwerke der mittelhochdeutschen Litteratur herausgegeben von Bodmer
1% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0061, von Umlauf bis Umschläge Öffnen
derartigen Wechsel mehr ausweist, beruht ein ä, ö u. s. w. auf U., z. B. das ü in "Thür", althochdeutsch turi. Die Geschichte der deutschen Sprache läßt auch das Gesetz erkennen, nach welchem der U. eintrat: er fand nur da statt, wo die folgende Silbe ein i
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0076, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
. erfahren hat, ist die althochdeutsche Lautverschiebung (s. d.), die aus altem p, t und k ein ff, f oder pf, ss (älter ʒʒ), z und ch machte. Diese Lautverschiebung ist, wie sich aus den Orts- und Personennamen nachweisen läßt, schon lange Zeit vor unsern
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0080, Deutsche Sprache (Geschichte) Öffnen
, Altdeutsche Grammatik (Bd. 1, Lautlehre, 1. Abteil., Lpz. 1870; 2. Abteil., ebd. 1875); Fr. Kluge, Nominale Stammbildungslehre der altgerman. Dialekte (Halle 1886); O. Erdmann, Grundzüge der deutschen Syntax (Stuttg. 1886). W. Braune, Althochdeutsche
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0672, von Rechtsdrehung bis Rechtseinheit Öffnen
vielmehr bestimmte orthographische Kreise, ausgehend von einigen wenigen Klosterschulen, von denen für die altdeutsche R. die St. Galler die wichtigste gewesen ist. Neben der St. Galler Schule erlangte in der althochdeutschen Zeit besonders
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0926, von Zarewitsch bis Zarpath Öffnen
Tochter des Zaren. Zarge (althochdeutsch zarga), soviel wie Einfassung, Rand oder Rahmen, z. B. einer Thür, Tischplatte, Kachel u. s. w. Bei Streichinstrumenten und Guitarren nennt man Z. die den Boden und die Decke des Schallkastens miteinander
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0353, von Braunau bis Bräune Öffnen
von Veldeke" (Halle 1873); "Zur Kenntnis des Fränkischen und zur hochdeutschen Lautverschiebung" (das. 1874); "Über die Quantität der althochdeutschen Endsilben" (das. 1875); "Althochdeutsches Lesebuch" (2. Aufl., das. 1881); "Gotische Grammatik" (2
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0735, Deutsche Litteratur (Beginn der ritterlich-höfischen Poesie) Öffnen
erscheinen kunstloser, verwilderter; in manchen wechselt Poesie und Prosa. Die eigentlich althochdeutsche Sprache, von der die ganze Litteraturperiode den Namen der althochdeutschen führt, klingt mit Notker aus. Auch die altniederdeutsche
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0561, von Gotland bis Gotskowski Öffnen
ist das Mediopassiv in genauer Übereinstimmung mit dem Griechischen erhalten, freilich nur im Präsens. Der Reichtum an Bildungssilben, welcher das Gotische vor dem Althochdeutschen und noch mehr natürlich vor dem Neuhochdeutschen auszeichnet, tritt uns klar
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0601, von Gräffer bis Grafström Öffnen
601 Gräffer - Grafström. versität zu Königsberg und richtete nun seine Aufmerksamkeit vornehmlich auf die Erforschung der althochdeutschen Sprache und Litteratur, in deren Interesse er 1825-27 eine Reise nach Deutschland, Frankreich, die Schweiz
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0981, von Ludwigslied bis Lufidschi Öffnen
60,000 Mk. zuschießen muß. Ludwigslied (Ludwigsleich), ein althochdeutsches Gedicht in fränkischer Sprache, welches den Sieg des westfränkischen Königs Ludwig III. bei Saucourt in der Picardie 881 über die Normannen besingt. Es schließt sich dem
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0326, von Massiv bis Masson Öffnen
das Althochdeutsche durch seine "Erläuterungen zum Wessobrunner Gebet des 8. Jahrhunderts" (Berl. 1824), die Herausgabe der "Fragmenta theodisca" (Wien 1841) und die eines "Index" zu Graffs "Althochdeutschem Sprachschatz" (Berl. 1846) verdient. Einen schätzbaren
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0551, von Schmelz bis Schmelzen Öffnen
ordentlicher Professor. Er starb 27. Juli 1852. Außer den genannten Hauptwerken sowie zahlreichen Abhandlungen veröffentlichte er die von ihm "Hêliand" betitelte altsächsische Evangelienharmonie (Stuttg. 1830); die althochdeutsche Übersetzung der sonst dem
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0991, von Umlauf am Finger bis Umtrieb Öffnen
eine assimilierende Wirkung, indem er den Vokal der vorausgehenden Silbe sich selbst ähnlich macht. Im Althochdeutschen tritt diese Wirkung nur erst beim a ein, welches durch den Einfluß eines i in der darauf folgenden Silbe zu dem hellern Vokale
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0112, von Achssitze bis Acht Öffnen
der Lafettenachse zwischen den Lafettenwänden und den Rädern angebracht sind, um zwei Bedienungsleute mitführen zu können. Achsu oder Neu-Schemacha, s. Schemacha. Acht (althochdeutsch âhta, d. i. feindliche Verfolgung) oder Bann (althochdeutsch pan, ban, d
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0458, von Braunbleierz bis Bräune (bei Menschen) Öffnen
) und eine althochdeutsche Grammatik (2. Aufl. 1891) lieferte. Sein vielbenutztes "Althochdeutsches Lesebuch" erschien in 3. Auflage Halle 1888. Bräune (Angina), d. i. das Würgen) nennt die ältere und Volksmedizin alle jene Krankheitszustände, bei
0% Brockhaus → 6. Band: Elektrodynamik - Forum → Hauptstück: Seite 0667, von Fénycs bis Feradsché Öffnen
und die Auswanderung der Tataren in die Türkei. I'eoüuin, ein mittellat. Wort, aus welchem später I^Enänm, das Lehn (s. Lehnswesen), gebildet wurde. Die Abstammung des Wortes steht nicht bestimmt fest. Nach einigen ist es althochdeutschen Ursprungs
0% Brockhaus → 7. Band: Foscari - Gilboa → Hauptstück: Seite 0869, von Germanische Sprachwissenschaft bis Germanische Volksrechte Öffnen
., angelsächs. und althochdeutsche Sprache (Bd. 1: Lautlehre, Lpz. 1870-75); O. Schade, Altdeutsches Wörterbuch (2. Aufl., 2 Tle., Halle 1872-82). Von einer "Sammlung kurzer Grammatiken german. Dialekte" sind erschienen eine got. Grammatik von W. Braune (3
0% Brockhaus → 8. Band: Gilde - Held → Hauptstück: Seite 0241, von Grafenort bis Graffigny Öffnen
. Er starb 18. Okt. 1841. G.s gesamte Thätig- keit galt dem Althochdeutschen. Ohne bahnbrechende Gedanken, aber mit Sorgfalt und Umsicht rüstete er sich zu dem Hauptwerk seines Lebens, dem un- praktisch nach Wurzeln geordneten, aber noch heute
0% Brockhaus → 10. Band: K - Lebensversicherung → Hauptstück: Seite 0970, von Langwaren bis Lanjuinais Öffnen
gewinnen; die altnordische ("Edda") und angelsäch- sische ("Veowulf") L. pflegt silbenarm, die altsächsische ("Heliand") silbenreich zu sein, die althochdeutsche ("Hildebrandslied") steht in der Mitte. Beispiele: angelsächsisch leoäüni Iiäost
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 1045, von Persona grata bis Personenname Öffnen
), althochdeutsch Wald-bert und Wolf-bert, Söhne des Hram-bert, Wine-gaudus, Sohn der Wine-burgis. Hieraus wird die Thatsache verständlich, daß man oft Worte der verschiedenartigsten Bedeutung zu einem Namen zusammenstellte, z. B. Ἱππό-λας, Hippo-las (ἵπποϛ
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0132, von Physiologische Chemie bis Physiologus Öffnen
Althochdeutsche mehrfach übersetzt (der althochdeutsche P. des 11. Jahrh. in Müllenhoffs und Scherers "Denkmälern der Poesie und Prosa", Nr. 81; der des 12. Jahrh. in Karajans "Deutschen Sprachdenkmalen des 12. Jahrh.", Wien 1846; vgl. Mann im 11. Bde
0% Brockhaus → 13. Band: Perugia - Rudersport → Hauptstück: Seite 0868, von Riesen (in der Architektur) bis Riesengebirge Öffnen
(altnord. iöwnn, ! angelsächs. eoten oder 6tsn, von itan, althochdeutsch ! 622an, essen), d. i. die Gefräßigen, auch Tursen (alt- l nord. tiiur-8, angelsächs. t1i)r8, althochdeutsch tur8, > von td^üi-ZMii, dursten), d. i. die Durstigen; in angel
0% Brockhaus → 14. Band: Rüdesheim - Soccus → Hauptstück: Seite 0379, von Schakarillrinde bis Schalke Öffnen
Thales, welches bei Vahrn in das Eisackthal mündet, hat (1890) 335 E. Schale (althochdeutsch 802I3.), ein Gefätz von flacher bis zu halbkugeliger Form; gelegentlich haben die S. auch einen hohen Fuß. Sie dienten im Alter- tum insbesondere
0% Brockhaus → 16. Band: Turkestan - Zz → Hauptstück: Seite 0026, von Tyr bis Tyroglyphidae Öffnen
Testaments zu Personen, Ereignissen u. s. w. des Christentums in vorbildlicher oder typischer Beziehung stehen sollten, bildete man eine eigene Theorie dieser Typen (Typik, Typologie) aus. Tyr, der altnordische Name eines Gottes, der althochdeutsch
0% Meyers → Schlüssel → Schlüssel: Seite 0144, Philologie: Mundarten, Spracheigenthümlichkeiten, Grammatik Öffnen
Sprache Uralaltaische Sprachen Mandschusprache Türkische Sprache Mundarten. Alexandrinischer Dialekt Alemannischer Dialekt Althochdeutsch, s. Deutsche Spr. Bergmannssprache Diebssprache, s. Kochemer Loschen Dorischer Dial., s. Griech
0% Brockhaus → 12. Band: Morea - Perücke → Hauptstück: Seite 0391, von Nivellierinstrumente bis Nizâm Öffnen
der Wassergeister (althochdeutsch nichus , angelsächs. nicor , altnord. nykr , niedersächs. nicker , dän. nök , schwed. neck ). Der männliche Nicker , Nickel- oder Wassermann zeigt sich gewöhnlich nur einzeln. Er gleicht
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0445, von Ama-Zulu bis Ambassade Öffnen
., spr. angb-; v. spätlat. ambascia, "Dienstauftrag", das auf das althochdeutsche am-^[folgende Seite]
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0571, von Angelsächsische Altertümer bis Angelsächsische Sprache und Litteratur Öffnen
, Brechung, Umlaut und Schwächung entstehen; so erscheint z. B. das gotische a als a, ae, o, ea, e, i, y. Gegen das Gotische und Althochdeutsche gehalten, erscheint die Nominal- wie die Verbalflexion schon abgeschwächt, aber im Vergleich mit dem spätern
0% Meyers → 1. Band: A - Atlantiden → Hauptstück: Seite 0958, von Assoluto bis Assurpanibal Öffnen
die so reiche Romanzenlitteratur der Spanier bedient sich fast durchweg der A. Das Althochdeutsche konnte beim volltönenden Klang seiner Flexionen eine gleich wirkungsvolle A. ermöglichen, wie sich z. B. aus den Wortformen des "Ludwigsliedes": lônôt
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0367, von Braunschweig-Bevern bis Braunschweiger Grün Öffnen
, Schöppenstedt, Thedinghausen, Vechelde, Vorsfelde, Walkenried und Wolfenbüttel). Geschichte. Nach der Sage wurde B. 861 von Bruno, dem Sohn des Herzogs Ludolf von Sachsen, gegründet und nach ihm Brunswich (vom althochdeutschen wich, "Flecken") genannt. Ludolfs
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0374, von Brechmittel bis Brechung des Lichts Öffnen
Silbe enthaltenes i und u ausübt, wodurch ersteres zu einem hellen, dem i noch nahestehenden e (nach J. Grimms Vorgang mit e bezeichnet), das später mit dem gewöhnlichen e zusammenfiel, letzteres zu o wird. So heißt es im Althochdeutschen izzis, "du ißt
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0789, von Cape Coast Castle bis Capelle Öffnen
Schulbuch. Neuere Ausgaben besorgten Kopp (Frankf. 1836) und Eyssenhardt (Leipz. 1866). Eine dem Notker beigelegte althochdeutsche Übersetzung des Werks gab Graff (Berl. 1837) heraus. 2) Galeazzo Flavio Capra, auch nur Galeazzo genannt, ausgezeichneter
0% Meyers → 3. Band: Blattkäfer - Chimbote → Hauptstück: Seite 0914, von Ceylonmoos bis Ch Öffnen
plattdeutschen ken). Dieses germanische k ist seinerseits durch Lautverschiebung aus älterm g entstanden (vgl. das englische yoke, unser Joch mit lateinischem jugum, Sanskrit yugam). Im Althochdeutschen schrieb man hh für ch; das ch bedeutet hier ^[Artikel
0% Meyers → 4. Band: China - Distanz → Hauptstück: Seite 0953, von Dielytra bis Dienstauszeichnung, militärische Öffnen
Martis, franz. Mardi, engl. Tuesday), der dritte Tag der Woche, ist nach dem Kriegs- oder Schwertgott benannt, welcher altnordisch Tyr, althochdeutsch Ziu, bei den Bayern Eor oder Eru hieß, und führt daher in Schwaben noch jetzt den Namen Ziestag
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0269, von E bis East Galloway Öffnen
, salben, althochdeutsch niman, salbôn. Unser Buchstabe E e stammt durch Vermittelung des lateinischen E e von dem griechischen Ε ε (Epsilon, "kahles e") ab, das seinerseits im Phönikischen einen schwachen Hauchlaut bezeichnete, wie das griechische Η
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0368, von Eidechse bis Eidechsen Öffnen
Wahrsagergeschlecht aus Sizilien, die Galeoten, leitete den Ursprung der E. von Apollo ab. Das Wort E. lautet im Althochdeutschen Hagedisse, d. h. Hexe, und man glaubte, daß Hexen sich in Eidechsen verwandeln. Vgl. Leydig, Die in Deutschland lebenden Arten
0% Meyers → 5. Band: Distanzgeschäft - Faidh[...] → Hauptstück: Seite 0945, von Evakuieren bis Evangelische Allianz Öffnen
Sprache abgefaßt. Von deutschen Bearbeitungen der Evangelien ist die älteste der "Deutsche Tatian", eine althochdeutsche Übersetzung von Tatians "Diatessaron", das in lateinischer, aber stark veränderter Ausgabe 544 von Viktor von Capua erschienen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0200, von Feuchtglied bis Feuer, flüssiges Öffnen
vom althochdeutschen feo (Vieh, väterliches Gut) abgeleitet, während andre es auf das lateinische fides (Treue) oder foedus (Bündnis) zurückführen wollen. Auch hat man es von feo (Lohn), auch wohl vom gotischen faihu (Vermögen, Gut) ableiten wollen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0377, von Flintshiresteine bis Flöhe Öffnen
wahrscheinlich nicht (wie J. Grimm glaubte) von den Flittern der Brauthaube, sondern von dem althochdeutschen filtarazan ("liebkosen") und dem mittelhochdeutschen gevlitter ("heimliches Lachen") ab. Flockenblume, s. v. w. Centaurea. Flockenlesen
0% Meyers → 6. Band: Faidit - Gehilfe → Hauptstück: Seite 0439, von Fors bis Forstbann Öffnen
ist wohl fränkischen Ursprungs und (nach J. Grimm) aus dem althochdeutschen foraha (Föhre) abzuleiten. Vgl. Bernhardt, Geschichte des Waldeigentums, Bd. 1, S. 50 ff. (Berl. 1872). Forst, 1) (Forste) Stadt im preuß. Regierungsbezirk Frankfurt
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0439, Glocken (Guß; Geschichtliches) Öffnen
, weshalb die G. auch die lateinische Benennung Campana oder Nola (für kleinere G.) tragen. Das deutsche Wort Glocke (engl. clock, dän. klokke, schwed. klocka, althochd. clocca) stammt wahrscheinlich vom althochdeutschen klochon oder kloppen, schlagen
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 0605, von Grammar schools bis Grammatiker Öffnen
Zeitgenosse Jakob Grimm ist durch seine "Deutsche G." der Begründer der historischen G. geworden, indem er darin den grammatischen Organismus der germanischen Sprachen von den ältesten Sprachstufen, Gotisch, Althochdeutsch, Altnordisch etc., bis
0% Meyers → 7. Band: Gehirn - Hainichen → Hauptstück: Seite 1015, Hahn (Personenname) Öffnen
" (Frankf. 1843-47, 2 Abtlgn.; 4. Aufl., Basel 1884); "Neuhochdeutsche Grammatik" (Frankf. 1848) und "Althochdeutsche Grammatik" (Prag 1852; 5. Aufl. von Strobl, 1882). Noch gab er heraus: "Lanzelot. Eine Erzählung von Ulrich von Zatzikhoven
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0502, von Hexamiton bis Hexe Öffnen
der fünf Bücher Mosis oder des Pentateuchs (s. d.) nebst dem dazu gehörigen Buch Josua. Hexe, richtiger Hägsche, da das Wort altniederdeutsch hagedisse oder hagetisse, althochdeutsch hagezisse oder hagezusa lautet, nach Grimm von hage, gewandt
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0528, von Hildebrandslied bis Hildebrandt Öffnen
, s. Beets. Hildebrandslied, Bruchstück eines alten Heldengedichts von Hildebrand und Hadubrant, wohl noch aus dem Schluß des 8. Jahrh., in allitterierenden Versen (Stabreimen) und in althochdeutscher, aber durch den Schreiber stark niederdeutsch
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0557, von Hipparion bis Hippias Öffnen
, althochdeutsch Heppa, ist die mitteldeutsche, speziell obersächsische Form, die Luther wahrscheinlich aus der Volkssprache entnahm, und die dann durch ihn in das Schriftdeutsch eindrang. H. ist auch ein in eisernen Formen gebackener Kuchen und s. v. w
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0615, Hoffmann (Dichter, Schriftsteller) Öffnen
) erschienen die "Bonner Bruchstücke von Otfried" (Bonn 1821), denen die "Althochdeutschen Glossen" (Bresl. 1826), die "Alemannischen Lieder" (das. 1827; 5. Aufl., Mannh. 1843), eine Sammlung von "Gedichten" (Bresl. 1827), "Wilirams Übersetzung und Auslegung
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0666, von Holtzendorff bis Holtzmann Öffnen
" (das. 1844), der deutschen Litteratur, seine Ausgabe der althochdeutschen Übersetzung eines Traktats von Isidor (das. 1836), seine "Untersuchungen über das Nibelungenlied" (Stuttg. 1854), worin er der herrschenden Ansicht von Lachmann mit Erfolg entgegentrat
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0731, von Horsham bis Horst Öffnen
1869 gehörte er dem Unterhaus für Liskeard an; er starb 30. Nov. 1876 in Biarritz. Horst, ein althochdeutsches Wort von verschiedener Bedeutung: ein dicht zusammengewachsener Büschel Rohr, Gras, Getreide etc., dann ein Gebüsch oder Dickicht
0% Meyers → 8. Band: Hainleite - Iriartea → Hauptstück: Seite 0772, von Hugh Town bis Hugo (Fürsten) Öffnen
der Holländer. Hugo (franz. Hughes), Mannesname, ist eigentlich nur die volltönend erhaltene, durch Kürzung entstandene Koseform eines zusammengesetzten altdeutschen Namens, dessen erster Teil althochdeutsch Hugu lautet (vgl. Hubert). Merkwürdig
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0319, von Junikäfer bis Junius, Briefe des Öffnen
, in der Bodleyschen Bibliothek zu Oxford aufbewahrter handschriftlicher Nachlaß, namentlich seine Abschriften althochdeutscher, angelsächsischer und friesischer Sprachquellen, sind für die germanische Altertumsforschung von großer Bedeutung geworden
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0508, von Karene bis Kargo Öffnen
Osterfest vorangehende Freitag als Gedächtnis des Todes Christi, welcher nach den übereinstimmenden Angaben der Evangelisten an einem Freitag stattfand (s. Feste, S. 172). Der Name kommt her vom althochdeutschen Wort char ("Trauer, Klage"), von welchem auch
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0652, von Kegelspiel bis Kehl Öffnen
gerade berührt. Sie wird seitwärts um die Kegel geworfen und fällt von hinten in dieselben hinein. - Das K. ist wahrscheinlich germanischen Ursprungs (althochdeutsch chegil) und aus der Sitte des Steinwerfens nach beliebigem Ziel hervorgegangen
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0694, von Kernfäule bis Kerpely Öffnen
, dem eine althochdeutsche Interlinearversion der Benediktinerregel (hrsg. in Hattemers "Denkmalen des Mittelalters", Bd. 1, St. Gallen 1844) sowie eine altdeutsche Übersetzung des apostolischen Glaubensbekenntnisses und das sogen. "Glossarium Keronis
0% Meyers → 9. Band: Irideen - Königsgrün → Hauptstück: Seite 0784, von Kirchspiel bis Kirgisen Öffnen
, Steuererhebung u. dgl. Das Wort K. (mittelhochd. kirspel) geht auf das althochdeutsche spël, "Rede, Verkündigung", zurück und bezeichnet somit den "Bezirk, soweit die Verkündigung der Kirche reicht". Kirchturmrennen, s. Steeple-chase. Kirchweihe
0% Meyers → 10. Band: Königshofen - Luzon → Hauptstück: Seite 0383, von Lachmuskel bis Lachs Öffnen
) und veröffentlichte Abhandlungen: "Über die Leiche der deutschen Dichter des 12. und 13. Jahrhunderts" (1829), "Über althochdeutsche Betonung und Verskunst" (1831), wodurch er der eigentliche Begründer der deutschen Metrik ward; "Über das Hildebrandslied
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0502, von Merseburger Zaubersprüche bis Merswin Öffnen
. aufgezeichnet wurden, aber spätestens aus dem 8. Jahrh. stammen. Sie sind in thüringischer Mundart (zwischen Althochdeutsch und Altsächsisch schwebend) verfaßt und von Jak. Grimm als Herausgeber (1841) "Idisi" und "Balders Fohlen" überschrieben worden. Vgl
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0548, von Metragyrten bis Metroxylon Öffnen
Verskunst, deren Gesetze erst durch neuere Forscher, namentlich durch Lachmann ("Über althochdeutsche Betonung und Verskunst", Berl. 1831-1832) und Schneider ("Systematische und geschichtliche Darstellung der deutschen Verskunst von ihrem Ursprung an
0% Meyers → 11. Band: Luzula - Nathanael → Hauptstück: Seite 0940, von Musketiere bis Musschenbroek Öffnen
in die venezianischen Lagunen mündet. - 2) Fluß in der ital. Provinz Macerata, entspringt bei Matelica und mündet bei Loreto, 60 km lang, in das Adriatische Meer. Muspelheim, s. Nordische Mythologie. Muspilli, Titel eines althochdeutschen (wahrscheinlich
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0474, Ossian Öffnen
, daß diese Poesien, so wie wir sie besitzen, aus dem 3. Jahrh., vom wirklichen O., herrührten. In diesem Fall müßten sie in der altirischen Sprache verfaßt sein, die von ihrer gälischen Tochter viel mehr abweicht als die althochdeutsche Sprache
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0558, von Oszillation bis Otho Öffnen
, Verfasser einer poetischen "Evangelienharmonie" (s. d.), die zu den wichtigsten Denkmälern unsrer althochdeutschen Sprach- und Litteraturperiode gehört, war aus Weißenburg im Elsaß gebürtig und genoß eine Zeitlang den Unterricht des berühmten Hrabanus
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0592, von P bis Paar Öffnen
(spätlat. papa, plattdeutsch Pape). Für pf schrieb man in der althochdeutschen Periode ph oder pph; unser jetziges ph, das wie f gesprochen wird, entspricht dagegen dem lateinischen ph in den aus dem Griechischen stammenden Wörtern, wie z. B
0% Meyers → 12. Band: Nathusius - Phlegmone → Hauptstück: Seite 0944, von Pfeilmotte bis Pferch Öffnen
wurde (Scheidemünze). Das Wort P. ist seiner Herkunft nach noch nicht sicher erklärt; die meisten führen es auf das althochdeutsche phant ("Pfand") zurück, wonach P. ursprünglich etwas zum Pfand Gegebenes bezeichnen würde. Der Wert des Pfennigs
0% Meyers → 13. Band: Phlegon - Rubinstein → Hauptstück: Seite 0607, Raumer Öffnen
. Von seinen Werken sind hervorzuheben: "Die Aspiration und die Lautverschiebung" (Leipz. 1837); "Die Einwirkung des Christentums auf die althochdeutsche Sprache" (Stuttg. 1845); "Vom deutschen Geist" (Erlang. 1848, 2. Aufl. 1850); "Über deutsche
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0389, von Schalders bis Schall Öffnen
, ursprünglich s. v. w. Knecht oder Diener, im Althochdeutschen besonders in Zusammensetzungen, wie Seniscalc (ältester Diener) und Mariscalc (Aufseher über die Pferde), vorkommend, die noch jetzt in den Formen Seneschall und Marschall im Gebrauch sind
0% Meyers → 14. Band: Rüböl - Sodawasser → Hauptstück: Seite 0960, von Sierra Nevada de Merida bis Sieyes Öffnen
" (das. 1886); "Oxforder Benediktinerregel" (das. 1887). Mit E. Steinmeyer gab er heraus: "Althochdeutsche Glossen" (Berl. 1879-82, Bd. 1 u. 2). Sievershausen, kleines Dorf bei Lehrte im preuß. Regierungsbezirk Lüneburg, Amt Burgdorf, mit 300 Einw
0% Meyers → 15. Band: Sodbrennen - Uralit → Hauptstück: Seite 0478, von T bis Tabak Öffnen
, heißt im Sanskrit dharsh, im Griechischen tharsein. Das th ist im Englischen ein gelispelter Laut, der zur Klasse der Reibelaute gehört, ebenso wie das th der Neugriechen, das c in gewissen spanischen Wörtern. Früher, in der althochdeutschen Periode
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0478, von Weibergemeinschaft bis Weichsel Öffnen
. 1853 u. 1857) und O. A. Walther (Leipz. 1871) veranstaltet. Das Wort W. wird gewöhnlich vom althochdeutschen vih (vicus, Stadt) und Bild, d. h. das hölzerne oder steinerne Bild, wodurch die Grenze einer Stadtflur bezeichnet und welches
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0500, von Weinhold bis Weinsäure Öffnen
), sowie die »Ausgaben der althochdeutschen Isidor-Fragmente« (Paderb. 1874), des »Pilatus-Fragments« (Halle 1877), des »Lamprecht von Regensburg. St. Francisken Leben und Tochter Syon« (Paderb. 1880). Auch gab W. den »Dramatischen Nachlaß von J. M
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0712, von Wladislawow bis Woche Öffnen
. h. Badetag, im Hochdeutschen aber unter christlichem Einfluß entweder zum Sonnabend, d. h. Abend vor dem Sonntag, oder zum Samstag, dem Sabbat der Juden. Ebenso trat für den Wodanstag im Althochdeutschen früh schon die Benennung Mittwoch, d. h. Mitte
0% Meyers → 16. Band: Uralsk - Zz → Hauptstück: Seite 0713, von Wocheinit bis Wodena Öffnen
). In süddeutschen Sagen erscheint W. noch öfter (gleichfalls wie Odin) mit dem »bergenden« Schlapphut oder Mantel, ursprünglich der hüllenden Wolke (s. Tarnkappe). Wodanstag (althochdeutsch Wuotanes tac), s. v. w. Mittwoch (s. d.). Wodehouse (spr. uohd
0% Meyers → 17. (Ergänzungs-) Band → Hauptstück: Seite 0234, von Deutsche Sprache bis Deutschland Öffnen
. Zur Litteratur: Braune , Althochdeutsche Grammatik (Halle 1886); Socin , Schriftsprache u. Dialekt im Deutschen (Heilbr. 1887); Paul u. a., Grundriß der german. Philologie (Straßb. 1889 ff.). Ein auf drei Bände berechnetes »Deutsches
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0003, von A. bis Aach Öffnen
festgesetzt ist. Å , schwed. Vokal, dem Laut nach zwischen a und o liegend; im Dänischen mit aa bezeichnet. Aa , ebenso wie Aach , Ach (s. d. und vgl. Aue ), aus dem althochdeutschen Worte aha , d. i. Wasser (vgl. lat. aqua
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0220, von Agraffe bis Agram Öffnen
in das Fort zurück, bis sie 10. Okt. 1857 nach Besiegung der Aufständischen entsetzt wurden. Agraffe (frz., wie das ital. graffio, entstanden aus dem althochdeutschen krapfo, krafo, d. i. Haken, ein Gegenstand zum Raffen) bezeichnet eine Vorrichtung zum
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0426, von Allioni bis Allmende Öffnen
für deutsche Philologie", Bd. 7; Möller, Zur althochdeutschen Allitterationspoesie (Kiel 1888); Fuhr, Die Metrik des westgerman. Allitterationsverses (Marb. 1892). Allium L., Lauch, Pflanzengattung aus der Familie der Liliaceen (s. d.) mit gegen 250
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0689, von Antichresis bis Anti-Corn-Law-League Öffnen
und kirchliche Lehre vom A. (Gütersloh 1877). - In der Poesie erscheint der A. namentlich in althochdeutscher Zeit, zuerst im Muspilli (s. d.), dann öfter in Gedichten über den Jüngsten Tag und den Weltuntergang, so bei der Ava (s. d.), bei Freidank (s. d
0% Brockhaus → 1. Band: A - Astrabad → Hauptstück: Seite 0978, von Asebie bis Aserbeidschàn Öffnen
. von âss, dem got. anzeis, dem althochdeutschen ensi, dem sächs. ês, und findet sich in vielen zusammengesetzten Namen: Ansgar (nordisch Asgeir, d. i. Oskar), Oswald u. a. Das Wort A. gehört aller Wahrscheinlichkeit nach etymologisch zu altpersischem
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0228, von Baala bis Baar (Landschaft) Öffnen
Forschungen (Berl. 1857); E. Renan, Mission de Phènicie (Par. 1874). Baalchamman, Baalsdienst, Baalspfaffe, s. Baal. Baal-Sebub, s. Beelzebub und Baal. Baar (althochdeutsch para, ein eingehegtes oder sonst abgegrenztes Land, eine Gaulandschaft
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0229, von Baar (Dorf) bis Baba-Gura Öffnen
. Politisch bildet die B. den Hauptbestandteil des mediatisierten Fürstentums Fürstenberg, dessen Haupt- und Residenzstadt Donaueschingen zugleich als ihre Hauptstadt gilt. Die heutige Landschaft B. ist nur ein Teil der alten Berchtoltsbaar (althochdeutsch
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0393, von Barabinsche Steppe bis Baracke und Barackensystem Öffnen
von Reichenau» (ebd. 1866), die «Zimmerische Chronik» (4 Bde., 2. Aufl., Freib. i. Br. und Tüb. 1881), seine wichtigen «Althochdeutschen Funde» («Ezzos Leich» und «Memento mori») in der «Zeitschrift für deutsches Altertum», Bd. 23 (1879), und in phototyp
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0646, von Bei bis Beichte Öffnen
(z. B. über das Fasten) zu entbinden. Daher werden die Confessionalia (z. B. mehrfach in polemischen Schriften Luthers) gleichzeitig mit Butterbriefen (s. d.) erwähnt. (S. Beichte.) Beichtbücher, s. Ablaß. Beichte (althochdeutsch pigihti, d. i
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0746, von Berceuse bis Berchtesgaden Öffnen
, althochdeutsch Perhta, d. i. die Verborgene, Unterirdische), eine german. Göttin, wohl nur eine Erscheinungsform der Frija-Hel, der Gemahlin des altgerman. Himmelsgottes Tivaz, deren Namen schon auf die enge Verbindung mit diesem hinweist. Unter
0% Brockhaus → 2. Band: Astrachan - Bilk → Hauptstück: Seite 0962, Bibel (Bibelübersetzungen) Öffnen
, die österr. "Genesis" und "Exodus" u. a. Doch fehlen schon in althochdeutscher Zeit auch Prosaübersetzungen nicht; zu nennen sind namentlich die ostfränk. Übertragung einer fälschlich dem Tatianus beigelegten Evangelienharmonie (s. d.), Notker
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0101, von Blaue Grotte bis Blaufelchen Öffnen
Fasten benutzt wurde, übertrug man die Bezeichnung figürlich auf jeden Montag, den man zum Feiertag machte, d. h. an dem man nicht arbeitete. Eine andere Erklärung leitet blau vom althochdeutschen bliuwan (bleuen, prügeln) ab. Danach wäre
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0646, von Bucerotidae bis Buch Öffnen
oder Bogen Papier, gleichviel ob weiß, beschrieben oder bedruckt; doch wird man meist unter B. heute die Vereinigung gedruckter Blätter zu einem Ganzen verstehen. Das Wort, das sich in allen german. Sprachen (altsöchs. bôk; althochdeutsch buok; engl
0% Brockhaus → 3. Band: Bill - Catulus → Hauptstück: Seite 0728, von Bulge bis Bulle (Urkunde) Öffnen
(Wien 1872). Bulge (althochdeutsch pulga, Schlauch) bezeichnet in der Bergmannssprache einen ledernen Wasserbehälter, einen Lederschlauch zum Ausschöpfen von Wassern oder zum Fortschaffen von Erzen; davon Bulgen- oder Bulchenkunst, ein früher
0% Brockhaus → 4. Band: Caub - Deutsche Kunst → Hauptstück: Seite 0992, von Deuske bis Deutsch Öffnen
, mittelhochdeutsch diutsch, tiusch, mittelniederdeutsch düdesch, althochdeutsch diutisk, altniederdeutsch thiudisk, mittellat. theodiscus, theotiscus, ist mittels des Suffixes -isch, mhd. -isch, ahd. isk «zu etwas gehörend» abgeleitet von dem Substantiv
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0004, Deutsche Litteratur Öffnen
verkümmert. II. Althochdeutsche Periode (etwa 750-1050). Am Beginn steht die gewaltige Herrschergestalt Karls des Großen. Nicht mit Unrecht hat man ihn den Vater unserer Litteratur genannt. Drei Richtungen, die sich sonst scharf befehdeten, die christliche
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0028, Deutsche Litteratur Öffnen
) dar, Scherer die "Geschichte der deutschen Dichtung im 11. und 12. Jahrh." (Straßb. 1875); die althochdeutsche Litteratur skizzierte Kögel, die mittelhochdeutsche Vogt, die mittelniederdeutsche Jellinghaus in Pauls "Grundriß der german. Philologie
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0030, Deutsche Mundarten Öffnen
räumliche Ausdehnung nach Norden zu gewann: die althochdeutsche Lautverschiebung. (S. Lautverschiebung und Deutsche Sprache, S. 74 a.) Dieser Lautwandel erstreckte sich auf jedes p, t, k, b, d und g und war daher von so durchgreifender Wirkung
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0031, Deutsche Mundarten Öffnen
p, t und k zwischen Vokalen zu ff (bez. f), ss und ch (althochdeutsch ff, ʒʒ und hh), z. B. in slapen, water, maken zu «schlafen», «Wasser», «machen», sowie die des anlautenden t zu z, z. B. Tid zu «Zeit», hat das Ripuarische mit dem Hochdeutschen
0% Brockhaus → 5. Band: Deutsche Legion - Elekt[...] → Hauptstück: Seite 0043, von Deutsche Ostafrikanische Gesellschaft bis Deutsche Philologie Öffnen
. Die bedeutendste Publikation jener Zeit war der von Joh. Schilter und J. G.^[Johann Georg] Scherz herausgegebene «Thesaurus antiquitatum Teutonicarum» (3 Foliobände, Ulm 1728), der alle damals bekannten althochdeutschen Litteraturdenkmäler nebst